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	<title>Filmtipp</title>
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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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	<title>Filmtipp</title>
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		<title>Das Massaker von Katyn –  eine längst fällige filmische Aufarbeitung (Medientipp)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 16:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Katyn]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr</strong></p>
<p>Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus.</p>
<p>Auch kritische Arbeiten zum realen Sozialismus drehte er bereits, als dieser noch an der Macht war, und erwarb sich als moralische Instanz ebenso internationales Ansehen wie durch die gestalterische Qualität seiner Arbeiten.</p>
<p>Das gilt auch für „Das Massaker von Katyn“ aus dem Jahre 2008. Der damals bereits 82-Jährige arbeitet darin das Massaker an Offizieren der polnischen Armee durch Soldaten der Sowjetunion im April 1940 auf, das die Sowjets später der deutschen Wehrmacht zuschrieben.</p>
<figure id="attachment_53702" aria-describedby="caption-attachment-53702" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-53702 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=640%2C424&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="424" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=400%2C265&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=768%2C509&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-53702" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Das Massaker von Katyn“ &#8211; Filmbild, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>Wajda nutzt das traumatische Ereignis, um die Situation Polens während des Zweiten Weltkriegs zu illustrieren, als das Land zwischen Deutschen und Russen aufgerieben wurde. Im Zentrum stehen archetypische Figuren wie eine junge Frau, deren Mann zu den Opfern gehört, eine Partisanin oder ein überlebender Offizier, die in emblematischen Sequenzen gezeigt werden. Auch wenn der Regisseur nur wenig über seinen eigenen Weg zwischen Trauer, Aufbegehren und Anpassung verrät (unter den Ermordeten war sein eigener Vater), bleibt ein faszinierender Film mit ergreifenden Momenten. – Ab 16. (FILMDIENST)</p>
<p>„Am 17. September 2007 kam Katyń in die polnischen Kinos und wurde auch von ganzen Schulklassen besucht. Er wurde Pflichtprogramm für die Angehörigen der polnischen Streitkräfte. Der Film wurde u. a. für den Oscar des Jahres 2008 (bester fremdsprachiger Film) nominiert. Die Berlinale-Premiere des Films am 15. Februar 2008 wurde unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht. Am 17. September 2009 lief der Film in deutschen Kinos an.“<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<figure id="attachment_53703" aria-describedby="caption-attachment-53703" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-53703" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-plakat.jpg?resize=177%2C250&#038;ssl=1" alt="" width="177" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-53703" class="wp-caption-text"><em>Bild: Das Massaker von Katyn – Kino-Plakat, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>„Katyn“ wurde auch im russischen Staatsfernsehen gezeigt, nicht in den russischen Kinos „Dadurch erfuhren viele Russen zum ersten Mal vom Massaker von Katyn. Nach Angaben der Sender haben den Film 14 Millionen Russen im Fernsehen gesehen. Wajda erhielt im Dezember 2010 für seinen Beitrag zur polnisch-russischen Verständigung aus der Hand von Staatspräsident Dmitri Medwedew den Freundschaftsorden der Russischen Föderation.”<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<p>Titel: Das Massaker von Katyn<br />
Erscheinungsjahr: 2007<br />
Länge: 118 Minuten<br />
Regie: Andrzej Wajda</p>
<p>Auszeichnungen:<br />
2008 – Nominierung für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film</p>
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		<title>Mit Schüttelbewegungen und Ekstase direkt zum „lieben Gott“ – DAS TESTAMENT DER ANN LEE-Filmtipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 17:08:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Amanda Seyfried]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Shaker]]></category>
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					<description><![CDATA[Es geht im Film um die religiöse Bewegung der „Shaker“ (Schüttler) im Manchester und später New York des 18. Jahrhunderts. Mit Trance und schüttelnden Bewegungen zu Gott… aber das nun hat der Film publikumswirksam umgesetzt. DAS TESTAMENT DER ANN LEE ist letztlich ein historisches Musical, mit großem Aufwand gedreht: Bildgewaltig und showkräftig. Die Geschichte ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht im Film um die religiöse Bewegung der „Shaker“ (Schüttler) im Manchester und später New York des 18. Jahrhunderts.</p>
<p>Mit Trance und schüttelnden Bewegungen zu Gott… aber das nun hat der Film publikumswirksam umgesetzt.</p>
<p>DAS TESTAMENT DER ANN LEE ist letztlich ein historisches Musical, mit großem Aufwand gedreht: Bildgewaltig und showkräftig.</p>
