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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>Flight – spannend, lehrreich und menschlich berührend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 18:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[(bis 20.06.26 in der ARD-Mediathek) Ein versierter, aber alkoholkranker Pilot rettet bei einem Flugzeugabsturz auf tollkühne Weise 96 Menschen das Leben. Da jedoch sechs weitere Passagiere sterben und er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, muss er sich einer Anhörung stellen, bei der auch um die Frage geht, ob das Unglück hätte verhindert werden können, falls [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(bis 20.06.26 in der ARD-Mediathek)</strong></p>
<p>Ein versierter, aber alkoholkranker Pilot rettet bei einem Flugzeugabsturz auf tollkühne Weise 96 Menschen das Leben. Da jedoch sechs weitere Passagiere sterben und er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, muss er sich einer Anhörung stellen, bei der auch um die Frage geht, ob das Unglück hätte verhindert werden können, falls der Pilot nüchtern und ausgeschlafen gewesen wäre.</p>
<figure id="attachment_74018" aria-describedby="caption-attachment-74018" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-74018" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/flight-Pilot.jpeg?resize=250%2C175&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="175" /><figcaption id="caption-attachment-74018" class="wp-caption-text"><em>Bild: Flight – Denzel Washington als Whip Whitaker, Fotonachweis ©: Sony</em></figcaption></figure>
<p>Packendes Drama, das als atemberaubender Katastrophenfilm beginnt, um dann anspruchsvoll und glaubwürdig Fragen nach persönlicher Schuld, Sühne und moralischer Integrität zu stellen. In den wenigen Actionszenen virtuos und intensiv inszeniert, in der Hauptrolle vielschichtig und überragend gespielt. &#8211; Ab 14.</p>
<p>(katholischer FILMDIENST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FLIGHT<br />
PRODUKTION: USA 2012<br />
REGIE: Robert Zemeckis<br />
MIT: Denzel Washington (Whip Whitaker) · Don Cheadle (Hugh Lang) · Kelly Reilly (Nicole Maggen) · John Goodman (Harling Mays)<br />
LÄNGE: 138 Minuten<br />
BIS: 20.06.2026 in der ARD-Mediathek</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_74019" aria-describedby="caption-attachment-74019" style="width: 250px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-74019 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/05/flight-Gerichtssaal.jpeg?resize=250%2C175&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="175" /><figcaption id="caption-attachment-74019" class="wp-caption-text"><em>Bild: Flight – im Gerichtssaal, Fotonachweis ©: Sony</em></figcaption></figure>
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		<title>Ein Mann namens Ove &#8211; Filmvergnügen mit tiefer Menschlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[3Sat]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
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					<description><![CDATA[Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek</strong></p>
<p>Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen Seiten. Eine in der Hauptrolle ideal besetzte, hervorragend inszenierte Komödie über die Läuterung eines Misanthropen. Der souverän zwischen Emotionen und trockenem Witz ausbalancierte Film überzeugt auch als unaufdringlicher Appell an mehr Mitmenschlichkeit. &#8211; Sehenswert ab 14.<br />
(Katholischer „Filmdienst“)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_66660" aria-describedby="caption-attachment-66660" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-66660" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="266" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-66660" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ove (Filmbild), Fotonachweis © Concorde</em></figcaption></figure>
