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		<title>Ein Mann namens Ove &#8211; Filmvergnügen mit tiefer Menschlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[3Sat]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek</strong></p>
<p>Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen Seiten. Eine in der Hauptrolle ideal besetzte, hervorragend inszenierte Komödie über die Läuterung eines Misanthropen. Der souverän zwischen Emotionen und trockenem Witz ausbalancierte Film überzeugt auch als unaufdringlicher Appell an mehr Mitmenschlichkeit. &#8211; Sehenswert ab 14.<br />
(Katholischer „Filmdienst“)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_66660" aria-describedby="caption-attachment-66660" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-66660" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="266" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-66660" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ove (Filmbild), Fotonachweis © Concorde</em></figcaption></figure>
<p>Eine unvergessliche Szene: Ove (Rolf Lassgård) kommt in den Supermarkt, wo er sich ein Seil gekauft hat und reklamiert, dass es kurz vor dem Strangulieren gerissen ist. Die Blicke &#8211; sowohl von Ove, wie auch der Verkäuferin &#8211; haben inzwischen Filmgeschichte geschrieben.</p>
<p>Es lohnt sich auch, das gleichnamige Buch von Fredrik Backman (Roman &#8220;En man som heter Ove&#8221; / &#8220;Ein Mann namens Ove&#8221;) mal vorzunehmen, vor oder nach dem Film-Genuss.</p>
<p>Aus meiner Sicht eine der gelungensten Film-Komödien der letzten 10 Jahre, zurecht ausgezeichnet mit dem Europäischer Filmpreis 2016 (Beste Komödie)</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
Titel (deutsch): Ein Mann namens Ove<br />
Originaltitel: EN MAN SOM HETER OVE<br />
Produktion: Schweden/Norwegen, 2016<br />
Regie: Hannes Holm<br />
Mit: Rolf Lassgård (Ove)<br />
Länge: 117 Minuten</p>
<p>3sat-Mediathek: bis 30. April 2026</p>
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		<title>Vier minus drei –  Trauerarbeit mit großem Hoffnungspotential  (Katholischer Kinotipp)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Katholischer Kinotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Clownin heitert in Kliniken Kinder auf, während ihr Mann als klassischer August auftritt. Eines Tages verunglücken er und die beiden gemeinsamen Kinder tödlich. Für die trauernde Frau beginnt eine schwierige Zeit, die berufliche Rückschläge beinhaltet, aber auch eine vorsichtige neue Freundschaft mit einem Schauspieler. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Clownin heitert in Kliniken Kinder auf, während ihr Mann als klassischer August auftritt. Eines Tages verunglücken er und die beiden gemeinsamen Kinder tödlich. Für die trauernde Frau beginnt eine schwierige Zeit, die berufliche Rückschläge beinhaltet, aber auch eine vorsichtige neue Freundschaft mit einem Schauspieler. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit der Hauptfigur respektvoll nach, ohne ihren Schmerz zu vereinfachen. Rückblenden zeigen auch das frühere Familienleben mit all seinen Spannungen und verhindern so jede Verklärung. Abgesehen von wenigen vordergründigen Momenten, überzeugt der Film durch sorgsame Umsetzung und eine ausgezeichnete Hauptdarstellerin. &#8211; Ab 14. (Filmdienst)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_64490" aria-describedby="caption-attachment-64490" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-64490" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Kinotipp.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Kinotipp.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Kinotipp.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-64490" class="wp-caption-text"><em>Bild: Vier minus drei (Katholischer Kinotipp)</em><br /><em>Fotonachweis ©: Alamode Film, imago/Manfred Siebinger, Nikolett Kustos/Alamode Film</em></figcaption></figure>
<p>Aus der Kinotipp-Jury</p>
<blockquote><p>…visuell ist das beeindruckend präzise gebaut. Warme, dichte Bilder der Vergangenheit kippen in kühle, entleerte Gegenwart. Die Zirkus- und Clownsmotive, die auf dem Papier leicht kitschig wirken könnten, entfalten hier eine unerwartete Kraft – als Bild für etwas, das gleichzeitig absurd, schmerzhaft und kaum auszuhalten ist.</p>
<p>….der Musikeinsatz ist wohltuend reduziert. Vieles passiert in der Stille und gerade dort entfaltet sich die größte Intensität. Goiginger inszeniert mit einer Klarheit, die ich als fast mutig empfunden habe.</p>
<p>Im ersten Drittel wirkt die emotionale Setzung stellenweise noch etwas kalkuliert, als würde der Film seine Wirkung absichern wollen. Doch das legt sich schnell und macht Platz für eine Ruhe, die mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat.</p>
