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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>SECHSWOCHENAMT – ein kleiner Film zu einem großen Thema</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 19:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine 25-Jährige hat ihr Studium unterbrochen, um ihrer krebskranken Mutter in den letzten Tagen beistehen zu können. Nach deren Tod muss die junge Frau die Beisetzung allein organisieren, da der Rest der Familie zwar nicht mit Ratschlägen spart, sich bei der Frage nach Mithilfe aber wegduckt. Die Einschränkungen während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 kommen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine 25-Jährige hat ihr Studium unterbrochen, um ihrer krebskranken Mutter in den letzten Tagen beistehen zu können. Nach deren Tod muss die junge Frau die Beisetzung allein organisieren, da der Rest der Familie zwar nicht mit Ratschlägen spart, sich bei der Frage nach Mithilfe aber wegduckt. Die Einschränkungen während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 kommen als zusätzliche Erschwernis hinzu, den Abschied im Sinne der Verstorbenen zu gestalten. Ein autobiographisch grundiertes und entsprechend detailgenaues, konzentriertes Drama um eine auf sich allein gestellte Protagonistin, die gegen Widerstände und die eigene Überforderung mit der Trauer zu kämpfen hat. Über eine phänomenale Hauptdarstellerin und die geschickte Rückbindung des persönlichen Ausnahmezustandes an die Corona-Zeit nähert sich der Film vielschichtig dem menschlichen Umgang mit dem Tod an. &#8211; Sehenswert ab 14.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PRODUKTION: Deutschland 2025<br />
REGIE: Jacqueline Jansen<br />
MIT: Magdalena Laubisch (Lore) · Gerta Gormanns (Omma Inge) · Lola Klamroth (Sophie) · Suzanne Ziellenbach (Martha) · Olga Prokot (Sarah)<br />
LÄNGE: 103 Minuten<br />
KINOSTART: 18.06.2026<br />
EMPFEHLUNG: Katholischer Kinotipp</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_78756" aria-describedby="caption-attachment-78756" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-78756" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Sechswochenamt-Kinotipp.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Sechswochenamt-Kinotipp.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Sechswochenamt-Kinotipp.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-78756" class="wp-caption-text"><em>Bild: SECHSWOCHENAMT- Filmbild-Kinotipp, Fotonachweis ©: Christian Hellinge/Piffl Medien/Filmweh, IMAGO / Future Image, Piffl Medien/Filmweh, Markus Ott</em></figcaption></figure>
<p><strong>Aus der Kinotipp-Jury:</strong></p>
<p>SECHSWOCHENAMT erweist sich als schonungslose Abrechnung mit unserer Wohlstandskultur, die auf die Frage des Sterbens und Todes keine Antwort weiß, nicht mal die Kirche.</p>
<p>Magdalena Laubisch überzeugt mit ihrer intensiven Darstellung der Hauptfigur, die Trauer, Verstehen, Entscheiden, Handeln direkt vermittelt. Ihr Agieren vor der Kamera ist überzeugend, direkt und ein starker Kontrast zu den Nebenfiguren, die zumeist als karikaturhafte Zuspitzungen erscheinen.</p>
<p>„Sechswochenamt“ hat mich vor allem deshalb getroffen, weil der Film gar nicht erst versucht, größer zu wirken, als er ist. Man spürt diese absolute Low-Budget-Produktion in fast jeder Einstellung — aber nicht als Mangel, sondern als eigentümliche Stärke.</p>
<p>Der autobiografische Ursprung des persönlichen Erlebnisses (der Tod der eigenen Mutter im Covid-Lockdown) könnte ein Grund für die Unmittelbarkeit des dargestellten Trauerprozesses in Verbindung mit Einsamkeit und Überforderung sein. Diese Unmittelbarkeit überträgt sich auch durch die Dialekt sprechenden Laiendarsteller auf die Zuschauenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_78757" aria-describedby="caption-attachment-78757" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-78757 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Sechswochenamt-Plakat.jpeg?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Sechswochenamt-Plakat.jpeg?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/06/Sechswochenamt-Plakat.jpeg?resize=400%2C566&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-78757" class="wp-caption-text"><em>Bild: SECHSWOCHENAMT-Plakat,</em> <em>Fotonachweis ©: Christian Hellinge/Piffl Medien/Filmweh,</em> <em>IMAGO / Future Image, Piffl Medien/Filmweh, Markus Ott</em></figcaption></figure>
