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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>Großstadt Leipzig &#8211; „Tacheles“ – auch im Gewandhaus</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 16:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewandhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr der jüdischen Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor 100 Jahren, im September 1926, wurde der erste sächsische Landesverband der jüdischen Gemeinden gegründet. Dieses Jubiläum hat den Freistaat Sachsen dazu bewogen, das Jahr 2026 als ein landesweites „Jahr der jüdischen Kultur“ zu begehen. Es steht unter dem Titel „Tacheles“ und beinhaltet Veranstaltungen und Ausstellungen der vielfältigen jüdischen Kultur und Geschichte. Das Wort „Tacheles“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 100 Jahren, im September 1926, wurde der erste sächsische Landesverband der jüdischen Gemeinden gegründet. Dieses Jubiläum hat den Freistaat Sachsen dazu bewogen, das Jahr 2026 als ein landesweites „Jahr der jüdischen Kultur“ zu begehen. Es steht unter dem Titel „Tacheles“ und beinhaltet Veranstaltungen und Ausstellungen der vielfältigen jüdischen Kultur und Geschichte.</p>
<p>Das Wort „Tacheles“ stammt aus dem Jiddischen und bedeutet so viel wie „Klartext reden“. Wer „Tacheles redet“, setzt sich für freie Meinung und Diskurs auf Augenhöhe ein. In diesem Themenjahr präsentieren jüdische Stimmen persönliche, gesellschaftliche und kulturelle Perspektiven und regen zum Dialog an.</p>
<figure id="attachment_84058" aria-describedby="caption-attachment-84058" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-84058 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Gewandhaus-am-Abend.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Gewandhaus-am-Abend.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Gewandhaus-am-Abend.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Gewandhaus-am-Abend.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Gewandhaus-am-Abend.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/Gewandhaus-am-Abend.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-84058" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus zu Leipzig am abend</em></figcaption></figure>
<p>Auch das Gewandhausorchester bietet in beiden Saisons unter dem Titel „Tacheles“ eine Reihe hochwertiger Konzerte an.</p>
<p>Jetzt, in den Konzertferien, sei zunächst ein Rückblick auf das erste Halbjahr gestattet. Als herausragend empfand ich das „Große Konzert“ vom 22./23.1.26, welches der israelische Dirigent Omer Meir Wellber leitete. Es erklang der selten aufgeführte musikalische Gottesdienst „Avodath Hakodesh“ für Bariton, Chor und Orchester des schweizerisch-amerikanischen Komponisten Ernest Bloch (1880-1959) und zu Beginn die in Leipzig noch nie aufgeführte 1. Sinfonie des deutsch-israelischen Paul Ben-Haim (1897-1984).</p>
<p>Dieser Komponist wurde als Paul Frankenburger in München geboren und mußte Deutschland im Jahre 1933 verlassen. In Israel vollendete er – inzwischen unter dem Namen Ben-Haim – seine erste Sinfonie, die im Januar 1941 uraufgeführt wurde. &#8211; Ein vielleicht nicht ganz so hochgebundenes, wohl aber ebenso beeindruckendes Konzert fand am 22.2.26 im Mendelssohn-Saal statt. Das österreichische Multitalent HK Gruber gestaltete einen „Anti-Liederabend“ mit Balladen von Kurt Weill und Hanns Eisler. Seine virtuose Darstellung wurde wesentlich unterstützt durch die einfühlsame Begleitung des Pianisten Kirill Gerstein. &#8211; Ja, und schließlich sei noch das Kammerkonzert am 17.5.26 erwähnt, bei welchem das „Quatuor Danel“ Streichquintette von Dmitrij Schostakowitsch, Alfred Schnittke und Mieczyslaw Weinberg bot.</p>
<p>In der kommenden Saison wird das Thema „Tacheles“ fortgesetzt, wobei ich vor allem auf zwei Konzerte hinweisen möchte. Am 22./23.10.26 führt der schon erwähnte HK Gruber im „Großen Konzert“ die Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Brecht/Weill auf, und am 29.11.26 gestaltet das Leipziger Grieg-Quartett einen Kammermusikabend mit Werken von Gustav Mahler, W.A. Mozart und Bruno Walter, dessen 150. Geburtstages in diesem Jahr besonders gedacht wird. Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass Bruno Walter bereits 1933 seine Anstellung als Gewandhaus-Kapellmeister verlor und emigrieren mußte. – Für beide Konzerte gibt es gewiß noch Karten.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Leipzig-Premiere des Dokumentarfilms „Ingeborg Bachmann &#8211; Jemand, der einmal ich war“  &#8211; mit Regina Schilling als „gut aufgelegter“ Regisseurin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 18:19:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Filmpremiere]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war „heiß“ und noch dazu kein „heißer“ Film am 25. Juni 2026 in Leipzig – und trotzdem war der große Saal in den Passage-Kinos gut gefüllt. Grund: Die Leipzig-Premiere von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“. Als Stargast eingeladen und gekommen, die Dokumentarfilm-Regisseurin Regina Schilling, die quasi ihr neuestes Werk „in Persona“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war „heiß“ und noch dazu kein „heißer“ Film am 25. Juni 2026 in Leipzig – und trotzdem war der große Saal in den Passage-Kinos gut gefüllt.</p>