<p>Ein zutiefst berührender und erschütternder Film zum Thema Trauer und Trauerarbeit, aber nicht ohne „Hoffnungsschimmer“</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>VIER MINUS DREI<br />
PRODUKTION: Österreich/Deutschland 2026<br />
REGIE: Adrian Goiginger<br />
MIT: Valerie Pachner (Barbara) · Robert Stadlober (Heli) · Hanno Koffler (Friedrich) ·<br />
LÄNGE: 121 Minuten<br />
KINOSTART: 16.04.2026</p>
<figure id="attachment_64491" aria-describedby="caption-attachment-64491" style="width: 705px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-64491 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Plakat.jpeg?resize=640%2C908&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="908" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Plakat.jpeg?w=705&amp;ssl=1 705w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Vier-minus-drei-Plakat.jpeg?resize=400%2C567&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-64491" class="wp-caption-text"><em>Bild: Vier minus drei (Plakat)</em><br /><em>Fotonachweis ©: Alamode Film, </em><em>imago/Manfred Siebinger, Nikolett Kustos/Alamode Film</em></figcaption></figure>
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		<title>Der Magier im Kreml – gut gemachtes US-Politkino als Lehrstück zum Thema „Macht“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 18:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist eine fiktive Geschichte: Der Putin-Vertraute Wadim Baranow (Paul Danow) erzählt dem Journalisten Rowland (Jeffrey Wright) seine Geschichte als Berater und Autokratie-Installateur des Wladimir Putin (Jude Law). Aber je mehr ich als Zuschauer der Bestseller-Verfilmung des Romans von Giuliano da Empoli mit dem Titel „Der Magier im Kreml“ folge, um so mehr erfahre ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine fiktive Geschichte:<br />
Der Putin-Vertraute Wadim Baranow (Paul Danow) erzählt dem Journalisten Rowland (Jeffrey Wright) seine Geschichte als Berater und Autokratie-Installateur des Wladimir Putin (Jude Law). Aber je mehr ich als Zuschauer der Bestseller-Verfilmung des Romans von Giuliano da Empoli mit dem Titel „Der Magier im Kreml“ folge, um so mehr erfahre ich im gleichnamigen Film über russische Geschichte und Mechanismen zur Macht.</p>
<p>„Der Magier im Kreml“ ist letztlich eine US-Produktion, die im Sommer 2025 bei den Filmfestspielen in Venedig lief, und sich als hochkarätiges mit dem Briten Jude Law besetztes US-amerikanisches Politkino erweist.<br />
Regie führt der gebürtige Franzose und Regie-Profi Olivier Assayas.</p>
<p>Die Kamera-Bilder stammen von dem ebenfalls sehr erfahrenen Kameramann Yorick Le Saux – oft mit der Handkamera gemachte Halbtotalen und leicht überbelichtet – offenbar sollen da satte Farben vermieden werden. Denn, farbig und satt ist das Leben dieses Wadim Baranow eigentlich nicht.</p>
<figure id="attachment_62060" aria-describedby="caption-attachment-62060" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-62060" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Bild.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-62060" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Magier im Kreml – Filmbild</em><br /><em>Fotonachweis ©: Constantin Film Distribution, Constantin Film Distribution, Carole Bethuel</em></figcaption></figure>
<p>Ein reales Vorbild gibt’s vermutlich mit Putins ehemaligen Chefberater Wladislaw Surkow, der allerdings kurz nach Beginn des Ukraine-Krieges im Jahre 2022 wegen Korruption unter Hausarrest gestellt wurde. Das wäre ein Unterschied zur Film-Figur.</p>
<p>Manches erfahre ich nun in „Der Magier im Kreml“ über Stalins Macht- und staatspolitische Terror-Spiele und Putins politischen und privaten Alltag – was vermutlich historisch stimmt.</p>
<p>Nachvollziehbar bleibt der Film ebenfalls, wie „hinter den Kulissen“ Ränke-Spiele und Polit-Figur-Rücken funktionieren könnte. Das ist spannend und gut im Kino-Sessel zu verfolgen, sogar unterhaltsam – weil es mich ja selber nicht betrifft!</p>
<p>Ich erfahre in diesem Polit-Thriller so manches über die orangefarbene Revolution auf dem Maidan-Platz in Kiew. Das geht durchaus an der offiziellen Berichterstattung des „Westens“ vorbei – bewiesen ist damit allerdings noch nichts.</p>
<p>Deutlich hat damals der weißrussische Autoren-Filmer Sergej Loznitsa mit seinem Dokumentarfilm „Maidan“ (2014) schon gezeigt, dass bei dieser Revolution in der Ukraine die Gewalt nicht nur von der Staatsmacht ausgegangen ist.</p>
<p>Kurzum: „Der Magier im Kreml“ ist gut gemachtes US-Politkino. Und, bietet so manche Anregung, über die aktuelle Lage im Ukraine-Konflikt zu diskutieren.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Magier im Kreml<br />
