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	<title>Kunst und Kultur</title>
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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>Ich verstehe ihren Unmut – Sozialdrama der Extraklasse  (Katholischer Kinotipp)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Katholischer Kinotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdrama]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine 59-jährige Frau leitet eine Reinigungskolonne und hat mit Personalmangel und der Vermittlung zwischen den oft migrantischen Gebäudereinigern, Kundinnen und der Unternehmensleitung zu kämpfen. Als sie versucht, eine Hilfskraft von einem Subunternehmer abzuwerben, setzt sie das unter Druck, einen ihrer eigenen Mitarbeiter zu entlassen. Das quasi-dokumentarische Sozialdrama lenkt den Blick auf einen oft unsichtbar bleibenden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine 59-jährige Frau leitet eine Reinigungskolonne und hat mit Personalmangel und der Vermittlung zwischen den oft migrantischen Gebäudereinigern, Kundinnen und der Unternehmensleitung zu kämpfen. Als sie versucht, eine Hilfskraft von einem Subunternehmer abzuwerben, setzt sie das unter Druck, einen ihrer eigenen Mitarbeiter zu entlassen. Das quasi-dokumentarische Sozialdrama lenkt den Blick auf einen oft unsichtbar bleibenden Arbeitsbereich und erzeugt durch reale Schauplätze, die Besetzung mit Laien und den Verzicht auf musikalische Untermalung den Eindruck hoher Authentizität. Die Hauptfigur erscheint dabei glaubwürdig ambivalent im Bemühen, in einer moralischen Grauzone zu agieren. &#8211; Sehenswert ab 14. (Katholischer Filmdienst)</p>
<figure id="attachment_76374" aria-describedby="caption-attachment-76374" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-76374" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Kinotipp-1.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Kinotipp-1.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Kinotipp-1.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-76374" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ich verstehe Ihren Unmut, Katholischer Kinotipp,</em> <em>Fotonachweis ©: Louis Dickhaut, Frederik Seeberger/Wenn Dann Film, Real Fiction</em></figcaption></figure>
<p><strong>Aus der Jury „Katholischer Kinotipp“</strong></p>
<p>„Ich verstehe Ihren Unmut“ ist damit weit mehr als ein klassisches Sozialdrama. Der Film ist eine genaue, kluge und berührende Beobachtung darüber, wie Arbeit Menschen formt, zermürbt und zugleich in ständiger Bewegung hält.</p>
<p>Ein ausgezeichneter Film, der mich sehr intensiv in das Arbeitsleben von Reinigungskräften hineingezogen hat. Die Atemlosigkeit der Handkamera, die ganz dicht an der Objektleiterin Heike dran ist, überträgt sich auf den Zuschauer.</p>
<p>Ich hatte beim Zuschauen tatsächlich zum allerersten Mal in meinem Leben kurz den Gedanken: Vielleicht wäre es besser, sich arbeitslos zu melden, als sich weiter in so ein System zwingen zu lassen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Selbsterhaltung.</p>
<p>Jetzt wird nun eine Frau gezeigt, die nicht nur Heldin sondern auch eine ambivalente Figur ist: sie betrügt, sie hintergeht, sie verletzt. Aber, sie entschuldigt sich auch und lädt ein zum Fest. Gerade der letzte Teil des Films ist anrührend und von tiefer Feierlichkeit und Schönheit, auch was die Bildgestaltung betrifft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
PRODUKTION: Deutschland 2026<br />
REGIE: Kilian Armando Friedrich<br />
BUCH: Kilian Armando Friedrich · Tünde Sautier · Daniel Kunz<br />
KAMERA: Louis Dickhaut · Frederik Seeberger<br />
MIT: Sabine Thalau (Heike Kamp) · Nada Kosturin (Taja) · Werner Posselt (Detlev) · Thomas Sprekelsen (Herr Nowak) · Sadibou Diabang (Selam)<br />
LÄNGE: 93 Minuten<br />
KINOSTART: 04.06.2026<br />
EMPFEHLUNG: Katholischer Kinotipp</p>
<figure id="attachment_76375" aria-describedby="caption-attachment-76375" style="width: 713px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-76375 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Plakat.jpeg?resize=640%2C898&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="898" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Plakat.jpeg?w=713&amp;ssl=1 713w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Plakat.jpeg?resize=400%2C561&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-76375" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ich verstehe Ihren Unmut, Plakat,</em><br /><em>Fotonachweis ©: Louis Dickhaut,</em> <em>Frederik Seeberger/Wenn Dann Film, Real Fiction</em></figcaption></figure>
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		<title>Flight – spannend, lehrreich und menschlich berührend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 18:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Flight]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