<p>Eine unvergessliche Szene: Ove (Rolf Lassgård) kommt in den Supermarkt, wo er sich ein Seil gekauft hat und reklamiert, dass es kurz vor dem Strangulieren gerissen ist. Die Blicke &#8211; sowohl von Ove, wie auch der Verkäuferin &#8211; haben inzwischen Filmgeschichte geschrieben.</p>
<p>Es lohnt sich auch, das gleichnamige Buch von Fredrik Backman (Roman &#8220;En man som heter Ove&#8221; / &#8220;Ein Mann namens Ove&#8221;) mal vorzunehmen, vor oder nach dem Film-Genuss.</p>
<p>Aus meiner Sicht eine der gelungensten Film-Komödien der letzten 10 Jahre, zurecht ausgezeichnet mit dem Europäischer Filmpreis 2016 (Beste Komödie)</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
Titel (deutsch): Ein Mann namens Ove<br />
Originaltitel: EN MAN SOM HETER OVE<br />
Produktion: Schweden/Norwegen, 2016<br />
Regie: Hannes Holm<br />
Mit: Rolf Lassgård (Ove)<br />
Länge: 117 Minuten</p>
<p>3sat-Mediathek: bis 30. April 2026</p>
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		<title>Riefenstahl – ein Schwanken zwischen Politik und Kunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 16:49:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[Riefenstahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Medientipp, bis 22.05.26 in der ARD Mediathek Der Dokumentarfilm „Riefenstahl“ von Andreas Veiel ist virtuos montiert – „mixt“ Bild-Material und Interviewszenen, auch mit Filmausschnitten von Riefenstahl -Filmen. Im Vorfeld hat sich der renommierte Dokumentarist Veiel („Black Box BRD“-2000; „Beuys“-2017) mit einem kleinen Team durch einen viele Kisten umfassenden Nachlass von Leni Riefenstahl „gearbeitet“. Leider „krankt“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientipp, bis 22.05.26 in der ARD Mediathek</strong></p>
<p>Der Dokumentarfilm „Riefenstahl“ von Andreas Veiel ist virtuos montiert – „mixt“ Bild-Material und Interviewszenen, auch mit Filmausschnitten von Riefenstahl -Filmen. Im Vorfeld hat sich der renommierte Dokumentarist Veiel („Black Box BRD“-2000; „Beuys“-2017) mit einem kleinen Team durch einen viele Kisten umfassenden Nachlass von Leni Riefenstahl „gearbeitet“.</p>
<figure id="attachment_15732" aria-describedby="caption-attachment-15732" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-15732" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-sw.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-sw.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-sw.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-sw.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-sw.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-15732" class="wp-caption-text"><em>Fotonachweis ©: Majestic, Majestic/CBS, Majestic/je später der abend, Majestic/R. Mueller</em></figcaption></figure>
<p>Leider „krankt“ das ganze Werk an der Absicht immer wieder zeigen zu wollen, dass Riefenstahl mit dem NS-Reich eng verquickt war. Das liegt sicherlich auch daran, dass Riefenstahl nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes gern das Gegenteil behauptet hat und auch gerichtlich gegen „Andersdenkende“ vorgegangen ist.</p>
<p>Das wäre aber das eine – sagen wir: eine moralische Seite.</p>
<p>Nun gäbe es aber noch die Seite, Leni Riefenstahl als epochale Filme-Macherin zu zeigen. Und gerade das unternimmt die Dokumentation von Andres Veiel nicht. Die Verquickung von Film-Kunst und NS-Regime „rutscht“ als Thema immer wieder durch den Film.</p>
<p>Das ist auf die Dauer eher nervig und bringt nichts Neues. Mit Leni Riefenstahl ließe sich dagegen zeigen &#8211; wie eine Künstlerin in einem politischen System die Möglichkeit gesehen hat, ihre künstlerischen Ambitionen umzusetzen: Betonung eines Körperkultes und einer speziellen Art von Natur-Mystik.</p>
<p>Das kann ich persönlich gerne ablehnen, ist aber aus meiner Sicht künstlerisch legitim.</p>
<p>Letztlich versteigt der Regisseur Veiel sich zu der Behauptung, dass Riefenstahls Olympia-Film („Olympia – Teil 1: Fest der Völker/Teil 2: Fest der Schönheit“) eine faschistische Ästhetik enthält – das kann man so sehen, weil Körperkult und Naturmystik mit zur Ideologie des NS-Regimes gehörten &#8211; wäre aber zur Bewertung von Leni Riefenstahl als Film-Künstlerin zu einfach!</p>