Originaltitel: Le Mage du Kremlin / Alternativtitel: The Wizard of the Kremlin<br />
Produktion: USA/Großbritannien/Frankreich 2025<br />
Regie: Olivier Assayas<br />
Mit: Paul Dano (Wadim Baranow) · Jeffrey Wright (Rowland) · Jude Law (Wladimir Putin)<br />
Kamera: Yorick Le Saux<br />
Länge: 152 Minuten<br />
Kinostart: 09.04.2026</p>
<figure id="attachment_62061" aria-describedby="caption-attachment-62061" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-62061 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?resize=640%2C800&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="800" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?w=800&amp;ssl=1 800w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?resize=400%2C500&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Magier-Kreml-Plakat.jpeg?resize=768%2C960&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-62061" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Magier im Kreml – Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: Constantin Film Distribution,</em><br /><em>Constantin Film Distribution, Carole Bethuel</em></figcaption></figure>
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		<title>Spartacus – ein christianisierter Sklaven-Kämpfer monumental im Fernsehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 15:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Medientipp – Ostersonntag, 05. April 2026, 20:15 bis 23:15 (arte) Die Geschichte des Sklavenaufstandes gegen die unmenschliche Gesellschaft Roms um 74 v. Chr. unter dem thrakischen Sklaven Spartacus. Eine Freiheitskämpfer-Saga mit melodramatischen und sentimentalen Akzenten in freier Auslegung der historischen Fakten und starker Vereinfachung der Ereignisse. Allein in der außergewöhnlichen Bildgestaltung der Massenszenen und kämpferischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientipp – Ostersonntag, 05. April 2026, 20:15 bis 23:15 (arte)</strong></p>
<p>Die Geschichte des Sklavenaufstandes gegen die unmenschliche Gesellschaft Roms um 74 v. Chr. unter dem thrakischen Sklaven Spartacus. Eine Freiheitskämpfer-Saga mit melodramatischen und sentimentalen Akzenten in freier Auslegung der historischen Fakten und starker Vereinfachung der Ereignisse. Allein in der außergewöhnlichen Bildgestaltung der Massenszenen und kämpferischen Auseinandersetzungen vermittelt der Film einen Eindruck dieser ersten revolutionären Freiheitsbewegung. &#8211; Ab 16. (Filmdienst)</p>
<p>Mit dem „christianisierten“ Schluss hatte die DDR natürlich ein Problem – zeigte den Film aber trotzdem mit großem Werbe-Aufwand im Kino (sogar im monumentalen 70-mm-Format, hier in Leipzig nur in der SCHAUBURG)</p>
<p>Peter Ustinov erhielt seinen einzigen OSCAR für die Nebenrolle des Sklavenhändler Lentulus – ausschlaggebend dafür, wie er mit unterschiedlichster Mimik die vor ihm aufgereihten Sklaven mustert (die Sklaven sieht man als Zuschauer da gar nicht).</p>
<p>Der Film passte natürlich hervorragend in die offizielle Geschichtsdarstellung der DDR, dass Spartacus eine Art vormarxistischer Freiheitskämpfer der Antike gewesen ist.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
ORIGINALTITE: SPARTACUS<br />
PRODUKTION: 1959/60<br />
REGIE: Stanley Kubrick<br />
KINOSTART: 16.12.1960 (BRD), 18.3.1966 (DDR)<br />
DARSTELLER: Kirk Douglas (Spartacus) · Laurence Olivier (Marcus L. Crassus) · Jean Simmons (Varinia) · Charles Laughton (Gracchus) · Peter Ustinov (Lentulus Batiatus) · Tony Curtis (Antonius)<br />
LÄNGE: 197 Minuten (gek. 180 &#8211; arte)<br />
GENRE: Action | Historienfilm | Literaturverfilmung | Monumentalfilm<br />
AUSZEICHNUNGEN:<br />
Oscar 1961 Bester Nebendarsteller, Peter Ustinov<br />
Oscar 1961 Beste Kamera: Farbe, Russell Metty<br />
Oscar 1961 Beste Ausstattung: Farbe, Julia Heron, Alexander Golitzen, Eric Orbom, Russell A. Gausman<br />
Oscar 1961 Beste Kostüme: Farbe, Valles, Bill Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_59671" aria-describedby="caption-attachment-59671" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-59671" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Spartacus.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Spartacus.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Spartacus.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-59671" class="wp-caption-text"><em>Bild: Spartacus (Filmbild), Fotonachweis ©: Amazonas (70mm; restaurierte Originalfassung)</em></figcaption></figure>
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		<title>Das Massaker von Katyn –  eine längst fällige filmische Aufarbeitung (Medientipp)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 16:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Katyn]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr</strong></p>
