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		<title>DOK Leipzig 2025 – trotz Kulturkrise durchaus erfolgreich</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 18:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[DOK-Leipzig 2025 – diesmal vom 27. Oktober bis zum 02. November. Auch wieder dabei eine Interreligiöse Jury, in diesem Jahr die Zehnte – im Jahre 2016 ging es damit los. Zusammengestellt von Interfilm (Zürich) und Signis (Brüssel). Auch wieder in diesem Jahr eine Vorstellung der interreligiösen Jury bei einem Empfang, 50 Gäste waren dabei und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DOK-Leipzig 2025 – diesmal vom 27. Oktober bis zum 02. November.</strong></p>
<p>Auch wieder dabei eine Interreligiöse Jury, in diesem Jahr die Zehnte – im Jahre 2016 ging es damit los. Zusammengestellt von Interfilm (Zürich) und Signis (Brüssel).</p>
<p>Auch wieder in diesem Jahr eine Vorstellung der interreligiösen Jury bei einem Empfang, 50 Gäste waren dabei und vereinzelt suchte man auch das Gespräch zu Jurymitgliedern und Vertreterinnen und Vertretern der kirchlichen Filmarbeit – das es sowas gibt, war vielen der Gäste neu.</p>
<figure id="attachment_9717" aria-describedby="caption-attachment-9717" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-9717" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9717" class="wp-caption-text"><em>Bild: Interreligiöse Jury 2025 bei DOK Leipzig – v.l.: Eduardo Ramos Möking (katholisch-Deutschland), Andras Böhm (jüdisch-Ungarn), Mia Lund Rao (evangelisch-Dänemark), Elias Ferchin Musuret (Rumänien-muslimisch)</em></figcaption></figure>
<p>Und dann gab es natürlich einen Filmpreis der Interreligiösen Jury: The Thing to Be Done&#8221; (Kroatien, Serbien, Slovenien) – über eine Agentur die durch Unternehmen betrogenen Arbeiterinnen und Arbeitern hilft &#8211; ein berührender Film über Unrecht auf dem Arbeitsmarkt und Kampf dagegen, mitten in Europa.</p>
<p>Bemerkenswerte Preise und preisgekrönte Filme gab es einige. Beispielsweise den Demokratiepreis „Leipziger Ring“ mit dem ausgezeichneten Film „A Simple Soldier“ (Ukraine, USA, UK).- gefilmt an der Front im ukrainisch-russischen Krieg von einem Filmemacher, der jetzt Soldat ist &#8211; und daher auch nicht nach Leipzig kommen konnte.</p>
<figure id="attachment_9718" aria-describedby="caption-attachment-9718" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-9718" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=400%2C285&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="285" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=400%2C285&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=1024%2C730&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=768%2C548&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=1536%2C1095&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?w=1592&amp;ssl=1 1592w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9718" class="wp-caption-text">Bild: Preisverleihung „Leipziger Ring“</figcaption></figure>
<p>Es ist schon bemerkenswert in der Geschichte dieses Preises, dass jetzt ein Kriegsfilm diesen Demokratie- und Friedenspreis bekommen hat. Vielleicht, weil dieser Krieg in der großen Öffentlichkeit und auch weitgehend in der Medienwelt als gerechtfertigt betrachtet wird? Diskussionswürdig bleibt das.</p>
<p>Fast ein Kontrast dazu war dann der Hauptpreis (Goldene Taube), „Peacemaker“ (Kroatien). Der Filmemacher widmete sich einem historischen Thema – ein kroatischer Polizeipräsident wurde vermutlich von den „eigenen Leuten“ auf offener Straße erschossen. Weil er für Frieden im beginnenden Balkankrieg eintrat.</p>
<p>Hier allerdings war nicht die Rede, dass die von Diktator Slobodan Milosevic ausgesandten terroristischen Tschetniks den gerade wieder errichteten kroatischen Staat bekämpften, Kroatien sich in einem Verteidigungskrieg befand – im Film gab es allerdings nur den Hinweis auf nationale Konflikte.</p>
<p>Aus meiner Sicht auch problematisch, man stelle sich einfach vor – der russische Angriffskrieg gegenüber der Ukraine würde auch nur als bewaffnete Auseinandersetzung durch nationale Konflikte betrachtet.</p>
<p>All das macht deutlich, DOK LEIPZIG will sich politischem und gesellschaftlichen Diskurs nicht entziehen.</p>
<p>Viele Filme in diesem Jahr zeichnen sich wieder durch hohe handwerkliche Qualität aus.<br />
Das betraf auch den Eröffnungsfilm „Writing Life: Annie Ernaux Through the Eyes of High School Students“.Die französische Filmemacherin befragte junge Frauen und Männer verschiedener Highschools sehr intim – sehr überzeugend, ein wirklich gelungener Dokumentarfilm.</p>
<p>Alles in allem: DOK Leipzig 2025 war durchaus als Filmfest gelungen – über 2000 Akkreditierte und großer Publikums-Andrang. Und das, obwohl die Zuschüsse sinken und man schon von einer Bedrohung der Kultur in unserem Land sprechen muss.</p>