<p>Aber, anschauen sollte man sich „Riefenstahl“ schon. Denn dieser Dokumentarfilm erweist sich auch als eine Spurensuche durch die Anfänge deutscher Filmgeschichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>RIEFENSTAHL<br />
PRODUKTION: Deutschland 2024<br />
REGIE: Andres Veiel<br />
LÄNGE: 120 Minuten (TV 99)<br />
GENRE: Dokumentarfilm</p>
<figure id="attachment_15733" aria-describedby="caption-attachment-15733" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-15733" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-bunt.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-bunt.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-bunt.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-bunt.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Riefenstahl-bunt.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-15733" class="wp-caption-text"><em>Fotonachweis ©: Majestic, Majestic/CBS, Majestic/je später der abend, Majestic/R. Mueller</em></figcaption></figure>
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		<title>Medientipp – ROTER HIMMEL – Paar-Beziehung spannend und unvorhersehbar erzählt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 13:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis 26.11. 25 in der ARTE-Mediathek Leon (Thomas Schubert) und Felix (Langston Uibel) suchen die Abgeschiedenheit in einer Hütte im Mecklenburgischen Wald. Der eine will endlich in Ruhe arbeiten, als Schriftsteller sein Buch nach vorn bringen, der andere möchte eine Bewerbungsmappe fertigstellen. Doch die Ruhe in der einsamen Hütte stellt sich nicht ein, weil da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis 26.11. 25 in der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/104914-000-A/roter-himmel/">ARTE-Mediathek</a></strong></p>
<p>Leon (Thomas Schubert) und Felix (Langston Uibel) suchen die Abgeschiedenheit in einer Hütte im Mecklenburgischen Wald. Der eine will endlich in Ruhe arbeiten, als Schriftsteller sein Buch nach vorn bringen, der andere möchte eine Bewerbungsmappe fertigstellen.</p>
<p>Doch die Ruhe in der einsamen Hütte stellt sich nicht ein, weil da noch eine Frau (Paula Beer) und ein Mann (Enno Trebs) im Haus sein werden. Zu guter Letzt kommt noch der Verleger (Matthias Brand) von Leon, der ihm auch noch beibringt – dass sein Buch einfach nicht gut ist – ja so schlecht, dass er doch lieber ganz von vorn mit Schreiben anfangen soll.</p>
<p>So ähnlich geht es dann mir als Zuschauer auch: immer wieder muss ich das Beziehungsgeflecht der im Film Agierenden neu sortieren, quasi von vorn anfangen. Da erfüllt sich überhaupt keine Erwartung: keine Personenkonstellation, die man sich so denkt, passt. Und dann droht ein roter Himmel, gefärbt durch einen Waldbrand, immer mehr über der ganzen Figurenszenerie. Genau genommen ist „Roter Himmel“ ein Kammerspiel von fünf Personen, auch wenn der Film meistens im Freien spielt.</p>
<figure id="attachment_9311" aria-describedby="caption-attachment-9311" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9311" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?resize=350%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="350" height="200" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?resize=350%2C200&amp;ssl=1 350w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?resize=768%2C438&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/09/Roter-Himmel-Paar.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption id="caption-attachment-9311" class="wp-caption-text"><em>Film-Bild – Roter Himmel (Fotonachweis ©: Christian Schulz, Schramm Film/Piffl Medien, Christian Schulz/Schramm Film, Marco Krüger/Schramm Film, Schramm Film/Piffl)</em></figcaption></figure>
<p>Es geht im Film immer um Beziehungen und immer wieder um nicht vorhersehbare Beziehungen und Ereignisse zwischen und mit  Menschen.</p>