<p>Grund: Die Leipzig-Premiere von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“.<br />
Als Stargast eingeladen und gekommen, die Dokumentarfilm-Regisseurin Regina Schilling, die quasi ihr neuestes Werk „in Persona“ vorstellte.</p>
<p>Als erfahrene Moderatorin stand ihr dabei die Leiterin der „Passage Kinos Leipzig“, Hannah Süß, zur Seite.</p>
<figure id="attachment_79866" aria-describedby="caption-attachment-79866" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-79866" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=400%2C309&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="309" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=400%2C309&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=1024%2C792&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=768%2C594&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?resize=1536%2C1188&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Regina-Schilling-und-Hannah-Suess-Vorhang.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-79866" class="wp-caption-text"><em>Bild: Theaterleiterin Hannah Süß im Gespräch mit Regisseurin Regina Schilling</em></figcaption></figure>
<p>Doch zunächst gab es nach einer kurzen Vorstellung und dem Hinweis auf ein anschließendes Filmgespräch den Film „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“ in voller Länge zu sehen. Und das höchst Sympathische dabei – im wunderbar klimatisierten Kinosaal. Da machte die dokumentarische Zeitreise in einen Abschnitt deutsch-österreichischer Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts durchaus Freude.</p>
<p>Und anschließend das Gespräch, bei dem Regina Schilling auch manch Persönliches durchblicken ließ – beispielsweise, dass sie in den 80-iger Jahren eher „feministisch“ orientiert war. Aktuell erwies sie sich im Kinosaal gegenüber männlichen Fragestellern als recht auskunftsfreudig: Dem einen Fragesteller rief sie charmant noch hinterher als er gerade dabei war das Kino aus Termingründen – wie er angekündigt hatte &#8211; zu verlassen.</p>
<p>Über den Film sagte Regina Schilling, dass es ihr nicht um ein genau ausstaffiertes Setting der römischen Wohnung von damals ging, in der Ingeborg Bachmann bis 1973 &#8211; kurz vor ihrem Tod &#8211; lebte.</p>
<p>Sondern ihr als Regisseurin war eine assoziative Herangehensweise an Ingeborg Bachmann wichtig – ebenso der Schauspielerin Sandra Hüller, die Ingeborg Bachmann nicht „klassisch“ spielt (auch nicht spielen wollte).</p>
<p>So ging es im Kino munter hin und her.<br />
Die meisten Fragen aus dem Publikum waren Verständnisfragen.</p>
<p>Etwa: „Um was ging es denn da bei dem Anruf im Film?“, eine richtige Auflösung gabs im Film nicht, auch nicht von der Regisseurin. War auch nicht wichtig, vieles erwies sich als eine Art Streiflicht zum Leben dieser Ingeborg Bachmann, die grade mal 47 Jahre alt wurde und jetzt zum Kinostart von „Ingeborg Bachmann – jemand, der einmal ich war“ 100 Jahre alt geworden wäre.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_79867" aria-describedby="caption-attachment-79867" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-79867 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=640%2C853&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="853" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Bachmann-Leipzig-Premiere-Plakatierung.jpeg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-79867" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakatierung der Leipzig-Premiere</em><br /><em>„Ingeborg Bachmann-Jemand, der einmal ich war“ vor den Passage-Kinos Leipzig</em></figcaption></figure>
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		<title>Heilige Schrift – Neuere Betrachtungen zu einem alten Text (Ex 19,3-4), Lesung des 11. Sonntags im Jahreskreis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 14:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Heilige Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Wende]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>
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					<description><![CDATA[Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der Herr vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe. Ex 19,3-4 &#160; Als ich diesen Text las, fielen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>Mose stieg zu Gott hinauf.</em></strong><br />
<strong><em>Da rief ihm der Herr vom Berg her zu:</em></strong><br />
