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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>Ich verstehe ihren Unmut – Sozialdrama der Extraklasse  (Katholischer Kinotipp)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:09:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine 59-jährige Frau leitet eine Reinigungskolonne und hat mit Personalmangel und der Vermittlung zwischen den oft migrantischen Gebäudereinigern, Kundinnen und der Unternehmensleitung zu kämpfen. Als sie versucht, eine Hilfskraft von einem Subunternehmer abzuwerben, setzt sie das unter Druck, einen ihrer eigenen Mitarbeiter zu entlassen. Das quasi-dokumentarische Sozialdrama lenkt den Blick auf einen oft unsichtbar bleibenden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine 59-jährige Frau leitet eine Reinigungskolonne und hat mit Personalmangel und der Vermittlung zwischen den oft migrantischen Gebäudereinigern, Kundinnen und der Unternehmensleitung zu kämpfen. Als sie versucht, eine Hilfskraft von einem Subunternehmer abzuwerben, setzt sie das unter Druck, einen ihrer eigenen Mitarbeiter zu entlassen. Das quasi-dokumentarische Sozialdrama lenkt den Blick auf einen oft unsichtbar bleibenden Arbeitsbereich und erzeugt durch reale Schauplätze, die Besetzung mit Laien und den Verzicht auf musikalische Untermalung den Eindruck hoher Authentizität. Die Hauptfigur erscheint dabei glaubwürdig ambivalent im Bemühen, in einer moralischen Grauzone zu agieren. &#8211; Sehenswert ab 14. (Katholischer Filmdienst)</p>
<figure id="attachment_76374" aria-describedby="caption-attachment-76374" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-76374" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Kinotipp-1.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Kinotipp-1.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Kinotipp-1.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-76374" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ich verstehe Ihren Unmut, Katholischer Kinotipp,</em> <em>Fotonachweis ©: Louis Dickhaut, Frederik Seeberger/Wenn Dann Film, Real Fiction</em></figcaption></figure>
<p><strong>Aus der Jury „Katholischer Kinotipp“</strong></p>
<p>„Ich verstehe Ihren Unmut“ ist damit weit mehr als ein klassisches Sozialdrama. Der Film ist eine genaue, kluge und berührende Beobachtung darüber, wie Arbeit Menschen formt, zermürbt und zugleich in ständiger Bewegung hält.</p>
<p>Ein ausgezeichneter Film, der mich sehr intensiv in das Arbeitsleben von Reinigungskräften hineingezogen hat. Die Atemlosigkeit der Handkamera, die ganz dicht an der Objektleiterin Heike dran ist, überträgt sich auf den Zuschauer.</p>
<p>Ich hatte beim Zuschauen tatsächlich zum allerersten Mal in meinem Leben kurz den Gedanken: Vielleicht wäre es besser, sich arbeitslos zu melden, als sich weiter in so ein System zwingen zu lassen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Selbsterhaltung.</p>
<p>Jetzt wird nun eine Frau gezeigt, die nicht nur Heldin sondern auch eine ambivalente Figur ist: sie betrügt, sie hintergeht, sie verletzt. Aber, sie entschuldigt sich auch und lädt ein zum Fest. Gerade der letzte Teil des Films ist anrührend und von tiefer Feierlichkeit und Schönheit, auch was die Bildgestaltung betrifft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
PRODUKTION: Deutschland 2026<br />
REGIE: Kilian Armando Friedrich<br />
BUCH: Kilian Armando Friedrich · Tünde Sautier · Daniel Kunz<br />
KAMERA: Louis Dickhaut · Frederik Seeberger<br />
MIT: Sabine Thalau (Heike Kamp) · Nada Kosturin (Taja) · Werner Posselt (Detlev) · Thomas Sprekelsen (Herr Nowak) · Sadibou Diabang (Selam)<br />
LÄNGE: 93 Minuten<br />
KINOSTART: 04.06.2026<br />
EMPFEHLUNG: Katholischer Kinotipp</p>
<figure id="attachment_76375" aria-describedby="caption-attachment-76375" style="width: 713px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-76375 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Plakat.jpeg?resize=640%2C898&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="898" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Plakat.jpeg?w=713&amp;ssl=1 713w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Unmut-Plakat.jpeg?resize=400%2C561&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-76375" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ich verstehe Ihren Unmut, Plakat,</em><br /><em>Fotonachweis ©: Louis Dickhaut,</em> <em>Frederik Seeberger/Wenn Dann Film, Real Fiction</em></figcaption></figure>
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