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					<description><![CDATA[(bis 20.06.26 in der ARD-Mediathek) Ein versierter, aber alkoholkranker Pilot rettet bei einem Flugzeugabsturz auf tollkühne Weise 96 Menschen das Leben. Da jedoch sechs weitere Passagiere sterben und er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, muss er sich einer Anhörung stellen, bei der auch um die Frage geht, ob das Unglück hätte verhindert werden können, falls [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(bis 20.06.26 in der ARD-Mediathek)</strong></p>
<p>Ein versierter, aber alkoholkranker Pilot rettet bei einem Flugzeugabsturz auf tollkühne Weise 96 Menschen das Leben. Da jedoch sechs weitere Passagiere sterben und er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, muss er sich einer Anhörung stellen, bei der auch um die Frage geht, ob das Unglück hätte verhindert werden können, falls der Pilot nüchtern und ausgeschlafen gewesen wäre.</p>
<figure id="attachment_74018" aria-describedby="caption-attachment-74018" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-74018" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/flight-Pilot.jpeg?resize=250%2C175&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="175" /><figcaption id="caption-attachment-74018" class="wp-caption-text"><em>Bild: Flight – Denzel Washington als Whip Whitaker, Fotonachweis ©: Sony</em></figcaption></figure>
<p>Packendes Drama, das als atemberaubender Katastrophenfilm beginnt, um dann anspruchsvoll und glaubwürdig Fragen nach persönlicher Schuld, Sühne und moralischer Integrität zu stellen. In den wenigen Actionszenen virtuos und intensiv inszeniert, in der Hauptrolle vielschichtig und überragend gespielt. &#8211; Ab 14.</p>
<p>(katholischer FILMDIENST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FLIGHT<br />
PRODUKTION: USA 2012<br />
REGIE: Robert Zemeckis<br />
MIT: Denzel Washington (Whip Whitaker) · Don Cheadle (Hugh Lang) · Kelly Reilly (Nicole Maggen) · John Goodman (Harling Mays)<br />
LÄNGE: 138 Minuten<br />
BIS: 20.06.2026 in der ARD-Mediathek</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_74019" aria-describedby="caption-attachment-74019" style="width: 250px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-74019 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/flight-Gerichtssaal.jpeg?resize=250%2C175&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="175" /><figcaption id="caption-attachment-74019" class="wp-caption-text"><em>Bild: Flight – im Gerichtssaal, Fotonachweis ©: Sony</em></figcaption></figure>
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		<title>Nürnberg – ein „alter“ Stoff „neu“ aufpoliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 14:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Crowe]]></category>
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					<description><![CDATA[„Nürnberg“ – ein Film über den berühmt-berüchtigten Kriegsverbrecherprozess in Nürnberg: vom November 45 bis Oktober 46 fand er statt, mit mehreren Todesurteilen am Ende. Eines davon galt Herrmann Göring, der allerdings kurz vor der Hinrichtung Zyankali nahm und sich so dem „Strang“ entzog. Das alles ist nun im Kino zu sehen mit Russel Crow (Gladiator) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Nürnberg“ – ein Film über den berühmt-berüchtigten Kriegsverbrecherprozess in Nürnberg: vom November 45 bis Oktober 46 fand er statt, mit mehreren Todesurteilen am Ende. Eines davon galt Herrmann Göring, der allerdings kurz vor der Hinrichtung Zyankali nahm und sich so dem „Strang“ entzog.</p>
<figure id="attachment_70151" aria-describedby="caption-attachment-70151" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-70151" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Goering.jpeg?resize=400%2C267&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="267" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Goering.jpeg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Goering.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Goering.jpeg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Goering.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-70151" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Nürnberg“ – mit Russell Crowe als Hermann Göring</em><br /><em>Fotonachweis ©: Weltkino/Sony Pictures Classics, Kata Vermes, </em><em>Weltkino/Sony Pictures Classics, Scott Garfield</em></figcaption></figure>
<p>Das alles ist nun im Kino zu sehen mit Russel Crow (Gladiator) als dick-beleibter Hermann Göring und Rami Malik (Bohemian Rhapsody) als ehrgeiziger Militärpsychiater Douglas M. Kelley (1912 – 1958) Am 1. Januar 1958 nahm sich Kelley ebenfalls mit Zyankali das Leben, was manche Wissenschaftler veranlasste mit Blick auf den Nürnberg-Prozess vom „Nazi-Virus“ zu sprechen.</p>
<p>Der Film „Nürnberg“ regt nun an, sich mit diesem beispiellosen Prozess wieder einmal zu befassen und dabei manches „neu“ zu erfahren.</p>
<p>Für mich: Papst Pius XII. (Guiseppe Cederna) war zunächst gegen diesen Prozess und Chefankläger Robert H. Jackson (Michael Shannon) „überzeugte“ offenbar den Papst mit einigen historischen Hinweisen.<br />