<strong><em>Das sollst du dem Haus Jakob sagen</em></strong><br />
<strong><em>und den Israeliten verkünden:</em></strong><br />
<strong><em>Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe,</em></strong><br />
<strong><em>wie ich euch auf Adlerflügeln getragen</em></strong><br />
<strong><em>und hierher zu mir gebracht habe.</em></strong><br />
<em>Ex 19,3-4</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_77450" aria-describedby="caption-attachment-77450" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-77450" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Leipzig-Augustus-Platz.jpeg?resize=400%2C250&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="250" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Leipzig-Augustus-Platz.jpeg?resize=400%2C250&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Leipzig-Augustus-Platz.jpeg?resize=1024%2C639&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Leipzig-Augustus-Platz.jpeg?resize=768%2C479&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Leipzig-Augustus-Platz.jpeg?resize=1536%2C958&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Leipzig-Augustus-Platz.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Leipzig-Augustus-Platz.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-77450" class="wp-caption-text"><em>Leipzig – Blick auf den Augustusplatz</em></figcaption></figure>
<p>Als ich diesen Text las, fielen mir die Ereignisse der sogenannten Wende im Jahre 1989 ein.</p>
<p>„Da türmte sich neben uns das rote Meer und brach nicht über uns zusammen“, sagte mir mal einer der Demonstranten von damals.</p>
<p>Ja, wir – gerade in Leipzig – haben ein großes Wunder erlebt.</p>
<p>Und wir erlebten damals so „hautnah“ Gottes mächtiges Wirken.</p>
<p>Das sollten wir nicht vergessen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Johannes Oerding in Leipzig – mit Gänsehaut- und Ostfeeling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 15:59:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Oerding]]></category>
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					<description><![CDATA[Johannes Oerding ist inzwischen einer der erfolgreichsten Pop-Sänger Deutschlands. Lange dauerte sein Weg zum Ruhm. Vor knapp 20 Jahren hat er hier in der “Moritzbastei“ in Leipzig noch vor 14 Leuten gesungen. Jetzt füllt er Hallen und in Hamburg sogar das „Volksparkstadion“. Bei den Pfadfindern hat er mal musikalisch angefangen, und war für die Abendunterhaltung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_68608" aria-describedby="caption-attachment-68608" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-68608" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Buehne.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-68608" class="wp-caption-text"><em>Bild: Johannes Oerding auf der Bühne in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig.</em></figcaption></figure>
<p>Johannes Oerding ist inzwischen einer der erfolgreichsten Pop-Sänger Deutschlands. Lange dauerte sein Weg zum Ruhm. Vor knapp 20 Jahren hat er hier in der “Moritzbastei“ in Leipzig noch vor 14 Leuten gesungen. Jetzt füllt er Hallen und in Hamburg sogar das „Volksparkstadion“.</p>
<p>Bei den Pfadfindern hat er mal musikalisch angefangen, und war für die Abendunterhaltung am Lagerfeuer zuständig. Das alles gab am 1. Mai 2026 der gebürtige Westfahle in der Quarterback Immobilienarena Leipzig „zum Besten“.</p>
<p>Sein Auftreten ist nach wie vor „frisch“, auch wenn der inzwischen 45-jährige beim Musizieren immer mal auf dem Bar-Hocker Platz nehmen muss.</p>
<p>Sympathisch gestaltet er nonstop 145 Minuten Konzert – ohne Pause! Unterstützt durch ein routiniert aufspielendes Musiker-Ensemble.</p>
<p>Oerding schreibt eigene Lieder wie „Sonntag“ (beeindruckend zum Thema Sonntags-Ruhe), „Halleluja“, „Erste Wahl“ oder „Hotel“ (2026 in Deutschland Chart-Platzierung: „eins“). Weiterhin textet er für Sarah Conor und Peter Maffay.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_68613" aria-describedby="caption-attachment-68613" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-68613 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Maffay-e1777737392511-400x299.jpeg?resize=400%2C299&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="299" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Maffay-e1777737392511.jpeg?resize=400%2C299&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Maffay-e1777737392511.jpeg?resize=768%2C574&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Maffay-e1777737392511.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Maffay-e1777737392511.jpeg?w=773&amp;ssl=1 773w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-68613" class="wp-caption-text"><em>Bild: Peter Maffay auf der Bühne in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig.</em></figcaption></figure>
