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	<title>Ingeborg Bachmann</title>
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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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	<title>Ingeborg Bachmann</title>
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		<title>Literatur &#8211; Ingeborg Bachmann – Gedanken zu einem Jubiläum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 16:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf deutsche Schriftsteller hätten in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern können: Erich Loest (1926-2013), Siegfried Lenz (1926-2014), Hermann Kant (1926- 2016), Werner Heiduczek (1926-2019) und Günter de Bruyn (1926-2020). Mit der Literatur dieser Autoren bin ich seit vielen Jahren vertraut, wenngleich ich zugeben muß, dass es bezüglich meiner Sympathie große Unterschiede gibt. Viel weniger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf deutsche Schriftsteller hätten in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern können:</p>
<p>Erich Loest (1926-2013), Siegfried Lenz (1926-2014), Hermann Kant (1926- 2016), Werner Heiduczek (1926-2019) und Günter de Bruyn (1926-2020). Mit der Literatur dieser Autoren bin ich seit vielen Jahren vertraut, wenngleich ich zugeben muß, dass es bezüglich meiner Sympathie große Unterschiede gibt.</p>
<p>Viel weniger vertraut bin ich mit der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973), die ebenfalls in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Ihren Jubiläumstag, den 25. Juni, haben die Medien (Film, Zeitschriften. Rundfunk) in überaus hohem Maße gewürdigt, während ihre männlichen Jahrgangs-Kollegen mehr oder weniger leer ausgingen.</p>
<figure id="attachment_81165" aria-describedby="caption-attachment-81165" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-81165" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280-400x400.jpeg?resize=350%2C350&#038;ssl=1" alt="" width="350" height="350" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=400%2C400&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=70%2C70&amp;ssl=1 70w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?resize=700%2C700&amp;ssl=1 700w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Bachmann-Simultan-e1783097108280.jpeg?w=1260&amp;ssl=1 1260w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-81165" class="wp-caption-text"><em>Bild-Bachmann-Simultan-Erzählungen</em></figcaption></figure>
<p>Was macht die Persönlichkeit jener Frau aus, daß sie so gefeiert wird? Da wäre natürlich als Erstes ihr umfangreiches Werk zu nennen: Begonnen hatte sie früh, gleich nach dem Krieg, als Lyrikerin. Weltweit bekannt und berühmt wurde sie dann 10 Jahre später mit ihren großen Erzählungen, in denen sich ihr widerspruchsvolles Leben spiegelt.</p>
<p>Die Feuilletons sprechen aber auch von ihrem außergewöhnlichen Lebensstil, insbesondere von ihren Beziehungen zu Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch, sowie von ihrem tragischen Feuertod mit 47 Jahren.</p>
<p>Auffallend oft wird in den Kultursendungen auf ihre späten Erzählungen „Simultan“ (1972) hingewiesen, die im Zusammenhang mit dem Roman „Malina“ (1971) entstanden sind. Für mich war das ein Grund, die Erzählungen zum wiederholten Male zu lesen. „Malina“ ist leider bisher an mir vorbeigegangen. Doch habe ich mir vorgenommen, diese Lücke zu schließen.</p>
<p>Von der Lektüre des Romans verspreche ich mir einen besseren Zugang zu dieser großartigen Frau.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Leipzig-Premiere des Dokumentarfilms „Ingeborg Bachmann &#8211; Jemand, der einmal ich war“  &#8211; mit Regina Schilling als „gut aufgelegter“ Regisseurin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 18:19:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Filmpremiere]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war „heiß“ und noch dazu kein „heißer“ Film am 25. Juni 2026 in Leipzig – und trotzdem war der große Saal in den Passage-Kinos gut gefüllt. Grund: Die Leipzig-Premiere von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“. Als Stargast eingeladen und gekommen, die Dokumentarfilm-Regisseurin Regina Schilling, die quasi ihr neuestes Werk „in Persona“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war „heiß“ und noch dazu kein „heißer“ Film am 25. Juni 2026 in Leipzig – und trotzdem war der große Saal in den Passage-Kinos gut gefüllt.</p>
<p>Grund: Die Leipzig-Premiere von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“.<br />
Als Stargast eingeladen und gekommen, die Dokumentarfilm-Regisseurin Regina Schilling, die quasi ihr neuestes Werk „in Persona“ vorstellte.</p>
<p>Als erfahrene Moderatorin stand ihr dabei die Leiterin der „Passage Kinos Leipzig“, Hannah Süß, zur Seite.</p>
<figure id="attachment_79866" aria-describedby="caption-attachment-79866" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-79866" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=400%2C309&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="309" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=400%2C309&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=1024%2C792&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=768%2C594&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=1536%2C1188&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-79866" class="wp-caption-text"><em>Bild: Theaterleiterin Hannah Süß im Gespräch mit Regisseurin Regina Schilling</em></figcaption></figure>
<p>Doch zunächst gab es nach einer kurzen Vorstellung und dem Hinweis auf ein anschließendes Filmgespräch den Film „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“ in voller Länge zu sehen. Und das höchst Sympathische dabei – im wunderbar klimatisierten Kinosaal. Da machte die dokumentarische Zeitreise in einen Abschnitt deutsch-österreichischer Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts durchaus Freude.</p>