<figure id="attachment_51015" aria-describedby="caption-attachment-51015" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-51015 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=640%2C265&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="265" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=400%2C166&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Filbild-Portraet.jpeg?resize=768%2C318&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-51015" class="wp-caption-text"><em>Bild: THE TESTAMENT OF ANN LEE – Filmbild</em><br /><em>Fotonachweis ©: IMAGO/ABACAPRESS, Kaplan Morrison/Carte Blanche/Curious Gremlin/Film i Väst/FirstGen Content/Göta Film AB, Göteborg/Intake Films/Mid March Media/Mizzel Media/Proton Cinema/Venedig 2025, Searchlight Pictures/Walt Disney/Kaplan Morrison, Walt Disney, Walt DisneySearchlight Pictures/Walt Disney</em></figcaption></figure>
<p>Die Geschichte ist manchmal befremdlich – beispielsweise: Nur mit Reinheit und sexueller Enthaltsamkeit kann man das Himmelreich erreichen &#8211; das war zumindest die Botschaft der Shaker, von denen es 1860 ca. 6000 Gläubige und jetzt, im Juli 2025, noch zwei gibt.</p>
<p>Ann Lee gilt es Führerin und weibliche Wiederkunft Christi und wird von den Gefolgsleuten MOTHER genannt. Ihr Geschichte wird mitfühlend erzählt.</p>
<p>Manchmal fragt man sich, warum so ein Film &#8211; auf alle Fälle gegen den Trend und vielleicht deshalb formal PERFEKT erzählt. Ich, als Zuschauender, bleibe dran &#8211; mit kleinen Ausnahmen.</p>
<p>Ein schöner Satz im Film: „Ich brauche ein Ziel, um meinen öden Alltag zu überstehen.“ Letztlich geht es wohl darum, moderne Botschaften auch mit der SHAKER STORY zu vermitteln: Friedensliebe, Liebe zur Natur usw.</p>
<p>Spannend für mich auch die Figur der Ann Lee, die ähnlich wie Christus am Schluss für Ihre Peiniger gebetet hat, das kam überzeugend rüber.</p>
<p>Warten wir’s ab, ich würde dem Film einen Kinoerfolg wünschen &#8211; dieser aufwändige Ausnahmefilm hätte es schon verdient.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINALTITEL: THE TESTAMENT OF ANN LEE<br />
PRODUKTIONSLAND: USA/Großbritannien/Schweden/Norwegen<br />
PRODUKTION: USA/GROSSBRITANIEN/SCHWEDEN/NORWEGEN 2025<br />
REGIE: Mona Fastvold<br />
MIT: Amanda Seyfried (Ann Lee) · Lewis Pullman (William Lee) · Christopher Abbott (Abraham Standerin) · Thomasin McKenzie (Mary Partington) · Stacy Martin (Jane Wardley)<br />
LÄNGE: 137 Minuten<br />
KINOSTART: 12.03.2026</p>
<figure id="attachment_51016" aria-describedby="caption-attachment-51016" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-51016" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?resize=400%2C566&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="566" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Ann-Lee-Plakat.jpeg?w=707&amp;ssl=1 707w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-51016" class="wp-caption-text"><em>Bild: THE TESTAMENT OF ANN LEE – Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: IMAGO/ABACAPRESS, Kaplan Morrison/Carte Blanche/Curious Gremlin/Film i Väst/FirstGen Content/Göta Film AB, Göteborg/Intake Films/Mid March Media/Mizzel Media/Proton Cinema/Venedig 2025, Searchlight Pictures/Walt Disney/Kaplan Morrison, Walt Disney, Walt DisneySearchlight Pictures/Walt Disney</em></figcaption></figure>
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		<title>Der Held von Bahnhof Friedrichstraße – Super-Story und Super-Film</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-West]]></category>
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					<description><![CDATA[„Schtonk!“ (1991) war seiner Zeit ein publikumswirksame Mediensatire, die ihren Grund in dem realen Skandal um die gefälschten Hitlertagebücher hatte. Die Illustrierte Stern hatte damals eine große Sensation um diese Tagebücher starten wollen, das erwies sich kurze Zeit später als Fiasko. Nun kommt ein Kinofilm &#8211; der zum Thema einen Helden hat, der eigentlich keiner [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Schtonk!“ (1991) war seiner Zeit ein publikumswirksame Mediensatire, die ihren Grund in dem realen Skandal um die gefälschten Hitlertagebücher hatte. Die Illustrierte Stern hatte damals eine große Sensation um diese Tagebücher starten wollen, das erwies sich kurze Zeit später als Fiasko.</p>
<p>Nun kommt ein Kinofilm &#8211; der zum Thema einen Helden hat, der eigentlich keiner ist: „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße.</p>
<figure id="attachment_17409" aria-describedby="caption-attachment-17409" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17409" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Filmbild.jpg?resize=400%2C267&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="267" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Filmbild.jpg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Filmbild.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Filmbild.jpg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Filmbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17409" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße, Film-Bild, Fotonachweis ©: X Verleih AG, Frédéric Batier</em></figcaption></figure>
<p>Der Film: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße. Der Grund für das angebliche Heldentum: Der Bahnbedienstete Michael Hartung (Charly Hübner) hätte die Umleitung einer S-Bahn 1984 von Berlin-Ost nach Berlin-West lange geplant und schließlich 124 Ahnungslose Ost-Reisende „in den Westen geschickt“.</p>
<p>Der Grund für den Film ist der gleichnamige Bestseller-Roman des Journalisten Maxim Leo, die Geschichte ist fiktiv &#8211; aber doch voller Anspielungen an ost- beziehungsweise gesamtdeutsche Realitäten.</p>
<p>Und das nun setzte die aktuelle Verfilmung pointenreich um.</p>
