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		<title>Ein Nobody gegen Putin – ein OSCAR-nominierter Dokumentarfilm</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 18:52:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bis 18.05.26 in der arte-Mediathek Ein Lehrer einer Schule im Ural und begeisterter Amateurfilmer wird nach der russischen Invasion in der Ukraine 2022 verpflichtet, die Durchsetzung der neu verordneten Propaganda im Lehrplan aufzuzeichnen. Als ein ausländischer Regisseur sich an ihn wendet, führt der Lehrer mit neuer Motivation die gefährliche Arbeit fort. Nach seiner Emigration wurden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 18.05.26 in der arte-Mediathek</p>
<figure id="attachment_46346" aria-describedby="caption-attachment-46346" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-46346" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?resize=400%2C264&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="264" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?resize=400%2C264&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?resize=768%2C507&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/Nobody-vs-Putin.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-46346" class="wp-caption-text"><em>Film-Bild: EIN NOBODY GEGEN PUTIN &#8211; Fotonachweis ©: Frantisek Svatos, Pawel Talankin</em></figcaption></figure>
<p>Ein Lehrer einer Schule im Ural und begeisterter Amateurfilmer wird nach der russischen Invasion in der Ukraine 2022 verpflichtet, die Durchsetzung der neu verordneten Propaganda im Lehrplan aufzuzeichnen. Als ein ausländischer Regisseur sich an ihn wendet, führt der Lehrer mit neuer Motivation die gefährliche Arbeit fort. Nach seiner Emigration wurden die versteckten Aufnahmen zu einem Dokumentarfilm montiert, der einen raren Einblick in das gleichgeschaltete Russland unter Putin bietet und die Ausmaße seiner Indoktrination zeigt. Mit bitterer Ironie kommentiert, ist der Film – seinen Entstehungsbedingungen geschuldet – mitunter etwas unfokussiert, was den frappierenden Szenen aber nichts von ihrer aufklärerischen Kraft raubt. &#8211; Ab 14.<br />
FILMDIENST</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINALTITEL: MR. NOBODY AGAINST PUTIN<br />
PRODUKTIONSLAND: Dänemark / Tschechien / Deutschland<br />
PRODUKTIONSJAHR: 2025<br />
PRODUKTIONSFIRMA: Made in Copenhagen/Pink Prod./ZDF/arte<br />
REGIE: David Borenstein · Pawel Talankin<br />
PRODUZENTEN: Helle Faber · Petra Dobesová · Alzbeta Karaskova · Radovan Síbrt<br />
BUCH: David Borenstein<br />
KAMERA: Pawel Talankin<br />
MUSIK: Michal Rataj · Jonas Struck<br />
SCHNITT: Rebekka Lønqvist · Nicolaj Monberg<br />
DIGITAL-ANBIETER: arte-Mediathek<br />
ERSTAUFFÜHRUNG: 13.1.2026 digital, 20.1.2026 arte<br />
LÄNGE: 89 Minuten</p>
<p>BIS 18. Mai in der arte-Mediathek</p>
<p>EMPFEHLUNG: nominiert für einen OSCAR 2026 (bester Dokumentarfilm)</p>
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		<title>Der Leipziger Maler Michael Triegel auf der Kinoleinwand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 14:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[KatholischerKinotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
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					<description><![CDATA[„Da musst du bockig sein!“, hat einer seiner Lehrer, Ulrich Hachulla (*1943), mal zu Michael Triegels figürlichen Malstil gesagt. Das war in den frühen 90er-Jahren an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, der HGB Leipzig. Nun untersucht der in Sachen „Kunst“ routinierte Dokumentarfilmer Paul Smaczny („Die Thomaner“, 2011) das Zusammentreffen von Michael Triegels Kunst im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">„Da musst du bockig sein!“, hat einer seiner Lehrer, Ulrich Hachulla (*1943), mal zu Michael Triegels figürlichen Malstil gesagt. Das war in den frühen 90er-Jahren an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, der HGB Leipzig.</p>
<p>Nun untersucht der in Sachen „Kunst“ routinierte Dokumentarfilmer Paul Smaczny („Die Thomaner“, 2011) das Zusammentreffen von Michael Triegels Kunst im 21. mit der figürlichen Kunst von Lucas Cranach dem Älteren im 16. Jahrhundert. Gegenstand ist die Gestaltung des mittleren Altarretabels im Naumburger Dom durch Triegel.</p>
<p>Beim Malen in seinem Atelier wird durch den „Papstmaler“ Triegel – er malte Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 – philosophiert, theologisiert und über Malstile reflektiert. Das erfolgt in großer Ruhe und nahezu familiär. Nicht nur deshalb, weil da als Modelle Tochter und Ehefrau zum Einsatz kommen.</p>
<figure id="attachment_37139" aria-describedby="caption-attachment-37139" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-37139" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?resize=400%2C278&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="278" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?resize=400%2C278&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?resize=768%2C534&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4480.webp?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-37139" class="wp-caption-text"><em>BILD: Ehefrau Christine „sitzt Modell“, </em><em>Fotonachweis ©: Weltkino, Weltkino, Emilian Tsubaki</em></figcaption></figure>
