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		<title>Gustav Mahlers Werke in Dresden und Leipzig – ein Vergleich</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:00:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Wochen schwebte mir ein Werbefaltblatt ins Haus: Es enthielt die Konzerttermine in der Dresdner Semperoper, insbesondere die Sinfoniekonzerte, welche der Chefdirigent Daniele Gatti leitet. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus: In dieser Saison (2025/26) bringt die Sächsische Staatskapelle gleich drei Sinfonien von Gustav Mahler, die 5., 6. und 7. Und damit nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen schwebte mir ein Werbefaltblatt ins Haus: Es enthielt die Konzerttermine in der Dresdner Semperoper, insbesondere die Sinfoniekonzerte, welche der Chefdirigent Daniele Gatti leitet. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus: In dieser Saison (2025/26) bringt die Sächsische Staatskapelle gleich drei Sinfonien von Gustav Mahler, die 5., 6. und 7. Und damit nicht genug: Es erklingen von Mahler auch noch die Rückert-Lieder und die Kindertotenlieder.</p>
<p>Diese Zusammenstellung geschieht nicht ohne Grund und zeugt von großem Verständnis für die Mahler-Genese: Die drei mittleren Sinfonien, entstanden in den Jahren 1901-1905, sind rein instrumentale Werke ohne Gesang, werden aber hervorragend ergänzt durch die zwei Liedzyklen, welche zur gleichen Zeit komponiert wurden.</p>
<figure id="attachment_17396" aria-describedby="caption-attachment-17396" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-17396" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Cover.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17396" class="wp-caption-text"><em>Bild: Danielle Gatti mit Cover-Bild</em></figcaption></figure>
<p>Was die Konzert-Saison 2025/26 des Leipziger Gewandhaus-Orchesters betrifft, so werden Werke von Mahler leider nur selten aufgeführt.<br />
Nun gut, im Jahre 2023 fand ein gewaltiger Mahler-Zyklus statt, so dass es verständlich ist, dass in den Folgejahren der Fokus auf andere Komponisten überging. So stellte der Schostakowitsch-Zyklus im Frühjahr 2025 eine Herausforderung für alle Beteiligten dar und darf als sehr gelungen betrachtet werden. In der jetzigen Saison steht der estnische Komponist Arvo Pärt anlässlich seines 90. Geburtstages im Mittelpunkt.</p>
<figure id="attachment_17397" aria-describedby="caption-attachment-17397" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-17397" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/12/Gatti-Programm.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-17397" class="wp-caption-text"><em>Bild: Daniele Gatti-Programm</em></figcaption></figure>
<p>Und doch bin ich ein wenig enttäuscht darüber, dass von Mahler lediglich ein Werk im Gewandhaus erklang: Anfang Dezember die 1. Sinfonie unter Leitung von Alan Gilbert. Seine Interpretation war hervorragend, und der enthusiastische Beifall bestätigt meine Meinung. Dieses Frühwerk Mahlers (weithin komponiert und vollendet anno 1888 in Leipzig) enthält bereits die Fülle seiner musikalischen Gedanken.</p>
<p>Mehr Mahler gibt es im Moment nicht in Leipzig. Es bleibt aber die Hoffnung auf die neue Konzertsaison. Auch von den Dresdener Mahler-Konzerten gehören schon zwei der Vergangenheit an. Nur das Konzert Ende Februar 2026 steht noch bevor: Kindertotenlieder und 7. Sinfonie, ein überaus gefülltes Programm.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schostakowitsch-Festival Leipzig – Kammerkonzert im Mendelssohn-Saal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 16:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewandhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Dmitri Schostakowitsch hat nicht nur 15 Sinfonien geschrieben, sondern auch 15 Streichquartette. Das belgische Ensemble „Quatuor Danel“ führte (mit 6 Konzerten) im Rahmen des großangelegten Schostakowitsch-Festivals sämtliche Werke für Streichquartett auf. Das dritte Konzert fand am Sonnabend, 24. Mai, statt. Es war die einzige Veranstaltung des gesamten Festivals, welche bereits Wochen zuvor ausverkauft war. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dmitri Schostakowitsch hat nicht nur 15 Sinfonien geschrieben, sondern auch 15 Streichquartette. Das belgische Ensemble „Quatuor Danel“ führte (mit 6 Konzerten) im Rahmen des großangelegten Schostakowitsch-Festivals sämtliche Werke für Streichquartett auf.</p>