<p>Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus.</p>
<p>Auch kritische Arbeiten zum realen Sozialismus drehte er bereits, als dieser noch an der Macht war, und erwarb sich als moralische Instanz ebenso internationales Ansehen wie durch die gestalterische Qualität seiner Arbeiten.</p>
<p>Das gilt auch für „Das Massaker von Katyn“ aus dem Jahre 2008. Der damals bereits 82-Jährige arbeitet darin das Massaker an Offizieren der polnischen Armee durch Soldaten der Sowjetunion im April 1940 auf, das die Sowjets später der deutschen Wehrmacht zuschrieben.</p>
<figure id="attachment_53702" aria-describedby="caption-attachment-53702" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-53702 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=640%2C424&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="424" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=400%2C265&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=768%2C509&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-53702" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Das Massaker von Katyn“ &#8211; Filmbild, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>Wajda nutzt das traumatische Ereignis, um die Situation Polens während des Zweiten Weltkriegs zu illustrieren, als das Land zwischen Deutschen und Russen aufgerieben wurde. Im Zentrum stehen archetypische Figuren wie eine junge Frau, deren Mann zu den Opfern gehört, eine Partisanin oder ein überlebender Offizier, die in emblematischen Sequenzen gezeigt werden. Auch wenn der Regisseur nur wenig über seinen eigenen Weg zwischen Trauer, Aufbegehren und Anpassung verrät (unter den Ermordeten war sein eigener Vater), bleibt ein faszinierender Film mit ergreifenden Momenten. – Ab 16. (FILMDIENST)</p>
<p>„Am 17. September 2007 kam Katyń in die polnischen Kinos und wurde auch von ganzen Schulklassen besucht. Er wurde Pflichtprogramm für die Angehörigen der polnischen Streitkräfte. Der Film wurde u. a. für den Oscar des Jahres 2008 (bester fremdsprachiger Film) nominiert. Die Berlinale-Premiere des Films am 15. Februar 2008 wurde unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht. Am 17. September 2009 lief der Film in deutschen Kinos an.“<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<figure id="attachment_53703" aria-describedby="caption-attachment-53703" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-53703" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-plakat.jpg?resize=177%2C250&#038;ssl=1" alt="" width="177" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-53703" class="wp-caption-text"><em>Bild: Das Massaker von Katyn – Kino-Plakat, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>„Katyn“ wurde auch im russischen Staatsfernsehen gezeigt, nicht in den russischen Kinos „Dadurch erfuhren viele Russen zum ersten Mal vom Massaker von Katyn. Nach Angaben der Sender haben den Film 14 Millionen Russen im Fernsehen gesehen. Wajda erhielt im Dezember 2010 für seinen Beitrag zur polnisch-russischen Verständigung aus der Hand von Staatspräsident Dmitri Medwedew den Freundschaftsorden der Russischen Föderation.”<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<p>Titel: Das Massaker von Katyn<br />
Erscheinungsjahr: 2007<br />
Länge: 118 Minuten<br />
Regie: Andrzej Wajda</p>
<p>Auszeichnungen:<br />
2008 – Nominierung für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film</p>
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		<title>Mit Schüttelbewegungen und Ekstase direkt zum „lieben Gott“ – DAS TESTAMENT DER ANN LEE-Filmtipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 17:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Amanda Seyfried]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Shaker]]></category>
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					<description><![CDATA[Es geht im Film um die religiöse Bewegung der „Shaker“ (Schüttler) im Manchester und später New York des 18. Jahrhunderts. Mit Trance und schüttelnden Bewegungen zu Gott… aber das nun hat der Film publikumswirksam umgesetzt. DAS TESTAMENT DER ANN LEE ist letztlich ein historisches Musical, mit großem Aufwand gedreht: Bildgewaltig und showkräftig. Die Geschichte ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht im Film um die religiöse Bewegung der „Shaker“ (Schüttler) im Manchester und später New York des 18. Jahrhunderts.</p>
<p>Mit Trance und schüttelnden Bewegungen zu Gott… aber das nun hat der Film publikumswirksam umgesetzt.</p>
<p>DAS TESTAMENT DER ANN LEE ist letztlich ein historisches Musical, mit großem Aufwand gedreht: Bildgewaltig und showkräftig.</p>