&#8211; und scheinbar war den US-Amerikanern die Haltung des Papstes dazu sehr wichtig.</p>
<p>Doch „Nürnberg“ ist eigentlich die „Bühne“ für Russel Crowe, dessen Göring recht sympathisch daherkommt. Aber es gibt einen historischen Angelpunkt: Denn US-Psychiater Kelley war von Göring höchst fasziniert und das spürte der „Feldmarschall“ auch gleich.</p>
<p>Den Hintergrund für diesen aktuellen Spielfilm des US-Regisseurs James Vanderbilt (Der Moment der Wahrheit) bildet das Buch „Der Nazi und der Psychiater“ (2025) des Wissenschaftsjournalisten Jack El-Hai &#8211; ein spannender Schmöker &#8211; recherchiert nach vielen bisher noch nicht veröffentlichten Dokumenten.</p>
<figure id="attachment_70152" aria-describedby="caption-attachment-70152" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-70152" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Gerichtssaal.jpeg?resize=400%2C267&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="267" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Gerichtssaal.jpeg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Gerichtssaal.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Gerichtssaal.jpeg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Gerichtssaal.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-70152" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Nürnberg“ – der in Budapest (Ungarn) nachgestellten Gerichtssaal</em><br /><em>Fotonachweis ©: Weltkino/Sony Pictures Classics, Kata Vermes, Weltkino/Sony Pictures Classics, Scott Garfield</em></figcaption></figure>
<p>Es gab wohl auch ein Buch des Psychiaters Douglas M. Kelley über den Göring-Fall, das erwies sich in den USA aber eher als Flopp. Kelley wollte mitteilen, dass die Nazi-Psyche nicht ein Ausnahmefall sei, sondern unter bestimmten Umständen überall vorkommen kann – selbst in den USA.</p>
<p>Das nun versucht Vanderbilts Film „Nürnberg“ zu vermitteln. Die 148 Minuten Film habe ich nicht gemerkt.</p>
<p>Alles – angefangen beim Kostüm, der Ausstattung, der Kamera und dem Filmschnitt – ist publikumswirksam gemacht.</p>
<p>Und dann ist der Film höchst anregend für manche Diskussion, durchaus zur aktuellen Politik und ihren Verantwortlichen. Am besten nach dem Erleben im Kino.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINAL: Nuremberg<br />
PRODUKTION: USA 2025<br />
VORLAGE: Jack El-Hai (Buch „The Nazi and the Psychiatist”)<br />
REGIE: James Vanderbilt<br />
MIT: Russel Crowe (Hermann Göring) und Rami Malik (Psychiater Douglas M. Kelley)<br />
KINOSTART: 07. Mai 2026</p>
<figure id="attachment_70141" aria-describedby="caption-attachment-70141" style="width: 706px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-70141 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Plakat.jpeg?resize=640%2C907&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="907" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Plakat.jpeg?w=706&amp;ssl=1 706w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Nuernberg-Plakat.jpeg?resize=400%2C567&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-70141" class="wp-caption-text"><em>Bild: Nürnberg-Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: Weltkino/Sony Pictures Classics, Kata Vermes, Weltkino/Sony Pictures Classics, Scott Garfield</em></figcaption></figure>
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		<title>Ein Mann namens Ove &#8211; Filmvergnügen mit tiefer Menschlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[3Sat]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[Medientipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek</strong></p>
<p>Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen Seiten. Eine in der Hauptrolle ideal besetzte, hervorragend inszenierte Komödie über die Läuterung eines Misanthropen. Der souverän zwischen Emotionen und trockenem Witz ausbalancierte Film überzeugt auch als unaufdringlicher Appell an mehr Mitmenschlichkeit. &#8211; Sehenswert ab 14.<br />
(Katholischer „Filmdienst“)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_66660" aria-describedby="caption-attachment-66660" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-66660" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="266" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-66660" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ove (Filmbild), Fotonachweis © Concorde</em></figcaption></figure>
<p>Eine unvergessliche Szene: Ove (Rolf Lassgård) kommt in den Supermarkt, wo er sich ein Seil gekauft hat und reklamiert, dass es kurz vor dem Strangulieren gerissen ist. Die Blicke &#8211; sowohl von Ove, wie auch der Verkäuferin &#8211; haben inzwischen Filmgeschichte geschrieben.</p>
<p>Es lohnt sich auch, das gleichnamige Buch von Fredrik Backman (Roman &#8220;En man som heter Ove&#8221; / &#8220;Ein Mann namens Ove&#8221;) mal vorzunehmen, vor oder nach dem Film-Genuss.</p>
<p>Aus meiner Sicht eine der gelungensten Film-Komödien der letzten 10 Jahre, zurecht ausgezeichnet mit dem Europäischer Filmpreis 2016 (Beste Komödie)</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