<p>Das dritte Konzert fand am Sonnabend, 24. Mai, statt. Es war die einzige Veranstaltung des gesamten Festivals, welche bereits Wochen zuvor ausverkauft war. Der Grund läßt sich leicht vermuten: Das „Quatuor Danel“ spielte nach der Pause das legendäre 8. Streichquartett (c-moll op. 110).</p>
<figure id="attachment_8966" aria-describedby="caption-attachment-8966" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-8966" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-aussen.jpg?resize=300%2C400&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="400" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-aussen.jpg?resize=300%2C400&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-aussen.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-aussen.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-aussen.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-8966" class="wp-caption-text"><em>Bild: Programmheft Kammerkonzert (außen)</em></figcaption></figure>
<p>Mit diesem Werk hat es folgende Bewandtnis: Im Juli 1960 weilte Schostakowitsch im Gästehaus des Ministerrates der DDR in Gohrisch, einem kleinen Ort in der Sächsischen Schweiz. Er sollte dort eine Filmmusik für ein propagandistisches Werk schreiben. Dazu war Schostakowitsch allerdings nicht in der Lage; denn er befand sich in einer Krise. Auf äußeren Druck hin war er der kommunistischen Partei beigetreten – ein Schritt, der ihn in depressive Zustände stürzte. Der Aufenthalt in der Sächsischen Schweiz half ihm, die Krise zu verarbeiten, indem er eines seiner persönlichsten Werke schrieb, eben jenes 8. Streichquartett.</p>
<p>In diesem etwa 20minütigen Werk kreist alles um seine musikalischen Initialen, die Töne D-Es-C-H, und gewinnt damit eine Tragik, die sich nur schwer beschreiben läßt. In einem Brief an seinen Freund Isaak Glikman schreibt Schostakowitsch dazu: „Wie sehr ich auch versucht habe, die Arbeiten für den Film im Entwurf auszuführen, bis jetzt konnte ich es nicht. Und stattdessen habe ich ein niemandem nützendes und ideologisch verwerfliches Quartett geschrieben. Ich dachte darüber nach, dass, sollte ich irgendwann einmal sterben, kaum jemand ein Werk schreiben wird, das meinem Andenken gewidmet ist.“ Mithin hat Schostakowitsch dieses 8. Streichquartett als eine Art „Requiem für sich selbst“ geschrieben.</p>
<figure id="attachment_8967" aria-describedby="caption-attachment-8967" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8967" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-innen.jpg?resize=300%2C400&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="400" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-innen.jpg?resize=300%2C400&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-innen.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-innen.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/05/Schostakowitsch-Programm-innen.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-8967" class="wp-caption-text"><em>Bild: Quatuor Danel, Programmheft (innen)</em></figcaption></figure>
<p>Angesichts dieses eindrücklichen Werkes mußten die anderen beiden Streichquartette (Nr. 6 G-Dur op.101 (1957) und Nr. 11 f-Moll op. 122 (1965/66)) im Schatten stehen, obgleich auch sie sich durch Originalität auszeichnen.</p>
<p>Die Interpretation aller drei Werke durch das „Quatuor Danel“ war in jeder Hinsicht meisterhaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