<p>Der scheidende Festivaldirektor Christoph Terhechte sprach es gleich in seiner Eröffnungsansprache an.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
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		<title>DOK Leipzig 2024 – diesmal eher persönlich und eher unpolitisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 19:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[DOK]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel Reden gab es bei der diesjährigen Eröffnung des 67. Dok-Festivals in Leipzig nicht: einmal die Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennike &#8211; nach leichtem Problem mit dem Mikrophon gewohnt sachkundig und souverän – und der Festivalleiter Christoph Terhechte – ohne große Grundsatzrede, eher eröffnend. Über 200 Filme – Dok und Animation – vom 28. 10. 24 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Reden gab es bei der diesjährigen Eröffnung des 67. Dok-Festivals in Leipzig nicht: einmal die Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennike &#8211; nach leichtem Problem mit dem Mikrophon gewohnt sachkundig und souverän – und der Festivalleiter Christoph Terhechte – ohne große Grundsatzrede, eher eröffnend.</p>
<p>Über 200 Filme – Dok und Animation – vom 28. 10. 24 bis 3. 11. 24 in Leipzig zu sehen, über 3000 Filme wurden gesichtet.</p>
<figure id="attachment_8277" aria-describedby="caption-attachment-8277" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-8277" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=400%2C235&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="235" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=400%2C235&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=1024%2C601&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=768%2C451&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=1536%2C901&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8277" class="wp-caption-text"><em>Bild: die jugendlichen FilmScouts mit ihrem Religionslehrer Michael Jäger (links)</em></figcaption></figure>
<p>Auffällig war schon zu Beginn der vollkommen unpolitische Eröffnungsfilm „Tracing Light“ und im Wettbewerb fanden sich dann eher persönliche und familiäre Filme wie „Valentina and the MUOsters“ oder „La Jetèe, the Fith Shot“ – technisch und kinematographisch alles auf hohem Niveau.</p>
<p>Es geht dieses Jahr bei DOK eher um den Film und nicht so sehr um ein zentrales Thema – könnte man vielleicht sagen.</p>
<p>Ganz „am Rande“ stellten sich dann die FilmScouts während des „Empfanges der Interreligiösen Jury“ vor – „Sie wollten Filme sehen, die sonst nie zu sehen sind und sie ihren Freunden empfehlen“, war da aus jugendlichem Mund recht munter zu hören.</p>
<figure id="attachment_8275" aria-describedby="caption-attachment-8275" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8275" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=400%2C381&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="381" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=400%2C381&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=1024%2C975&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=768%2C732&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=1536%2C1463&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8275" class="wp-caption-text"><em>Bild: Mitglieder der Interreligiösen Jury von links nach rechts:</em> <em>Kadija Leclere (Belgien), Gabriella Meros (Deutschland), Blandine Brunel (Frankreich), Andreas Köhler-Andereggen (Schweiz)</em></figcaption></figure>
<p>Und dann stellte sich die einzige „Interreligiöse Jury“ bei einem deutschen Filmfestival vor, seit 2016 gibt es eine solche in Leipzig, jetzt: eine muslimische Schauspielerin aus Brüssel, eine jüdische Photographin aus München, eine katholische Lehrerin aus Lyon und ein reformierter Pastor aus Bern.</p>
<p>Später war aus dem Kreis der Jury zu erfahren, dass man gut ins Gespräch kommt: verschiedene Standpunkte aushält und neben ästhetischen Fragen auch eine „Tiefenlotung“ wie Transzendenz oder die Woher-Warum-Fragen im Blick hat.</p>
<p>Ja, die Gespräche beim Frühstück oder irgendwann „zwischendrin“ hätten Freude gemacht. Da ging es auch mal ganz schnell um „Gott und die Welt“ und „Aktuelles“ aus der jeweiligen Religion oder Politik.</p>
<p>Es wird sie weiter geben, diese Interreligiöse Jury, organisiert von beiden Kirchen: der evangelischen Filmorganisation „Interfilm“ (Zürich) und der katholischen Filmorganisation „Signis“ (Brüssel).</p>
<figure id="attachment_8276" aria-describedby="caption-attachment-8276" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8276" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8276" class="wp-caption-text"><em>Jurydelegierter und Koordinator „vor Ort“ Thomas Bohne (Leipzig, links) im Gespräch mit dem aktuellen Jury-Präsidenten Andreas Köhler-Andereggen (Bern, rechts), © Gabriella Meros</em></figcaption></figure>