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		<title>DER TOD IST EIN ARSCHLOCH – ein Dokumentarfilm über ein alternatives Bestattungsunternehmen &#8211; Katholischer Kino-Tipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 17:26:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[KatholischerKinotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wrede-Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Filme zum Thema Sterben, Beerdigung und überhaupt zum Thema „Tod“ gibt’s genügend. Nun gibt es allerdings einen recht originellen und beachtungswürdigen Dokumentarfilm über ein alternatives Bestattungsunternehmen &#8211; Das „Wrede-Institut“ in Berlin-Kreuzberg. Eindrücklich dabei beispielsweise die Geschichte der Gabi Kohn – sie ist Mitarbeiterin im Institut und im Film bespricht sie mit dem „Chef“ ihre eigene [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Filme zum Thema Sterben, Beerdigung und überhaupt zum Thema „Tod“ gibt’s genügend.</p>
<p>Nun gibt es allerdings einen recht originellen und beachtungswürdigen Dokumentarfilm über ein alternatives Bestattungsunternehmen &#8211; Das „Wrede-Institut“ in Berlin-Kreuzberg.</p>
<p>Eindrücklich dabei beispielsweise die Geschichte der Gabi Kohn – sie ist Mitarbeiterin im Institut und im Film bespricht sie mit dem „Chef“ ihre eigene Beerdigung. Das kommt zunächst fast nebenbei „ins Bild“. Aber mit ihrer Person ist der Film sehr nah am Thema „Sterben und Tod“ dran &#8211; Gabi Kohn anfangs als „noch“ Lebende und schließlich als Verstorbene.</p>
<p>Schon deshalb lohnt es sich, den Film zu sehen, vielleicht sogar mehrfach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_11878" aria-describedby="caption-attachment-11878" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-11878 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Tod-A.jpg?resize=600%2C316&#038;ssl=1" alt="" width="600" height="316" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Tod-A.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Tod-A.jpg?resize=400%2C211&amp;ssl=1 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-11878" class="wp-caption-text"><em>Film-Bild: „Der Tod ist ein Arschloch“ &#8211; Filmbild</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein weiteres „Highlight“ im Film ist eine Konfirmanden-Stunde mit dem Bestattungsinstitut – wobei ich da eigentlich nur jugendliche Frauen gesehen habe. Da passiert, fast unvermittelt, eine „Sarg &#8211; Legung“ mit diesen Jugendlichen – das hatte was und wäre auch eine Anregung für Firm-Gruppen.</p>
<p>Es fällt natürlich auf, dass im „Wrede-Institut“ wirklich bewusst gegen das Gewohnte angekämpft wird &#8211; diesen Duktus übernimmt auch dieser Dokumentarfilm.</p>
<p>Ein wenig störend ist eine Pastorin mit ihrer Energie-Predigt &#8211; wenn sie von Gott spricht &#8211; da ist zu viel gewollt.</p>
<p>Dagegen wirklich berührend: Wie von der Erziehung eines Bestatter-Kindes die Rede ist! Man spürt Empathie, wie an vielen Stellen dieses bemerkenswerten Films.<br />
Ein Kino-Besuch lohnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Tod ist ein Arschloch<br />
Dokumentarfilm<br />
Deutschland: 2025<br />
Regie: Michael Schwarz<br />
Länge: 82 Minuten<br />
Kinostart: 27. November 2025<br />
Empfehlung: Katholischer Kinotipp</p>
<figure id="attachment_13644" aria-describedby="caption-attachment-13644" style="width: 709px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13644 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Arschloch-Plakat.jpg?resize=640%2C903&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="903" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Arschloch-Plakat.jpg?w=709&amp;ssl=1 709w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/11/Arschloch-Plakat.jpg?resize=400%2C564&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-13644" class="wp-caption-text"><em>Bild: Der Tod ist ein Arschloch –Plakat, Fotonachweis ©: mindjazz, nachtschwärmerfilm</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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