<p>Manchmal „feuert“ der Film in mehrere Richtungen fast gleichzeitig: ostdeutsche Heldengeschichten oder gesamtdeutsche Medienwelten oder bundesdeutsche Erinnerungskultur.</p>
<p>Köstlich, köstlich, köstlich.</p>
<p>Der Regisseur dieses Satire-Meisterwerkes ist Wolfgang Becker. Leider ist er am 12.12.2024 kurz nach den Dreharbeiten 70-jährig verstorben. Bekannt wurde Becker vor allem durch den Film „Good by Lenin“ vor fast 25 Jahren.</p>
<p>Mitwirkende sind Charly Hübner und Christine Paul in Hauptrollen &#8211; Daniel Brühl, Jürgen Vogel und Dieter Kurth in Nebenrollen; alle befinden sich in darstellerischer Höchstform.</p>
<p>Fazit: „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ könnte ein Weihnachtsgeschenk für das deutsche Kinopublikum werden &#8211; warten wir es ab.</p>
<p>Thomas Bohne<br />
Mitglied der Katholischen Filmkommission</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße<br />
PRODUKTION: Deutschland 2025<br />
REGIE: Wolfgang Becker (1954-2024)<br />
MIT: Charly Hübner (Micha Hartung) · Christiane Paul (Paula) · Daniel Brühl, Peter Kurth, Jürgen Vogel · Leonie Benesch · Thorsten Merten<br />
DEUTSCHER KINOSTART: 11.12.2025<br />
GENRE: Drama | Literaturverfilmung</p>
<figure id="attachment_17411" aria-describedby="caption-attachment-17411" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17411" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Plakat.jpg?resize=400%2C566&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="566" data-wp-editing="1" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Plakat.jpg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Held-Plakat.jpg?w=707&amp;ssl=1 707w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17411" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße,</em><br /><em>Plakat, Fotonachweis ©: X Verleih AG, Frédéric Batier</em></figcaption></figure>
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		<title>SORDA &#8211; Klang der Welt, ein Therapie-Film für Hörende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Katholischer Kinotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gehörlose Frau bekommt mit ihrem hörenden Partner ein Kind. Doch während ihre Beziehung zu zweit harmonisch war, bringt die Erziehung des Babys Konflikte mit sich. Selbst in ihrer Familie stößt die Frau als Mutter auf Barrieren, die sie längst überwunden glaubte. Zudem fühlt sie sich auch im Umgang mit dem Baby überfordert. Das Drama [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gehörlose Frau bekommt mit ihrem hörenden Partner ein Kind. Doch während ihre Beziehung zu zweit harmonisch war, bringt die Erziehung des Babys Konflikte mit sich. Selbst in ihrer Familie stößt die Frau als Mutter auf Barrieren, die sie längst überwunden glaubte. Zudem fühlt sie sich auch im Umgang mit dem Baby überfordert. Das Drama zeigt anschaulich und in sehr konkreten Situationen, wie die hörende Welt Gehörlose marginalisiert und wie ihre Ansprüche und Hoffnungen immer wieder mit der Wirklichkeit kollidieren. Das Plädoyer für Pragmatismus und Verständnis gerät dabei durchaus optimistisch. &#8211; Sehenswert ab 14. (FILMDIENST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9678" aria-describedby="caption-attachment-9678" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9678" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Film-Bild.jpg?resize=400%2C241&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="241" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Film-Bild.jpg?resize=400%2C241&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Film-Bild.jpg?resize=768%2C462&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Film-Bild.jpg?resize=500%2C300&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Film-Bild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9678" class="wp-caption-text"><em>Bild: Sorda – Filmbildt, Fotonachweis ©: Distinto Films/Piffl Film, IMAGO / SOPA Images, Piffl Film</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stimmen aus der Kino-Tipp-Jury:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>SORDA ist ein Therapiefilm.<br />
Aber eigentlich für. Hörende.</p>
<p>Es ist vermutlich der erste Film, der mir annähernd ein Gefühl für Gehörlosigkeit vermitteln kann.</p>
<p>Mit Ángela steht eine gehörlose Protagonistin im Mittelpunkt des Films und damit eine Behinderung, die überaus häufig ist, von hörenden Menschen jedoch nur wenig wahrgenommen wird.</p>
<p>Ein spannender Einblick, der nicht einfach nur Gehörlosigkeit als Lebenswirklichkeit thematisiert, sondern der vor allem deutlich macht, dass gelungenes Miteinander von Respekt und Achtung füreinander lebt und sicher auch von mitfühlender Anstrengung.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>SORDA &#8211; Klang der Welt<br />
ORIGINALTITEL: SORDA<br />
PRODUKTION: Spanien 2025<br />
REGIE: Eva Libertad<br />
MIT: Miriam Garlo (Ángela) · Álvaro Cervantes (Héctor) · Elena Irureta (Elvira) · Joaquín Notario (Fede) · Erika Rubia (Luci)<br />
LÄNGE: 100 Minuten<br />
KINOSTART: 30.10.<br />
EMPFEHLUNG: Katholischer Kinotipp</p>
<figure id="attachment_9679" aria-describedby="caption-attachment-9679" style="width: 706px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9679 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Plakat-Bild.jpg?resize=640%2C907&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="907" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Plakat-Bild.jpg?w=706&amp;ssl=1 706w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Sorda-Plakat-Bild.jpg?resize=400%2C567&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9679" class="wp-caption-text"><em>Bild: Sorda – Plakat, Fotonachweis ©: Distinto Films/Piffl Film, IMAGO / SOPA Images, Piffl Film</em></figcaption></figure>