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		<title>Kammermusik in Berlin – mit dem „Trio Orelon“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 13:49:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Gleich hinterm Berliner Bebelplatz, an die Staatsoper grenzend, befindet sich der „Pierre-Boulez-Saal“. Er wurde im Jahre 2017 eingeweiht und erfreut sich seither großer Beliebtheit. Am 13. Februar 2025 war es uns vergönnt, in diesem Saal ein Kammerkonzert mit dem „Trio Orelon“ zu erleben. &#160; Der Name „Orelon“ kam mir irgendwie bekannt vor, und dann fiel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich hinterm Berliner Bebelplatz, an die Staatsoper grenzend, befindet sich der „Pierre-Boulez-Saal“. Er wurde im Jahre 2017 eingeweiht und erfreut sich seither großer Beliebtheit. Am 13. Februar 2025 war es uns vergönnt, in diesem Saal ein Kammerkonzert mit dem „Trio Orelon“ zu erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_8617" aria-describedby="caption-attachment-8617" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8617 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/02/Berlin-leuchtet.jpg?resize=640%2C258&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="258" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/02/Berlin-leuchtet.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/02/Berlin-leuchtet.jpg?resize=400%2C161&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/02/Berlin-leuchtet.jpg?resize=1024%2C413&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/02/Berlin-leuchtet.jpg?resize=768%2C310&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/02/Berlin-leuchtet.jpg?resize=1536%2C619&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/02/Berlin-leuchtet.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-8617" class="wp-caption-text"><em>Bild: Berlin leuchtet – Lichtinstallation des Berliner Bebelplatz im Herbst 2024 ©Hansjürgen Wollmann</em></figcaption></figure>
<p>Der Name „Orelon“ kam mir irgendwie bekannt vor, und dann fiel es mir ein: Wir hatten das Trio schon einmal im Oktober 2023 im Leipziger Mendelssohn-Saal gehört.</p>
<p>Dieses Ensemble gründete sich im Jahre 2019 und konnte inzwischen mehrere Preise erwerben. Unsere Erwartungen waren entsprechend hoch und wurden auch nicht enttäuscht.</p>
<p>Die Musiker (Judith Stapf (Violine), Arnau Rovira (Violoncello) und Marco Sanna (Klavier)) gestalteten ein anspruchsvolles Programm.</p>
<p>Zu Beginn erklang ein bizarres Werk des kürzlich verstorbenen Wolfgang Rihm aus den Jahren 1983-84. Zwischen den mitunter schwer zu ertragenden Dissonanzen konnten wir kurz aufscheinende klassische Melodien erkennen. Im Nachhinein erfuhren wir, daß sich Rihm in diesen Stücken („Fremde Szenen“) mit dem Komponisten Robert Schumann auseinandergesetzt hatte. So war es sehr passend, daß im Anschluß ein Klaviertrio von Schumann erklang (F-Dur op. 80). Dieses Werk entstand in den Jahren 1847-49, zu einer Zeit, in der Schumann bereits an Depressionen litt. Tatsächlich durchzieht die Musik – bei aller Virtuosität – eine tiefe Melancholie. Nach der Pause hörten wir das Klaviertrio op. 24 von Mieczyslaw Weinberg.</p>
<p>Weinberg, der als polnischer Jude seine ganze Familie im Holocaust verloren hatte und nach abenteuerlicher Flucht schließlich in Moskau landete, schrieb das Trio dort im Jahre 1945. Die Freundschaft mit Dimitrij Schostakowitsch verhalf ihm zu kongenialen Inspirationen; politisch aber waren Beide gefährdet. Das spiegelt sich in den vielen Werken wider, die Weinberg in jenen Jahren schrieb. Auch das dargebotene Klaviertrio enthält viel Melancholie, zugleich aber den festen Willen, die Trauer zu überwinden. Trost und Hoffnung erwachsen aus den Rückbezügen auf die jüdische Volksmusik wie auch auf klassische Formen.</p>
<p>Die Ovationen nach dem Konzert wollten nicht enden. Würde es eine Zugabe geben? Da ergriff die Geigerin Judith Stapf das Mikrophon, bedankte sich herzlich bei den Zuhörern, sagte dann aber, daß die Musiker auf eine Zugabe verzichten müßten, weil nach dem Weinberg-Trio nichts Anderes mehr folgen könne. Ich mußte ihr rechtgeben: Nach so einem gewaltigen Werk war die Stille angemessen.</p>
