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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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	<title>Oratorium Leipzig</title>
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		<title>Etwas ganz Besonderes – ein Spielfilm über eine Jugendliche und ihr familiäres Umfeld, die sich gar nicht „besonders“ fühlt (Katholischer Kinotipp)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 17:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Katholischer Kinotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine 16-jährige Jugendliche aus der thüringischen Provinzstadt Greiz wird wegen ihres Gesangstalents zu einer Castingshow eingeladen. Ihre Familie, die sich an mehreren Ecken gerade in Auflösung befindet, unterstützt die Heranwachsende. Als im Rahmen der Show der Wunsch nach einer „Homestory“ auftaucht, wird er zum Auslöser für existenzielle Fragen nach Selbstbildern und Lebensentwürfen. Ein weitläufiges, mehrgenerationelles [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine 16-jährige Jugendliche aus der thüringischen Provinzstadt Greiz wird wegen ihres Gesangstalents zu einer Castingshow eingeladen. Ihre Familie, die sich an mehreren Ecken gerade in Auflösung befindet, unterstützt die Heranwachsende. Als im Rahmen der Show der Wunsch nach einer „Homestory“ auftaucht, wird er zum Auslöser für existenzielle Fragen nach Selbstbildern und Lebensentwürfen. Ein weitläufiges, mehrgenerationelles Familienpanorama mit einer Vielzahl an Themen von Generationenkonflikten über die deutsch-deutsche Geschichte bis hin zum Rechtsruck in der Provinz. Das Geschehen wird mit großer Nähe und einem beiläufigen Naturalismus eingefangen, der sich in seiner Fülle an Mikrobeobachtungen mit der Zeit jedoch ein wenig erschöpft. &#8211; Ab 14.(FILMDIENST)</p>
<p>Empfehlung: Katholischer Kinotipp</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>IMAGO/Seeliger, Pandora Film<br />
PRODUKTION: Deutschland 2026<br />
REGIE: Eva Trobisch<br />
BUCH: Eva Trobisch<br />
KAMERA: Adrian Campean<br />
MUSIK: Teho Teardo<br />
MIT: Frida Hornemann (Lea) · Max Riemelt (Matze) · Eva Löbau (Kati) · Rahel Ohm (Christel) · Peter René Lüdicke (Friedrich)<br />
LÄNGE: 116 Minuten<br />
KINOSTART: 09.07.2026<br />
EMPFEHLUNG: Katholischer Kinotipp<br />
AUSZEICHNUNG: Berlinale 2026 (Wettbewerb)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_82563" aria-describedby="caption-attachment-82563" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-82563 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Besonderes-Greiz.jpeg?resize=640%2C440&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="440" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Besonderes-Greiz.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Besonderes-Greiz.jpeg?resize=400%2C275&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Besonderes-Greiz.jpeg?resize=768%2C528&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-82563" class="wp-caption-text">Bild: Filmbild, Fotonachweis ©: Adrian Campean/Trimafilm, IMAGO/Future Image</figcaption></figure>
<p><strong>Aus der Kinotipp-Jury</strong></p>
<p>Man muss sehr genau hinschauen, dass man den Ort Greiz entdeckt. Ein Kaleidoskop ostdeutscher-deutscher Befindlichkeit. Die Farben sind „warm“. besonders die Naturaufnahmen habe ich als sehr wohltuend „erlebt“. Und bei aller Problematik/Problematiken hat der Film auch was Unterhaltsames und Hoffnungsvolles.</p>
<p>Keine klassische Storyline und genau deshalb so interessant. Für mich ist “Etwas ganz Besonderes” ein Kaleidoskop an Perspektiven und Biografien, das sich Widersprüche, Wunderliches, Anrührendes und Offenes erlaubt. Ein Film, der genau hinschaut und nicht dem Versuch erliegt, Alles interpretieren oder deuten zu müssen.</p>
<p>Für mich war es einer der stärksten Beiträge im Wettbewerb (der Berlinale). Er spricht mit großer Gelassenheit viele aktuelle Problem unserer Gesellschaft an &#8211; Medienphänomene wie Casting-Shows, Generationenprobleme, Patchworkfamilien, ökonomische Probleme, Arbeitswelt, Neuanfänge und nicht zuletzt die besondere Lage in den “neuen” Bundesländern.</p>