<p>Natürlich geht es auch um die Kontroversen um Triegels Altarwerk im Naumburger Dom. Denn die UNESCO wollte schon durch die Aberkennung des Weltkulturerbe-Titels „reinfunken“ (wegen der Nähe zur berühmten „Uta“) &#8211; inzwischen gibts nun seit Sommer 25 seitens der UNESCO ein Kompromiss-Angebot für einen Platz im Naumburger Dom, allerdings nicht mehr am bisherigen Ort.</p>
<p>Vielleicht kommt deshalb erst jetzt – drei Jahre nach Fertigstellung! – dieser auch bildgewaltige Dokumentarfilm in die Kinos.</p>
<p>Man erfährt viel über Michael Triegel selbst: Er ist Thüringer, hat 1987 Abitur gemacht und dann hat er in die „Wende“ hinein in Leipzig Malerei studiert. Das bewertet der Maler als „Glücksfall“. Denn im Unterschied zu seinen Lehrern konnte Triegel seine Vorbilder – wie beispielsweise Leonardo da Vinci (1452–1519) – in Italien selbst „studieren“ und dort (speziell in einer römischen Kirche) entstand wohl auch der Wunsch, katholisch zu werden.</p>
<p>Seine katholische Taufe im Jahr 2014 erklärt Triegel im Film sehr einleuchtend und ruhig. Als „katholischer Maler“ wird Michael Triegel (*1968) auch bei der Einweihung des geschaffenen Altarwerks neben dem protestantischen Maler Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553) benannt – von einem „ökumenischen Ereignis“ wird da gesprochen.</p>
<p>Aber im Film geht’s um mehr als um „Konfessionskunde“. Der Maler spricht von „zum Sehen geboren“ und „zum Schauen bereit“ und von „der Kunst als Zumutung“.</p>
<p>Die über 100 Filmminuten habe ich kaum gemerkt. Denn „Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten“ erweist sich als spannende kunsthistorische Stippvisite durch fünfhundert Jahre Kunstgeschichte – einfach anschauen!</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINAL-TITEL: TRIEGEL TRIFFT<br />
CRANACH – MALEN IM WIDERSTREIT DER ZEITEN<br />
PRODUKTION: DEUTSCHLAND 2023<br />
REGIE: PAUL SMACZNY<br />
GENRE: DOKUMENTARFILM<br />
KINOSTART: 05. FEBRUAR 2026<br />
EMPFEHLUNG: KATHOLISCHER KINOTIPP</p>
<figure id="attachment_37140" aria-describedby="caption-attachment-37140" style="width: 720px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-37140 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4479.webp?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="360" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4479.webp?w=720&amp;ssl=1 720w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4479.webp?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-37140" class="wp-caption-text"><em>BILD: TRIEGEL TRIFFT CRANACH E &#8211; Katholischer Kinotipp, Fotonachweis ©: Weltkino, Weltkino, Emilian Tsubaki</em></figcaption></figure>
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		<title>Leipzig – Premiere von „Triegel trifft Cranach“ im Passage-Kino</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 15:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin „versöhnt“ sagte der Maler Michael Triegel „der erfrorene Obdachlose aus Rom liegt jetzt auf dem Friedhof Campo Santo Teutonico nicht weit von meinem Bild entfernt – „da habe ich ihm mit roter Schirmmütze ein Denkmal gesetzt“. Die Rede ist von der Premiere des Dokumentarfilms „Triegel trifft Cranach“ am vergangenen Sonntag (25.01.26) in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin „versöhnt“ sagte der Maler Michael Triegel „der erfrorene Obdachlose aus Rom liegt jetzt auf dem Friedhof Campo Santo Teutonico nicht weit von meinem Bild entfernt – „da habe ich ihm mit roter Schirmmütze ein Denkmal gesetzt“.</p>
<p>Die Rede ist von der Premiere des Dokumentarfilms „Triegel trifft Cranach“ am vergangenen Sonntag (25.01.26) in den Passage-Kinos. Zwei ausverkaufte Vorstellungen und großes Medieninteresse.</p>
<p>Natürlich ging es im Film wie in der Diskussion nach der Premiere um den Ärger mit der UNESCO bezüglich Triegels Altarbild – der Ort ist der Naumburger Dom nicht weit von der weltberühmten „Uta“ entfernt. Und es ging natürlich um diesen Maler, der „figürlich“ malt und nicht nur „schwarze Quadrate“. Bei dieser Diskussion bemerkte Triegel, dass er ein Bild gemalt habe – „und fertig“.</p>
<figure id="attachment_34347" aria-describedby="caption-attachment-34347" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34347" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-34347" class="wp-caption-text"><em>Bild: Regisseur Paul Smaczny und Maler Michael Triegel beim „Foto-Termin“</em></figcaption></figure>
<p>„Und wenn das jetzt neben diesem Obdachlosen in Rom hängt“ – Zitat Triegel: „ein Skandal, dass im reichen Europa ein Mensch erfrieren muss“ – sei das doch alles „gut“.</p>
<p>Der Regisseur von „Triegel trifft Cranach“ Paul Smaczny erwähnte vor der Premiere noch, dass Leipzig sich glücklich schätzen könne, einen Verleih wie „Weltkino“ in der Stadt zu haben.</p>
<p>„Weltkino“ hat den Entstehungsprozess dieses Films zeitig mit begleitet und wird „Triegel trifft Cranach“ am 5. Februar 2026 mit über 50 Kopien in die deutschen Kinos bringen – zum Kinostart gibt’s dann auch auf dieser Plattform (Oratorium Leipzig) eine Film-Besprechung.</p>
<p>Lange wurde nach diesem Dokumentarfilm applaudiert, das war ungewöhnlich. Erwähnung fand dann durch eine Wortmeldung aus dem Publikum, dass der Ton fabelhaft sei und die Film-Musik wirklich „passt“, auch da applaudierte man kräftig.<br />