<figure id="attachment_51015" aria-describedby="caption-attachment-51015" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-51015 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=640%2C265&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="265" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=400%2C166&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=768%2C318&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-51015" class="wp-caption-text"><em>Bild: THE TESTAMENT OF ANN LEE – Filmbild</em><br /><em>Fotonachweis ©: IMAGO/ABACAPRESS, Kaplan Morrison/Carte Blanche/Curious Gremlin/Film i Väst/FirstGen Content/Göta Film AB, Göteborg/Intake Films/Mid March Media/Mizzel Media/Proton Cinema/Venedig 2025, Searchlight Pictures/Walt Disney/Kaplan Morrison, Walt Disney, Walt DisneySearchlight Pictures/Walt Disney</em></figcaption></figure>
<p>Die Geschichte ist manchmal befremdlich – beispielsweise: Nur mit Reinheit und sexueller Enthaltsamkeit kann man das Himmelreich erreichen &#8211; das war zumindest die Botschaft der Shaker, von denen es 1860 ca. 6000 Gläubige und jetzt, im Juli 2025, noch zwei gibt.</p>
<p>Ann Lee gilt es Führerin und weibliche Wiederkunft Christi und wird von den Gefolgsleuten MOTHER genannt. Ihr Geschichte wird mitfühlend erzählt.</p>
<p>Manchmal fragt man sich, warum so ein Film &#8211; auf alle Fälle gegen den Trend und vielleicht deshalb formal PERFEKT erzählt. Ich, als Zuschauender, bleibe dran &#8211; mit kleinen Ausnahmen.</p>
<p>Ein schöner Satz im Film: „Ich brauche ein Ziel, um meinen öden Alltag zu überstehen.“ Letztlich geht es wohl darum, moderne Botschaften auch mit der SHAKER STORY zu vermitteln: Friedensliebe, Liebe zur Natur usw.</p>
<p>Spannend für mich auch die Figur der Ann Lee, die ähnlich wie Christus am Schluss für Ihre Peiniger gebetet hat, das kam überzeugend rüber.</p>
<p>Warten wir’s ab, ich würde dem Film einen Kinoerfolg wünschen &#8211; dieser aufwändige Ausnahmefilm hätte es schon verdient.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINALTITEL: THE TESTAMENT OF ANN LEE<br />
PRODUKTIONSLAND: USA/Großbritannien/Schweden/Norwegen<br />
PRODUKTION: USA/GROSSBRITANIEN/SCHWEDEN/NORWEGEN 2025<br />
REGIE: Mona Fastvold<br />
MIT: Amanda Seyfried (Ann Lee) · Lewis Pullman (William Lee) · Christopher Abbott (Abraham Standerin) · Thomasin McKenzie (Mary Partington) · Stacy Martin (Jane Wardley)<br />
LÄNGE: 137 Minuten<br />
KINOSTART: 12.03.2026</p>
<figure id="attachment_51016" aria-describedby="caption-attachment-51016" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-51016" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?resize=400%2C566&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="566" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?w=707&amp;ssl=1 707w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-51016" class="wp-caption-text"><em>Bild: THE TESTAMENT OF ANN LEE – Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: IMAGO/ABACAPRESS, Kaplan Morrison/Carte Blanche/Curious Gremlin/Film i Väst/FirstGen Content/Göta Film AB, Göteborg/Intake Films/Mid March Media/Mizzel Media/Proton Cinema/Venedig 2025, Searchlight Pictures/Walt Disney/Kaplan Morrison, Walt Disney, Walt DisneySearchlight Pictures/Walt Disney</em></figcaption></figure>
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		<title>Berlinale 26 – ein politischer Eklat und viele unpolitische Filme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 16:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war die 76. Berlinale, diesmal mit einem medienwirksamen Auftritt eines Preisträgers mit der Palästinenser-Flagge – ein Minister verließ dann unter Protest den Saal. Längere Zeit hatte man in den Medien den Eindruck, dass dies das einzige Ereignis war – kaum jemand sprach oder schrieb noch über die gezeigten Filme. Und von denen gab‘s sogar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war die 76. Berlinale, diesmal mit einem medienwirksamen Auftritt eines Preisträgers mit der Palästinenser-Flagge – ein Minister verließ dann unter Protest den Saal.</p>
<p>Längere Zeit hatte man in den Medien den Eindruck, dass dies das einzige Ereignis war – kaum jemand sprach oder schrieb noch über die gezeigten Filme. Und von denen gab‘s sogar viele persönliche und – aus meiner Sicht – auch recht gute Filme.</p>
<p>Der Wettbewerb der diesjährigen Berlinale war mit vielen „unpolitischen“ Filmen bestückt. Einer der wenig politischen Filme gewann dann den Hauptpreis:<br />
„Gelbe Briefe“ des deutschen Regisseurs Ilker Catak (Das Lehrerzimmer).</p>