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		<title>Jan Austen und das Chaos in meinem Leben – ein romantisches Kinovergnügen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 13:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Austen]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie – Agathe (Camille Ratherford) &#8211; liebt die Romane von Jane Austin und gewinnt dann bei einem Schreibwettbewerb einen Aufenthalt in der Jane-Austen-Writers-Residenz in England. Dort trifft sie auf Oliver (Charlie Anson) – ein entferntester Verwandter der berühmten Jane Austen &#8211; nachdem ihr aktueller Liebhaber und Freund Felix (Pablo Pauly) ihr zu diesem Aufenthalt letztlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie – Agathe (Camille Ratherford) &#8211; liebt die Romane von Jane Austin und gewinnt dann bei einem Schreibwettbewerb einen Aufenthalt in der Jane-Austen-Writers-Residenz in England. Dort trifft sie auf Oliver (Charlie Anson) – ein entferntester Verwandter der berühmten Jane Austen &#8211; nachdem ihr aktueller Liebhaber und Freund Felix (Pablo Pauly) ihr zu diesem Aufenthalt letztlich verholfen hat (er hatte sie heimlich beim Wettbewerb angemeldet) und auch noch in der Jane-Austen-Writers-Residenz auftaucht – die sprichwörtliche Dreiecksgeschichte und das im Titel angekündigte Chaos sind nahezu „perfekt“. Zu diesem Chaos kommt dann noch eine Schreibblockade bei Agathe dazu – so mitten im Wettbewerb und Schreibseminar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9474" aria-describedby="caption-attachment-9474" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9474 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Austen-Chaos-Filmbild.jpg?resize=640%2C291&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="291" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Austen-Chaos-Filmbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Austen-Chaos-Filmbild.jpg?resize=400%2C182&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Austen-Chaos-Filmbild.jpg?resize=768%2C349&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9474" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Jan Austen und das Chaos in meinem Leben“ – Filmbild &#8211; Fotonachweis ©: Splendid, Splendid Film</em></figcaption></figure>
<p>Das Kinodebut der französischen Regisseurin Laura Piani ist als Liebeskomödie nicht sonderlich neu, aber sympathisch. Man schaut gern den Mitwirkenden zu, besonders der stets leinwand-präsenten Camille Ratherford und schwelgt gern in den Dekors und den traum-märchenhaft gestalteten Film-Sets.</p>
<p>Ich erfahre im Film so manches über das Schreiben und Rollenbilder in der Literatur, über Schriftstellerinnen-Emanzipation und über die Welt einer Jane Austen aus dem späten 18. und beginnenden 19. Jahrhundert – quasi die vorviktorianisch englische Zeitepoche.</p>
<p>„Jan Austen und das Chaos in meinem Leben“ verspricht einen vergnüglichen Kinoabend, dessen Bilder und Haupt-Protagonistin lange nachwirken.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>JAN AUSTEN UND DAS CHAOS IN MEINEM LEBEN<br />
PRODUKTION: Frankreich 2024<br />
REGIE und BUCH: Laura Piani<br />
MIT: Camille Rutherford (Agathe Robinson) · Pablo Pauly (Félix) · Charlie Anson (Oliver) ·<br />
LÄNGE: 98 Minuten<br />
KINOSTART: 16.10.2025</p>
<figure id="attachment_9473" aria-describedby="caption-attachment-9473" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9473 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/austen-Chaos-Plakat.jpg?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/austen-Chaos-Plakat.jpg?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/austen-Chaos-Plakat.jpg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9473" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Jan Austen und das Chaos in meinem Leben“ – Filmplakat &#8211; Fotonachweis ©: Splendid, Splendid Film</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Zweigstelle – ein Komödie mit vier Todesfällen und einer Jenseits-Behörde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 17:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Groteske]]></category>
		<category><![CDATA[Jenseits]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz ohne Glauben geht’s nun mal nicht. Das muß die Clique um Resi (Sarah Mahita) im Jenseits feststellen. Denn dort – im Jenseits &#8211;  finden sich die Vier nach einem Autounfall wieder. Das heißt, in einer bayerischen Zweigstelle. Die nun soll feststellen, ob die Seele im Jenseits verbleiben darf oder im alles verschlingenden Nichts verschwinden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ohne Glauben geht’s nun mal nicht. Das muß die Clique um Resi (Sarah Mahita) im Jenseits feststellen. Denn dort – im Jenseits &#8211;  finden sich die Vier nach einem Autounfall wieder.</p>
<p>Das heißt, in einer bayerischen Zweigstelle. Die nun soll feststellen, ob die Seele im Jenseits verbleiben darf oder im alles verschlingenden Nichts verschwinden muß.</p>