<p>Ein starker und ehrlicher Film mit souveränem Ensemble und komplexer Story, die am Ende auch noch Fragezeichen offen lässt und trotzdem plausibel und stringent erzählt wird.</p>
<p>Besonders beeindruckend ist, wie selbstverständlich und organisch die vielen Handlungsstränge ineinandergreifen. Der Film verzichtet auf einfache Schuldzuweisungen oder klare Urteile. Stattdessen zeigt er, dass Menschen gleichzeitig verständnisvoll und verletzend, liebevoll und egoistisch sein können.</p>
<figure id="attachment_82564" aria-describedby="caption-attachment-82564" style="width: 705px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-82564 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Besonderes-Plakat.jpeg?resize=640%2C908&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="908" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Besonderes-Plakat.jpeg?w=705&amp;ssl=1 705w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Besonderes-Plakat.jpeg?resize=400%2C567&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-82564" class="wp-caption-text"><em>Bild:Plakat,</em> <em>Fotonachweis ©: Adrian Campean/Trimafilm,</em><br /><em>IMAGO/Future Image</em></figcaption></figure>
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		<title>Filmbesinnungstage – ein geistlich, spirituelles Bildungsangebot in Sachsen Thema: Katholische Kirche-immer aktuell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 16:23:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filmbesinnungstage]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist das älteste spirituelle Bildungsangebot seiner Art in Sachsen. Kurz: Die Filmbesinnungstage, bereits das zweite Mal in Jauernick bei Görlitz im Sankt Wenzeslaus-Stift – dem Bildungshaus des katholischen Bistums Görlitz. Wie jedes Jahr haben diese Tage einen Titel bzw. ein Kurs-Thema &#8211; diesmal: „Katholische Kirche-immer aktuell“. Verteilt auf die einzelnen Tage wird dann immer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist das älteste spirituelle Bildungsangebot seiner Art in Sachsen. Kurz: Die Filmbesinnungstage, bereits das zweite Mal in Jauernick bei Görlitz im Sankt Wenzeslaus-Stift – dem Bildungshaus des katholischen Bistums Görlitz.</p>
<p>Wie jedes Jahr haben diese Tage einen Titel bzw. ein Kurs-Thema &#8211; diesmal: „Katholische Kirche-immer aktuell“.</p>
<figure id="attachment_82540" aria-describedby="caption-attachment-82540" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-82540" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Gruppe-innen.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-82540" class="wp-caption-text"><em>Bild: Runde der Teilnehmenden, Fotonachweis ©: Holger Jakobi</em></figcaption></figure>
<p>Verteilt auf die einzelnen Tage wird dann immer ein Film gezeigt, entsprechend den Unterthemen – quasi den Tagesthemen. Beim Hauptthema „Katholische Kirche“ &#8211; einzigartig, problematisch, realistisch, politisch und vielfältig. Quasi immer „angehängt“.</p>
<p>Die Diskussionsrund an jedem Tag erwiesen sich als Auseinandersetzung mit einer Kirche, die sich strukturell auf eine 2000 Jahre alte Tradition beruft. Eine Kirche, in der sich die meisten Teilnehmenden immer noch „zu Hause“ fühlen – aber auch mit ihr hadern und in ihr leiden.</p>
<p>Aber viele – das wurde deutlich – finden in dieser Kirche Kraft und Orientierung. Die meisten möchten diese Kirche auch nicht missen – für sich ganz persönlich.</p>
<p>Natürlich – und das wurde auch immer wieder festgestellt – diese Kirche ist „als pilgerndes Volk Gottes“ unterwegs. Das ist ein „Bild“ des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965).</p>
<p>Liebgewordenes muss man da manchmal „loslassen“ – diese Kirche und auch ich müssen sich verändern. Das alles &#8211; solche Erkenntnisse &#8211; waren eingebettet in Gebete, Meditationen, Andachten und Eucharistiefeiern.</p>