<figure id="attachment_51004" aria-describedby="caption-attachment-51004" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-51004" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/berlinale-26-Upper-Platz.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-51004" class="wp-caption-text"><em>Bild: Berlinale 2026</em></figcaption></figure>
<p>Welche Filme konnte ich nun sichten?</p>
<p>Es waren diesmal nur sieben: Darunter Filme aus der Rubrik „Berlinale Special“, dem „Wettbewerb“ und aus dem „Forum“ – hier, im „Forum“, lief dann gleich der für mich beste Film „Vier minus drei“ des österreichischen Regisseurs Adrian Goiginger (Der Fuchs) über eine Frau, die durch einen Auto-Unfall ihren Mann und die zwei Kinder verloren hat: „Vier minus drei“! Ein zutiefst berührender und erschütternder Film zum Thema Trauer und Trauerarbeit, aber nicht ohne „Hoffnungsschimmer“.</p>
<p>Ein weiterer Film aus Österreich lief dann im „Wettbewerb“: „The Loneliest Man in Town“, nach Meinung einiger Kritiker einer der ambitioniertesten und vielleicht künstlerisch besten Filme dieser Berlinale. Erzählt wird die Geschichte eines alternden Elvis-Nachahmers aus Wien – den es wirklich gibt und der sich im Film selbst spielt.</p>
<p>Das „Alter“ und „das Altern“ spielte dann in weiteren Wettbewerbsfilmen eine Rolle: einmal in einem USA-Dokumentarfilm um die inzwischen verstorbene Künstlerin YO „Yo (Love is a Rebellious Bird)“ und ein Film zum Thema „Sex im Alter“ und „Demenz“ mit Juliette Binoche als ratlose Tochter in „Queen at See“.</p>
<p>Oder im „Berlinale Special“ die Horror-Fernseh-Serie der ARD „House of Yang“ – davon sah ich drei Teile und hätte die anderen drei gern auch noch gesehen. Es ging um mehrere Generationen in einem geheimnisumwitterten Haus mitten im Schwarzwald. Zu sehen dann in diesem Herbst 26 in der ARD-Mediathek.</p>
<p>Große Erwartungen knüpfte ich an die US-Produktion „Das Testament der Ann Lee“. Aber so richtig zufrieden war ich nach diesem aufwendig gefilmten Historien-Musical dann doch nicht. Es ging um die geistliche Bewegung der „Shaker“ in den USA Mitte des 18. Jahrhunderts. Ihr Motto „Mit sexueller Reinheit und schüttelnden Bewegungen direkt zum lieben Gott“.</p>
<p>Ein Superstar der Berlinale war diesmal der US-Amerikaner Channing Tatum. Bei seinem Eintreffen auf dem „roten Teppich“ vor dem Berlinale Palast am Freitag (20.02.2026) war Kreisch-Alarm der meist weiblichen Fans angesagt. Im Wettbewerbsfilm „Josephine“ spielte er einen Vater, der seiner achtjährigen Tochter zur Seite stehen muss: sie wurde zur Zeugin einer Vergewaltigung. Das war spannendes US-amerikanisches Independent-Kino und Channing Tatum lässt es zu, dass er in diesem Film als starker Mann wirklich „demontiert“ wird.</p>
<p>Wenn es nun die großen Kracher-Filme bei der diesjährigen Berlinale nicht gegeben hat, ragten die von mir gesichteten Filme doch weit über das Mittelmaß hinaus.</p>
<p>Das kommt sicherlich auch auf das Konto der neuen Leiterin Tricia Tuttle – ich kann nur sagen: „Weiter so“.</p>
<p>Ach so, noch eine Bemerkung „ganz am Rande“: Wenn ich beispielsweise zum auf der Eintrittskarte angegebenen „Uber Platz 2“ in Berlin mittels irgendeiner App kommen wollte, gab es den nicht; oder die Rathausstraße 1 am „Alex“. Die Berlinale-Veranstalter sollten bei der Gestaltung ihrer Hefte mal die alten Druckvorlagen ändern – das würde sich lohnen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Nobody gegen Putin – ein OSCAR-nominierter Dokumentarfilm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 18:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar]]></category>
		<category><![CDATA[Putin]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis 18.05.26 in der arte-Mediathek Ein Lehrer einer Schule im Ural und begeisterter Amateurfilmer wird nach der russischen Invasion in der Ukraine 2022 verpflichtet, die Durchsetzung der neu verordneten Propaganda im Lehrplan aufzuzeichnen. Als ein ausländischer Regisseur sich an ihn wendet, führt der Lehrer mit neuer Motivation die gefährliche Arbeit fort. Nach seiner Emigration wurden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 18.05.26 in der arte-Mediathek</p>
<figure id="attachment_46346" aria-describedby="caption-attachment-46346" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-46346" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?resize=400%2C264&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="264" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?resize=400%2C264&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?resize=768%2C507&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-46346" class="wp-caption-text"><em>Film-Bild: EIN NOBODY GEGEN PUTIN &#8211; Fotonachweis ©: Frantisek Svatos, Pawel Talankin</em></figcaption></figure>