„Schauen Sie sich „Triegel trifft Cranach“ an und werben Sie dafür“ – wurde „von vorn“ ins Publikum gerufen &#8211; mehr ist erstmal dazu nicht zu sagen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_34350" aria-describedby="caption-attachment-34350" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34350 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=640%2C480&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="480" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-34350" class="wp-caption-text"><em>Bild: der Maler Michael Triegel beim Autogramm geben</em></figcaption></figure>
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		<title>DOK Leipzig 2025 – trotz Kulturkrise durchaus erfolgreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 18:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[DOK]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[DOK-Leipzig 2025 – diesmal vom 27. Oktober bis zum 02. November. Auch wieder dabei eine Interreligiöse Jury, in diesem Jahr die Zehnte – im Jahre 2016 ging es damit los. Zusammengestellt von Interfilm (Zürich) und Signis (Brüssel). Auch wieder in diesem Jahr eine Vorstellung der interreligiösen Jury bei einem Empfang, 50 Gäste waren dabei und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DOK-Leipzig 2025 – diesmal vom 27. Oktober bis zum 02. November.</strong></p>
<p>Auch wieder dabei eine Interreligiöse Jury, in diesem Jahr die Zehnte – im Jahre 2016 ging es damit los. Zusammengestellt von Interfilm (Zürich) und Signis (Brüssel).</p>
<p>Auch wieder in diesem Jahr eine Vorstellung der interreligiösen Jury bei einem Empfang, 50 Gäste waren dabei und vereinzelt suchte man auch das Gespräch zu Jurymitgliedern und Vertreterinnen und Vertretern der kirchlichen Filmarbeit – das es sowas gibt, war vielen der Gäste neu.</p>
<figure id="attachment_9717" aria-describedby="caption-attachment-9717" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9717" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-IR.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9717" class="wp-caption-text"><em>Bild: Interreligiöse Jury 2025 bei DOK Leipzig – v.l.: Eduardo Ramos Möking (katholisch-Deutschland), Andras Böhm (jüdisch-Ungarn), Mia Lund Rao (evangelisch-Dänemark), Elias Ferchin Musuret (Rumänien-muslimisch)</em></figcaption></figure>
<p>Und dann gab es natürlich einen Filmpreis der Interreligiösen Jury: The Thing to Be Done&#8221; (Kroatien, Serbien, Slovenien) – über eine Agentur die durch Unternehmen betrogenen Arbeiterinnen und Arbeitern hilft &#8211; ein berührender Film über Unrecht auf dem Arbeitsmarkt und Kampf dagegen, mitten in Europa.</p>
<p>Bemerkenswerte Preise und preisgekrönte Filme gab es einige. Beispielsweise den Demokratiepreis „Leipziger Ring“ mit dem ausgezeichneten Film „A Simple Soldier“ (Ukraine, USA, UK).- gefilmt an der Front im ukrainisch-russischen Krieg von einem Filmemacher, der jetzt Soldat ist &#8211; und daher auch nicht nach Leipzig kommen konnte.</p>
<figure id="attachment_9718" aria-describedby="caption-attachment-9718" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9718" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=400%2C285&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="285" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=400%2C285&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=1024%2C730&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=768%2C548&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?resize=1536%2C1095&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?w=1592&amp;ssl=1 1592w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/DOK-25-LR.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9718" class="wp-caption-text">Bild: Preisverleihung „Leipziger Ring“</figcaption></figure>
<p>Es ist schon bemerkenswert in der Geschichte dieses Preises, dass jetzt ein Kriegsfilm diesen Demokratie- und Friedenspreis bekommen hat. Vielleicht, weil dieser Krieg in der großen Öffentlichkeit und auch weitgehend in der Medienwelt als gerechtfertigt betrachtet wird? Diskussionswürdig bleibt das.</p>
<p>Fast ein Kontrast dazu war dann der Hauptpreis (Goldene Taube), „Peacemaker“ (Kroatien). Der Filmemacher widmete sich einem historischen Thema – ein kroatischer Polizeipräsident wurde vermutlich von den „eigenen Leuten“ auf offener Straße erschossen. Weil er für Frieden im beginnenden Balkankrieg eintrat.</p>
<p>Hier allerdings war nicht die Rede, dass die von Diktator Slobodan Milosevic ausgesandten terroristischen Tschetniks den gerade wieder errichteten kroatischen Staat bekämpften, Kroatien sich in einem Verteidigungskrieg befand – im Film gab es allerdings nur den Hinweis auf nationale Konflikte.</p>
<p>Aus meiner Sicht auch problematisch, man stelle sich einfach vor – der russische Angriffskrieg gegenüber der Ukraine würde auch nur als bewaffnete Auseinandersetzung durch nationale Konflikte betrachtet.</p>
<p>All das macht deutlich, DOK LEIPZIG will sich politischem und gesellschaftlichen Diskurs nicht entziehen.</p>
<p>Viele Filme in diesem Jahr zeichnen sich wieder durch hohe handwerkliche Qualität aus.<br />
Das betraf auch den Eröffnungsfilm „Writing Life: Annie Ernaux Through the Eyes of High School Students“.Die französische Filmemacherin befragte junge Frauen und Männer verschiedener Highschools sehr intim – sehr überzeugend, ein wirklich gelungener Dokumentarfilm.</p>