<p>Ein wunderbares Konzert!</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Musik-Profi mit einer Profi-Show am 10. Oktober 2024 in Leipzig –  Bryan Adams</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 16:14:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[BryanAdams]]></category>
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					<description><![CDATA[Er ist ein Mega-Star. 40 Jahre lang tritt er schon vor großem Publikum auf, seit 35 Jahren gehört er zu den Weltstars – nahezu jede Auszeichnung im Musikgeschäft hat er schon gewonnen: Bryan Adams. Ja, 1988 trat er sogar in der damaligen DDR auf – jetzt zum wiederholten Mal in Leipzig. Der bekennende Veganer gab [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist ein Mega-Star. 40 Jahre lang tritt er schon vor großem Publikum auf, seit 35 Jahren gehört er zu den Weltstars – nahezu jede Auszeichnung im Musikgeschäft hat er schon gewonnen: Bryan Adams. Ja, 1988 trat er sogar in der damaligen DDR auf – jetzt zum wiederholten Mal in Leipzig.</p>
<p>Der bekennende Veganer gab sich am Donnerstag, 10. Oktober 2024, in der ausverkauften QUARTERBACK Immobilien ARENA sportlich – ganz in „weiß“ präsentierte der Kanadier 150 Minuten Konzert – ununterbrochen, ohne Pause.</p>
<figure id="attachment_8216" aria-describedby="caption-attachment-8216" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8216 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Adams-und-Scott-vorn-am-Buehnen-Rand.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8216" class="wp-caption-text"><em>Bild: Bryan Adams mit Lead-Gitarrist Keith Scott</em></figcaption></figure>
<p>Das ging rockig und nicht zu überhören los und die Massen waren gleich von Anfang an dabei. Später wurde es dann immer mal lyrisch und ruhiger, vor allem wenn seine bekannten Rock-Balladen – manchmal nur mit der Gitarre und der Mundharmonika – zu hören waren. Bei vielen Songs begleitete Adams eine Band – bestückt auch mit „alten Hasen“ – vorne weg der legendäre Lead-Gitarrist Keith Scott, ein Genuss.</p>
<p>Unverkennbar ist nach wie vor die rauchige Stimme des fast 65-jährigen Adams. Auch in die „Höhe“ kommt er immer noch scheinbar mühelos.</p>
<p>Das lädt ein zum Träumen, zum Mitsingen und Mit-Rocken – da ist man als Zuschauender voll dabei. Und Bryan Adams gelang ziemlich schnell der Kontakt zu seinem Publikum, sogar T-Shirts wurden nach einer Konzertstunde schon gezogen und rhythmisch gewedelt.</p>
<figure id="attachment_8217" aria-describedby="caption-attachment-8217" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8217" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/10/Adams-Lufkissen-Auto.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8217" class="wp-caption-text"><em>Bild: Luftkissenauto während der Bryan-Adams-Show</em></figcaption></figure>
<p>Die Darbietungen und die Show war auf allen Ebenen perfekt. Das reichte von einem schwebenden Luftkissen-Auto, über überdimensionale Bälle bis zu einer ausgeklügelten Bildregie auf der Großbild-Leinwand – das wechselte von schwarz-weiß zu bunt und wieder zurück, der Star Adams war dabei auffallend wenig im Bild.</p>
<p>Allerdings konnte man bei dieser Bildregie vermuten, dass da auch der Fotograf Bryan Adams seine „Finger mit im Spiel“ hatte.</p>
<p>Überzeugend präsentierte Bryan Adams seine Rock-Musik, meist der 80-iger Jahre – das war seine große Zeit – und entsprechend kam auch das Publikum, meist zwischen 50 und 70 Jahren Alt und Jung.</p>
<p>Mit politischen Kommentaren hielt sich der „Meister“ auffällig zurück.<br />