<figure id="attachment_82541" aria-describedby="caption-attachment-82541" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-82541 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Messe.jpeg?resize=640%2C274&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="274" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Messe.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Messe.jpeg?resize=400%2C171&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Messe.jpeg?resize=1024%2C438&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Messe.jpeg?resize=768%2C328&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Messe.jpeg?resize=1536%2C657&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/fBT-Messe.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-82541" class="wp-caption-text"><em>Bild: Eucharistiefeier, Fotonachweis ©: Holger Jakobi</em></figcaption></figure>
<p>Und in der Abschlussrunde gab es Äußerungen von allen Teilnehmenden, zum Beispiel: „wir wollen wiederkommen – es waren wichtige Tage für mich – es gab zu viele Klischees, immer nur Männer – ohne die Gesprächsrunden wären die Tage kaum halb so gut für mich – schön, dass manches Thema im Gottesdienst nochmal wiederkommt – toll der Ort und das Haus“.</p>
<p>Im nächsten Jahr gibt es dann wieder die Filmbesinnungstage in Jauernick im Sankt Wenzeslaus-Stift, vom 30.06. bis 04.07. 2027. Das Thema dann: „Die vier Kardinaltugenden – Gerechtigkeit, Klugheit, Mut und Mäßigung“.</p>
<p>Alle dürfen gespannt sein.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmbesinnungstage mit Thomas Bohne und Michaela Rehor im Sankt-Wenzeslaus-Stift in 02829 Markersdorf, OT Jauernick-Buschbach,<br />
Internet: <a href="http://www.sankt-wenzeslaus-stift.eu">www.sankt-wenzeslaus-stift.eu</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fürbitten am 12.07. 2026, 15. Sonntag im Jahreskreis, A</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 14:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fürbitten]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Oratorium]]></category>
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					<description><![CDATA[Einleitung Erfolg und Misserfolg liegen oft nah beieinander, doch bringen wir voll Vertrauen unsere Bitten zu Gott: V: Du Gott der Hoffnung A: Wir bitten dich erhöre uns. &#160; Bitten Wir beten für alle, die den christlichen Glauben leben; für diejenigen, die vom Glauben nichts mehr wissen wollen, für alle, die im Herzen „verhärtet“ sind. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einleitung</strong></p>
<p>Erfolg und Misserfolg liegen oft nah beieinander,<br />
doch bringen wir voll Vertrauen unsere Bitten zu Gott:</p>
<p><em>V: Du Gott der Hoffnung A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bitten</strong></p>
<p>Wir beten für alle, die den christlichen Glauben leben;<br />
für diejenigen, die vom Glauben nichts mehr wissen wollen,<br />
für alle, die im Herzen „verhärtet“ sind.</p>
<p><em>V: Du Gott der Hoffnung A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für die Menschen, welche unter der Hitze leiden:<br />
für die Alten und für Kranken, die besonders verletzlich sind;<br />
für die Frauen und Männer, die auf der Straße ohne Schutz leben;<br />
und für alle, die nach Auswegen aus der Klimakrise suchen.</p>
<p><em>V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für die Menschen in den Kriegsgebieten weltweit;<br />
für Millionen, die ihre Heimat verlassen mussten<br />
und für alle, die auf Frieden und ein Leben in Sicherheit hoffen.</p>
<p><em>V: Du Gott der Hoffnung A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für alle in unserem Land,<br />
die sich um die Betreuung von alten Menschen<br />
und auch um ihre eigene Alterssicherung sorgen,<br />
und für alle, die an gerechten Lösungen arbeiten.</p>
<p><em>V: Du Gott der Hoffnung A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Abschlussgebet</strong></p>
<p>Guter Gott, wir vertrauen dir<br />
und danken dir, jetzt und in Ewigkeit. Amen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter Verwendung von <a href="http://www.fürbitten.de">www.fürbitten.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Medientipp – Zwölf Uhr mittags: über 70 Jahre alter Schwarz-Weiß-Western, der immer noch spannend unterhält</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/medientipp-zwoelf-uhr-mittags-ueber-70-jahre-alter-schwarz-weiss-western-der-immer-noch-spannend-unterhaelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 16:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ARTE]]></category>