<p>Ein Lehrer einer Schule im Ural und begeisterter Amateurfilmer wird nach der russischen Invasion in der Ukraine 2022 verpflichtet, die Durchsetzung der neu verordneten Propaganda im Lehrplan aufzuzeichnen. Als ein ausländischer Regisseur sich an ihn wendet, führt der Lehrer mit neuer Motivation die gefährliche Arbeit fort. Nach seiner Emigration wurden die versteckten Aufnahmen zu einem Dokumentarfilm montiert, der einen raren Einblick in das gleichgeschaltete Russland unter Putin bietet und die Ausmaße seiner Indoktrination zeigt. Mit bitterer Ironie kommentiert, ist der Film – seinen Entstehungsbedingungen geschuldet – mitunter etwas unfokussiert, was den frappierenden Szenen aber nichts von ihrer aufklärerischen Kraft raubt. &#8211; Ab 14.<br />
FILMDIENST</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINALTITEL: MR. NOBODY AGAINST PUTIN<br />
PRODUKTIONSLAND: Dänemark / Tschechien / Deutschland<br />
PRODUKTIONSJAHR: 2025<br />
PRODUKTIONSFIRMA: Made in Copenhagen/Pink Prod./ZDF/arte<br />
REGIE: David Borenstein · Pawel Talankin<br />
PRODUZENTEN: Helle Faber · Petra Dobesová · Alzbeta Karaskova · Radovan Síbrt<br />
BUCH: David Borenstein<br />
KAMERA: Pawel Talankin<br />
MUSIK: Michal Rataj · Jonas Struck<br />
SCHNITT: Rebekka Lønqvist · Nicolaj Monberg<br />
DIGITAL-ANBIETER: arte-Mediathek<br />
ERSTAUFFÜHRUNG: 13.1.2026 digital, 20.1.2026 arte<br />
LÄNGE: 89 Minuten</p>
<p>BIS 18. Mai in der arte-Mediathek</p>
<p>EMPFEHLUNG: nominiert für einen OSCAR 2026 (bester Dokumentarfilm)</p>
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		<title>Wovon sollen wir träumen &#8211; drei Frauen &#8211; drei Leidenswege</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/wovon-sollen-wir-traeumen/</link>
					<comments>https://oratorium-leipzig.de/wovon-sollen-wir-traeumen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 04:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[An einer Lebensmittelausgabe begegnen sich drei junge Frauen, deren Geschichten im Anschluss unabhängig voneinander verfolgt werden. Eine kurdisch-syrische Geflüchtete verzweifelt an deutschen Vorschriften, eine zu aggressiven Ausfällen neigende Freigängerin bemüht sich um gesellschaftliche Reintegration, eine Polizistin leidet unter ihrem gewalttätigen Ehemann. Das Drama erzählt die Schicksale parallel und verwebt übergeordnete Themen wie Rassismus, Kriegstraumata und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">An einer Lebensmittelausgabe begegnen sich drei junge Frauen, deren Geschichten im Anschluss unabhängig voneinander verfolgt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Eine kurdisch-syrische Geflüchtete verzweifelt an deutschen Vorschriften, eine zu aggressiven Ausfällen neigende Freigängerin bemüht sich um gesellschaftliche Reintegration, eine Polizistin leidet unter ihrem gewalttätigen Ehemann.</p>
<p style="text-align: left;">Das Drama erzählt die Schicksale parallel und verwebt übergeordnete Themen wie Rassismus, Kriegstraumata und häusliche Gewalt zu einem düsteren Panorama weiblicher Lebensrealitäten.</p>
<p style="text-align: left;">Politische Fragen werden nur zwischen den Bildern sichtbar beziehungsweise in Gesprächen angedeutet, während die existenzielle Ebene umso spürbarer wird.</p>
<p style="text-align: left;">&#8211; Ab 14. FILMDIENST</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">WOVON SOLLEN WIR TRÄUMTEN<br />
PRODUKTION: Deutschland 2025<br />
BUCH: Milena Aboyan · Constantin Hatz<br />
Mit Luise Aschenbrenner (Laura) · Bayan Layla (Evîn Baçîn) · Lea van Acken (Julia) · Korkmaz Arslan (Agît Baçîn) · Bashar Kanan (Diyar Baçîn)<br />
LÄNGE: 104 Minuten<br />
KINOSTART: 19.02.2026<br />
Empfehlung: Katholischer Kinotipp</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_44495" aria-describedby="caption-attachment-44495" style="width: 706px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44495 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5501.webp?resize=640%2C907&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="907" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5501.webp?w=706&amp;ssl=1 706w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_5501.webp?resize=400%2C567&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-44495" class="wp-caption-text"><em>Bild: Wovon sollen wir träumen, Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: Producers United, Riva Film/Rafael Starman</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Leipziger Maler Michael Triegel auf der Kinoleinwand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 14:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[KatholischerKinotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