Titel (deutsch): Ein Mann namens Ove<br />
Originaltitel: EN MAN SOM HETER OVE<br />
Produktion: Schweden/Norwegen, 2016<br />
Regie: Hannes Holm<br />
Mit: Rolf Lassgård (Ove)<br />
Länge: 117 Minuten</p>
<p>3sat-Mediathek: bis 30. April 2026</p>
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		<title>Vier minus drei –  Trauerarbeit mit großem Hoffnungspotential  (Katholischer Kinotipp)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Katholischer Kinotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Clownin heitert in Kliniken Kinder auf, während ihr Mann als klassischer August auftritt. Eines Tages verunglücken er und die beiden gemeinsamen Kinder tödlich. Für die trauernde Frau beginnt eine schwierige Zeit, die berufliche Rückschläge beinhaltet, aber auch eine vorsichtige neue Freundschaft mit einem Schauspieler. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Clownin heitert in Kliniken Kinder auf, während ihr Mann als klassischer August auftritt. Eines Tages verunglücken er und die beiden gemeinsamen Kinder tödlich. Für die trauernde Frau beginnt eine schwierige Zeit, die berufliche Rückschläge beinhaltet, aber auch eine vorsichtige neue Freundschaft mit einem Schauspieler. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit der Hauptfigur respektvoll nach, ohne ihren Schmerz zu vereinfachen. Rückblenden zeigen auch das frühere Familienleben mit all seinen Spannungen und verhindern so jede Verklärung. Abgesehen von wenigen vordergründigen Momenten, überzeugt der Film durch sorgsame Umsetzung und eine ausgezeichnete Hauptdarstellerin. &#8211; Ab 14. (Filmdienst)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_64490" aria-describedby="caption-attachment-64490" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-64490" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Kinotipp.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Kinotipp.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Kinotipp.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-64490" class="wp-caption-text"><em>Bild: Vier minus drei (Katholischer Kinotipp)</em><br /><em>Fotonachweis ©: Alamode Film, imago/Manfred Siebinger, Nikolett Kustos/Alamode Film</em></figcaption></figure>
<p>Aus der Kinotipp-Jury</p>
<blockquote><p>…visuell ist das beeindruckend präzise gebaut. Warme, dichte Bilder der Vergangenheit kippen in kühle, entleerte Gegenwart. Die Zirkus- und Clownsmotive, die auf dem Papier leicht kitschig wirken könnten, entfalten hier eine unerwartete Kraft – als Bild für etwas, das gleichzeitig absurd, schmerzhaft und kaum auszuhalten ist.</p>
<p>….der Musikeinsatz ist wohltuend reduziert. Vieles passiert in der Stille und gerade dort entfaltet sich die größte Intensität. Goiginger inszeniert mit einer Klarheit, die ich als fast mutig empfunden habe.</p>
<p>Im ersten Drittel wirkt die emotionale Setzung stellenweise noch etwas kalkuliert, als würde der Film seine Wirkung absichern wollen. Doch das legt sich schnell und macht Platz für eine Ruhe, die mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat.</p>
<p>Ein zutiefst berührender und erschütternder Film zum Thema Trauer und Trauerarbeit, aber nicht ohne „Hoffnungsschimmer“</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>VIER MINUS DREI<br />
PRODUKTION: Österreich/Deutschland 2026<br />
REGIE: Adrian Goiginger<br />
MIT: Valerie Pachner (Barbara) · Robert Stadlober (Heli) · Hanno Koffler (Friedrich) ·<br />
LÄNGE: 121 Minuten<br />
KINOSTART: 16.04.2026</p>
<figure id="attachment_64491" aria-describedby="caption-attachment-64491" style="width: 705px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-64491 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Plakat.jpeg?resize=640%2C908&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="908" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Plakat.jpeg?w=705&amp;ssl=1 705w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Plakat.jpeg?resize=400%2C567&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-64491" class="wp-caption-text"><em>Bild: Vier minus drei (Plakat)</em><br /><em>Fotonachweis ©: Alamode Film, </em><em>imago/Manfred Siebinger, Nikolett Kustos/Alamode Film</em></figcaption></figure>
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		<title>Der Magier im Kreml – gut gemachtes US-Politkino als Lehrstück zum Thema „Macht“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 18:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kreml]]></category>
		<category><![CDATA[Politkino]]></category>
		<category><![CDATA[Putin]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist eine fiktive Geschichte: Der Putin-Vertraute Wadim Baranow (Paul Danow) erzählt dem Journalisten Rowland (Jeffrey Wright) seine Geschichte als Berater und Autokratie-Installateur des Wladimir Putin (Jude Law). Aber je mehr ich als Zuschauer der Bestseller-Verfilmung des Romans von Giuliano da Empoli mit dem Titel „Der Magier im Kreml“ folge, um so mehr erfahre ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine fiktive Geschichte:<br />