		<category><![CDATA[Medientipp]]></category>
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					<description><![CDATA[(bis 21.07.26 in der arte-Mediathek) Um 1870: Am Tag seiner Hochzeit wird ein US-Marshal zu einer Gewissensentscheidung gezwungen: Ein Gangster, den er vor Jahren ins Gefängnis brachte, dürstet nach Rache und soll mit dem Mittagszug eintreffen. Die feigen Bewohner der Stadt raten dem Marshal, sich in Sicherheit zu bringen. Seine Braut, eine Quäkerin, verabscheut Gewalt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(bis 21.07.26 in der arte-Mediathek)</em></p>
<p>Um 1870: Am Tag seiner Hochzeit wird ein US-Marshal zu einer Gewissensentscheidung gezwungen: Ein Gangster, den er vor Jahren ins Gefängnis brachte, dürstet nach Rache und soll mit dem Mittagszug eintreffen. Die feigen Bewohner der Stadt raten dem Marshal, sich in Sicherheit zu bringen. Seine Braut, eine Quäkerin, verabscheut Gewalt und will ihren Mann verlassen, falls er sich der selbstmörderischen Auseinandersetzung stellen sollte. Dennoch kann er im Alleingang seinen Widersacher und dessen Komplizen zur Strecke bringen.</p>
<p>Zinnemanns &#8220;psychologischer&#8221; Western bereicherte das Genre nicht nur um neue dramaturgische Raffinessen (die Einheit von Ort und Zeit ist virtuos zur Spannungssteigerung genutzt) und um den damals noch ungewohnten Typus des &#8220;gebrochenen&#8221; Helden, der an seinem Auftrag zweifelt, sondern verschärfte auch die moralischen Aspekte der Fabel.</p>
<p>Über seinen filmhistorischen Wert hinaus stellt der populärste und meistausgezeichnete Film der 50er Jahre eine bittere Abrechnung mit der McCarthy-Ära dar. Der Drehbuchautor Carl Foreman war 1951 auf die &#8220;Schwarze Liste&#8221; des Kommunistenjägers geraten und hat in dem Stoff eigene Erfahrungen verarbeitet.</p>
<p>&#8211; Sehenswert ab 16. (FILMDIENST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINALTITEL: HIGH NOON<br />
PRODUKTIONSLAND: USA 1952<br />
REGIE: Fred Zinnemann<br />
MUSIK: Dimitri Tiomkin<br />
MIT: Gary Cooper (Will Kane) · Grace Kelly (Amy Kane) · Thomas Mitchell (Jonas Henderson) · Lloyd Bridges (Harvey Pell) · Katy Jurado (Helen Ramirez)<br />
LÄNGE: 85 Minuten<br />
BIS: 21.07. 26 in der arte-Mediathek</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_81180" aria-describedby="caption-attachment-81180" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-81180" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/12-Mittags.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/12-Mittags.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/12-Mittags.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-81180" class="wp-caption-text"><em>Szenenbild aus &#8220;Zwölf Uhr mittags&#8221; (© Paramount Pictures)</em></figcaption></figure>
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		<title>Literatur &#8211; Ingeborg Bachmann – Gedanken zu einem Jubiläum</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/literatur-ingeborg-bachmann-gedanken-zu-einem-jubilaeum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 16:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf deutsche Schriftsteller hätten in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern können: Erich Loest (1926-2013), Siegfried Lenz (1926-2014), Hermann Kant (1926- 2016), Werner Heiduczek (1926-2019) und Günter de Bruyn (1926-2020). Mit der Literatur dieser Autoren bin ich seit vielen Jahren vertraut, wenngleich ich zugeben muß, dass es bezüglich meiner Sympathie große Unterschiede gibt. Viel weniger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf deutsche Schriftsteller hätten in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern können:</p>
<p>Erich Loest (1926-2013), Siegfried Lenz (1926-2014), Hermann Kant (1926- 2016), Werner Heiduczek (1926-2019) und Günter de Bruyn (1926-2020). Mit der Literatur dieser Autoren bin ich seit vielen Jahren vertraut, wenngleich ich zugeben muß, dass es bezüglich meiner Sympathie große Unterschiede gibt.</p>