<figure id="attachment_9437" aria-describedby="caption-attachment-9437" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9437" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Clique.jpg?resize=400%2C146&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="146" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Clique.jpg?resize=400%2C146&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Clique.jpg?resize=768%2C280&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Clique.jpg?resize=495%2C180&amp;ssl=1 495w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Clique.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9437" class="wp-caption-text"><em>Bild: Filmbild-Jugendclique in der „Zweigstelle“, Fotonachweis ©: Filmfest München 2025, Luis Zeno Kuhn/Weltkino</em></figcaption></figure>
<p>Bedingung: Frau oder Mann müssen irgendwie glauben. Und da beginnt bei dieser Jugend-Clique das Problem: der eine ist zwar kastholisch getauft aber hat höchstens mal an „ein Land vor unserer Zeit“, aus  einem Trickfilm, geglaubt, als Kind; die andere bekennt sich mutig zu ihrem Unglauben – und so weiter und so weiter.</p>
<p>Was dann in den etwa 90 Filmminuten abläuft, ist Behördenalltrag auf „Jenseits“ &#8211;  manchmal richtig witzig und manchmal etwas überdreht. Aber sympatisch sind die Filmfiguren irgendwie alle.</p>
<p>Regisseur Julius Grimm treibt das kommödiantische Jenseits-Spiel manchmal bis ins Groteske und „verfängt“ sich zuweilen auch darin.</p>
<p>Nicht immer war mir bewußt, wer oder was da jetzt parodiert wird: die Jenseitsbehörde oder die deutsche Behörde allgemein oder die meist an nichts glaubende junge Generation oder die verwirrenden Jenseitsvorstellungen in den Köpfen von so vielen oder die emotionslosen Bestattungsmitarbeiter in Deutschland. Jedenfals liefert das alles viele Gags und bringt so manchen herzhaften Lacher hervor.</p>
<figure id="attachment_9438" aria-describedby="caption-attachment-9438" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9438 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Bestattungs-Team.jpg?resize=400%2C174&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="174" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Bestattungs-Team.jpg?resize=400%2C174&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Bestattungs-Team.jpg?resize=768%2C334&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/10/Zweigstelle-Bestattungs-Team.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9438" class="wp-caption-text"><em>Bild: Filmbild-Bestattungs-Team, Fotonachweis ©: Filmfest München 2025, Luis Zeno Kuhn/Weltkino</em></figcaption></figure>
<p>Und, bunt und einladend ist das Jenseits des Regisseurs Julius Grimm mit seiner Kamera-Frau Lea Dähne nicht &#8211; eher steril einfarbig, kalt und zum Davonlaufen.</p>
<p>Die bunteste Stelle im Film ist fast als Resi ihren Kopf aus der Himmelsformation heraussteckt. In diesem Jenseits möchte eigentlich niemand bleiben.</p>
<p>„Zweigstelle“ ist der erste abendfüllende Spielfilm des Regisseurs aus Regensburg.</p>
<p>Beim „Filmfest“ Im Juli  in München wurde der Film mit dem Publikums-Preis geehrt und im September in Leipzig hat „Zweigstelle“ die „Filmkunstmesse“ eröffnet und dann auch den Publikumspreis gewonnen.</p>
<p>„Zweigstelle“ ist sicherlich nicht der ganz große Filmkracher, beschert aber doch einen vergnüglichen Fimabend &#8211; und vielleicht einen anregenden Diskussionsabend bei einem Glas Wein. Und über was sollte man da diskutieren?</p>
<p>Vielleicht darüber an was ich glaube oder die junge Generation heute oder dass man eher an „Nichts“ glaubt.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ZWEIGSTELLE<br />
GENRE: Komödie<br />
PRODUKTION: Deutschland 2025<br />
REGIE: Julius Grimm<br />
LÄNGE: 105 Minuten<br />
KINOSTART: 09.10.2025<br />
AUSZEICHNUNGEN: Publikums-Preis beim Filmfest in München und der Filmkunstmesse in Leipzig</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes –  Malerische Bilder und philosophische Gespräche auf der Kinoleinwand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 15:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leibniz]]></category>
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					<description><![CDATA[Er gilt als der letzte Universalgelehrte. Er wurde europaweit geehrt und war sogar Hofrat: Gottfried Wilhelm Leibniz. Er lebte von 1646 bis 1716, wurde in Leipzig geboren und hat dort die Nikolaischule – neben der Nikolaikirche – besucht. Nun gibt aktuell in dem Kino-Film „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ die preußische Königin Charlotte (Anonia [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Er gilt als der letzte Universalgelehrte. Er wurde europaweit geehrt und war sogar Hofrat: Gottfried Wilhelm Leibniz. Er lebte von 1646 bis 1716, wurde in Leipzig geboren und hat dort die Nikolaischule – neben der Nikolaikirche – besucht.</p>
<p>Nun gibt aktuell in dem Kino-Film „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ die preußische Königin Charlotte (Anonia Bill) den Auftrag zu einem Bild von ihrem ehemaligen Lehrer – dessen Schülerin sie einst war und den sie immer noch hoch verehrt.</p>
<p>Anfangs kommt der etablierte Maler Pierre Albert Detalandre (Lars Eidinger) mit schablonierten Bildern, wo nur noch das Gesicht fehlt – doch die Zusammenarbeit mit Leibniz (Edgar Selge) währt nicht lange. Das wird im Film pittoresk und witzig umgesetzt.</p>
<figure id="attachment_9326" aria-describedby="caption-attachment-9326" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9326" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Park.jpg?resize=350%2C255&#038;ssl=1" alt="" width="350" height="255" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Park.jpg?resize=350%2C255&amp;ssl=1 350w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Park.jpg?resize=768%2C561&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Park.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-9326" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Leibniz -Chronik eines verschollenen Bildes, Fotonachweis ©: Ella Knorz, if&#8230;Productions/ERF Filmproduktion</em></figcaption></figure>
