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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>Der Klang der Stradivari – Kammermusik mit dissonantem Charakterspiel</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 14:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Stradivari]]></category>
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					<description><![CDATA[Große Künstler sind nicht automatisch große Menschen. Das muss Astrid (Valérie Donzelli) ganz schnell begreifen, wenn sie einen großen Wunsch Ihres verstorbenen Vaters umsetzen will: Vier Stradivari-Instrumente sollen zusammengebracht werden, gespielt von erstklassigen Musikerinnen und Musikern ihres Fachs – doch die verstehen sich nicht. Besser gesagt, sie verstehen nur sich selbst und selbst das scheint [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Große Künstler sind nicht automatisch große Menschen. Das muss Astrid (Valérie Donzelli) ganz schnell begreifen, wenn sie einen großen Wunsch Ihres verstorbenen Vaters umsetzen will:</p>
<p>Vier Stradivari-Instrumente sollen zusammengebracht werden, gespielt von erstklassigen Musikerinnen und Musikern ihres Fachs – doch die verstehen sich nicht. Besser gesagt, sie verstehen nur sich selbst und selbst das scheint manchmal schwierig.</p>
<p>Dann versucht Astrid – ebenfalls dem Wunsch ihres Vaters gehorchend – den Komponisten des zu spielenden Stückes Charlie Beaumont (Frédéric Pierrot) zu holen, damit er schlichtet und zusammenfügt, was gerade getrennt ist. Aber der will nicht – weil diese Komposition ihm schon lange nicht mehr gefällt – aber dann doch. Das Problem bei ihm, auch er ist Künstler und recht individuell.</p>
<p>Doch im Unterschied zur berühmten Quartett-Besatzung holt Charlie die Streitenden immer wieder zurück und fügt sie wieder zusammen.</p>
<figure id="attachment_87617" aria-describedby="caption-attachment-87617" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-87617 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Stradivari-Gruppe.jpeg?resize=640%2C268&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="268" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Stradivari-Gruppe.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Stradivari-Gruppe.jpeg?resize=400%2C168&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Stradivari-Gruppe.jpeg?resize=768%2C322&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-87617" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Klang der Stradivari-Filmbild, Fotonachweis ©: Les Films Velvet/Baxter Films, Weltkino</em></figcaption></figure>
<p>Was nun in den 100 Filmminuten dieser französischen Produktion aus dem Jahre 2025 abläuft, ist Drama und Komödie zugleich. Aber „Der Klang der Stradivari“ erweist sich auch als Lehrstück über das Musizieren und das Komponieren. Und wenn es mir als Zuschauender zu kompliziert erschien, wurde es wieder mal turbulent zwischen den Beteiligten und ich blieb dran am Film.</p>
<p>Die Kamera lieferte dazu weiche Bilder in kunstvoll und detailliert ausgestalteten Räumen – da habe ich gern hingeschaut und mich der beruhigenden Atmosphäre der Bilder ausgesetzt.</p>
<p>Ein großer Genuss ist auch der Ton – so wurde für den Film ein eigener Musik-Score geschaffen, auch wenn für einen kurzen Moment vertraute Vivaldi-Klänge zu hören waren.</p>
<p>„Der Klang der Stradivari“ ist bereits im französischen Fernsehen gelaufen, nachdem der Film im Mai des letzten Jahres in den französischen Kinos zu sehen war.<br />
Nun kommt er in die deutschen Kinos &#8211; quasi als Sommerfilm &#8211; das sollte man nicht verpassen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Klang der Stradivari<br />
Produktion: Frankreich 2025<br />
Regie und Buch: Grégory Magne<br />
Kamera: Pierre Cottereau<br />
Musik: Grégoire Hetzel<br />
Kinostart: 6.8.2026<br />
Mit: Valérie Donzelli (Astrid Carlson) und Frédéric Pierrot (Charlie Beaumont) ·<br />
Länge: 102 Minuten</p>
<figure id="attachment_87616" aria-describedby="caption-attachment-87616" style="width: 706px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-87616 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Stradiari-Plakat.jpeg?resize=640%2C907&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="907" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Stradiari-Plakat.jpeg?w=706&amp;ssl=1 706w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Stradiari-Plakat.jpeg?resize=400%2C567&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-87616" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Klang der Stradivari-Plakat, Fotonachweis ©: Les Films Velvet/Baxter Films, Weltkino</em></figcaption></figure>