Überhaupt wurde bei dieser „So Happy It Hurts“–Tour 2024 wenig gesprochen, sondern viel Musik gemacht – dazu waren die Leute ja auch gekommen.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Dreimal Beethoven – Kammerkonzert im Mendelssohn-Saal mit dem Gewandhaus-Quartett</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 14:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewandhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Um die Jahrtausendwende (1996-2003) spielten die Musiker des Leipziger Gewandhaus-Quartetts sämtliche Streichquartette Beethovens ein. Einige Jahre später bekam ich die entsprechende CD-Box geschenkt, und seither begleiten mich diese Werke. Am Sonntagabend des 16. Juni nun trat das Gewandhaus-Quartett im Mendelssohn-Saal mit drei jener Streichquartette auf. Natürlich nicht mehr in der Besetzung von damals. Geblieben ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Jahrtausendwende (1996-2003) spielten die Musiker des Leipziger Gewandhaus-Quartetts sämtliche Streichquartette Beethovens ein. Einige Jahre später bekam ich die entsprechende CD-Box geschenkt, und seither begleiten mich diese Werke.</p>
<p>Am Sonntagabend des 16. Juni nun trat das Gewandhaus-Quartett im Mendelssohn-Saal mit drei jener Streichquartette auf. Natürlich nicht mehr in der Besetzung von damals. Geblieben ist nur der Primarius Frank-Michael Erben (und dies seit 31 Jahren!). Ansonsten neue Gesichter: Yun Jin Cho (2. Violine), Vincent Aucante (Viola) und Isang Enders (Violoncello).</p>
<figure id="attachment_7934" aria-describedby="caption-attachment-7934" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7934" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Beethoven.jpg?resize=400%2C165&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="165" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Beethoven.jpg?resize=400%2C165&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Beethoven.jpg?resize=1024%2C421&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Beethoven.jpg?resize=768%2C316&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Beethoven.jpg?resize=1536%2C632&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Beethoven.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Beethoven.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7934" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus-Quartett</em></figcaption></figure>
<p>Die Auswahl der 18 Streichquartette Beethovens war gekonnt: Es erklangen ein Frühwerk (B-Dur op. 18/6), ein Werk der mittleren Zeit (f-Moll op. 95, genannt „Quartetto serioso“) und nach der Pause das 40minütige cis-Moll op. 131 aus den späten Werken. Das letztgenannte ist mir deshalb so vertraut, weil es in dem Psycho-Thriller „Saiten des Lebens“ (Film von 2012) eine zentrale Rolle spielt. Aber auch ansonsten nimmt das Opus 131 eine Sonderstellung unter Beethovens letzten Kompositionen ein. Angeblich soll Beethoven selbst dieses Werk „als seinen bedeutendsten Beitrag zur Gattung Streichquartett“ angesehen haben.</p>
<p>Hinsichtlich der Interpretation jener Werke durch das Gewandhaus-Quartett kann ich nichts Anderes sagen als: großartig – gewaltig &#8211; faszinierend. Was die Virtuosität betraf, schien mir sogar, dass die eigenen CD-Aufnahmen übertroffen wurden. Jedenfalls konnten wir uns in den feurigen Applaus der Zuhörer gut einbringen.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7935" aria-describedby="caption-attachment-7935" style="width: 374px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7935" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Programm-Beethoven.jpg?resize=374%2C400&#038;ssl=1" alt="" width="374" height="400" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Programm-Beethoven.jpg?resize=374%2C400&amp;ssl=1 374w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Programm-Beethoven.jpg?resize=958%2C1024&amp;ssl=1 958w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Programm-Beethoven.jpg?resize=768%2C821&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Programm-Beethoven.jpg?resize=1437%2C1536&amp;ssl=1 1437w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Programm-Beethoven.jpg?w=1497&amp;ssl=1 1497w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Gewandhaus-Quartett-Programm-Beethoven.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px" /><figcaption id="caption-attachment-7935" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus-Quartett-Beethoven-Programm</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Leipzig – Rod Steward zwischen Jubel- und Buh-Rufen, zwischen Abschiedsschmerz und Wiedersehensfreude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 14:24:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[RodSteward]]></category>