<p>Und, Peter Maffay kam an diesem Abend als Spezialgast völlig überraschend nach Leipzig – die Halle tobte.</p>
<p>Und wenn der deutsche „Altmeister des Pop“ schon mal im „Osten“ ist, darf natürlich „Über sieben Brücken“ im Reportire nicht fehlen – gemeinsam gesungen mit Johannes Oerding ergab das „Gänsehaut-Feeling“ , und die Halle sang dabei ganze Strophen beeindruckend mit.<br />
Das war ein guter Abend mit Unterhaltung und Entertainment auf hohem Niveau.<br />
Und als auf der Bühne „Danke Leipzig“ zu sehen war, hatten allerdings schon viele die Halle verlassen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_68640" aria-describedby="caption-attachment-68640" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-68640 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/Oerding-Danke-Leipzig.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-68640" class="wp-caption-text"><em>Bild: Schluß-Bild der Show „Johannes Oerding in Leipzig“</em></figcaption></figure>
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		<title>Passage-Kinos Leipzig – engagiertes Autorenkino mit Regisseur Ilker Çatak</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Passage-Kino]]></category>
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					<description><![CDATA[Er war der Hauptpreisträger der diesjährigen Berlinale, Ilker Catak. Und nach 2004 damit wieder ein deutscher Gewinner des Goldenen Bären mit dem Spielfilm &#8220;Gelbe Briefe&#8221;. Es ging dann bei der Leipzig-Premiere am Donnerstag (5. März 2026) in den Passage-Kinos auch um die „gelben Briefe&#8221; an sich – die Amts-Post des Staates, die meist keine guten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er war der Hauptpreisträger der diesjährigen Berlinale, Ilker Catak. Und nach 2004 damit wieder ein deutscher Gewinner des Goldenen Bären mit dem Spielfilm &#8220;Gelbe Briefe&#8221;.</p>
<p>Es ging dann bei der Leipzig-Premiere am Donnerstag (5. März 2026) in den Passage-Kinos auch um die „gelben Briefe&#8221; an sich – die Amts-Post des Staates, die meist keine guten Nachrichten enthalten: Prozess-Post, Räumungsklagen oder Kündigungen.</p>
<p>Zu Beginn dieses Premieren-Abends in Leipzig sprach zunächst Sabine Fuhrmann als Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Sachsen ein Grußwort und bemerkte dabei, dass Recht-Haben in Deutschland nicht am &#8220;Geldbeutel&#8221; liegen darf.</p>
<p>Und nun die charmante Moderatorin Nihi Le, gebürtige Leipzigerin, wünschte im fast voll besetzten Astoria-Saal in der „Passage“ erstmal ein gutes Screening von &#8220;Gelbe Briefe&#8221; und kündigte danach ein Gespräch mit dem Regisseur Ilker Çatak an<br />
– der war dann auch zur Stelle.</p>
<figure id="attachment_48728" aria-describedby="caption-attachment-48728" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-48728" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-Premiere-Leipzig-Plakat.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-48728" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakat zum Premierenabend von „Gelbe Briefe“</em></figcaption></figure>
<p>Aus meiner Sicht ist sein neuer Film jetzt ein schönes Beispiel für einen Autoren-Film. Viele persönliche Überzeugungen hat Ilker Çatak in seinen Film da hineingepackt.</p>
<p>Ja vielleicht ist &#8220;Gelbe Briefe“ auch ein allegorischer Film, weil viele Szenen auch für ganz konkrete Realitäten stehen: Beispielsweise der Streit der Revolutionäre im Film steht für eine zerstrittene linke Szene in Deutschland. &#8220;Wir müssen in diesen Zeiten zusammen bleiben&#8221; rief Ilker Catak in den Kinosaal hinein.</p>
<p>Dann wollte er auch mal wissen, wie der Saal den Schluss seines Films empfunden hat – hoffnungsvoll oder eher nicht hoffnungsvoll – da wurde sogar abgestimmt.</p>
<p>Beim Gespräch nach dem Film war auch die Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin „LOFFT-Das Theater“ dabei. Zunächst habe ich mich gefragt, was diese Frau bei einem Film-Gespräch soll. – sie äußerte ihre Sorge über einer erstarkende AFD und die Gefahren für die „Interkulturellen Zentren“ in Sachsen. Aber dann hakte Ilker Catak selbe rein und betonte, wie wichtig die freie Theaterszene beispielsweise in Istanbul sei. Und; LOFFT ist ja auch eine Organisation der &#8220;freien Theater&#8221; in Leipzig.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wies der Regisseur auf die im Film präsentierte freie Theaterarbeit hin und sagte: &#8220;In der Türkei ist gerade diese Art von Theater so wichtig, weil die Medienwelt nahezu gleichgeschaltet ist.</p>
<p>Und da kam in mir der Wunsch auf, mehr über das Konzept des Films zu erfahren:<br />
Warum wurde nicht in Istanbul und Ankara gedreht – sondern Berlin und Hamburg als &#8220;stellvertretend&#8221; für diese Städte gewählt? Gewollter Kunstgriff oder Notlösung? Eine Aussage dazu gab es an diesem Abend nicht.<br />