<p>Viel weniger vertraut bin ich mit der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973), die ebenfalls in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Ihren Jubiläumstag, den 25. Juni, haben die Medien (Film, Zeitschriften. Rundfunk) in überaus hohem Maße gewürdigt, während ihre männlichen Jahrgangs-Kollegen mehr oder weniger leer ausgingen.</p>
<figure id="attachment_81165" aria-describedby="caption-attachment-81165" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-81165" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280-400x400.jpeg?resize=350%2C350&#038;ssl=1" alt="" width="350" height="350" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=70%2C70&amp;ssl=1 70w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=700%2C700&amp;ssl=1 700w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?w=1260&amp;ssl=1 1260w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-81165" class="wp-caption-text"><em>Bild-Bachmann-Simultan-Erzählungen</em></figcaption></figure>
<p>Was macht die Persönlichkeit jener Frau aus, daß sie so gefeiert wird? Da wäre natürlich als Erstes ihr umfangreiches Werk zu nennen: Begonnen hatte sie früh, gleich nach dem Krieg, als Lyrikerin. Weltweit bekannt und berühmt wurde sie dann 10 Jahre später mit ihren großen Erzählungen, in denen sich ihr widerspruchsvolles Leben spiegelt.</p>
<p>Die Feuilletons sprechen aber auch von ihrem außergewöhnlichen Lebensstil, insbesondere von ihren Beziehungen zu Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch, sowie von ihrem tragischen Feuertod mit 47 Jahren.</p>
<p>Auffallend oft wird in den Kultursendungen auf ihre späten Erzählungen „Simultan“ (1972) hingewiesen, die im Zusammenhang mit dem Roman „Malina“ (1971) entstanden sind. Für mich war das ein Grund, die Erzählungen zum wiederholten Male zu lesen. „Malina“ ist leider bisher an mir vorbeigegangen. Doch habe ich mir vorgenommen, diese Lücke zu schließen.</p>
<p>Von der Lektüre des Romans verspreche ich mir einen besseren Zugang zu dieser großartigen Frau.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Fürbitten am Sonntag, 5. Juli 2026, 14. Sonntag im Jahreskreis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 15:46:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fürbitten]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Oratorium]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben uns bestärken lassen durch Gottes Wort. Um seine Stärkung bitten wir auch in allen Anliegen, die wir vor Gott tragen. &#160; Wir beten für die Menschen in den Krisengebieten unserer Erde, heute besonders für die Betroffenen des Erdbebens in Venezuela. Gott, unser Vater: Wir bitten dich erhöre uns. &#160; Wir beten für alle, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns bestärken lassen durch Gottes Wort.<br />
Um seine Stärkung bitten wir auch in allen Anliegen, die wir vor Gott tragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für die Menschen<br />
in den Krisengebieten unserer Erde,<br />
heute besonders<br />
für die Betroffenen des Erdbebens in Venezuela.</p>
<p><em>Gott, unser Vater: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für alle,<br />
die Verantwortung für andere tragen –<br />
in Familie, Arbeitswelt und Politik.,</p>
<p><em>Gott, unser Vater: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für die Kinder und Jugendlichen<br />
und deren Familien,<br />
für die jetzt die Ferien beginnen..</p>
<p><em>Gott, unser Vater: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für unsere Kranken,<br />
besonders für die,<br />
die keine Hoffnung auf Heilung haben.</p>
<p><em>Gott, unser Vater: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gott, du verheißt uns Ruhe für die Seele.<br />
Darauf vertrauen wir und preisen dich,<br />
heute und alle Tage unseres Lebens.<br />