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					<description><![CDATA[Leipzig – Rod Steward zwischen Jubel- und Buh-Rufen, zwischen Abschiedsschmerz und Wiedersehensfreude – 14. Juni 2024, Tag des EM-Eröffnungsspieles Deutschland gegen Schottland &#160; Diese Show hatte was: am Tag des EM-Eröffnungsspieles Deutschland gegen Schottland trat der Engländer und Sohn schottischer Einwanderer, Rod Steward, mit seiner Abschieds-Tournee in der QUARTERBACK Immobilien ARENA auf – Tourneebeginn, später [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig – Rod Steward zwischen Jubel- und Buh-Rufen, zwischen Abschiedsschmerz und Wiedersehensfreude – 14. Juni 2024, Tag des EM-Eröffnungsspieles Deutschland gegen Schottland</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7920" aria-describedby="caption-attachment-7920" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7920" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-79.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7920" class="wp-caption-text"><em>Bild: Rod Steward mit Sängerin</em></figcaption></figure>
<p>Diese Show hatte was: am Tag des EM-Eröffnungsspieles Deutschland gegen Schottland trat der Engländer und Sohn schottischer Einwanderer, Rod Steward, mit seiner Abschieds-Tournee in der QUARTERBACK Immobilien ARENA auf – Tourneebeginn, später dann Berlin, Hamburg, Köln und München. Alles inzwischen ausverkauft, nur noch in Hamburg gab‘s zum Tournee-Beginn noch Restkarten. Wie gesagt, ausverkauft und voll, auch im Moment des EM-Eröffnungsspieles mit Deutschland.</p>
<p>Den zunächst 1:0-Auftakt für Deutschland nahm der Schotte Steward sportlich. Immer wieder kommentierte er, erzeugte in der Halle herzhafte Lacher – doch bei seinem klaren Statement für die Ukraine und Bildern mit ukrainischen Soldaten und Panzern gab‘s Buh-Ruf, einige verließen die Halle – Beruhigung gab‘s dann erst bei dem Bild, wo ein ukrainisches Kind mit einem „No-War“-Schild zu sehen war.</p>
<figure id="attachment_7921" aria-describedby="caption-attachment-7921" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7921" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/06/Steward-no-war.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7921" class="wp-caption-text"><em>Bild: Kind mit Aufschrift „No War“</em></figcaption></figure>
<p>Der 79-Jährige lieferte an diesem Leipziger Abend 24 Titel ab, mit einer Performance der Superlative! – mit dabei waren eigene Lieder, Cover-Versionen und schließlich im Rahmen der Zugabe das legendäre „Sailing“. Da leuchteten die Feuerzeuge und Smartphones.</p>
<p>Der alternde Rock-Star bot eine zweistündige Show ohne Pause mit Eleganz und einer frisch und fröhlich aufspielenden Band, mit dabei auch Geige und Harfe spielende Show-Mädchen.</p>
<p>Eine weibliche Dreier-Gesangsgruppe bot dann Pop-Musik der Extraklasse, die drei brauchten sich hinter dem Altmeister der Rockmusik nicht verstecken.</p>
<p>Der Meister glänzte neben seiner Show und erstaunlicher Beweglichkeit mit fast 80 Jahren auch mit seiner unmissverständlich rauchigen Stimme – die ist ja nach wie vor sein Markenzeichen.</p>
<p>Und die jahrelange Bühnen-Erfahrung sah man dem Alt-Rocker wirklich an:<br />
Alles war durchchoreographiert und durchgeplant – sogar die Zugaben und das Schluss-Bild mit wie tot daliegenden Akteuren. Da gab‘s nichts zu meckern!</p>
<p>Ob es da vielleicht nach dem Abschied doch noch eine Bühnen-Auferstehung für den Rock-Senior Steward gibt, ist unsicher – kann aber gehofft werden.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gleichung mit zwei Unbekannten &#8211; Kammerkonzert im Mendelssohn-Saal des Gewandhauses</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 16:32:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Boulanger]]></category>