Der Putin-Vertraute Wadim Baranow (Paul Danow) erzählt dem Journalisten Rowland (Jeffrey Wright) seine Geschichte als Berater und Autokratie-Installateur des Wladimir Putin (Jude Law). Aber je mehr ich als Zuschauer der Bestseller-Verfilmung des Romans von Giuliano da Empoli mit dem Titel „Der Magier im Kreml“ folge, um so mehr erfahre ich im gleichnamigen Film über russische Geschichte und Mechanismen zur Macht.</p>
<p>„Der Magier im Kreml“ ist letztlich eine US-Produktion, die im Sommer 2025 bei den Filmfestspielen in Venedig lief, und sich als hochkarätiges mit dem Briten Jude Law besetztes US-amerikanisches Politkino erweist.<br />
Regie führt der gebürtige Franzose und Regie-Profi Olivier Assayas.</p>
<p>Die Kamera-Bilder stammen von dem ebenfalls sehr erfahrenen Kameramann Yorick Le Saux – oft mit der Handkamera gemachte Halbtotalen und leicht überbelichtet – offenbar sollen da satte Farben vermieden werden. Denn, farbig und satt ist das Leben dieses Wadim Baranow eigentlich nicht.</p>
<figure id="attachment_62060" aria-describedby="caption-attachment-62060" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-62060" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-62060" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Magier im Kreml – Filmbild</em><br /><em>Fotonachweis ©: Constantin Film Distribution, Constantin Film Distribution, Carole Bethuel</em></figcaption></figure>
<p>Ein reales Vorbild gibt’s vermutlich mit Putins ehemaligen Chefberater Wladislaw Surkow, der allerdings kurz nach Beginn des Ukraine-Krieges im Jahre 2022 wegen Korruption unter Hausarrest gestellt wurde. Das wäre ein Unterschied zur Film-Figur.</p>
<p>Manches erfahre ich nun in „Der Magier im Kreml“ über Stalins Macht- und staatspolitische Terror-Spiele und Putins politischen und privaten Alltag – was vermutlich historisch stimmt.</p>
<p>Nachvollziehbar bleibt der Film ebenfalls, wie „hinter den Kulissen“ Ränke-Spiele und Polit-Figur-Rücken funktionieren könnte. Das ist spannend und gut im Kino-Sessel zu verfolgen, sogar unterhaltsam – weil es mich ja selber nicht betrifft!</p>
<p>Ich erfahre in diesem Polit-Thriller so manches über die orangefarbene Revolution auf dem Maidan-Platz in Kiew. Das geht durchaus an der offiziellen Berichterstattung des „Westens“ vorbei – bewiesen ist damit allerdings noch nichts.</p>
<p>Deutlich hat damals der weißrussische Autoren-Filmer Sergej Loznitsa mit seinem Dokumentarfilm „Maidan“ (2014) schon gezeigt, dass bei dieser Revolution in der Ukraine die Gewalt nicht nur von der Staatsmacht ausgegangen ist.</p>
<p>Kurzum: „Der Magier im Kreml“ ist gut gemachtes US-Politkino. Und, bietet so manche Anregung, über die aktuelle Lage im Ukraine-Konflikt zu diskutieren.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Magier im Kreml<br />
Originaltitel: Le Mage du Kremlin / Alternativtitel: The Wizard of the Kremlin<br />
Produktion: USA/Großbritannien/Frankreich 2025<br />
Regie: Olivier Assayas<br />
Mit: Paul Dano (Wadim Baranow) · Jeffrey Wright (Rowland) · Jude Law (Wladimir Putin)<br />
Kamera: Yorick Le Saux<br />
Länge: 152 Minuten<br />
Kinostart: 09.04.2026</p>
<figure id="attachment_62061" aria-describedby="caption-attachment-62061" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-62061 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?resize=640%2C800&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="800" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?w=800&amp;ssl=1 800w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?resize=400%2C500&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?resize=768%2C960&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-62061" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Magier im Kreml – Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: Constantin Film Distribution,</em><br /><em>Constantin Film Distribution, Carole Bethuel</em></figcaption></figure>
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		<title>Spartacus – ein christianisierter Sklaven-Kämpfer monumental im Fernsehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 15:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Medientipp – Ostersonntag, 05. April 2026, 20:15 bis 23:15 (arte) Die Geschichte des Sklavenaufstandes gegen die unmenschliche Gesellschaft Roms um 74 v. Chr. unter dem thrakischen Sklaven Spartacus. Eine Freiheitskämpfer-Saga mit melodramatischen und sentimentalen Akzenten in freier Auslegung der historischen Fakten und starker Vereinfachung der Ereignisse. Allein in der außergewöhnlichen Bildgestaltung der Massenszenen und kämpferischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientipp – Ostersonntag, 05. April 2026, 20:15 bis 23:15 (arte)</strong></p>
<p>Die Geschichte des Sklavenaufstandes gegen die unmenschliche Gesellschaft Roms um 74 v. Chr. unter dem thrakischen Sklaven Spartacus. Eine Freiheitskämpfer-Saga mit melodramatischen und sentimentalen Akzenten in freier Auslegung der historischen Fakten und starker Vereinfachung der Ereignisse. Allein in der außergewöhnlichen Bildgestaltung der Massenszenen und kämpferischen Auseinandersetzungen vermittelt der Film einen Eindruck dieser ersten revolutionären Freiheitsbewegung. &#8211; Ab 16. (Filmdienst)</p>
