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		<title>Gustav Mahlers Werke in Dresden und Leipzig – ein Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Wochen schwebte mir ein Werbefaltblatt ins Haus: Es enthielt die Konzerttermine in der Dresdner Semperoper, insbesondere die Sinfoniekonzerte, welche der Chefdirigent Daniele Gatti leitet. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus: In dieser Saison (2025/26) bringt die Sächsische Staatskapelle gleich drei Sinfonien von Gustav Mahler, die 5., 6. und 7. Und damit nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen schwebte mir ein Werbefaltblatt ins Haus: Es enthielt die Konzerttermine in der Dresdner Semperoper, insbesondere die Sinfoniekonzerte, welche der Chefdirigent Daniele Gatti leitet. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus: In dieser Saison (2025/26) bringt die Sächsische Staatskapelle gleich drei Sinfonien von Gustav Mahler, die 5., 6. und 7. Und damit nicht genug: Es erklingen von Mahler auch noch die Rückert-Lieder und die Kindertotenlieder.</p>
<p>Diese Zusammenstellung geschieht nicht ohne Grund und zeugt von großem Verständnis für die Mahler-Genese: Die drei mittleren Sinfonien, entstanden in den Jahren 1901-1905, sind rein instrumentale Werke ohne Gesang, werden aber hervorragend ergänzt durch die zwei Liedzyklen, welche zur gleichen Zeit komponiert wurden.</p>
<figure id="attachment_17396" aria-describedby="caption-attachment-17396" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-17396" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17396" class="wp-caption-text"><em>Bild: Danielle Gatti mit Cover-Bild</em></figcaption></figure>
<p>Was die Konzert-Saison 2025/26 des Leipziger Gewandhaus-Orchesters betrifft, so werden Werke von Mahler leider nur selten aufgeführt.<br />
Nun gut, im Jahre 2023 fand ein gewaltiger Mahler-Zyklus statt, so dass es verständlich ist, dass in den Folgejahren der Fokus auf andere Komponisten überging. So stellte der Schostakowitsch-Zyklus im Frühjahr 2025 eine Herausforderung für alle Beteiligten dar und darf als sehr gelungen betrachtet werden. In der jetzigen Saison steht der estnische Komponist Arvo Pärt anlässlich seines 90. Geburtstages im Mittelpunkt.</p>
<figure id="attachment_17397" aria-describedby="caption-attachment-17397" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-17397" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17397" class="wp-caption-text"><em>Bild: Daniele Gatti-Programm</em></figcaption></figure>
<p>Und doch bin ich ein wenig enttäuscht darüber, dass von Mahler lediglich ein Werk im Gewandhaus erklang: Anfang Dezember die 1. Sinfonie unter Leitung von Alan Gilbert. Seine Interpretation war hervorragend, und der enthusiastische Beifall bestätigt meine Meinung. Dieses Frühwerk Mahlers (weithin komponiert und vollendet anno 1888 in Leipzig) enthält bereits die Fülle seiner musikalischen Gedanken.</p>
<p>Mehr Mahler gibt es im Moment nicht in Leipzig. Es bleibt aber die Hoffnung auf die neue Konzertsaison. Auch von den Dresdener Mahler-Konzerten gehören schon zwei der Vergangenheit an. Nur das Konzert Ende Februar 2026 steht noch bevor: Kindertotenlieder und 7. Sinfonie, ein überaus gefülltes Programm.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rückblick zum Mahler-Festival in Leipzig: Die 2. und die 8. Sinfonie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewandhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gewandhausorchester umrahmte während des diesjährigen „Mahler-Festivals“ den Reigen aller Sinfonien von Gustav Mahler. Unter der Leitung seines Chefdirigenten Andris Nelsons spielte es zu Beginn die 2. Sinfonie (die sogenannte „Auferstehungs-Sinfonie“) und zum Abschluß die 8. Sinfonie (die sogenannte „Sinfonie der Tausend“). &#160; Daß die „Auferstehungs-Sinfonie“ gerade am 18. Mai gespielt wurde, halte ich für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gewandhausorchester umrahmte während des diesjährigen „Mahler-Festivals“ den Reigen aller Sinfonien von Gustav Mahler. Unter der Leitung seines Chefdirigenten Andris Nelsons spielte es zu Beginn die 2. Sinfonie (die sogenannte „Auferstehungs-Sinfonie“) und zum Abschluß die 8. Sinfonie (die sogenannte „Sinfonie der Tausend“).