<p>Alles in allem: DOK Leipzig 2025 war durchaus als Filmfest gelungen – über 2000 Akkreditierte und großer Publikums-Andrang. Und das, obwohl die Zuschüsse sinken und man schon von einer Bedrohung der Kultur in unserem Land sprechen muss.</p>
<p>Der scheidende Festivaldirektor Christoph Terhechte sprach es gleich in seiner Eröffnungsansprache an.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
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		<title>DOK LEIPZIG – nach und vor der DOK-WOCHE mit den Filmscouts mit „Im Prinzip Familie“ (Präsentation ihres Preisträgerfilms)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 16:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[Das war ein langer Weg bis es zu diesem Abend, Montag der 22. September 2025, im CINEDING LEIPZIG kam: Den Filmemacher einladen und sein Kommen ermöglichen! Ein Kino für den Film mieten! Den Film vom Verleih besorgen! Und dann alles auch noch finanzieren! Mit Unterstützung von DOK Leipzig, der Rhan Education und Schule, dem Oratorium [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das war ein langer Weg bis es zu diesem Abend, Montag der 22. September 2025, im CINEDING LEIPZIG kam:<br />
Den Filmemacher einladen und sein Kommen ermöglichen!<br />
Ein Kino für den Film mieten!<br />
Den Film vom Verleih besorgen!<br />
Und dann alles auch noch finanzieren!<br />
Mit Unterstützung von DOK Leipzig, der Rhan Education und Schule, dem Oratorium Leipzig des Hl. Philipp Neri – ist dann auch alles gelungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9441" aria-describedby="caption-attachment-9441" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9441" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Filmbild.jpg?resize=400%2C211&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="211" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Filmbild.jpg?resize=400%2C211&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Filmbild.jpg?resize=768%2C405&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Filmbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9441" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Im Prinzip Familie“, Filmbild: Abschied von der Erzieherin</em></figcaption></figure>
<p>Der Hintergrund: Bei der letzten DOK-LEIPZIG-WOCHE-2024 prämierten Jugendliche der Rhan-Schule als Filmscouts den Film „Im Prinzip Familie“ von Daniel Abma.</p>
<p>Dieser Dokumentarfilm lief bei DOK LEIPZIG 2024 im Deutschen Wettbewerb, gewann unter anderem den Verdi-Preis und nun auch den Preis der Filmscouts bei DOK Leipzig.<br />
Worum geht’s:</p>
<p>Um zwei Erzieher und eine Erzieherin, die mit fünf Jungen in der Vorpubertät mitten in der Natur „im Prinzip Familie“ üben – aber nur im Prinzip, denn in die eigentliche Familie kehren die Jungen auch wieder zurück, das ist schön und auch schmerzlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9442" aria-describedby="caption-attachment-9442" style="width: 199px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9442" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Daniel-Abma-e1760114850354-299x600.jpg?resize=199%2C400&#038;ssl=1" alt="" width="199" height="400" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Daniel-Abma-e1760114850354.jpg?resize=299%2C600&amp;ssl=1 299w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Daniel-Abma-e1760114850354.jpg?resize=510%2C1024&amp;ssl=1 510w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Daniel-Abma-e1760114850354.jpg?w=696&amp;ssl=1 696w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption id="caption-attachment-9442" class="wp-caption-text"><em>Bild: Regisseur Daniel Abma</em></figcaption></figure>
<p>Regisseur Daniel Abma erzählte an diesem Abend wie schwierig aber auch beglückend die Dreharbeiten – ein Jahr lang – in diesem Haus am See waren.</p>
<p>Auch wie schwierig einzelne Szenen zu drehen waren – zum Beispiel der Abschied von der Erzieherin – und wie viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Organisationsaufwand zu so einem Dreh eigentlich gehören.</p>
<p>Das war für die ungefähr 25 Gäste spannend und auch erfrischend.<br />
Mit einem Aufruf der Filmscouts von 2024, dass sich doch gern neue Jugendliche finden sollten – weil es wirklich Spaß macht und man viele interessante Filme bei DOK Leipzig sehen kann – ging ein guter Abend dann zu Ende.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9443" aria-describedby="caption-attachment-9443" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9443" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Scouts-24-Blick-ins-Publikum.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9443" class="wp-caption-text"><em>Bild: Blick ins Publikum im CINEDING LEIPZIG</em></figcaption></figure>
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		<title>Das leere Grab – vom Recht, persönlich begraben zu werden — AKTUELL – in der ZDF-Mediathek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 16:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist unglaublich, da wollen Familien zu den Gräbern Ihrer Vorfahren gehen aber es geht nicht &#8211; weil es solche Gräber nie gegeben hat, nicht einmal leer. Dafür gibt es aber volle Regale mit Schädeln und Gebeinen in deutschen Museen &#8211; bis zum heutigen Tag. Bei Cesilia und John Mbano aus Tansania geht es um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unglaublich, da wollen Familien zu den Gräbern Ihrer Vorfahren gehen aber es geht nicht &#8211; weil es solche Gräber nie gegeben hat, nicht einmal leer. Dafür gibt es aber volle Regale mit Schädeln und Gebeinen in deutschen Museen &#8211; bis zum heutigen Tag.</p>