<p>Mit dem „christianisierten“ Schluss hatte die DDR natürlich ein Problem – zeigte den Film aber trotzdem mit großem Werbe-Aufwand im Kino (sogar im monumentalen 70-mm-Format, hier in Leipzig nur in der SCHAUBURG)</p>
<p>Peter Ustinov erhielt seinen einzigen OSCAR für die Nebenrolle des Sklavenhändler Lentulus – ausschlaggebend dafür, wie er mit unterschiedlichster Mimik die vor ihm aufgereihten Sklaven mustert (die Sklaven sieht man als Zuschauer da gar nicht).</p>
<p>Der Film passte natürlich hervorragend in die offizielle Geschichtsdarstellung der DDR, dass Spartacus eine Art vormarxistischer Freiheitskämpfer der Antike gewesen ist.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
ORIGINALTITE: SPARTACUS<br />
PRODUKTION: 1959/60<br />
REGIE: Stanley Kubrick<br />
KINOSTART: 16.12.1960 (BRD), 18.3.1966 (DDR)<br />
DARSTELLER: Kirk Douglas (Spartacus) · Laurence Olivier (Marcus L. Crassus) · Jean Simmons (Varinia) · Charles Laughton (Gracchus) · Peter Ustinov (Lentulus Batiatus) · Tony Curtis (Antonius)<br />
LÄNGE: 197 Minuten (gek. 180 &#8211; arte)<br />
GENRE: Action | Historienfilm | Literaturverfilmung | Monumentalfilm<br />
AUSZEICHNUNGEN:<br />
Oscar 1961 Bester Nebendarsteller, Peter Ustinov<br />
Oscar 1961 Beste Kamera: Farbe, Russell Metty<br />
Oscar 1961 Beste Ausstattung: Farbe, Julia Heron, Alexander Golitzen, Eric Orbom, Russell A. Gausman<br />
Oscar 1961 Beste Kostüme: Farbe, Valles, Bill Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_59671" aria-describedby="caption-attachment-59671" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-59671" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Spartacus.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Spartacus.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Spartacus.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-59671" class="wp-caption-text"><em>Bild: Spartacus (Filmbild), Fotonachweis ©: Amazonas (70mm; restaurierte Originalfassung)</em></figcaption></figure>
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		<title>Das Massaker von Katyn –  eine längst fällige filmische Aufarbeitung (Medientipp)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 16:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Katyn]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr</strong></p>
<p>Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus.</p>
<p>Auch kritische Arbeiten zum realen Sozialismus drehte er bereits, als dieser noch an der Macht war, und erwarb sich als moralische Instanz ebenso internationales Ansehen wie durch die gestalterische Qualität seiner Arbeiten.</p>
<p>Das gilt auch für „Das Massaker von Katyn“ aus dem Jahre 2008. Der damals bereits 82-Jährige arbeitet darin das Massaker an Offizieren der polnischen Armee durch Soldaten der Sowjetunion im April 1940 auf, das die Sowjets später der deutschen Wehrmacht zuschrieben.</p>
<figure id="attachment_53702" aria-describedby="caption-attachment-53702" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-53702 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=640%2C424&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="424" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=400%2C265&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=768%2C509&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-53702" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Das Massaker von Katyn“ &#8211; Filmbild, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>Wajda nutzt das traumatische Ereignis, um die Situation Polens während des Zweiten Weltkriegs zu illustrieren, als das Land zwischen Deutschen und Russen aufgerieben wurde. Im Zentrum stehen archetypische Figuren wie eine junge Frau, deren Mann zu den Opfern gehört, eine Partisanin oder ein überlebender Offizier, die in emblematischen Sequenzen gezeigt werden. Auch wenn der Regisseur nur wenig über seinen eigenen Weg zwischen Trauer, Aufbegehren und Anpassung verrät (unter den Ermordeten war sein eigener Vater), bleibt ein faszinierender Film mit ergreifenden Momenten. – Ab 16. (FILMDIENST)</p>
<p>„Am 17. September 2007 kam Katyń in die polnischen Kinos und wurde auch von ganzen Schulklassen besucht. Er wurde Pflichtprogramm für die Angehörigen der polnischen Streitkräfte. Der Film wurde u. a. für den Oscar des Jahres 2008 (bester fremdsprachiger Film) nominiert. Die Berlinale-Premiere des Films am 15. Februar 2008 wurde unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht. Am 17. September 2009 lief der Film in deutschen Kinos an.“<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<figure id="attachment_53703" aria-describedby="caption-attachment-53703" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-53703" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-plakat.jpg?resize=177%2C250&#038;ssl=1" alt="" width="177" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-53703" class="wp-caption-text"><em>Bild: Das Massaker von Katyn – Kino-Plakat, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>„Katyn“ wurde auch im russischen Staatsfernsehen gezeigt, nicht in den russischen Kinos „Dadurch erfuhren viele Russen zum ersten Mal vom Massaker von Katyn. Nach Angaben der Sender haben den Film 14 Millionen Russen im Fernsehen gesehen. Wajda erhielt im Dezember 2010 für seinen Beitrag zur polnisch-russischen Verständigung aus der Hand von Staatspräsident Dmitri Medwedew den Freundschaftsorden der Russischen Föderation.”<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<p>Titel: Das Massaker von Katyn<br />
