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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>Das Massaker von Katyn –  eine längst fällige filmische Aufarbeitung (Medientipp)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 16:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Katyn]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Historiendrama über die Ermordung polnischer Offiziere durch die Sowjets – bis 1.6.2026 in der arte-Mediathek abrufbar zwischen 22 und 6 Uhr</strong></p>
<p>Andrzej Wajda (1926-2016) gehört zu den angesehensten polnischen Regisseuren der Filmgeschichte. Viele seine Filme behandeln die (jüngere) Vergangenheit und Gegenwart seiner Heimat, vom Zweiten Weltkrieg und der Jugend in der Nachkriegszeit bis zum Kommunismus.</p>
<p>Auch kritische Arbeiten zum realen Sozialismus drehte er bereits, als dieser noch an der Macht war, und erwarb sich als moralische Instanz ebenso internationales Ansehen wie durch die gestalterische Qualität seiner Arbeiten.</p>
<p>Das gilt auch für „Das Massaker von Katyn“ aus dem Jahre 2008. Der damals bereits 82-Jährige arbeitet darin das Massaker an Offizieren der polnischen Armee durch Soldaten der Sowjetunion im April 1940 auf, das die Sowjets später der deutschen Wehrmacht zuschrieben.</p>
<figure id="attachment_53702" aria-describedby="caption-attachment-53702" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-53702 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=640%2C424&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="424" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=400%2C265&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-szenenbild.jpg?resize=768%2C509&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-53702" class="wp-caption-text"><em>Bild: „Das Massaker von Katyn“ &#8211; Filmbild, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>Wajda nutzt das traumatische Ereignis, um die Situation Polens während des Zweiten Weltkriegs zu illustrieren, als das Land zwischen Deutschen und Russen aufgerieben wurde. Im Zentrum stehen archetypische Figuren wie eine junge Frau, deren Mann zu den Opfern gehört, eine Partisanin oder ein überlebender Offizier, die in emblematischen Sequenzen gezeigt werden. Auch wenn der Regisseur nur wenig über seinen eigenen Weg zwischen Trauer, Aufbegehren und Anpassung verrät (unter den Ermordeten war sein eigener Vater), bleibt ein faszinierender Film mit ergreifenden Momenten. – Ab 16. (FILMDIENST)</p>
<p>„Am 17. September 2007 kam Katyń in die polnischen Kinos und wurde auch von ganzen Schulklassen besucht. Er wurde Pflichtprogramm für die Angehörigen der polnischen Streitkräfte. Der Film wurde u. a. für den Oscar des Jahres 2008 (bester fremdsprachiger Film) nominiert. Die Berlinale-Premiere des Films am 15. Februar 2008 wurde unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht. Am 17. September 2009 lief der Film in deutschen Kinos an.“<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<figure id="attachment_53703" aria-describedby="caption-attachment-53703" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-53703" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/03/katyn-plakat.jpg?resize=177%2C250&#038;ssl=1" alt="" width="177" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-53703" class="wp-caption-text"><em>Bild: Das Massaker von Katyn – Kino-Plakat, Fotonachweis © Kineos, Pandastorm</em></figcaption></figure>
<p>„Katyn“ wurde auch im russischen Staatsfernsehen gezeigt, nicht in den russischen Kinos „Dadurch erfuhren viele Russen zum ersten Mal vom Massaker von Katyn. Nach Angaben der Sender haben den Film 14 Millionen Russen im Fernsehen gesehen. Wajda erhielt im Dezember 2010 für seinen Beitrag zur polnisch-russischen Verständigung aus der Hand von Staatspräsident Dmitri Medwedew den Freundschaftsorden der Russischen Föderation.”<br />
(Wikipedia „Das Massaker von Katyn-Film“)</p>
<p>Titel: Das Massaker von Katyn<br />
Erscheinungsjahr: 2007<br />
Länge: 118 Minuten<br />
Regie: Andrzej Wajda</p>
<p>Auszeichnungen:<br />
2008 – Nominierung für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film</p>
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		<title>Ida – ein religiöses Meisterwerk &#8211; Medientipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 15:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ida]]></category>
		<category><![CDATA[KatholischerKinotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[(bis 7. Dezember 2025 in der ARD-Mediathek) Anfang der 1960er-Jahre macht sich eine junge Novizin auf eine Reise in die eigene Vergangenheit: Eine Tante informiert sie über ihre jüdische Herkunft und die Ermordung der Eltern im Holocaust. Der dialogarme Film erzählt mit strengen schwarz-weißen Bildern und einem vielschichtigen Soundtrack aus Bach, Mozart und modernem Jazz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(bis 7. Dezember 2025 in der ARD-Mediathek)</p>
<p>Anfang der 1960er-Jahre macht sich eine junge Novizin auf eine Reise in die eigene Vergangenheit: Eine Tante informiert sie über ihre jüdische Herkunft und die Ermordung der Eltern im Holocaust. Der dialogarme Film erzählt mit strengen schwarz-weißen Bildern und einem vielschichtigen Soundtrack aus Bach, Mozart und modernem Jazz von den Narben, die die Verbrechen des 20. Jahrhunderts hinterlassen haben. Ein überzeugend gespieltes Drama, das gerade auch wegen seiner inhaltlichen Offenheit lange nachwirkt. &#8211; Sehenswert ab 14. FILMDIENST (Katholischer Kinotipp)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9737" aria-describedby="caption-attachment-9737" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-9737" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Ida-Portraet.jpg?resize=250%2C187&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="187" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Ida-Portraet.jpg?w=250&amp;ssl=1 250w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Ida-Portraet.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-9737" class="wp-caption-text"><em>Bild: Porträt – Filmbild</em><br /><em>Fotonachweis ©: Arsenal, mdr/Arte France/Sylwester Kaźm</em></figcaption></figure>
<p>ORIGINALTITEL: IDA<br />
FORMAT: schwarz-weiß<br />
PRODUKTION: Polen/Dänemark 2013<br />
REGIE: Pawel Pawlikowski<br />
LÄNGE: 82 Minuten<br />
AUSZEICHNUNG:<br />
Europäischer Filmpreis 2014 Bester Film, Pawel Pawlikowski<br />
Oscar 2015 Bester fremdsprachiger Film, Pawel Pawlikowski<br />
EMPFEHLUNG: Katholischer Kinotipp</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Film hat damals gerade in Polen für ziemlichen „Wirbel“ gesorgt:</p>
<p>Einmal, weil deutlich thematisiert wurde, dass auch in Polen – durch Polen – Verbrechen im II. Weltkrieg begangen wurden, grade an der jüdischen Bevölkerung.</p>
<p>Andererseits freute man sich über den „Oscar“ und brachte den Film auch im polnischen Fernsehen, allerdings mit einem Kommentar zu Beginn.</p>
<p>„Ida“ thematisierte aber auch am Beispiel von Ida als Novizin und ihrer atheistisch-kommunistischen Tante die christliche Religion und Lebensweise als Lebens- und Überlebens-Hilfe.</p>
<p>Auffällig wie positiv hier Klosterleben und klösterliche Struktur dargestellt werden.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9738" aria-describedby="caption-attachment-9738" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9738 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Ida-Gebet.jpg?resize=250%2C187&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="187" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Ida-Gebet.jpg?w=250&amp;ssl=1 250w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Ida-Gebet.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-9738" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ida im Gebet mit atheistischer Tante im Hintergrund – Filmbild, Fotonachweis ©: Arsenal, mdr/Arte France/Sylwester Kaźm</em></figcaption></figure>
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