Aber ein facettenreicher Film- und Kulturabend lief an diesem 5. März 2026 in Leipzig ab.</p>
<p>Da kann ich noch lange darüber nachdenken.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_48727" aria-describedby="caption-attachment-48727" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-48727" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/Gelbe-Briefe-mit-Regisseur.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-48727" class="wp-caption-text"><em>Bild: Anne-Cathrin Lessel (LOFFT), Ilker Çatak (Regisseur) und Nihi Le (Moderation)</em></figcaption></figure>
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		<title>Leipzig – Premiere von „Triegel trifft Cranach“ im Passage-Kino</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 15:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Triegel]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin „versöhnt“ sagte der Maler Michael Triegel „der erfrorene Obdachlose aus Rom liegt jetzt auf dem Friedhof Campo Santo Teutonico nicht weit von meinem Bild entfernt – „da habe ich ihm mit roter Schirmmütze ein Denkmal gesetzt“. Die Rede ist von der Premiere des Dokumentarfilms „Triegel trifft Cranach“ am vergangenen Sonntag (25.01.26) in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin „versöhnt“ sagte der Maler Michael Triegel „der erfrorene Obdachlose aus Rom liegt jetzt auf dem Friedhof Campo Santo Teutonico nicht weit von meinem Bild entfernt – „da habe ich ihm mit roter Schirmmütze ein Denkmal gesetzt“.</p>
<p>Die Rede ist von der Premiere des Dokumentarfilms „Triegel trifft Cranach“ am vergangenen Sonntag (25.01.26) in den Passage-Kinos. Zwei ausverkaufte Vorstellungen und großes Medieninteresse.</p>
<p>Natürlich ging es im Film wie in der Diskussion nach der Premiere um den Ärger mit der UNESCO bezüglich Triegels Altarbild – der Ort ist der Naumburger Dom nicht weit von der weltberühmten „Uta“ entfernt. Und es ging natürlich um diesen Maler, der „figürlich“ malt und nicht nur „schwarze Quadrate“. Bei dieser Diskussion bemerkte Triegel, dass er ein Bild gemalt habe – „und fertig“.</p>
<figure id="attachment_34347" aria-describedby="caption-attachment-34347" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34347" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-mit-Regisseur.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-34347" class="wp-caption-text"><em>Bild: Regisseur Paul Smaczny und Maler Michael Triegel beim „Foto-Termin“</em></figcaption></figure>
<p>„Und wenn das jetzt neben diesem Obdachlosen in Rom hängt“ – Zitat Triegel: „ein Skandal, dass im reichen Europa ein Mensch erfrieren muss“ – sei das doch alles „gut“.</p>
<p>Der Regisseur von „Triegel trifft Cranach“ Paul Smaczny erwähnte vor der Premiere noch, dass Leipzig sich glücklich schätzen könne, einen Verleih wie „Weltkino“ in der Stadt zu haben.</p>
<p>„Weltkino“ hat den Entstehungsprozess dieses Films zeitig mit begleitet und wird „Triegel trifft Cranach“ am 5. Februar 2026 mit über 50 Kopien in die deutschen Kinos bringen – zum Kinostart gibt’s dann auch auf dieser Plattform (Oratorium Leipzig) eine Film-Besprechung.</p>
<p>Lange wurde nach diesem Dokumentarfilm applaudiert, das war ungewöhnlich. Erwähnung fand dann durch eine Wortmeldung aus dem Publikum, dass der Ton fabelhaft sei und die Film-Musik wirklich „passt“, auch da applaudierte man kräftig.<br />
„Schauen Sie sich „Triegel trifft Cranach“ an und werben Sie dafür“ – wurde „von vorn“ ins Publikum gerufen &#8211; mehr ist erstmal dazu nicht zu sagen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_34350" aria-describedby="caption-attachment-34350" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34350 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=640%2C480&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="480" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?w=1200&amp;ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Triegel-Autogramm.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-34350" class="wp-caption-text"><em>Bild: der Maler Michael Triegel beim Autogramm geben</em></figcaption></figure>
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		<title>Titanic – eine Ausstellung mit allen Extras der Museumskunst in Markkleeberg bei Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 17:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Titanic]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 15. April 1912 gegen 2:15 Uhr sank die „Titanic“ auf ihrer ersten Fahrt über den Atlantik nachdem sie am 14. April um 23:40 Uhr mit einem Eisberg kollidiert war. Das ist alles schon innerhalb der Filmgeschichte mehrfach „gezeigt“ worden – am Spektakulärsten mit dem Spielfilm „Titanic“ (1997) des US-Regisseurs James Cameron. Wenn der Film [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. April 1912 gegen 2:15 Uhr sank die „Titanic“ auf ihrer ersten Fahrt über den Atlantik nachdem sie am 14. April um 23:40 Uhr mit einem Eisberg kollidiert war. Das ist alles schon innerhalb der Filmgeschichte mehrfach „gezeigt“ worden – am Spektakulärsten mit dem Spielfilm „Titanic“ (1997) des US-Regisseurs James Cameron.</p>