Erscheinungsjahr: 2007<br />
Länge: 118 Minuten<br />
Regie: Andrzej Wajda</p>
<p>Auszeichnungen:<br />
2008 – Nominierung für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film</p>
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		<title>Mit Schüttelbewegungen und Ekstase direkt zum „lieben Gott“ – DAS TESTAMENT DER ANN LEE-Filmtipp</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/das-testament-der-ann-lee/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 17:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Amanda Seyfried]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Shaker]]></category>
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					<description><![CDATA[Es geht im Film um die religiöse Bewegung der „Shaker“ (Schüttler) im Manchester und später New York des 18. Jahrhunderts. Mit Trance und schüttelnden Bewegungen zu Gott… aber das nun hat der Film publikumswirksam umgesetzt. DAS TESTAMENT DER ANN LEE ist letztlich ein historisches Musical, mit großem Aufwand gedreht: Bildgewaltig und showkräftig. Die Geschichte ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht im Film um die religiöse Bewegung der „Shaker“ (Schüttler) im Manchester und später New York des 18. Jahrhunderts.</p>
<p>Mit Trance und schüttelnden Bewegungen zu Gott… aber das nun hat der Film publikumswirksam umgesetzt.</p>
<p>DAS TESTAMENT DER ANN LEE ist letztlich ein historisches Musical, mit großem Aufwand gedreht: Bildgewaltig und showkräftig.</p>
<figure id="attachment_51015" aria-describedby="caption-attachment-51015" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51015 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=640%2C265&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="265" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=400%2C166&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=768%2C318&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-51015" class="wp-caption-text"><em>Bild: THE TESTAMENT OF ANN LEE – Filmbild</em><br /><em>Fotonachweis ©: IMAGO/ABACAPRESS, Kaplan Morrison/Carte Blanche/Curious Gremlin/Film i Väst/FirstGen Content/Göta Film AB, Göteborg/Intake Films/Mid March Media/Mizzel Media/Proton Cinema/Venedig 2025, Searchlight Pictures/Walt Disney/Kaplan Morrison, Walt Disney, Walt DisneySearchlight Pictures/Walt Disney</em></figcaption></figure>
<p>Die Geschichte ist manchmal befremdlich – beispielsweise: Nur mit Reinheit und sexueller Enthaltsamkeit kann man das Himmelreich erreichen &#8211; das war zumindest die Botschaft der Shaker, von denen es 1860 ca. 6000 Gläubige und jetzt, im Juli 2025, noch zwei gibt.</p>
<p>Ann Lee gilt es Führerin und weibliche Wiederkunft Christi und wird von den Gefolgsleuten MOTHER genannt. Ihr Geschichte wird mitfühlend erzählt.</p>
<p>Manchmal fragt man sich, warum so ein Film &#8211; auf alle Fälle gegen den Trend und vielleicht deshalb formal PERFEKT erzählt. Ich, als Zuschauender, bleibe dran &#8211; mit kleinen Ausnahmen.</p>
<p>Ein schöner Satz im Film: „Ich brauche ein Ziel, um meinen öden Alltag zu überstehen.“ Letztlich geht es wohl darum, moderne Botschaften auch mit der SHAKER STORY zu vermitteln: Friedensliebe, Liebe zur Natur usw.</p>
<p>Spannend für mich auch die Figur der Ann Lee, die ähnlich wie Christus am Schluss für Ihre Peiniger gebetet hat, das kam überzeugend rüber.</p>
<p>Warten wir’s ab, ich würde dem Film einen Kinoerfolg wünschen &#8211; dieser aufwändige Ausnahmefilm hätte es schon verdient.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINALTITEL: THE TESTAMENT OF ANN LEE<br />
PRODUKTIONSLAND: USA/Großbritannien/Schweden/Norwegen<br />
PRODUKTION: USA/GROSSBRITANIEN/SCHWEDEN/NORWEGEN 2025<br />
REGIE: Mona Fastvold<br />
MIT: Amanda Seyfried (Ann Lee) · Lewis Pullman (William Lee) · Christopher Abbott (Abraham Standerin) · Thomasin McKenzie (Mary Partington) · Stacy Martin (Jane Wardley)<br />
LÄNGE: 137 Minuten<br />
KINOSTART: 12.03.2026</p>
<figure id="attachment_51016" aria-describedby="caption-attachment-51016" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-51016" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?resize=400%2C566&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="566" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?w=707&amp;ssl=1 707w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-51016" class="wp-caption-text"><em>Bild: THE TESTAMENT OF ANN LEE – Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: IMAGO/ABACAPRESS, Kaplan Morrison/Carte Blanche/Curious Gremlin/Film i Väst/FirstGen Content/Göta Film AB, Göteborg/Intake Films/Mid March Media/Mizzel Media/Proton Cinema/Venedig 2025, Searchlight Pictures/Walt Disney/Kaplan Morrison, Walt Disney, Walt DisneySearchlight Pictures/Walt Disney</em></figcaption></figure>