<p>Das wird auch alles spannend präsentiert, durch die einfallsreiche Regie eines Christian Petzold und die dezente Kameraarbeit von Ernst Fromm, der lediglich bei der Bebilderung des roten Himmels sich so richtig ins Zeug legt.</p>
<p>Gut, dass es den Film jetzt auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen gab und noch gibt (bis 26.11.25 in der ARTE-Mediathek)<br />
&#8211; einer der für mich beeindruckendsten Filme, die ich in den letzten Jahren bei der Berlinale (Februar, 2023) gesehen habe. (Silberner Bär, Berlinale 2023)</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Roter Himmel<br />
Drama | Deutschland 2023 | 102 Minuten<br />
Regie: Christian Petzold<br />
Leon (Thomas Schubert)<br />
Nadja (Paula Beer)<br />
Felix (Langston Uibel)<br />
Devid (Enno Trebs)<br />
Helmut (Matthias Brandt)</p>
<p>bis 26.11. 2025 in der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/104914-000-A/roter-himmel/">ARTE-Mediathek</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Medientipp &#8211; Ein jüngerer Filmklassiker auf dem Bildschirm – Der Geschmack von Rost und Knochen</title>
		<link>https://oratorium-leipzig.de/der-geschmack-von-rost-und-knochen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2025 15:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
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					<description><![CDATA[Melodram um einen Einzelgänger und eine schwer verletzte Wal-Trainerin bis 31.7. in der arte-Mediathek Ein junger Mann reist mit seinem fünfjährigen Sohn von Nordfrankreich an die Côte d&#8217;Azur, zieht dort zur Familie seiner Schwester und nimmt einen Job als Türsteher an. Er lernt eine junge Wal-Trainerin kennen, die bei einem durch einen Orka verursachten Unfall [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Melodram um einen Einzelgänger und eine schwer verletzte Wal-Trainerin<br />
</strong><a href="https://www.arte.tv/de/videos/093607-000-A/der-geschmack-von-rost-und-knochen/" target="_blank" rel="noopener">bis 31.7. in der arte-Mediathek</a></p>
<figure id="attachment_9090" aria-describedby="caption-attachment-9090" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9090" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/07/Rost-und-Knochen-Filmbild.jpg?resize=250%2C167&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="167" /><figcaption id="caption-attachment-9090" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Der Geschmack von Rost und Knochen (Fotonachweis: © Wild Bunch)</em></figcaption></figure>
<p>Ein junger Mann reist mit seinem fünfjährigen Sohn von Nordfrankreich an die Côte d&#8217;Azur, zieht dort zur Familie seiner Schwester und nimmt einen Job als Türsteher an. Er lernt eine junge Wal-Trainerin kennen, die bei einem durch einen Orka verursachten Unfall beide Unterschenkel verliert. Obwohl der Mann weder Mitleid noch Mitgefühl empfindet, hilft er der jungen Frau ins Leben zurück. Das kraftvolle, mitunter wuchtig entwickelte (Melo-)Drama führt seine Handlungsstränge zu einem emotional aufwühlenden Ende zusammen und besticht durch außergewöhnliche Schauspielerleistungen in den beiden Hauptrollen. &#8211; Sehenswert ab 16. (FILMDINST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Geschmack von Rost und Knochen<br />
Frankreich/Belgien 2012 | 127 Minuten<br />
Regie: Jacques Audiard</p>
<p><a href="https://www.arte.tv/de/videos/093607-000-A/der-geschmack-von-rost-und-knochen/" target="_blank" rel="noopener">bis 31.7. in der arte-Mediathek</a></p>
<figure id="attachment_9091" aria-describedby="caption-attachment-9091" style="width: 177px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9091 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/07/Rost-und-Knochen-Plakat.jpg?resize=177%2C250&#038;ssl=1" alt="" width="177" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-9091" class="wp-caption-text"><em>Bild: Filmplakat, Der Geschmack on (Fotonachweis: © Wild Bunch)</em></figcaption></figure>