<p>Bei Cesilia und John Mbano aus Tansania geht es um ihren Urgroßvater. Sein Schädel wurde nach der Hinrichtung durch die deutsche Kolonialarmee zu „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht. Mit einer animierten Zeichnung wird das im Film erschütternd vermittelt.<br />
Ja, ich bleibe als Zuschauer immer wieder am Film dran.</p>
<figure id="attachment_8999" aria-describedby="caption-attachment-8999" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8999 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8999" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Das Leere Grab (Fotonachweis ©: Salzgeber)</em></figcaption></figure>
<p>Ich bin erschüttert, wenn ich erfahre, dass einer dieser grausamen Kolonisatoren Carl Peters hieß und bis heute in Berlin-Wedding die Petersallee nach ihm benannt ist &#8211; unglaublich. Witzig und schelmisch, wenn eine Gruppe aus Tansania dann den unaussprechlichen Namen eines Afrikaners als Straßenschild dranhält – da lacht man auch im Zuschauerraum gern mit.</p>
<p>Berührend, wie die Familien aus Tansania sich nach Ihren Verwandten auf die Suche machen und ebenso berührend mit welcher Akribie und großem persönlichen Einsatz sich Mitarbeitende in den Museen quasi mit auf den Weg machen: da werden Speichelproben von den Nachfahren aus Afrika genommen, da werden meterlange Regale durchsucht und es wird geprüft, verglichen, registriert &#8211; eine Sisyphusarbeit.</p>
<p>Ja, alles für das Recht, anständig und namentlich in seiner Heimaterde bestattet zu werden. Beeindruckend, wie Agnes Lisa Wegner (Deutschland ) und Cece Mlay (Tansania) das zeigen.</p>
<figure id="attachment_8998" aria-describedby="caption-attachment-8998" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8998" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8998" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Betender „Angehöriger“ (Fotonachweis ©: Salzgeber</em></figcaption></figure>
<p>Da gibt es keine Weinerlichkeit und keine „moralische Keule“ sondern einfach nur zu beobachtende menschliche Regungen der Trauer, der Wut oder auch der Dankbarkeit.</p>
<p>Diesen Dokumentarfilm müssten sich viele anschauen.</p>
<p>Vor allem sollte „Das leere Grab“ in unseren Schulen gezeigt werden &#8211; auch im Religionsunterricht oder gerade dort? Geht es doch auch um Religion, um Bestattungskultur und Kult und um die Art und Weise wie man mit seinen Toten umgeht. In Zeiten, wenn in Deutschland zunehmend anonym auf der Wiese oder im Wald bestattet wird, bemühen sich afrikanische Familien um eine namentliche Bestattung im Grab.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">AKTUELL: in der <a href="http://Das leere Grab Zwei Familien aus Tansania begeben sich auf die Suche nach den Gebeinen ihrer Vorfahren. Die Suche führt sie bis nach Berlin – und in die Kolonialzeit Deutschlands. https://www.zdf.de/dokus/das-leere-grab-movie-100">ZDF-Mediathek</a></p>
<p>Das leere Grab<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: Deutschland, Tansania 2024<br />
Regie: Agnes Lisa Wegner und Cece Mlay<br />
Länge: 97 Minuten<br />
Kinostart: 23. Mai 2024</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>DOK Leipzig 2024 – diesmal eher persönlich und eher unpolitisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 19:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[DOK]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel Reden gab es bei der diesjährigen Eröffnung des 67. Dok-Festivals in Leipzig nicht: einmal die Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennike &#8211; nach leichtem Problem mit dem Mikrophon gewohnt sachkundig und souverän – und der Festivalleiter Christoph Terhechte – ohne große Grundsatzrede, eher eröffnend. Über 200 Filme – Dok und Animation – vom 28. 10. 24 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Reden gab es bei der diesjährigen Eröffnung des 67. Dok-Festivals in Leipzig nicht: einmal die Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennike &#8211; nach leichtem Problem mit dem Mikrophon gewohnt sachkundig und souverän – und der Festivalleiter Christoph Terhechte – ohne große Grundsatzrede, eher eröffnend.</p>
<p>Über 200 Filme – Dok und Animation – vom 28. 10. 24 bis 3. 11. 24 in Leipzig zu sehen, über 3000 Filme wurden gesichtet.</p>
<figure id="attachment_8277" aria-describedby="caption-attachment-8277" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8277" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=400%2C235&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="235" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=400%2C235&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=1024%2C601&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=768%2C451&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?resize=1536%2C901&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Dok24-FilmScouts.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8277" class="wp-caption-text"><em>Bild: die jugendlichen FilmScouts mit ihrem Religionslehrer Michael Jäger (links)</em></figcaption></figure>