<p>Wenn der Film nun bei der Ausstellung auf dem ehemaligen agra-Gelände in Markkleeberg bei Leipzig keine Rolle spielte – er wird nicht mal erwähnt gibt’s doch so manch Vergleichbares: Das fängt bei der berühmten Treppe auf dem Luxusschiff an und endet mit der Darstellung des minutiösen Unterganges dieses bis dahin luxuriösesten und größten Passagierschiffes.</p>
<figure id="attachment_23730" aria-describedby="caption-attachment-23730" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23730" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Pracht-Treppe.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-23730" class="wp-caption-text"><em>Bild: Nachbau der berühmten Pracht-Treppe auf der „Titanic“</em></figcaption></figure>
<p>Die Ausstellung „Titanic“ bedient sich verschiedener Mittel der Museums-Kunst: Video-Darstellungen, detailgetreue Nachbauten und virtuelle Rundgänge. Das alles beschert ein über zweistündiges Museums-Vergnügen.</p>
<p>Bemerkenswert an dieser „Schau“ ist die Informationsbreite bezüglich der „Titanic“. Da wird genau erklärt, warum es zur Bildung dieses großen (ja, ungewöhnlich großen“) Eisberges gekommen ist und es werden viele (unglückliche) Umstände gezeigt und erwähnt, die letztlich zu dieser beispiellosen Katastrophe am Beginn des 20. Jahrhunderts geführt haben.</p>
<p>Eindrücklich dann zum Schluss ein „gläserner Gedenk-Würfel mit Rettungsring“, an dem alle Namen der Geretteten verzeichnet sind. Aber auch das Gedenken an die über 1500 Toten hat bei dieser Ausstellung „Raum“.</p>
<p>Die Ausstellung auf dem ehemaligen agra-Gelände in Markkleeberg ist noch bis zum 1. März 2026 dort zu sehen. Der Besuch lohnt.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_23734" aria-describedby="caption-attachment-23734" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23734" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Eingang-1.jpeg?resize=400%2C292&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="292" data-wp-editing="1" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Eingang-1.jpeg?resize=400%2C292&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Eingang-1.jpeg?resize=1024%2C748&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Eingang-1.jpeg?resize=768%2C561&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Eingang-1.jpeg?resize=1536%2C1121&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Eingang-1.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/01/Titanic-Eingang-1.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-23734" class="wp-caption-text"><em>Bild. Eingang zu Ausstellung „Titanic“ auf dem ehemaligen agra-Gelände in Markkleeberg bei Leipzig</em></figcaption></figure>
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		<title>Die Neunte – Weltklasse zum Jahreswechsel im Leipziger Gewandhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 16:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewandhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Sinfonie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man auf der Eintrittskarte „Großes Conzert zum Jahreswechsel“ liest, weiß der findige Käufer/Käuferin: Da ist Ludwig van Beethovens „Neunte Sinfonie“ gemeint. Manche und mancher waren zunächst vielleicht traurig, weil die angekündigte Newcomer-Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla erkrankte. Aber der „Ersatz“ durch Alan Gilbert war eher ein Höhepunkt für sich &#8211; mit viel Feingefühl und Routine führte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man auf der Eintrittskarte „Großes Conzert zum Jahreswechsel“ liest, weiß der findige Käufer/Käuferin: Da ist Ludwig van Beethovens „Neunte Sinfonie“ gemeint.</p>
<figure id="attachment_22999" aria-describedby="caption-attachment-22999" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22999 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Abend-30-12-25.jpeg?resize=640%2C288&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="288" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Abend-30-12-25.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Abend-30-12-25.jpeg?resize=400%2C180&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Abend-30-12-25.jpeg?resize=1024%2C460&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Abend-30-12-25.jpeg?resize=768%2C345&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Abend-30-12-25.jpeg?resize=1536%2C690&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Abend-30-12-25.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-22999" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus am Abend des 30. Dezember 2025</em></figcaption></figure>