<p>Anders wird es erst bei der niederländischen Malerin Aaltje Van De Meer (Aenne Schwarz). Anfangs ist sie als Mann verkleidet und dann recht selbstbewusst als Frau agierend.</p>
<p>Die Gespräche sind genussvoll philosophisch und das Zusammenspiel und Miteinander der beiden &#8211; Wissenschaftler und Künstlerin &#8211; ist phänomenal erquickend. Da kommt der Film so richtig in Fahrt. Als Zuschauender schaue ich gespannt den optischen und darstellerischen Experimenten zu – das sind optische wie auch schauspielerische Kabinettstücke!</p>
<p>Verantwortlich für diesen Opus von Film ist der 92-jähriger Edgar Reitz – ein Altmeister des deutschen Films. Man fragt sich immer wieder, wie es Reitz geschafft hat dieses Filmprojekt umzusetzen &#8211; jahrelang hat er es geplant und betrieben.</p>
<p>Denn im Film passiert wenig, der Fokus liegt auf dem Dialog, dem Nachdenken und dem optischen Experiment: Mit nahezu geometrisch, mathematisch austarierten Bildern im „herbstlichen Gewand“ – alles mit großer Ruhe, fast in Stille, gefilmt. Das ist im Kino eigentlich nicht üblich, da will ich eher mitfühlen und betroffen sein. Und nicht einen Lehrvortrag hören oder sehen: über eine Rechenmaschine beispielsweis oder das duale Zahlensystem, das mit 0 und 1 alles beschreibt – Oder vielleicht doch!?</p>
<p>Also, mit herbstlichen Bildern draußen und an niederländische Malerei erinnernden Bildern innen werde ich vor allem durch die Gedankenwelt dieses Gottfried Wilhelm Leibniz geführt.</p>
<p>Lasse ich mich auf diese über 100 Film-Minuten ein, erfahre ich viel über Malerei, über die bekannte Monaden-Theorie des Leibniz, auch über seinen Glauben und Gottesbild.</p>
<p>Herzpillen, weil zu aufregend, braucht man bei „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ nicht. Doch trotzdem, wie ich meine, lohnend – gerade im Kino.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leibniz – Chronik eines erschollenen Bild<br />
Mit: Edgar Selge (Gottfied Wilhelm Leibniz)<br />
Regie: Edgar Reitz<br />
Länge: 104 Minuten<br />
Kinostart: 18.09.2025</p>
<figure id="attachment_9325" aria-describedby="caption-attachment-9325" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9325 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Portraet.jpg?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="360" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Portraet.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Portraet.jpg?resize=350%2C197&amp;ssl=1 350w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Leibniz-Portraet.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9325" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Leibniz (Edgar Selge), Fotonachweis ©: Ella Knorz, if&#8230;Productions/ERF Filmproduktion</em></figcaption></figure>
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		<title>Medientipp – ROTER HIMMEL – Paar-Beziehung spannend und unvorhersehbar erzählt</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/roter-himmel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 13:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis 26.11. 25 in der ARTE-Mediathek Leon (Thomas Schubert) und Felix (Langston Uibel) suchen die Abgeschiedenheit in einer Hütte im Mecklenburgischen Wald. Der eine will endlich in Ruhe arbeiten, als Schriftsteller sein Buch nach vorn bringen, der andere möchte eine Bewerbungsmappe fertigstellen. Doch die Ruhe in der einsamen Hütte stellt sich nicht ein, weil da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis 26.11. 25 in der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/104914-000-A/roter-himmel/">ARTE-Mediathek</a></strong></p>
<p>Leon (Thomas Schubert) und Felix (Langston Uibel) suchen die Abgeschiedenheit in einer Hütte im Mecklenburgischen Wald. Der eine will endlich in Ruhe arbeiten, als Schriftsteller sein Buch nach vorn bringen, der andere möchte eine Bewerbungsmappe fertigstellen.</p>
<p>Doch die Ruhe in der einsamen Hütte stellt sich nicht ein, weil da noch eine Frau (Paula Beer) und ein Mann (Enno Trebs) im Haus sein werden. Zu guter Letzt kommt noch der Verleger (Matthias Brand) von Leon, der ihm auch noch beibringt – dass sein Buch einfach nicht gut ist – ja so schlecht, dass er doch lieber ganz von vorn mit Schreiben anfangen soll.</p>
<p>So ähnlich geht es dann mir als Zuschauer auch: immer wieder muss ich das Beziehungsgeflecht der im Film Agierenden neu sortieren, quasi von vorn anfangen. Da erfüllt sich überhaupt keine Erwartung: keine Personenkonstellation, die man sich so denkt, passt. Und dann droht ein roter Himmel, gefärbt durch einen Waldbrand, immer mehr über der ganzen Figurenszenerie. Genau genommen ist „Roter Himmel“ ein Kammerspiel von fünf Personen, auch wenn der Film meistens im Freien spielt.</p>
<figure id="attachment_9311" aria-describedby="caption-attachment-9311" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9311" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?resize=350%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="350" height="200" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?resize=350%2C200&amp;ssl=1 350w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?resize=768%2C438&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-9311" class="wp-caption-text"><em>Film-Bild – Roter Himmel (Fotonachweis ©: Christian Schulz, Schramm Film/Piffl Medien, Christian Schulz/Schramm Film, Marco Krüger/Schramm Film, Schramm Film/Piffl)</em></figcaption></figure>