<p>Auffällig war schon zu Beginn der vollkommen unpolitische Eröffnungsfilm „Tracing Light“ und im Wettbewerb fanden sich dann eher persönliche und familiäre Filme wie „Valentina and the MUOsters“ oder „La Jetèe, the Fith Shot“ – technisch und kinematographisch alles auf hohem Niveau.</p>
<p>Es geht dieses Jahr bei DOK eher um den Film und nicht so sehr um ein zentrales Thema – könnte man vielleicht sagen.</p>
<p>Ganz „am Rande“ stellten sich dann die FilmScouts während des „Empfanges der Interreligiösen Jury“ vor – „Sie wollten Filme sehen, die sonst nie zu sehen sind und sie ihren Freunden empfehlen“, war da aus jugendlichem Mund recht munter zu hören.</p>
<figure id="attachment_8275" aria-describedby="caption-attachment-8275" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8275" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=400%2C381&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="381" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=400%2C381&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=1024%2C975&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=768%2C732&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?resize=1536%2C1463&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Jury.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8275" class="wp-caption-text"><em>Bild: Mitglieder der Interreligiösen Jury von links nach rechts:</em> <em>Kadija Leclere (Belgien), Gabriella Meros (Deutschland), Blandine Brunel (Frankreich), Andreas Köhler-Andereggen (Schweiz)</em></figcaption></figure>
<p>Und dann stellte sich die einzige „Interreligiöse Jury“ bei einem deutschen Filmfestival vor, seit 2016 gibt es eine solche in Leipzig, jetzt: eine muslimische Schauspielerin aus Brüssel, eine jüdische Photographin aus München, eine katholische Lehrerin aus Lyon und ein reformierter Pastor aus Bern.</p>
<p>Später war aus dem Kreis der Jury zu erfahren, dass man gut ins Gespräch kommt: verschiedene Standpunkte aushält und neben ästhetischen Fragen auch eine „Tiefenlotung“ wie Transzendenz oder die Woher-Warum-Fragen im Blick hat.</p>
<p>Ja, die Gespräche beim Frühstück oder irgendwann „zwischendrin“ hätten Freude gemacht. Da ging es auch mal ganz schnell um „Gott und die Welt“ und „Aktuelles“ aus der jeweiligen Religion oder Politik.</p>
<p>Es wird sie weiter geben, diese Interreligiöse Jury, organisiert von beiden Kirchen: der evangelischen Filmorganisation „Interfilm“ (Zürich) und der katholischen Filmorganisation „Signis“ (Brüssel).</p>
<figure id="attachment_8276" aria-describedby="caption-attachment-8276" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8276" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/DOK24-Gespraech.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8276" class="wp-caption-text"><em>Jurydelegierter und Koordinator „vor Ort“ Thomas Bohne (Leipzig, links) im Gespräch mit dem aktuellen Jury-Präsidenten Andreas Köhler-Andereggen (Bern, rechts), © Gabriella Meros</em></figcaption></figure>
<p>Auch wird es wieder ein Preisgeld auf den Preis der „Interreligiösen Jury“ geben, hoffentlich noch viele Jahre – da zeigten sich alle zuversichtlich.</p>
<p>Ob man den Film, den die Interreligiöse Jury auszeichnet, dann später im Kino oder im Fernsehen sehen kann? &#8211; wurde beim Empfang gefragt. Das sei eher ungewiss, aber den „Preisträger“ der JugendScouts den gibt’s nach dem Festival in der Rahn-Schule zu sehen &#8211; vielleicht unter Anwesenheit der Filmemacherin oder des Filmemachers?</p>
<p>Wir dürfen gespannt sein.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DOK DAY in den Passage Kinos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 16:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[DocDay]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[DOK DAY in den Passage Kinos – mit einem Podium-Gespräch rund um`s Gefängnis Es war der DOK Day, 17. März 2024, in den Passage Kinos Leipzig. Als DOK-Film lief der von Gefangenen aus Regis-Breitingen bei DOK Leipzig 2023 ausgezeichnete Film „For the Time Being (2023)“ der deutschen Regisseurin Nele Dehnenkamp. Der Film ist eine Langzeitbeobachtung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DOK DAY in den Passage Kinos – </strong><strong>mit einem Podium-Gespräch rund um`s Gefängnis</strong></p>
<p>Es war der DOK Day, 17. März 2024, in den Passage Kinos Leipzig. Als DOK-Film lief der von Gefangenen aus Regis-Breitingen bei DOK Leipzig 2023 ausgezeichnete Film „For the Time Being (2023)“ der deutschen Regisseurin Nele Dehnenkamp. Der Film ist eine Langzeitbeobachtung einer Frau in den USA, die 22 Jahre um die Freiheit ihres vermutlich unschuldig verurteilten Mannes kämpft.</p>
<p>Nach dem Film gab es dann ein Filmgespräch mit der auch bei DOK Leipzig tätigen Luc-Carolin Ziemann, weiter mit Benjamin Winkler vom Seehaus e. V., Pfarrer Thomas Bohne von der Gefängnisseelsorge Leipzig und mit Kevin als Gefangener (zur Zeit im „Seehaus“)</p>