<p>Auch wird es wieder ein Preisgeld auf den Preis der „Interreligiösen Jury“ geben, hoffentlich noch viele Jahre – da zeigten sich alle zuversichtlich.</p>
<p>Ob man den Film, den die Interreligiöse Jury auszeichnet, dann später im Kino oder im Fernsehen sehen kann? &#8211; wurde beim Empfang gefragt. Das sei eher ungewiss, aber den „Preisträger“ der JugendScouts den gibt’s nach dem Festival in der Rahn-Schule zu sehen &#8211; vielleicht unter Anwesenheit der Filmemacherin oder des Filmemachers?</p>
<p>Wir dürfen gespannt sein.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DOK Leipzig – Empfang und Preisübergabe der einzigen Interreligiösen Jury bei einem deutschen Film-Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 17:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[DOK]]></category>
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					<description><![CDATA[DOK Leipzig – Empfang und Preisübergabe der einzigen Interreligiösen Jury bei einem deutschen Film-Festival So war es eher ein kleiner Kreis, der sich beim Empfang der Interreligiösen Jury währen des DOK-Festivals am Mittwochnachmittag (11. Oktober 2023) traf. Aber Festivaldirektor Christoph Terhechte ließ es sich nicht nehmen, die interreligiöse Jury bei DOK Leipzig zu begrüßen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DOK Leipzig – Empfang und Preisübergabe der einzigen Interreligiösen Jury bei einem deutschen Film-Festival</strong></p>
<p>So war es eher ein kleiner Kreis, der sich beim Empfang der Interreligiösen Jury währen des DOK-Festivals am Mittwochnachmittag (11. Oktober 2023) traf.</p>
<figure id="attachment_7258" aria-describedby="caption-attachment-7258" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7258" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7258" class="wp-caption-text"><em>Christoph Terhechte (Festivalleiter bei DOK-Leipzig) beim Empfang der Interreligiösen Jury</em></figcaption></figure>
<p>Aber Festivaldirektor Christoph Terhechte ließ es sich nicht nehmen, die interreligiöse Jury bei DOK Leipzig zu begrüßen und brachte seine Wertschätzung und Freude dieser Jury gegenüber zum Ausdruck. Ist es doch die einzige Interreligiöse Jury bei einem deutschen Filmfestival, seine Vorgängerin Lena Pasanen hatte damals im Jahr 2016 die Gründung dieser Jury bei DOK Leipzig angeregt und auch möglich gemacht. Der Hintergrund waren damals ausländerfeindliche Bewegungen, die vornehmlich in Dresden und Leipzig auftraten.</p>
<p>Große Freude gab es nun, dass die Jury das bisher höchste Preisgeld von 2250,- € präsentieren konnte:<br />
&#8211; 1500,-€ durch VCH-Hotels Germany mit VCH-Hotel Michaelis in Leipzig<br />
&#8211; 500,-€ durch Interreligiösen Runden Tisch Leipzig<br />
&#8211; 250,-€ durch Oratorium Leipzig</p>
<p>Die Interreligiöse Jury wird durch die internationalen Filmorganisationen „interfilm“ (evangelisch) und „Signis“ (katholisch) nominiert, auch in Zusammenarbeit mit dem Festival DOK Leipzig. In diesem Jahr waren wieder zwei christliche Vertreter/Vertreterinnen, eine jüdische Vertreterin und ein muslimischer Vertreter dabei:<br />
&#8211; Chantal Laroche Poupard, Paris (Frankreich)<br />
&#8211; Prof. Dr. Bojidar Manov, Sofia (Bulgarien)<br />
&#8211; Barbara Guggenheim, Hamburg (Deutschland)<br />
&#8211; Mohammad Rezaeian, Busswil b. Büren (Schweiz)</p>
<figure id="attachment_7259" aria-describedby="caption-attachment-7259" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7259" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=400%2C302&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="302" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=300%2C226&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=1024%2C773&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=768%2C580&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=1536%2C1159&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?w=1871&amp;ssl=1 1871w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7259" class="wp-caption-text"><em>Programmheft on DOK Leipzig mit dem nominierten Film „Kuma“</em></figcaption></figure>
<p>Am vorletzten Festival-Tag (Samstag, 14. Oktober) wurde dann in der „Schaubühne Lindenfels“ in Leipzig der Film „Kumva – Wich Comes from Silence mit dem Preis der Interreligiösen Jury ausgezeichnet – eine ruhig zurückhaltende Beobachtung von jungen Menschen, die als Kinder den Genozid in Ruanda (Afrika) überlebt habe.</p>
<p>„Gerade in diesen Zeiten ist es so wichtig, dass wir eine Interreligiöse Jury haben“, sagte Pfarrer Thomas Bohne als Vertreter von „Signis“ bei DOK Leipzig. Dafür gab es im Auditorium der „Schaubühne Lindenfels“ Applaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne</p>
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