</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_6933" aria-describedby="caption-attachment-6933" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-6933" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/06/Mahler-Festival.jpg?resize=400%2C255&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="255" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/06/Mahler-Festival.jpg?resize=300%2C191&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/06/Mahler-Festival.jpg?resize=1024%2C653&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/06/Mahler-Festival.jpg?resize=768%2C490&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/06/Mahler-Festival.jpg?resize=1536%2C980&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/06/Mahler-Festival.jpg?w=1895&amp;ssl=1 1895w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/06/Mahler-Festival.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-6933" class="wp-caption-text"><em>Bild: Werbung &#8211; Mahler-Festival</em></figcaption></figure>
<p>Daß die „Auferstehungs-Sinfonie“ gerade am 18. Mai gespielt wurde, halte ich für eine gute Fügung: In diesem Jahr fiel nämlich der Todestag Gustav Mahlers (18.5.1911) auf das Fest „Christi Himmelfahrt“.</p>
<p>Auch daß die 8. Sinfonie zum Pfingstfest erklang, scheint mir kein Zufall zu sein: Den ersten Teil jener riesigen Sinfonie-Kantate bildet der Pfingsthymnus des Hrabanus Maurus (780-856) „Veni creator spiritus“ („Komm Schöpfer Geist“).</p>
<p>So erstreckte sich der Mahler-Zyklus genau auf die zehn österlichen Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.</p>
<p>Mithin also ein christliches Ereignis?</p>
<p>Leider nein. Denn es muß einschränkend gesagt werden, daß die Texte, die Mahler kunstvoll verarbeitet, nicht als christliche Verkündigung durchgehen können.</p>
<p>Der Auferstehungs-Hymnus in der 2. Sinfonie, geschrieben vom Aufklärer Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), hat nicht das Geheimnis von „Tod und Auferstehung Jesu Christi“ vor Augen, sondern ist eher eine Art „humanistisches Nachdenken“ über das Lebensende.</p>
<p>Und in der 8. Sinfonie kombiniert Mahler den Pfingsthymnus des Hrabanus Maurus mit den Schlußworten aus Goethes „Faust“, so daß mit dem „creator spiritus“ nicht mehr der „Heilige Geist“, sondern der „Geist des schaffenden Künstlers“ ersehnt wird.</p>
<p>Ist das aber so schlimm?</p>
<p>Keineswegs. Denn die spirituelle Tiefe beider Sinfonien bleibt von solchen theologischen Überlegungen unberührt. Wer sich dieser großartigen Musik aussetzt, bekommt ein Gespür für die Dinge, die unsere Welt überschreiten.</p>
<p>Auch wir Christen sollten über unseren liturgischen Tellerrand schauen und dankbar sein für Genien wie Gustav Mahler, die uns &#8211; außerhalb von Kirche &#8211; etwas über das göttliche Licht erzählen können.</p>
<p>Beide Sinfonien stellen höchste Anforderungen an alle Mitwirkenden (Solisten, Chor, Orchester), so daß sie nur selten aufgeführt werden.</p>
<p>Wohl dem, der die Chance des diesjährigen „Mahler-Festivals“ nutzen konnte.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die 7. Sinfonie von Gustav Mahler: Durch Nacht ins Morgenlicht</title>
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		<pubDate>Fri, 19 May 2023 18:05:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit einem Schrecken erregenden Tutti-Schlag endet Mahlers 6. Sinfonie. Der „Held“, bereits durch zwei kräftige Hammerschläge niedergestreckt, scheint nun definitiv am Ende. Ist es so? Nein, er rappelt sich auf und beginnt mit der 7. Sinfonie den Weg durch die Dunkelheit. Der nächtliche Wald ist für ihn wenig vertrauenserweckend. Meist kann er sich nur an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Schrecken erregenden Tutti-Schlag endet Mahlers 6. Sinfonie. Der „Held“, bereits durch zwei kräftige Hammerschläge niedergestreckt, scheint nun definitiv am Ende.</p>
<p>Ist es so?</p>
<p>Nein, er rappelt sich auf und beginnt mit der 7. Sinfonie den Weg durch die Dunkelheit. Der nächtliche Wald ist für ihn wenig vertrauenserweckend. Meist kann er sich nur an den Bäumen orientieren. Wenn sich aber an einer Lichtung der klare Sternenhimmel zeigt (1. Satz), oder wenn ferne Herdenglocken ertönen (2.Satz), schöpft er neue Hoffnung. Natürlich gibt es auch Wegstrecken, die ihm so gespenstisch erscheinen, daß sie Ängste heraufbeschwören (3. Satz). Doch dann ist es geschafft: Mandoline und Gitarre lassen in der Dämmerung einen schönen Morgen erwarten (4. Satz). Und der Morgen kommt (5. Satz): Strahlender denn je, so daß seine Schönheit schon wieder bezweifelt werden müßte.</p>