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					<description><![CDATA[„Da musst du bockig sein!“, hat einer seiner Lehrer, Ulrich Hachulla (*1943), mal zu Michael Triegels figürlichen Malstil gesagt. Das war in den frühen 90er-Jahren an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, der HGB Leipzig. Nun untersucht der in Sachen „Kunst“ routinierte Dokumentarfilmer Paul Smaczny („Die Thomaner“, 2011) das Zusammentreffen von Michael Triegels Kunst im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">„Da musst du bockig sein!“, hat einer seiner Lehrer, Ulrich Hachulla (*1943), mal zu Michael Triegels figürlichen Malstil gesagt. Das war in den frühen 90er-Jahren an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, der HGB Leipzig.</p>
<p>Nun untersucht der in Sachen „Kunst“ routinierte Dokumentarfilmer Paul Smaczny („Die Thomaner“, 2011) das Zusammentreffen von Michael Triegels Kunst im 21. mit der figürlichen Kunst von Lucas Cranach dem Älteren im 16. Jahrhundert. Gegenstand ist die Gestaltung des mittleren Altarretabels im Naumburger Dom durch Triegel.</p>
<p>Beim Malen in seinem Atelier wird durch den „Papstmaler“ Triegel – er malte Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 – philosophiert, theologisiert und über Malstile reflektiert. Das erfolgt in großer Ruhe und nahezu familiär. Nicht nur deshalb, weil da als Modelle Tochter und Ehefrau zum Einsatz kommen.</p>
<figure id="attachment_37139" aria-describedby="caption-attachment-37139" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-37139" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?resize=400%2C278&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="278" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?resize=400%2C278&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?resize=768%2C534&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-37139" class="wp-caption-text"><em>BILD: Ehefrau Christine „sitzt Modell“, </em><em>Fotonachweis ©: Weltkino, Weltkino, Emilian Tsubaki</em></figcaption></figure>
<p>Natürlich geht es auch um die Kontroversen um Triegels Altarwerk im Naumburger Dom. Denn die UNESCO wollte schon durch die Aberkennung des Weltkulturerbe-Titels „reinfunken“ (wegen der Nähe zur berühmten „Uta“) &#8211; inzwischen gibts nun seit Sommer 25 seitens der UNESCO ein Kompromiss-Angebot für einen Platz im Naumburger Dom, allerdings nicht mehr am bisherigen Ort.</p>
<p>Vielleicht kommt deshalb erst jetzt – drei Jahre nach Fertigstellung! – dieser auch bildgewaltige Dokumentarfilm in die Kinos.</p>
<p>Man erfährt viel über Michael Triegel selbst: Er ist Thüringer, hat 1987 Abitur gemacht und dann hat er in die „Wende“ hinein in Leipzig Malerei studiert. Das bewertet der Maler als „Glücksfall“. Denn im Unterschied zu seinen Lehrern konnte Triegel seine Vorbilder – wie beispielsweise Leonardo da Vinci (1452–1519) – in Italien selbst „studieren“ und dort (speziell in einer römischen Kirche) entstand wohl auch der Wunsch, katholisch zu werden.</p>
<p>Seine katholische Taufe im Jahr 2014 erklärt Triegel im Film sehr einleuchtend und ruhig. Als „katholischer Maler“ wird Michael Triegel (*1968) auch bei der Einweihung des geschaffenen Altarwerks neben dem protestantischen Maler Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553) benannt – von einem „ökumenischen Ereignis“ wird da gesprochen.</p>
<p>Aber im Film geht’s um mehr als um „Konfessionskunde“. Der Maler spricht von „zum Sehen geboren“ und „zum Schauen bereit“ und von „der Kunst als Zumutung“.</p>
<p>Die über 100 Filmminuten habe ich kaum gemerkt. Denn „Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten“ erweist sich als spannende kunsthistorische Stippvisite durch fünfhundert Jahre Kunstgeschichte – einfach anschauen!</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINAL-TITEL: TRIEGEL TRIFFT<br />
CRANACH – MALEN IM WIDERSTREIT DER ZEITEN<br />
PRODUKTION: DEUTSCHLAND 2023<br />
REGIE: PAUL SMACZNY<br />
GENRE: DOKUMENTARFILM<br />
KINOSTART: 05. FEBRUAR 2026<br />
EMPFEHLUNG: KATHOLISCHER KINOTIPP</p>
<figure id="attachment_37140" aria-describedby="caption-attachment-37140" style="width: 720px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-37140 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4479.webp?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="360" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4479.webp?w=720&amp;ssl=1 720w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4479.webp?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-37140" class="wp-caption-text"><em>BILD: TRIEGEL TRIFFT CRANACH E &#8211; Katholischer Kinotipp, Fotonachweis ©: Weltkino, Weltkino, Emilian Tsubaki</em></figcaption></figure>
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