<p>Es geht im Film immer um Beziehungen und immer wieder um nicht vorhersehbare Beziehungen und Ereignisse zwischen und mit  Menschen.</p>
<p>Das wird auch alles spannend präsentiert, durch die einfallsreiche Regie eines Christian Petzold und die dezente Kameraarbeit von Ernst Fromm, der lediglich bei der Bebilderung des roten Himmels sich so richtig ins Zeug legt.</p>
<p>Gut, dass es den Film jetzt auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen gab und noch gibt (bis 26.11.25 in der ARTE-Mediathek)<br />
&#8211; einer der für mich beeindruckendsten Filme, die ich in den letzten Jahren bei der Berlinale (Februar, 2023) gesehen habe. (Silberner Bär, Berlinale 2023)</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Roter Himmel<br />
Drama | Deutschland 2023 | 102 Minuten<br />
Regie: Christian Petzold<br />
Leon (Thomas Schubert)<br />
Nadja (Paula Beer)<br />
Felix (Langston Uibel)<br />
Devid (Enno Trebs)<br />
Helmut (Matthias Brandt)</p>
<p>bis 26.11. 2025 in der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/104914-000-A/roter-himmel/">ARTE-Mediathek</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn der Herbst naht –  ein Film mit herbstlichen Metaphern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 13:12:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Titel stimmt: „Wenn der Herbst naht“. Auch wenn es zum Kinostart kalendarisch noch Sommer ist, fallen ja Ende August schon die ersten Blätter oder werden gelb. In unserem Film „Wenn der Herbst naht“ geht es gleich zu Beginn so richtig herbstlich zu: Da kommt Michelle nach einem Kirchenbesuch – es wurde die Geschichte von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel stimmt: „Wenn der Herbst naht“.</p>
<p>Auch wenn es zum Kinostart kalendarisch noch Sommer ist, fallen ja Ende August schon die ersten Blätter oder werden gelb.<br />
In unserem Film „Wenn der Herbst naht“ geht es gleich zu Beginn so richtig herbstlich zu:</p>
<p>Da kommt Michelle nach einem Kirchenbesuch – es wurde die Geschichte von „Jesus und der Sünderin in Bethanien“ gelesen &#8211; in ihr schönes herbstlich umranktes Landhäuschen zurück, telefoniert mit ihrer Tochter. Die wiederum ist mit Sohn Lucas auf dem Weg zu ihr. Kurz danach geht Michelle mit Freundin Marie Claude im herbstlichen Wald Pilze sammeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9265" aria-describedby="caption-attachment-9265" style="width: 350px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9265" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Bild.jpg?resize=350%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="350" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Bild.jpg?resize=350%2C225&amp;ssl=1 350w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Bild.jpg?resize=768%2C495&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Bild.jpg?resize=700%2C450&amp;ssl=1 700w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Bild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-9265" class="wp-caption-text"><em>Bild: Wenn der Herbst naht – Filmbild</em><br /><em>(Fotonachweis ©: FOZ, FOZ/FRANCE 2 CINÉMA/PLAYTIME, Weltkino)</em></figcaption></figure>
<p>Letzt genannte Frauen befinden sich auch kräftig im „Herbst ihres Leben“ und haben eine Vergangenheit als Prostituierte hinter sich. Zumindest wollen sie diese Vergangenheit gerne hinter sich lassen – was nicht gelingt, besonders wenn sie auf die Entwicklung ihrer eigenen Kinder schauen.</p>
<p>Es wäre nicht der Regisseur Francois Ozon, würde er nicht aus so einem Plot eine doppeldeutige Filmerzählung machen. Das hat er in der Vergangenheit mit seinen Filmen oft getan. Zum Beispiel in „Frantz (2016, Kompass 09/2016) oder „Gelobt sei Gott“ (2019, Kompass 09/2019) &#8211; kleine Geschichten mit vielen Zwischentönen und Möglichkeiten der Mehrfachdeutung. Und, Filmerzählungen – weniger Drama.</p>
<p>Denn so richtig aufregend wird’s nicht in den reichlich 100 Filmminuten. Obwohl, einen Todesfall gibt’s schon &#8211; bei dem ich bis zum Schluss nicht weiß, ob es ein Unfall oder ein Mord war.</p>
<p>Also, in „Wenn der Herbst naht“ wird alles ruhig und fast beiläufig mit einer sich langsam aufbauenden Spannung erzählt.</p>
<p>Die Bilder im Film sind „warm“, warm-herbstlich. Da schaue ich gern hin und gehe auch gern die herbstlichen Wege der Protagonistinnen und Protagonisten mit.<br />
Auch lasse ich mich als Zuschauender auf dieses Familienleben gerne ein, das kein „normales“ Familienleben ist.</p>
<p>Da wird durch den Regisseur Ozon „bildschön“ von einer Patchwork-Familiensituation der besonderen Art erzählt und beim Zuschauen Verständnis für die Filmfiguren entwickelt.</p>
<p>Ich denke schon, dass sich da ein Besuch im Kino lohnt.</p>
<p>Vor allem, weil „Wenn der Herbst naht“ ein liebevoller Blick auf so manches Leben „im Herbst“ ist.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>WENN DER HERBST NAHT<br />
Produktion: Frankreich 2024<br />
Regie: François Ozon<br />
Länge: 102 Minuten<br />
Kinostart: 28.08.2025</p>
<figure id="attachment_9264" aria-describedby="caption-attachment-9264" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9264 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Plakat.jpg?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Plakat.jpg?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Herbst-naht-Plakat.jpg?resize=247%2C350&amp;ssl=1 247w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9264" class="wp-caption-text"><em>Bild: Wenn der Herbst naht – Plakat</em><br /><em>(Fotonachweis ©: FOZ, FOZ/FRANCE 2, CINÉMA/PLAYTIME, Weltkino)</em></figcaption></figure>