Amen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter Verwendung von <a href="http://www.xn--frbitten-65a.de/">www.fürbitten.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Leipzig-Premiere des Dokumentarfilms „Ingeborg Bachmann &#8211; Jemand, der einmal ich war“  &#8211; mit Regina Schilling als „gut aufgelegter“ Regisseurin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 18:19:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Filmpremiere]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war „heiß“ und noch dazu kein „heißer“ Film am 25. Juni 2026 in Leipzig – und trotzdem war der große Saal in den Passage-Kinos gut gefüllt. Grund: Die Leipzig-Premiere von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“. Als Stargast eingeladen und gekommen, die Dokumentarfilm-Regisseurin Regina Schilling, die quasi ihr neuestes Werk „in Persona“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war „heiß“ und noch dazu kein „heißer“ Film am 25. Juni 2026 in Leipzig – und trotzdem war der große Saal in den Passage-Kinos gut gefüllt.</p>
<p>Grund: Die Leipzig-Premiere von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“.<br />
Als Stargast eingeladen und gekommen, die Dokumentarfilm-Regisseurin Regina Schilling, die quasi ihr neuestes Werk „in Persona“ vorstellte.</p>
<p>Als erfahrene Moderatorin stand ihr dabei die Leiterin der „Passage Kinos Leipzig“, Hannah Süß, zur Seite.</p>
<figure id="attachment_79866" aria-describedby="caption-attachment-79866" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-79866" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=400%2C309&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="309" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=400%2C309&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=1024%2C792&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=768%2C594&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=1536%2C1188&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-79866" class="wp-caption-text"><em>Bild: Theaterleiterin Hannah Süß im Gespräch mit Regisseurin Regina Schilling</em></figcaption></figure>
<p>Doch zunächst gab es nach einer kurzen Vorstellung und dem Hinweis auf ein anschließendes Filmgespräch den Film „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“ in voller Länge zu sehen. Und das höchst Sympathische dabei – im wunderbar klimatisierten Kinosaal. Da machte die dokumentarische Zeitreise in einen Abschnitt deutsch-österreichischer Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts durchaus Freude.</p>
<p>Und anschließend das Gespräch, bei dem Regina Schilling auch manch Persönliches durchblicken ließ – beispielsweise, dass sie in den 80-iger Jahren eher „feministisch“ orientiert war. Aktuell erwies sie sich im Kinosaal gegenüber männlichen Fragestellern als recht auskunftsfreudig: Dem einen Fragesteller rief sie charmant noch hinterher als er gerade dabei war das Kino aus Termingründen – wie er angekündigt hatte &#8211; zu verlassen.</p>
<p>Über den Film sagte Regina Schilling, dass es ihr nicht um ein genau ausstaffiertes Setting der römischen Wohnung von damals ging, in der Ingeborg Bachmann bis 1973 &#8211; kurz vor ihrem Tod &#8211; lebte.</p>
<p>Sondern ihr als Regisseurin war eine assoziative Herangehensweise an Ingeborg Bachmann wichtig – ebenso der Schauspielerin Sandra Hüller, die Ingeborg Bachmann nicht „klassisch“ spielt (auch nicht spielen wollte).</p>
<p>So ging es im Kino munter hin und her.<br />
Die meisten Fragen aus dem Publikum waren Verständnisfragen.</p>
<p>Etwa: „Um was ging es denn da bei dem Anruf im Film?“, eine richtige Auflösung gabs im Film nicht, auch nicht von der Regisseurin. War auch nicht wichtig, vieles erwies sich als eine Art Streiflicht zum Leben dieser Ingeborg Bachmann, die grade mal 47 Jahre alt wurde und jetzt zum Kinostart von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“ 100 Jahre alt geworden wäre.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_79867" aria-describedby="caption-attachment-79867" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-79867 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=640%2C853&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="853" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-79867" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakatierung der Leipzig-Premiere</em><br /><em>„Ingeborg Bachmann-Jemand, der einmal ich war“ vor den Passage-Kinos Leipzig</em></figcaption></figure>