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		<title>Die einfachen Dinge – eine einfach sehenswerte Sommer-Komödie &#8211; Bis 23.07. in der ARD MEDIATHEK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 18:03:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Es beginnt nahezu vorhersehbar. Ein vielbeschäftigter und erfolgreicher Geschäftsmann fährt mit seinem Caprio durch die französischen Berge, das Auto versagt und dann kommt ein Einheimischer, der kaum spricht und dem vielbeschäftigten Erfolgsmenschen und Tech-Champion das Auto repariert. Ja, der wortkarge Selbstversorger bietet sogar dem städtischen Eindringling Unterkunft und Essen in seiner Einsiedelei an. Doch, obwohl [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es beginnt nahezu vorhersehbar. Ein vielbeschäftigter und erfolgreicher Geschäftsmann fährt mit seinem Caprio durch die französischen Berge, das Auto versagt und dann kommt ein Einheimischer, der kaum spricht und dem vielbeschäftigten Erfolgsmenschen und Tech-Champion das Auto repariert. Ja, der wortkarge Selbstversorger bietet sogar dem städtischen Eindringling Unterkunft und Essen in seiner Einsiedelei an. Doch, obwohl das alles so einladend und glatt zu beginnen scheint, entwickelt sich zwischen den beiden nun ein seltsames Gegeneinander, das erst später auch ein Miteinander wird – mit vielen Überraschungen, Situationskomik und Wortwitz. Es macht wirklich Spaß dem Wortgewaltigen und dem Wortkargen zuzuschauen und vor allem: zuzuhören.</p>
<figure id="attachment_9068" aria-describedby="caption-attachment-9068" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9068" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1623.webp?resize=400%2C266&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="266" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1623.webp?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1623.webp?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1623.webp?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1623.webp?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9068" class="wp-caption-text"><em>Bild: Filmbild – Die einfachen Dinge, Fotonachweis © Neue Visionen Filmverleih</em></figcaption></figure>
<p>Ein Garant für diese durchaus gelungene Beziehungskomödie ist Regisseur Éric Besnard, der bereits im Jahre 2015 in unseren Kinos mit der Komödie „Birnenkuchen und Lavendel“ sehr erfolgreich war. Nun gehören ja Komödien mit zu dem schwersten Genre, welches das Kino kennt. Und, wenn ein Regisseur eine gute Komödie einmal gestartet hat, heißt das noch lange nicht, dass ihm eine weiter gelingt.</p>
<p>Ein weiterer Grund für das Gelingen von „Die einfachen Dinge“ sind zweifellos die beiden Hauptdarsteller. Und beide sind für mich keine Unbekannten:</p>
<p>Lambert Wilson, der den wortgewaltigen und vielbeschäftigten Vinzent spielt, begegnete mir schon 2010 in dem Religionsdrama „Von Menschen und Göttern“ als meditativer und wortkarger Abt Christian, in einer quasi nahezu gegensätzlich angelegten Rolle. Und Grégory Gadebois, der den wortkargen Einsiedler Pierre darstellt, sah ich 2020 – kurz vor Corona – in Polanskis „Intrige“ als intrigierenden zwielichtigen Kommandant Hubert Henry, auch in einer vollkommen anderen Rolle. Was bei die „Einfachen Dinge“ für die Wandlungsfähigkeit der Hauptdarsteller spricht.</p>
<p>Beide haben in dieser Komödie ganz große Auftritte: in lebhafter Erinnerung ist noch eine „Tanzszene“ mit Grégory Gadebois – die könnte einmal zu den charmantesten Anmach-Touren der Filmgeschichte aufsteigen.<br />
Denn, eine Frau, Camil – gespielt von Marie Gillain – kommt in der Geschichte noch vor, da will ich jetzt aber nicht zu viel verraten.</p>
<p>Fast zum Schluss sei noch darauf hingewiesen, dass dem Film auch ein mit Tiefgang versehenes Drehbuch zu Grunde liegt – vom Regisseur höchst Selbst verfasst.</p>
<p>Und dann noch die Kameraarbeit von Jean-Marie Dreujou: Bilder von überwältigend schönen Landschaften, beeindruckende Portrait-Aufnahmen, ebenso Experimentelles gleich am Anfang können sich sehen lassen.</p>