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		<title>Kinotipp: ISLANDS – wenn man vom Tourismus lebt, aber sich nicht als Tourist fühlt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 16:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gerster]]></category>
		<category><![CDATA[Islands]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wie Du lebst, möchte ich mal Urlaub machen“ – Wer kennt diesen Spruch nicht, oder hat ihn nicht schon einmal selbst gesprochen? So geht es in dem Film „Islands“ dem Tennistrainer Tom (Sam Riley): Er gibt Tennisstunden für Touristen und nicht nur einmal rutscht seinen Schülerinnen und Schülern der Satz raus, wie gut er’s doch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">„Wie Du lebst, möchte ich mal Urlaub machen“ – Wer kennt diesen Spruch nicht, oder hat ihn nicht schon einmal selbst gesprochen?</p>
<p>So geht es in dem Film „Islands“ dem Tennistrainer Tom (Sam Riley):<br />
Er gibt Tennisstunden für Touristen und nicht nur einmal rutscht seinen Schülerinnen und Schülern der Satz raus, wie gut er’s doch hat.</p>
<p>Und eigentlich stimmts ja auch: Denn so richtig Urlaub oder auch mal richtig wegfahren, das macht Tom alles nicht. Denn sein Leben treibt bisher recht „sonnig“ so dahin.</p>
<p>Nun kommt aber eine hübsche und attraktive junge Frau und Mutter und bittet um Tennisstunden für ihren siebenjährigen Sohn (Dylan Torell).</p>
<p>Letztlich bekommt diese Anne (Stacy Martin) den ausgebuchten Tennislehrer Tom auch „rum“ und später bringt der Vater Dave (Jack Farthing) den Sprössling zum Unterricht.</p>
<p>Lange dauerts nicht, dass für Tom aus Arbeit auch Spaß und fröhliche Familienrunden werden. Da wird viel geredet, geflirtet und plötzlich ist der Mann und Vater Dave spurlos verschwunden und der Krimi beginnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_8873" aria-describedby="caption-attachment-8873" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-8873 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Islands-Filmbild.jpg?resize=640%2C268&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="268" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Islands-Filmbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Islands-Filmbild.jpg?resize=400%2C168&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Islands-Filmbild.jpg?resize=768%2C322&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-8873" class="wp-caption-text"><em>Bild: Filmbild zu Islands</em></figcaption></figure>
<p>Alle Lösungsvarianten stehen jetzt offen und sogar die Polizei rückt an, vorne weg ein „erbarmungsloser“ Kommissar. Doch auf die eigentliche Lösung bin ich als Zuschauer doch nicht gekommen. Aber das soll hier nicht erzählt werden.</p>
<p>Aber: der Film lohnt.</p>
<p>Zumal der Regisseur Jan-Ole Gerster für Überraschungsfilme „aus dem Alltag heraus“ bekannt ist: „Oh Boy“ (2012) – über einen ziellos in der Nacht durch Berlin streuenden jungen Mann oder „Lara“ (2019) über eine gerade 60igjährige Beamtin, die sich einfach durch ihren Geburts-Tag treiben lässt.</p>
<p>Für seinen neuesten Film hat sich der Regisseur ein internationales Darsteller-Ensemble und mit den Leonine Studios ist auch ein international renommierter Film-Verleih „im Boot“.</p>
<p>Gersters Islands-Film bedient viele Genre-Muster wie Liebes-Drama oder Psycho-Krimi oder versprüht Traumschiff-Flair. Genau einordnen, in irgendeines dieser Genres, kann man „Islands“ jedoch nicht.</p>
<p>Vielleicht war das der Grund dass der Film in diesem Jahr bei der Berlinale in der Sektion „Berlinale Special“ zu sehen war. Da laufen Filme, die demnächst im Kino oder auf Streaming-Plattformen zu sehen sind und über gängige Genre-Filme weit hinaus gehen. Das erfüllt „Islands“ zweifellos.</p>
<p>Und mancher oder manche wird nach dem Kinobesuch vielleicht verstehen, dass &#8211; wer auch immer in der Tourismusbranche tätig ist, auch mal Urlaub machen muss &#8211; aber bestimmt nicht dort, wo er oder sie gerade arbeitet.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Islands</strong><br />
Produktion: Deutschland 2024<br />
Regie: Jan-Ole Gerster<br />
Verleih: Leonine Studios<br />
Länge: 120 Minuten<br />
Kinostart: 8. Mai 2025</p>
<figure id="attachment_8872" aria-describedby="caption-attachment-8872" style="width: 675px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8872 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Islands-Plakat.jpg?resize=640%2C948&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="948" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Islands-Plakat.jpg?w=675&amp;ssl=1 675w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Islands-Plakat.jpg?resize=270%2C400&amp;ssl=1 270w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-8872" class="wp-caption-text"><em>Bild: Islands-Plakat</em></figcaption></figure>
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