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		<title>Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war  (ein schauspielerischer Dokumentarfilm im Kino)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 14:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schauspielerin Sandra Hüller geht in einer Wohnung umher. „Ich wollte, dass Du diese Rolle übernimmst“, höre ich eine Stimme sagen. Dann kommen Dokumentaraufnahmen von Ingeborg Bachmann. Ich erfahre von ihrem Vater in Österreich, der zeitig in die NSDAP eingetreten ist. Es geht jetzt um die letzten Lebensjahre dieser Ingeborg Bachmann in einer Wohnung in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schauspielerin Sandra Hüller geht in einer Wohnung umher.</p>
<p>„Ich wollte, dass Du diese Rolle übernimmst“, höre ich eine Stimme sagen.</p>
<p>Dann kommen Dokumentaraufnahmen von Ingeborg Bachmann. Ich erfahre von ihrem Vater in Österreich, der zeitig in die NSDAP eingetreten ist.</p>
<p>Es geht jetzt um die letzten Lebensjahre dieser Ingeborg Bachmann in einer Wohnung in Rom.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_79830" aria-describedby="caption-attachment-79830" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-79830" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-79830" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ingeborg Bachmann-Portrait (Filmbild)</em><br /><em>Fotonachweis ©: Weltkino/Elliott Kreyenberger, Weltkino/Heinz Bachmann, Weltkino/Johann Marte, Weltkino/Renate von Mangoldt</em></figcaption></figure>
<p>Das Leben dieser wohl bedeutendsten Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts wird in den letzten Jahren durch Tabletten- und Alkoholsucht geprägt. Ziemlich spät besuchte sie „Auschwitz“, was tiefe Spuren hinterlässt.</p>
<p>Dann sehe ich Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit Sandra Hüller – sie bespricht etwas mit der Regisseurin – und tippt auf einer altmodischen Schreibmaschine.</p>
<p>Sandra Hüller sieht dieser Ingeborg Bachmann erstaunlich ähnlich. Meist agiert sie nur, spricht nicht.</p>
<p>Der Dokumentarfilm “Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ eröffnete am 6. Mai 2026 das „DOK.fest 2026“ in München und erlebte da auch seine Weltpremiere.</p>
<p>Die Regisseurin Regina Schilling versucht mit ihrem Film eine dokumentarische wie auch fiktive Annährung an eine höchst bemerkenswerte Frau des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Ingeborg Bachmann litt lange unter Depressionen, hatte mehrere Klinikaufenthalte hinter sich – den längsten nachdem die Beziehung mit dem Schriftsteller Max Frisch beendet war. Aber auch der homosexuelle Musiker Hans Werner Henze gehörte einmal zu ihren Lebenspartnern – mit großer Hochachtung spricht er von Ingeborg Bachmann.</p>
<p>Gerade die Kopplung mit viel Archivmaterial macht diesen Bachmann-Film zu einem beeindruckenden Zeugnis deutsch-österreichischer Literatur- und Kulturgeschichte.</p>
<p>Und dann interpretiert Sandra Hüller fast durchweg pantomimisch diese Frau, die am 25. Juni 1926 in Klagenfurt (Österreich) geboren wurde und am 17. Oktober 1973 nach einem Brandunfall in Rom verstarb.</p>
<p>Als Zuschauender tauche ich in dieses Literatinnen-Leben ein.</p>
<p>Viel habe ich im Film erfahren: Vor allem, dass diese erfolgreiche Schriftstellerin im Innersten furchtbarste Kämpfe zu bestehen hatte. Und, dann in Literatur verwandelt hat.</p>
<p>Man sollte in dieses Leben einfach mal „eintauchen“ – am besten im Kino.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war<br />
Produktion: Deutschland/Österreich 2026<br />
Regie: Regina Schilling<br />
Buch: Regina Schilling<br />
Mit: Sandra Hüller (Ingeborg Bachmann)<br />