<p>Also, einfach anschauen und damit den Sommer genießen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die einfachen Dinge<br />
Frankreich 2022<br />
Regie: Eric Besnard<br />
Mit: Lambert Wilson, Grégory Gadebois und Marie Gillain<br />
Länge: ca. 96 Minuten</p>
<p>Bis 23.07. in der <a href="https://www.ardmediathek.de/video/die-einfachen-dinge/die-einfachen-dinge-oder-komoedie/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2RpZS1laW5mYWNoZW4tZGluZ2UvMjAyNS0wNi0yM18yMC0xNS1NRVNa" target="_blank" rel="noopener">ARD MEDIATHEK</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bei uns heißt sie Hanka</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 15:15:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[Sorben]]></category>
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					<description><![CDATA[Dokumentarfilm über das Wiederaufleben von sorbischer Kultur und Sprache (bis 6.7. in der ARD-Mediathek) Im deutschen Kaiserreich und im Nationalsozialismus wurde das in der Lausitz lebende slawische Volk der Sorben zwangsgermanisiert und unterdrückt, in der DDR wurden sie nur als altmodische Menschen in Trachten angesehen. In ihrem Dokumentarfilm beleuchtet die Regisseurin Grit Lemke die Vielfalt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dokumentarfilm über das Wiederaufleben von sorbischer Kultur und Sprache</strong></p>
<p><em>(bis 6.7. in der <a href="https://www.ardmediathek.de/video/bei-uns-heisst-sie-hanka/bei-uns-heisst-sie-hanka/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81MDk0NTAtNDg5NDc1">ARD-Mediathek</a>)</em></p>
<figure id="attachment_9030" aria-describedby="caption-attachment-9030" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9030" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1476.webp?resize=400%2C174&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="174" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1476.webp?resize=400%2C174&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1476.webp?resize=768%2C334&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1476.webp?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9030" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Fotonachweis ©: NEUE VISIONEN Filmverleih GmbH</em></figcaption></figure>
<p>Im deutschen Kaiserreich und im Nationalsozialismus wurde das in der Lausitz lebende slawische Volk der Sorben zwangsgermanisiert und unterdrückt, in der DDR wurden sie nur als altmodische Menschen in Trachten angesehen. In ihrem Dokumentarfilm beleuchtet die Regisseurin Grit Lemke die Vielfalt heutigen sorbischen Lebens und erkundet dabei auch ihre eigenen Wurzeln. Neben der Wiederbelebung der sorbischen Kultur und Sprache erzählt sie von neuem nationalem Selbstbewusstsein, wobei sie nicht historisch-analytisch vorgeht, sondern sich von ihren Emotionen und denen der Porträtierten leiten lässt. Auch wenn nicht jeder Ausdruck wiedergewonnener sorbischer Identität nachvollziehbar ist, überzeugt der Film in seinem Einsatz für eine bedrohte Kultur. &#8211; Ab 14.</p>
<p>(FILMDIENST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genre: Dokumentarfilm<br />
Produktion: Deutschland 2023<br />
Länge: 96 Minuten<br />
<em>Regie: Grit Lemke</em></p>
<figure id="attachment_9031" aria-describedby="caption-attachment-9031" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9031 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1477.webp?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1477.webp?