<p>Manche und mancher waren zunächst vielleicht traurig, weil die angekündigte Newcomer-Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla erkrankte. Aber der „Ersatz“ durch Alan Gilbert war eher ein Höhepunkt für sich &#8211; mit viel Feingefühl und Routine führte dieser Dirigent das Leipziger Gewandhaus-Orchester durch die „Neunte“, dazu drei Chöre (MDR-Rundfunkchor, Gewandhaus-Chor, Gewandhaus-Kinderchor) – eine Partitur brauchte der mit Preisen überhäufte US-Koreaner nicht, er dirigierte auswendig.</p>
<p>Hinzu kamen vier erstklassige Sängerinnen und Sänger in den Solo-Parts – überaus bemerkenswert dabei Michael Nagy als Bass am Anfang (O Freunde, nicht diese Töne) und Sarah Traubel mit weicher Sopranstimme gemeinsam mit solide agierender Xenia Puskarz Thomas (Mezzosopran) und dem ehemaligen Thomaner Patrick Grahl (Tenor).</p>
<p>Das Orchester bestach bei den leisen Tönen, besonders als die Kontrabässe zum ersten Mal die berühmte „Ode an die Freude“ anstimmten.</p>
<p>Ich erinnere mich, dass mein Geigenlehrer vor fast 60 Jahren mich immer daran erinnerte, dass die Leute im Publikum nicht so sehr bei den kräftigen „Parts“ gespannt zuhören, sondern vor allem bei den „leisen Stellen“. Das tat ich bei dieser Beethoven-Sinfonie besonders – mir fiel nur auf, dass beim 1. und 3. Satz nicht immer alles auf „Punkt“ klappte. Aber das gehört vielleicht zu einem Live-Auftritt dazu.</p>
<figure id="attachment_23000" aria-describedby="caption-attachment-23000" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23000" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gewandhaus-Alan-Gilbert.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-23000" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus-Conzert zum Jahreswechsel 2025/2026</em></figcaption></figure>
<p>Phänomenal dann die Schluss-Sequenzen – da gaben die fast 200 Musikerinnen und Musiker alles – und das mit berauschender Wirkung.</p>
<p>Standing Ovation – und das „gefühlt“ eine Viertelstunde lang. Schade, dass der Dirigent Alan Gilbert während dieses Applauses die so exzellent agierenden Kontrabässe nicht ebenso durch „Aufstehen“ würdigte – wie das bei den anderen Instrumental- und Gesangsgruppen der Fall war – aber vielleicht ist mir das zu wenig aufgefallen, weil diese Kontrabässe ja sowieso gestanden haben.</p>
<p>Beethovens „Neunte Sinfonie &#8211; d Moll op. 125“ gehörte ja zu den alles an bisher dagewesenen Musik-Werken Sprengenden – wie man in dem sehr informativen Programmheft nachlesen konnte, selbst Religiöses in der „Neunten“ wurde erwähnt. Und, auf das ganze Konzert zurückblickend muss ich das zu diesem Abend im Leipziger Gewandhaus am Vorabend des Jahreswechsels 2025/2026 unumwunden sagen:<br />
So ein Konzert habe ich im Leipziger Gewandhaus und in anderen Konzertsälen bisher noch nicht erlebt – für mich „Weltklasse“!</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gustav Mahlers Werke in Dresden und Leipzig – ein Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Mahler]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Wochen schwebte mir ein Werbefaltblatt ins Haus: Es enthielt die Konzerttermine in der Dresdner Semperoper, insbesondere die Sinfoniekonzerte, welche der Chefdirigent Daniele Gatti leitet. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus: In dieser Saison (2025/26) bringt die Sächsische Staatskapelle gleich drei Sinfonien von Gustav Mahler, die 5., 6. und 7. Und damit nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen schwebte mir ein Werbefaltblatt ins Haus: Es enthielt die Konzerttermine in der Dresdner Semperoper, insbesondere die Sinfoniekonzerte, welche der Chefdirigent Daniele Gatti leitet. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus: In dieser Saison (2025/26) bringt die Sächsische Staatskapelle gleich drei Sinfonien von Gustav Mahler, die 5., 6. und 7. Und damit nicht genug: Es erklingen von Mahler auch noch die Rückert-Lieder und die Kindertotenlieder.</p>
<p>Diese Zusammenstellung geschieht nicht ohne Grund und zeugt von großem Verständnis für die Mahler-Genese: Die drei mittleren Sinfonien, entstanden in den Jahren 1901-1905, sind rein instrumentale Werke ohne Gesang, werden aber hervorragend ergänzt durch die zwei Liedzyklen, welche zur gleichen Zeit komponiert wurden.</p>
<figure id="attachment_17396" aria-describedby="caption-attachment-17396" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17396" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17396" class="wp-caption-text"><em>Bild: Danielle Gatti mit Cover-Bild</em></figcaption></figure>
<p>Was die Konzert-Saison 2025/26 des Leipziger Gewandhaus-Orchesters betrifft, so werden Werke von Mahler leider nur selten aufgeführt.<br />