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		<title>In die Sonne schauen – Experimenteller Ausnahmefilm aus Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 13:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein abgeschiedener Vierseitenhof im Norden von Sachsen-Anhalt wird von den 1910er- bis zu den 2020er-Jahren immer wieder zum Ort, an dem Mädchen ihre Kindheit und Jugend erleben. Familiär lose verbunden, aber ohne Wissen um die Vorgängerinnen, sind vier Biografien und Schicksale durch zahlreiche gemeinsame Berührungspunkte miteinander verwoben. In scheinbar alltäglichen, geradezu rhapsodischen Momentaufnahmen und Impressionen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ein abgeschiedener Vierseitenhof im Norden von Sachsen-Anhalt wird von den 1910er- bis zu den 2020er-Jahren immer wieder zum Ort, an dem Mädchen ihre Kindheit und Jugend erleben. Familiär lose verbunden, aber ohne Wissen um die Vorgängerinnen, sind vier Biografien und Schicksale durch zahlreiche gemeinsame Berührungspunkte miteinander verwoben. In scheinbar alltäglichen, geradezu rhapsodischen Momentaufnahmen und Impressionen bringt das virtuos montierte Drama die Zeitebenen in einen filmischen Dialog. Ästhetisch und narrativ meisterlich durchkomponiert, ist der Film von hoher Empathie für die subjektive Wahrnehmung der Hauptfiguren geprägt und entfaltet in seiner bestechenden assoziativen Form außerordentliche Anziehungskraft. &#8211; Sehenswert ab 16. (Filmdienst)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9252" aria-describedby="caption-attachment-9252" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9252" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-schauen-Bild.jpg?resize=350%2C233&#038;ssl=1" alt="" width="350" height="233" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-schauen-Bild.jpg?resize=350%2C233&amp;ssl=1 350w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-schauen-Bild.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-schauen-Bild.jpg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-schauen-Bild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-9252" class="wp-caption-text"><em>Bild: In die Sonne schauen</em><br /><em>Fotonachweis ©: Fabian Gamper/Studio Zentral/Cannes 2025, Studio Central/Cannes 2025, Studio Zentral</em></figcaption></figure>
<p>Ein Experimentalfilm der Extraklasse-keine Handlung im eigentlichen Sinn. Aber trotzdem viele wiederholende Aspekte zwischen den verschiedenen Zeitebenen-das erzeugt auch eine Spannung, die über die 140 Minuten trägt und ein Dranbleiben ermöglicht. Die Settings in den verschiedenen Epochen sind gut recherchiert und ziemlich genau &#8211; soweit ich das beurteilen kann. Auf alle Fälle ist das DDR-Setting sehr genau, das reicht bis zur Plaste-Brot-Schale. Die kenne ich sehr gut. Im Übrigen halte ich IN DIE SONNE SCHAUEN für den überzeugendsten DDR-Film, den ich bisher gesehen habe-genial wie der Film dieses Lebensgefühl einfängt.</p>
<p>Und dann ist IN DIE SONNE SCHAUEN wohltuend undramatisch, obwohl da oft sehr harte Geschichten präsentiert werden-aber eher informativ, weniger emotional. Vieles schwebt im Film, wie letztlich die Figuren &#8211; phänomenal transzendent das ganze Film-Werk.</p>
<p>Kritisch muss ich aber die mangelnde theologische Beratung anmerken-die fand offensichtlich nicht statt. Denn das Vaterunser wurde bis in die späten Sechziger Jahre mit „Erlöse uns von dem Übel“ gebetet, auch in Platt. Und in der Uckermark, wo der Film spielt , war man durchweg bis in die 20-iger Jahre evangelisch-protestantisch. Und da wurde beim Beten auch kein Kreuzzeichen gemacht-das alles hat mich gleich zu Anfang sehr gestört und geärgert. Es ist aber auch denkbar, dass man hier eine Religiosität darstellen wollte – die mit einer kirchlichen nichts zu tun hat.</p>
<p>Und so hört meine Kritik auch schon auf. Ich bin begeistert von IN DIE SONNE SCHAUEN-ein überzeugendes filmisches Plädoyer für den bekannten Bibelsatz aus Kohelet:</p>
<p>„Was geschehen ist, wird wieder geschehen, / was getan wurde, wird man wieder tun: / Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ (vgl. Koh 1)</p>
<p>Besser kann man zu diesen Bibelversen nicht predigen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>TITEL: In die Sonne schauen<br />
VERWEISTITEL: Sound of falling<br />
PRODUKTION: Deutschland 2024<br />
REGIE: Mascha Schilinski<br />
LÄNGE: 149 Minuten<br />
KINOSTART: 28.8.2025</p>
<figure id="attachment_9253" aria-describedby="caption-attachment-9253" style="width: 706px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9253 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-Schauen-Plakat.jpg?resize=640%2C907&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="907" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-Schauen-Plakat.jpg?w=706&amp;ssl=1 706w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Sonne-Schauen-Plakat.jpg?resize=247%2C350&amp;ssl=1 247w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9253" class="wp-caption-text"><em>Bild: In die Sonne schauen-Plakat</em><br /><em>Fotonachweis ©: Fabian Gamper/Studio</em><br /><em>Zentral/Cannes 2025, </em><em>Studio Central/Cannes 2025, Studio Zentral</em></figcaption></figure>
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