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_1477.webp?resize=283%2C400&amp;ssl=1 283w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9031" class="wp-caption-text"><em>Kino-Plakat: Fotonachweis ©: NEUE VISIONEN Filmverleih GmbH</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das leere Grab – vom Recht, persönlich begraben zu werden — AKTUELL – in der ZDF-Mediathek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 16:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist unglaublich, da wollen Familien zu den Gräbern Ihrer Vorfahren gehen aber es geht nicht &#8211; weil es solche Gräber nie gegeben hat, nicht einmal leer. Dafür gibt es aber volle Regale mit Schädeln und Gebeinen in deutschen Museen &#8211; bis zum heutigen Tag. Bei Cesilia und John Mbano aus Tansania geht es um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unglaublich, da wollen Familien zu den Gräbern Ihrer Vorfahren gehen aber es geht nicht &#8211; weil es solche Gräber nie gegeben hat, nicht einmal leer. Dafür gibt es aber volle Regale mit Schädeln und Gebeinen in deutschen Museen &#8211; bis zum heutigen Tag.</p>
<p>Bei Cesilia und John Mbano aus Tansania geht es um ihren Urgroßvater. Sein Schädel wurde nach der Hinrichtung durch die deutsche Kolonialarmee zu „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht. Mit einer animierten Zeichnung wird das im Film erschütternd vermittelt.<br />
Ja, ich bleibe als Zuschauer immer wieder am Film dran.</p>
<figure id="attachment_8999" aria-describedby="caption-attachment-8999" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8999 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-1.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8999" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Das Leere Grab (Fotonachweis ©: Salzgeber)</em></figcaption></figure>
<p>Ich bin erschüttert, wenn ich erfahre, dass einer dieser grausamen Kolonisatoren Carl Peters hieß und bis heute in Berlin-Wedding die Petersallee nach ihm benannt ist &#8211; unglaublich. Witzig und schelmisch, wenn eine Gruppe aus Tansania dann den unaussprechlichen Namen eines Afrikaners als Straßenschild dranhält – da lacht man auch im Zuschauerraum gern mit.</p>
<p>Berührend, wie die Familien aus Tansania sich nach Ihren Verwandten auf die Suche machen und ebenso berührend mit welcher Akribie und großem persönlichen Einsatz sich Mitarbeitende in den Museen quasi mit auf den Weg machen: da werden Speichelproben von den Nachfahren aus Afrika genommen, da werden meterlange Regale durchsucht und es wird geprüft, verglichen, registriert &#8211; eine Sisyphusarbeit.</p>
<p>Ja, alles für das Recht, anständig und namentlich in seiner Heimaterde bestattet zu werden. Beeindruckend, wie Agnes Lisa Wegner (Deutschland ) und Cece Mlay (Tansania) das zeigen.</p>
<figure id="attachment_8998" aria-describedby="caption-attachment-8998" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8998" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/06/Grab-leer-2.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8998" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Betender „Angehöriger“ (Fotonachweis ©: Salzgeber</em></figcaption></figure>
<p>Da gibt es keine Weinerlichkeit und keine „moralische Keule“ sondern einfach nur zu beobachtende menschliche Regungen der Trauer, der Wut oder auch der Dankbarkeit.</p>
<p>Diesen Dokumentarfilm müssten sich viele anschauen.</p>
<p>Vor allem sollte „Das leere Grab“ in unseren Schulen gezeigt werden &#8211; auch im Religionsunterricht oder gerade dort? Geht es doch auch um Religion, um Bestattungskultur und Kult und um die Art und Weise wie man mit seinen Toten umgeht. In Zeiten, wenn in Deutschland zunehmend anonym auf der Wiese oder im Wald bestattet wird, bemühen sich afrikanische Familien um eine namentliche Bestattung im Grab.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">AKTUELL: in der <a href="http://Das leere Grab Zwei Familien aus Tansania begeben sich auf die Suche nach den Gebeinen ihrer Vorfahren. Die Suche führt sie bis nach Berlin – und in die Kolonialzeit Deutschlands. https://www.zdf.de/dokus/das-leere-grab-movie-100">ZDF-Mediathek</a></p>
<p>Das leere Grab<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: Deutschland, Tansania 2024<br />
Regie: Agnes Lisa Wegner und Cece Mlay<br />
Länge: 97 Minuten<br />
Kinostart: 23. Mai 2024</p>
<p>&nbsp;</p>
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