Nun gut, im Jahre 2023 fand ein gewaltiger Mahler-Zyklus statt, so dass es verständlich ist, dass in den Folgejahren der Fokus auf andere Komponisten überging. So stellte der Schostakowitsch-Zyklus im Frühjahr 2025 eine Herausforderung für alle Beteiligten dar und darf als sehr gelungen betrachtet werden. In der jetzigen Saison steht der estnische Komponist Arvo Pärt anlässlich seines 90. Geburtstages im Mittelpunkt.</p>
<figure id="attachment_17397" aria-describedby="caption-attachment-17397" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17397" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17397" class="wp-caption-text"><em>Bild: Daniele Gatti-Programm</em></figcaption></figure>
<p>Und doch bin ich ein wenig enttäuscht darüber, dass von Mahler lediglich ein Werk im Gewandhaus erklang: Anfang Dezember die 1. Sinfonie unter Leitung von Alan Gilbert. Seine Interpretation war hervorragend, und der enthusiastische Beifall bestätigt meine Meinung. Dieses Frühwerk Mahlers (weithin komponiert und vollendet anno 1888 in Leipzig) enthält bereits die Fülle seiner musikalischen Gedanken.</p>
<p>Mehr Mahler gibt es im Moment nicht in Leipzig. Es bleibt aber die Hoffnung auf die neue Konzertsaison. Auch von den Dresdener Mahler-Konzerten gehören schon zwei der Vergangenheit an. Nur das Konzert Ende Februar 2026 steht noch bevor: Kindertotenlieder und 7. Sinfonie, ein überaus gefülltes Programm.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Varieté im Krystallpalast Leipzig – aktuell: „Rouge“ mit bemerkenswerter Klein-Kunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 17:37:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Krystallpalast]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Rouge]]></category>
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					<description><![CDATA[Leipzig ist die Stadt mit dem berühmten Gewandhaus und der Oper. Und Leipzig war einst – allerdings vor über 100 Jahren &#8211; die Stadt mit dem damals größten Varieté-Veranstaltungs-Ort, dem Krystallpalast mit 1300 Plätzen. Das ist Vergangenheit: Der Krystallpalast ist in der Bombennacht am 4. Dezember 1943 zerstört worden – der Nachfolger – das „Haus der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leipzig ist die Stadt mit dem berühmten Gewandhaus und der Oper.</p>
<p>Und Leipzig war einst – allerdings vor über 100 Jahren &#8211; die Stadt mit dem damals größten Varieté-Veranstaltungs-Ort, dem Krystallpalast mit 1300 Plätzen.</p>
<figure id="attachment_13653" aria-describedby="caption-attachment-13653" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-13653" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Liebeskind.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-13653" class="wp-caption-text"><em>Laura Liebeskind (Moderation, Gesang) mit Ensemble im Hintergrund</em></figcaption></figure>
<p>Das ist Vergangenheit: Der Krystallpalast ist in der Bombennacht am 4. Dezember 1943 zerstört worden – der Nachfolger – das „Haus der Heiteren Muße“ – ist 1992 abgebrannt – und nun gibt es seit 1997 den Krystallpalast „neu“, allerdings mit 200 Plätzen und an einem neuen Standort in der Magazingasse 4 im Leipziger Zentrum.</p>
<p>„Der Laden läuft“ – immer wieder gibt’s neue Programme: international besetzt und vom „Krystallpalast Varieté Leipzig“ produziert.</p>
<p>Jetzt &#8211; bis März 2026 – „Rouge“. – um es kurz zu machen:</p>
<p>Kleinkunst vom Feinsten. Gemeint ist dabei Artistik, Akrobatik, Gesang, elektronisch präsentierte Schnell-Malerei und Ensemble-Spiel – natürlich mit dabei eine frisch aufspielende Showband.</p>
<p>Das alles wird kurzweilig präsentiert und zeigt: Kleinkunst „lebt“ – von Krise keine Spur!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ROUGE (24. Oktober 2025 bis 14. März 2026, Krystallpalast Varieté Leipzig)<br />
REGIE &amp; KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Urs Jäckle<br />
PRODUKTIONSTEAM: Julia Wilke, Sarah Marianne Hoffrogge, Hanna Dähnert<br />
PRODUKTION: Krystallpalast Varieté Leipzig</p>
<p>MIT:<br />
DUO JORDANELLA<br />
(Handstand, Jonglage), Österreich &amp; Schweiz<br />
LITTLE FINCH<br />
(Akrobatik am Luftnetz, Luftanker), Großbritannien<br />
ERNESTO LUCAS<br />
(Schnellzeichnen, Diabolo), Mexico<br />
RAYMOND RAYMONDSON<br />
(Comedy), Frankreich<br />
TRIO BEAUTIFUL<br />
(Akrobatik), Ukraine<br />
LAURA LIEBESKIND<br />
(Gesang, Tanz, Schauspiel, Moderation), Deutschland<br />
LES ROUGES<br />
(Live-Band), Deutschland</p>
<figure id="attachment_13658" aria-describedby="caption-attachment-13658" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13658 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?resize=640%2C480&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="480" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Rouge-Ukraine-Trio.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-13658" class="wp-caption-text">Bild: Musiker mit Trio Beautiful</figcaption></figure>
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