		<category><![CDATA[Fauré]]></category>
		<category><![CDATA[Gewandhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kammerkonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun gut, gänzlich unbekannt waren die beiden Komponisten, deren Werke am Sonntagabend des 11. Februar im Gewandhaus erklangen, nicht. Von der früh verstorbenen Französin Lili Boulanger (1893-1918) und dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Gabriel Fauré (1845-1924) konnte man schon viele schöne Sachen im Radio hören. Aber es ist eben ein Unterschied, ob man Musik aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7528" aria-describedby="caption-attachment-7528" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7528" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7528" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus mit Mende-Brunnen</em></figcaption></figure>
<p>Nun gut, gänzlich unbekannt waren die beiden Komponisten, deren Werke am Sonntagabend des 11. Februar im Gewandhaus erklangen, nicht.</p>
<p>Von der früh verstorbenen Französin Lili Boulanger (1893-1918) und dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Gabriel Fauré (1845-1924) konnte man schon viele schöne Sachen im Radio hören. Aber es ist eben ein Unterschied, ob man Musik aus den Medien empfängt oder sie unmittelbar erlebt.</p>
<p>Das ausführende Ensemble (Tristan Thery – Violine, Chaim Steller – Viola, Moritz Klauk – Violoncello, Vita Kan – Klavier) agierte unter keinem Namen. Die Künstler waren aber (mit Ausnahme der Pianistin) alle Mitglieder des Gewandhausorchesters, und man konnte dank ihres fulminanten Zusammenspiels den Eindruck gewinnen, daß sie schon des öfteren miteinander musiziert haben. Tatsächlich haben sie die tief berührende Musik meisterhaft interpretiert.</p>
<figure id="attachment_7529" aria-describedby="caption-attachment-7529" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7529" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Programm-Klavierquartette.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Programm-Klavierquartette.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Programm-Klavierquartette.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Programm-Klavierquartette.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/02/Gewandhaus-Programm-Klavierquartette.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7529" class="wp-caption-text">Bild: Programmblatt</figcaption></figure>
<p>Die Programmfolge hatte etwas Faszinierendes: Vor und nach der Pause standen sich jeweils ein relativ kurzes Klaviertrio von Boulanger und ein Klavierquartett von Fauré gegenüber &#8211; eine Gleichung im Gleichklang gewissermaßen. Dieser Programmaufbau könnte davon inspiriert sein, daß Lili Boulanger meist paarweise komponiert hat. So auch hier: Kurz vor ihrem Tod entstanden die beiden Trios „D&#8217;un soir triste“ und „“D&#8217;un matin de printemps“. Denen wurden nun die beiden Klavierquartette Faurés zugeordnet, und auch da gibt es eine überraschende Parallele. Das 1. Klavierquartett schrieb Fauré zu einer Zeit, in der er schweren Liebeskummer litt; dem entspricht Boulangers „Trauriger Abend“. Das 2. Klavierquartett hingegen entstand zu einer Zeit, in der Fauré bereits ein anerkannter Komponist war. Das wurde mit Boulangers „Frühlingsmorgen“ kombiniert. Ein doppelter Gleichklang also.</p>