<p>Und anschließend das Gespräch, bei dem Regina Schilling auch manch Persönliches durchblicken ließ – beispielsweise, dass sie in den 80-iger Jahren eher „feministisch“ orientiert war. Aktuell erwies sie sich im Kinosaal gegenüber männlichen Fragestellern als recht auskunftsfreudig: Dem einen Fragesteller rief sie charmant noch hinterher als er gerade dabei war das Kino aus Termingründen – wie er angekündigt hatte &#8211; zu verlassen.</p>
<p>Über den Film sagte Regina Schilling, dass es ihr nicht um ein genau ausstaffiertes Setting der römischen Wohnung von damals ging, in der Ingeborg Bachmann bis 1973 &#8211; kurz vor ihrem Tod &#8211; lebte.</p>
<p>Sondern ihr als Regisseurin war eine assoziative Herangehensweise an Ingeborg Bachmann wichtig – ebenso der Schauspielerin Sandra Hüller, die Ingeborg Bachmann nicht „klassisch“ spielt (auch nicht spielen wollte).</p>
<p>So ging es im Kino munter hin und her.<br />
Die meisten Fragen aus dem Publikum waren Verständnisfragen.</p>
<p>Etwa: „Um was ging es denn da bei dem Anruf im Film?“, eine richtige Auflösung gabs im Film nicht, auch nicht von der Regisseurin. War auch nicht wichtig, vieles erwies sich als eine Art Streiflicht zum Leben dieser Ingeborg Bachmann, die grade mal 47 Jahre alt wurde und jetzt zum Kinostart von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“ 100 Jahre alt geworden wäre.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_79867" aria-describedby="caption-attachment-79867" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-79867 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=640%2C853&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="853" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-79867" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakatierung der Leipzig-Premiere</em><br /><em>„Ingeborg Bachmann-Jemand, der einmal ich war“ vor den Passage-Kinos Leipzig</em></figcaption></figure>
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		<title>Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war  (ein schauspielerischer Dokumentarfilm im Kino)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 14:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schauspielerin Sandra Hüller geht in einer Wohnung umher. „Ich wollte, dass Du diese Rolle übernimmst“, höre ich eine Stimme sagen. Dann kommen Dokumentaraufnahmen von Ingeborg Bachmann. Ich erfahre von ihrem Vater in Österreich, der zeitig in die NSDAP eingetreten ist. Es geht jetzt um die letzten Lebensjahre dieser Ingeborg Bachmann in einer Wohnung in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schauspielerin Sandra Hüller geht in einer Wohnung umher.</p>
<p>„Ich wollte, dass Du diese Rolle übernimmst“, höre ich eine Stimme sagen.</p>
<p>Dann kommen Dokumentaraufnahmen von Ingeborg Bachmann. Ich erfahre von ihrem Vater in Österreich, der zeitig in die NSDAP eingetreten ist.</p>
<p>Es geht jetzt um die letzten Lebensjahre dieser Ingeborg Bachmann in einer Wohnung in Rom.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_79830" aria-describedby="caption-attachment-79830" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-79830" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-portrait.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-79830" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ingeborg Bachmann-Portrait (Filmbild)</em><br /><em>Fotonachweis ©: Weltkino/Elliott Kreyenberger, Weltkino/Heinz Bachmann, Weltkino/Johann Marte, Weltkino/Renate von Mangoldt</em></figcaption></figure>
<p>Das Leben dieser wohl bedeutendsten Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts wird in den letzten Jahren durch Tabletten- und Alkoholsucht geprägt. Ziemlich spät besuchte sie „Auschwitz“, was tiefe Spuren hinterlässt.</p>
<p>Dann sehe ich Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit Sandra Hüller – sie bespricht etwas mit der Regisseurin – und tippt auf einer altmodischen Schreibmaschine.</p>
<p>Sandra Hüller sieht dieser Ingeborg Bachmann erstaunlich ähnlich. Meist agiert sie nur, spricht nicht.</p>
<p>Der Dokumentarfilm “Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ eröffnete am 6. Mai 2026 das „DOK.fest 2026“ in München und erlebte da auch seine Weltpremiere.</p>
<p>Die Regisseurin Regina Schilling versucht mit ihrem Film eine dokumentarische wie auch fiktive Annährung an eine höchst bemerkenswerte Frau des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Ingeborg Bachmann litt lange unter Depressionen, hatte mehrere Klinikaufenthalte hinter sich – den längsten nachdem die Beziehung mit dem Schriftsteller Max Frisch beendet war. Aber auch der homosexuelle Musiker Hans Werner Henze gehörte einmal zu ihren Lebenspartnern – mit großer Hochachtung spricht er von Ingeborg Bachmann.</p>
<p>Gerade die Kopplung mit viel Archivmaterial macht diesen Bachmann-Film zu einem beeindruckenden Zeugnis deutsch-österreichischer Literatur- und Kulturgeschichte.</p>
<p>Und dann interpretiert Sandra Hüller fast durchweg pantomimisch diese Frau, die am 25. Juni 1926 in Klagenfurt (Österreich) geboren wurde und am 17. Oktober 1973 nach einem Brandunfall in Rom verstarb.</p>
<p>Als Zuschauender tauche ich in dieses Literatinnen-Leben ein.</p>
<p>Viel habe ich im Film erfahren: Vor allem, dass diese erfolgreiche Schriftstellerin im Innersten furchtbarste Kämpfe zu bestehen hatte. Und, dann in Literatur verwandelt hat.</p>
<p>Man sollte in dieses Leben einfach mal „eintauchen“ – am besten im Kino.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war<br />
Produktion: Deutschland/Österreich 2026<br />
Regie: Regina Schilling<br />
Buch: Regina Schilling<br />
Mit: Sandra Hüller (Ingeborg Bachmann)<br />
Kinostart: 25.06.2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_79831" aria-describedby="caption-attachment-79831" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-79831 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-plakat.jpeg?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-plakat.jpeg?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-plakat.jpeg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-79831" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakat Fotonachweis ©: Weltkino/Elliott Kreyenberger, Weltkino/Heinz Bachmann, Weltkino/Johann Marte, Weltkino/Renate von Mangoldt</em></figcaption></figure>
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