Kinostart: 25.06.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_79831" aria-describedby="caption-attachment-79831" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-79831 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-plakat.jpeg?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-plakat.jpeg?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-plakat.jpeg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-79831" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakat Fotonachweis ©: Weltkino/Elliott Kreyenberger, Weltkino/Heinz Bachmann, Weltkino/Johann Marte, Weltkino/Renate von Mangoldt</em></figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Fürbitten am 28.06. 2026, 13. Sonntag im Jahreskreis, A</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/fuerbitten-am-28-06-2026-13-sonntag-im-jahreskreis-a/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:33:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fürbitten]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Oratorium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oratorium-leipzig.de/?p=79793</guid>

					<description><![CDATA[Einleitung Voll Vertrauen bringen wir unser Anliegen vor Gott. V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich erhöre uns. &#160; Bitten Wir beten für alle, die den christlichen Glauben weitergeben; für diejenigen, die das Gemeindeleben stärken; und für alle, denen die Glaubensverkündigung „am Herzen“ liegt. V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einleitung</strong></p>
<p>Voll Vertrauen bringen wir unser Anliegen vor Gott.</p>
<p><em>V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bitten</strong></p>
<p>Wir beten für alle, die den christlichen Glauben weitergeben;<br />
für diejenigen, die das Gemeindeleben stärken;<br />
und für alle, denen die Glaubensverkündigung „am Herzen“ liegt.</p>
<p><em>V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für die Menschen, die unter der Hitze leiden:<br />
für die Alten und für Kranken, die besonders verletzlich sind;<br />
für die Frauen und Männer, die auf der Straße ohne Schutz leben;<br />
und für alle, die nach Auswegen aus der Klimakrise suchen.</p>
<p><em>V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für die Menschen in den Kriegsgebieten weltweit;<br />
für Millionen, die ihre Heimat verlassen mussten<br />
und für alle, die auf ein Leben in Sicherheit hoffen.</p>
<p><em>V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beten für die Menschen in Venezuela,<br />
die von den schweren Erdbeben betroffen sind;<br />
für Familien, die um einen geliebten Menschen trauern;<br />
und für alle, die Hilfe leisten.</p>
<p><em>V: Du Gott mit uns A: Wir bitten dich erhöre uns.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Abschlussgebet</strong></p>
<p>Guter Gott, wir vertrauen dir<br />
und danken dir, jetzt und in Ewigkeit. Amen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter Verwendung von <a href="http://www.fürbitten.de">www.fürbitten.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Betrachtung eines Dank-Liedes mit einem sommerlichen Bild</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/nun-danket-alle-gott/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 19:14:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Lied]]></category>
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					<description><![CDATA[1) Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns und allen Enden, der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zugut bis hierher hat getan. 2) Der ewigreiche Gott woll&#8217; uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1) Nun danket alle Gott<br />
mit Herzen, Mund und Händen,<br />
der große Dinge tut<br />
an uns und allen Enden,<br />
der uns von Mutterleib<br />
und Kindesbeinen an<br />
unzählig viel zugut<br />
bis hierher hat getan.</p>
<p>2) Der ewigreiche Gott<br />
woll&#8217; uns bei unserm Leben<br />
ein immer fröhlich Herz<br />
und edlen Frieden geben<br />
und uns in seiner Gnad<br />
erhalten fort und fort<br />
und uns aus aller Not<br />
erlösen hier und dort.</p>
<p>3) Lob, Ehr und Preis sei Gott<br />
dem Vater und dem Sohne<br />
und Gott dem Heilgen Geist<br />
im höchsten Himmelsthrone,<br />
ihm, dem dreieinigen Gott,<br />
wie es im Anfang war<br />
und ist und bleiben wird<br />
so jetzt und immerdar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Martin Rinckart (1636)</p>
<p>&nbsp;</p>
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