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		<title>Berlinale 26 – ein politischer Eklat und viele unpolitische Filme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 16:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war die 76. Berlinale, diesmal mit einem medienwirksamen Auftritt eines Preisträgers mit der Palästinenser-Flagge – ein Minister verließ dann unter Protest den Saal. Längere Zeit hatte man in den Medien den Eindruck, dass dies das einzige Ereignis war – kaum jemand sprach oder schrieb noch über die gezeigten Filme. Und von denen gab‘s sogar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war die 76. Berlinale, diesmal mit einem medienwirksamen Auftritt eines Preisträgers mit der Palästinenser-Flagge – ein Minister verließ dann unter Protest den Saal.</p>
<p>Längere Zeit hatte man in den Medien den Eindruck, dass dies das einzige Ereignis war – kaum jemand sprach oder schrieb noch über die gezeigten Filme. Und von denen gab‘s sogar viele persönliche und – aus meiner Sicht – auch recht gute Filme.</p>
<p>Der Wettbewerb der diesjährigen Berlinale war mit vielen „unpolitischen“ Filmen bestückt. Einer der wenig politischen Filme gewann dann den Hauptpreis:<br />
„Gelbe Briefe“ des deutschen Regisseurs Ilker Catak (Das Lehrerzimmer).</p>
<figure id="attachment_51004" aria-describedby="caption-attachment-51004" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-51004" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-51004" class="wp-caption-text"><em>Bild: Berlinale 2026</em></figcaption></figure>
<p>Welche Filme konnte ich nun sichten?</p>
<p>Es waren diesmal nur sieben: Darunter Filme aus der Rubrik „Berlinale Special“, dem „Wettbewerb“ und aus dem „Forum“ – hier, im „Forum“, lief dann gleich der für mich beste Film „Vier minus drei“ des österreichischen Regisseurs Adrian Goiginger (Der Fuchs) über eine Frau, die durch einen Auto-Unfall ihren Mann und die zwei Kinder verloren hat: „Vier minus drei“! Ein zutiefst berührender und erschütternder Film zum Thema Trauer und Trauerarbeit, aber nicht ohne „Hoffnungsschimmer“.</p>
<p>Ein weiterer Film aus Österreich lief dann im „Wettbewerb“: „The Loneliest Man in Town“, nach Meinung einiger Kritiker einer der ambitioniertesten und vielleicht künstlerisch besten Filme dieser Berlinale. Erzählt wird die Geschichte eines alternden Elvis-Nachahmers aus Wien – den es wirklich gibt und der sich im Film selbst spielt.</p>
<p>Das „Alter“ und „das Altern“ spielte dann in weiteren Wettbewerbsfilmen eine Rolle: einmal in einem USA-Dokumentarfilm um die inzwischen verstorbene Künstlerin YO „Yo (Love is a Rebellious Bird)“ und ein Film zum Thema „Sex im Alter“ und „Demenz“ mit Juliette Binoche als ratlose Tochter in „Queen at See“.</p>
<p>Oder im „Berlinale Special“ die Horror-Fernseh-Serie der ARD „House of Yang“ – davon sah ich drei Teile und hätte die anderen drei gern auch noch gesehen. Es ging um mehrere Generationen in einem geheimnisumwitterten Haus mitten im Schwarzwald. Zu sehen dann in diesem Herbst 26 in der ARD-Mediathek.</p>
<p>Große Erwartungen knüpfte ich an die US-Produktion „Das Testament der Ann Lee“. Aber so richtig zufrieden war ich nach diesem aufwendig gefilmten Historien-Musical dann doch nicht. Es ging um die geistliche Bewegung der „Shaker“ in den USA Mitte des 18. Jahrhunderts. Ihr Motto „Mit sexueller Reinheit und schüttelnden Bewegungen direkt zum lieben Gott“.</p>
<p>Ein Superstar der Berlinale war diesmal der US-Amerikaner Channing Tatum. Bei seinem Eintreffen auf dem „roten Teppich“ vor dem Berlinale Palast am Freitag (20.02.2026) war Kreisch-Alarm der meist weiblichen Fans angesagt. Im Wettbewerbsfilm „Josephine“ spielte er einen Vater, der seiner achtjährigen Tochter zur Seite stehen muss: sie wurde zur Zeugin einer Vergewaltigung. Das war spannendes US-amerikanisches Independent-Kino und Channing Tatum lässt es zu, dass er in diesem Film als starker Mann wirklich „demontiert“ wird.</p>
<p>Wenn es nun die großen Kracher-Filme bei der diesjährigen Berlinale nicht gegeben hat, ragten die von mir gesichteten Filme doch weit über das Mittelmaß hinaus.</p>
<p>Das kommt sicherlich auch auf das Konto der neuen Leiterin Tricia Tuttle – ich kann nur sagen: „Weiter so“.</p>
<p>Ach so, noch eine Bemerkung „ganz am Rande“: Wenn ich beispielsweise zum auf der Eintrittskarte angegebenen „Uber Platz 2“ in Berlin mittels irgendeiner App kommen wollte, gab es den nicht; oder die Rathausstraße 1 am „Alex“. Die Berlinale-Veranstalter sollten bei der Gestaltung ihrer Hefte mal die alten Druckvorlagen ändern – das würde sich lohnen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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