<figure id="attachment_7673" aria-describedby="caption-attachment-7673" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7673" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/04/DOK-DAY-17-03-24-e1712334807791-300x150.jpg?resize=400%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="200" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/04/DOK-DAY-17-03-24-e1712334807791.jpg?resize=300%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/04/DOK-DAY-17-03-24-e1712334807791.jpg?resize=1024%2C512&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/04/DOK-DAY-17-03-24-e1712334807791.jpg?resize=768%2C384&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/04/DOK-DAY-17-03-24-e1712334807791.jpg?w=1333&amp;ssl=1 1333w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/04/DOK-DAY-17-03-24-e1712334807791.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7673" class="wp-caption-text"><em>Bild: Pfarrer Thomas Bohne, Benjamin Winkler, Kevin und Luc-Carolin Ziemann</em></figcaption></figure>
<p>Zunächst ging das Gespräch um den gezeigten Dokumentarfilm „For The Time Being“ (Kinostart: 18. April). Neben dem Unrecht und dem Kampf der Afroamerikanerin Michelle dagegen wurde auch thematisiert, dass der gefangene Ehemann an der US-amerikanischen Harvard University im Gefängnis studieren konnte. Jetzt arbeitet er als Sozialarbeiter.</p>
<p>Diese Information nutzte Kevin als Gefangener um mitzuteilen, dass er Lernen will. „Endlich mal was richtig machen“, sagte er. Benjamin Winkler vom Seehaus e.V. gab in die „Runde“, dass es im Seehaus einen streng strukturierten Tagesablauf gibt, der soll die Gefangenen lebensfähig für einen späteren Alltag in der Freiheit machen.</p>
<p>Pfarrer Bohne sagte im Laufe der Gesprächsrunde: „Bei Gesprächen mit Gefangenen frage ich immer mal ob sie (die Gefangenen) auch mal an die von ihnen Geschädigten, an ihre Opfer denken. Vielleicht auch mal für sie beten“. „Gute Idee“, hätte da einer der Gefangenen mal gesagt.</p>
<p>Viele Themen kamen „Rund um das Gefängnis“ an diesem Nachmittag zur Sprache.<br />
Die Stunde Gespräch verging nahezu „im Flug“. Auch nach der Veranstaltung blieb eine Besucherin und hörte den „Leuten von der Bühne“ noch interessiert an der Seite zu.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Living Bach“ – ein ungewöhnlicher Dokumentar- und Musikfilm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 17:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Bachfest]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[„Schau mal, die Enten dort lieben auch Bach“ – sagen die Zwillingschwestern Annalisa und Desiree aus Bern in dem Kinofilm „Living Bach“ &#8211; und wieder erreicht damit ein Dokumentarfilm die deutsche Kinoleinwand. &#160; Die Filmemacherin Anna Schmidt machte sich auf eine ungewöhnliche Reise zu Menschen unterschiedlichster Herkunft – zunächst vermutlich getroffen beim Bachfest 2022 in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Schau mal, die Enten dort lieben auch Bach“ – sagen die Zwillingschwestern Annalisa und Desiree aus Bern in dem Kinofilm „Living Bach“ &#8211; und wieder erreicht damit ein Dokumentarfilm die deutsche Kinoleinwand.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7336" aria-describedby="caption-attachment-7336" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7336" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?resize=400%2C233&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="233" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?resize=300%2C175&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?resize=1024%2C596&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?resize=768%2C447&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?resize=1536%2C894&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?w=1985&amp;ssl=1 1985w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Living-Bach-Premiere.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7336" class="wp-caption-text"><em>Bild: Regisseurin Anna Schmidt bei der Premiere den Zwillingsschwestern Annalisa und Desiree (Bern) und Michael Maul (Leipzig) bei der Premiere von „Living Bach“ in Leipzig am 29.11.2023</em></figcaption></figure>
<p>Die Filmemacherin Anna Schmidt machte sich auf eine ungewöhnliche Reise zu Menschen unterschiedlichster Herkunft – zunächst vermutlich getroffen beim Bachfest 2022 in Leipzig, danach rund um den Globus mit der Kamera besucht. Das ist wirklich reizvoll – in Japan, Malaysia, Südafrika, Paraguay, in der Schweiz und anderswo in der Welt ist so Bach zu hören – und dass vor höchst ungewöhnlicher Kulisse.</p>
<p>Einmal singt ein Afrikaner Bach-Soli auf verstaubter Straße in seiner Heimat oder japanische Musiker intonieren Bach auf einer Metro-Station und singen „Ich steh an deiner Krippe hier“. Da schaut man gerne hin und hört man gerne zu. Übrigens erweist sich „Living Bach“ als hervorragender Musikfilm, denn die Tonaufnahmen sind exzellent und wichtige Elemente im ganzen Film.</p>
<p>Aufschlussreich sind Bemerkungen wie „Eigentlich ist Bach doch die Musik der weißen Kolonialherren“ oder „Bach erreicht fast jede Religion und jeden Ort“. Und so könnte man „Living Bach“ auch einen interreligiösen Film nennen. Letztlich sehe ich als Zuschauer sie dann alle wieder:<br />
Beim Bachfest in Leipzig, beim Singen im internationalen Bach-Chor.</p>
<p>Für mich als Leipziger und auch jetzt in Leipzig Wohnender geht es nahe, wie die Anreisenden aus Paraguay oder Japan oder Afrika tief berührt vor dem Bach-Denkmal stehen bleiben. „Dass ich das jetzt erleben darf“, sagte da jemand. Und ich bin da schon zig Mal vorbeigegangen, manchmal nahm ich da nicht mal eine kurze Notiz davon. „Living Bach“ ist also ein Dokumentarfilm, ein Musikfilm – aber auch ein Leipzig-Film.</p>