<p>Ist dies nun das wahre Glück??</p>
<p>Darauf könnte Mahlers 8. Sinfonie, noch mehr aber sein „Lied von der Erde“ eine Antwort geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_6901" aria-describedby="caption-attachment-6901" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6901" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/05/Mahler-Festival.jpg?resize=400%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="200" /><figcaption id="caption-attachment-6901" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakat-Mahler-Festival</em></figcaption></figure>
<p>Um solche Prozesse in der Musik von Gustav Mahler nachzuvollziehen, bietet das gegenwärtig im Leipziger Gewandhaus stattfindende „Mahler-Festival“ gute Möglichkeiten; denn in wenigen Tagen (18. &#8211; 29. Mai) erklingen sämtliche Mahler-Sinfonien – dargeboten von namhaften Orchestern.</p>
<p>Auf die 7. Sinfonie freue ich mich besonders. Unter der Leitung von Daniel Harding spielt sie das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks am Montag, 22.5.23, um 20.00 Uhr. Mit einigem Glück gibt es vielleicht noch erschwingliche Restkarten.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die 6. Sinfonie von Gustav Mahler: Schrecklich-schöne Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 15:48:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Mahlers 6. Sinfonie fing alles an: Im Januar 1985 bekam ich eine Konzertkarte für das Gewandhaus geschenkt. Da ich damals nicht in Leipzig lebte, freute ich mich, das neuerrichtete Gewandhausgebäude in Augenschein nehmen zu können. Was auf dem Programm stand, war für mich dabei zweitrangig. Es sollte etwas von einem Komponisten gespielt werden, den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Mahlers 6. Sinfonie fing alles an: Im Januar 1985 bekam ich eine Konzertkarte für das Gewandhaus geschenkt. Da ich damals nicht in Leipzig lebte, freute ich mich, das neuerrichtete Gewandhausgebäude in Augenschein nehmen zu können. Was auf dem Programm stand, war für mich dabei zweitrangig. Es sollte etwas von einem Komponisten gespielt werden, den ich damals nur dem Namen nach kannte: Gustav Mahler. Etwas Modernes also. Meine Erwartungen lagen deshalb nicht allzu hoch.</p>
<p>Doch dann geschah das Unglaubliche: Die komplexen Melodien der 6. Sinfonie von Gustav Mahler breiteten sich in mir aus wie ein „Klangteppich“, und ich war noch tagelang davon gebannt. Etwas Existentielles hatte mich eingeholt.</p>
<figure id="attachment_6780" aria-describedby="caption-attachment-6780" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6780" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewandhaus-Abend.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-6780" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus Leipzig am Abend</em></figcaption></figure>
<p>Bisher waren meine musikalische Vorlieben fast ausschließlich auf Johann Sebastian Bach fokussiert gewesen; bestenfalls die „drei großen B“ (Beethoven, Brahms und Bruckner) ließ ich noch gelten. Mahlers 6. Sinfonie (und in der Folge auch alle anderen Werke Mahlers) haben für mich nun dankenswerterweise eine nicht unerhebliche Horizonterweiterung bewirkt: Die Erfahrung, daß es sich lohnt, die klassische Moderne zu entdecken.</p>
<p>Etliche Male habe ich seitdem Mahlers 6. Sinfonie gehört – im Konzertsaal, im Radio und neuerdings auch auf „YouTube“ -, und sie hat mich jedes Mal tief berührt. In diesen gerade einmal 75 Minuten spiegelt sich das gesamte menschliche Leben: unser Alltag, der manchmal beschwingt, manchmal stressig daherkommt; die ekstatischen Lichtinseln, die man gern festhalten möchte; aber auch die Schrecknisse und Schicksalsschläge, die wie ein schwerer Hammer auf uns niedersausen können – kurz: alles Schrecklich-Schöne.</p>
<p>Am 20. April 2023, noch vor dem Beginn des (wegen der Corona-Pandemie verschobenen) „Mahler-Festivals“, hörten wir die 6. Sinfonie von Gustav Mahler im dichtgefüllten Saal des Leipziger Gewandhauses mit dem Gewandhausorchester unter Leitung des österreichischen Dirigenten Franz Welser-Möst. Es war erneut eine „Sternstunde“.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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