<p>Ich kann mich nicht erinnern, in letzter Zeit einen so werbewirksamen Leipzig-Film im Kino gesehen zu haben. Und das habe ich ja bereits geschrieben, der Film ist unterhaltsam: Nicht nur wegen der Musik oder manch fröhlicher Momentaufnahme, auch die Protagonistinnen und Protagonisten im Film agieren höchst sympathisch. Und, mit ihrem Bach-Enthusiasmus ziehen sie mich quasi mit in den Film hinein – ganz gleich an welchem Ort in der Welt oder auch in ganz sensiblen und persönlichen Situationen.</p>
<p>Das muss man aber alles sehen und sich von „Living Bach“ selbst berühren lassen –<br />
am besten im Kino vor großer Leinwand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne<br />
Mitglied der Katholischen Filmkommission</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Living Bach<br />
Dokumentarfilm, Musikfilm<br />
Regie: Anna Schmidt<br />
Laufzeit: 114 Minuten<br />
Kinostart: 30. November 2023</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DOK Leipzig – Empfang und Preisübergabe der einzigen Interreligiösen Jury bei einem deutschen Film-Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 17:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[DOK]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[DOK Leipzig – Empfang und Preisübergabe der einzigen Interreligiösen Jury bei einem deutschen Film-Festival So war es eher ein kleiner Kreis, der sich beim Empfang der Interreligiösen Jury währen des DOK-Festivals am Mittwochnachmittag (11. Oktober 2023) traf. Aber Festivaldirektor Christoph Terhechte ließ es sich nicht nehmen, die interreligiöse Jury bei DOK Leipzig zu begrüßen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DOK Leipzig – Empfang und Preisübergabe der einzigen Interreligiösen Jury bei einem deutschen Film-Festival</strong></p>
<p>So war es eher ein kleiner Kreis, der sich beim Empfang der Interreligiösen Jury währen des DOK-Festivals am Mittwochnachmittag (11. Oktober 2023) traf.</p>
<figure id="attachment_7258" aria-describedby="caption-attachment-7258" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7258" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Jury-Dok-Chef.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7258" class="wp-caption-text"><em>Christoph Terhechte (Festivalleiter bei DOK-Leipzig) beim Empfang der Interreligiösen Jury</em></figcaption></figure>
<p>Aber Festivaldirektor Christoph Terhechte ließ es sich nicht nehmen, die interreligiöse Jury bei DOK Leipzig zu begrüßen und brachte seine Wertschätzung und Freude dieser Jury gegenüber zum Ausdruck. Ist es doch die einzige Interreligiöse Jury bei einem deutschen Filmfestival, seine Vorgängerin Lena Pasanen hatte damals im Jahr 2016 die Gründung dieser Jury bei DOK Leipzig angeregt und auch möglich gemacht. Der Hintergrund waren damals ausländerfeindliche Bewegungen, die vornehmlich in Dresden und Leipzig auftraten.</p>
<p>Große Freude gab es nun, dass die Jury das bisher höchste Preisgeld von 2250,- € präsentieren konnte:<br />
&#8211; 1500,-€ durch VCH-Hotels Germany mit VCH-Hotel Michaelis in Leipzig<br />
&#8211; 500,-€ durch Interreligiösen Runden Tisch Leipzig<br />
&#8211; 250,-€ durch Oratorium Leipzig</p>
<p>Die Interreligiöse Jury wird durch die internationalen Filmorganisationen „interfilm“ (evangelisch) und „Signis“ (katholisch) nominiert, auch in Zusammenarbeit mit dem Festival DOK Leipzig. In diesem Jahr waren wieder zwei christliche Vertreter/Vertreterinnen, eine jüdische Vertreterin und ein muslimischer Vertreter dabei:<br />
&#8211; Chantal Laroche Poupard, Paris (Frankreich)<br />
&#8211; Prof. Dr. Bojidar Manov, Sofia (Bulgarien)<br />
&#8211; Barbara Guggenheim, Hamburg (Deutschland)<br />
&#8211; Mohammad Rezaeian, Busswil b. Büren (Schweiz)</p>
<figure id="attachment_7259" aria-describedby="caption-attachment-7259" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7259" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=400%2C302&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="302" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=300%2C226&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=1024%2C773&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=768%2C580&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=1536%2C1159&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?w=1871&amp;ssl=1 1871w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Kumva-DOK.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7259" class="wp-caption-text"><em>Programmheft on DOK Leipzig mit dem nominierten Film „Kuma“</em></figcaption></figure>
<p>Am vorletzten Festival-Tag (Samstag, 14. Oktober) wurde dann in der „Schaubühne Lindenfels“ in Leipzig der Film „Kumva – Wich Comes from Silence mit dem Preis der Interreligiösen Jury ausgezeichnet – eine ruhig zurückhaltende Beobachtung von jungen Menschen, die als Kinder den Genozid in Ruanda (Afrika) überlebt habe.</p>
<p>„Gerade in diesen Zeiten ist es so wichtig, dass wir eine Interreligiöse Jury haben“, sagte Pfarrer Thomas Bohne als Vertreter von „Signis“ bei DOK Leipzig. Dafür gab es im Auditorium der „Schaubühne Lindenfels“ Applaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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