<p>Den Anlaß für dieses Konzert bildete der 100. Todestag von Gabriel Fauré. Der wird zwar erst am 4. November begangen; doch Fauré und seine jüngere Kollegin Lili Boulanger sind es wert, ein ganzes Jahr über gefeiert zu werden.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Abrechnung mit Stalin &#8211; Schostakowitschs 10. Sinfonie im Leipziger Gewandhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 14:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gewandhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Schostakowitsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war nicht das erste Mal, daß ich die 10. Sinfonie von Dmitrij Schostakowitsch im Konzert erlebte. Als ich sie aber im Großen Konzert des Gewandhauses am 12. Januar 2024 hörte, ging sie mir so nahe, als sei es das erste Mal gewesen. Dies mag an den Musikern des Gewandhausorchesters gelegen haben, die unter der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war nicht das erste Mal, daß ich die 10. Sinfonie von Dmitrij Schostakowitsch im Konzert erlebte. Als ich sie aber im Großen Konzert des Gewandhauses am 12. Januar 2024 hörte, ging sie mir so nahe, als sei es das erste Mal gewesen.</p>
<figure id="attachment_7469" aria-describedby="caption-attachment-7469" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7469" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/01/Gewandhaus-Abend-aussen.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7469" class="wp-caption-text"><em>Bild: Gewandhaus in Leipzig</em></figcaption></figure>
<p>Dies mag an den Musikern des Gewandhausorchesters gelegen haben, die unter der Stabführung des souveränen und inspirierenden Dirigenten Alan Gilbert bereits bei Beethovens 8. Sinfonie zur Hochform aufliefen. Es könnte aber auch an der aktuellen politischen Situation in Europa gelegen haben, die den Vergleich zwischen Stalin und Putin nicht abwegig erscheinen läßt.</p>
<p>Denn um eine Abrechnung mit Stalin geht es in dieser 10. Sinfonie. Mit seiner 9. Sinfonie, geschrieben 1945, hatte Schostakowitsch &#8211; statt einer Hymne auf den Sieg im „Großen Vaterländischen Krieg“ &#8211; ein hintergründig-ironisches Werk geschaffen und war deshalb bei Stalin in Ungnade gefallen. Erst nach dem Tode Stalins im März 1953 konnte Schostakowitsch seine 10. Sinfonie schreiben; sie entstand innerhalb von fünf Monaten. Noch im selben Jahr, im Dezember 1953, wurde sie in Leningrad uraufgeführt.</p>
<p>In diesem knapp einstündigen Werk reflektiert Schostakowitsch seine Situation nach Stalins Tod. Der erste Satz, der allein die Hälfte der Sinfonie einnimmt, beschreibt die kulturelle Ödnis, welche die Diktatur Stalins hinterlassen hat. Es folgt im zweiten Satz eine erschreckende Darstellung der Person Stalins, und im dritten Satz die Selbsterkenntnis des Komponisten, in den politischen Zwängen gefangen zu sein. Und am Ende, im vierten Satz, begibt sich Schostakowitsch in einen geistigen Kampf mit Stalin, der zwar nicht in einen Sieg mündet, wohl aber das Selbstbewußtsein des Komponisten geschärft hat. Als Darstellung seiner selbst verwendet Schostakowitsch jeweils die Töne D-Es-C-H, seine Initialen.</p>
<p>Wenn es ein Detail gab, das mich besonders beeindruckt hat, so war es das Klarinettensolo im ersten Satz. Nach minutenlangen dumpfen Klagen der Streicher spielte die Klarinette plötzlich eine zwar melancholische, aber beherzte, hoffnungsvolle Melodie, die nach einigem Zögern vom gesamten Orchester aufgenommen wurde. Zwar verblaßte die Hoffnung wieder; doch blieb der Eindruck, daß selbst in äußerster Tristesse das Schöne heimisch sein kann. Der tapfere Ruf der Klarinette begleitete mich bis zum Ende der Sinfonie.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fast ein Heimspiel &#8211; Konzert in der Berliner Philharmonie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2023 16:58:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten, am Vorabend des 3. Advents, erfüllte sich für mich ein Traum: Ich erlebte ein Sinfoniekonzert in der legendären Berliner Philharmonie. Überraschend war dabei nicht nur das beeindruckende Ambiente des mittlerweile historischen Gebäudes, sondern auch die Tatsache, daß ich gleich in dreifacher Weise auf Leipzig rückverwiesen wurde. Zum einen stand am Pult der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7383" aria-describedby="caption-attachment-7383" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7383 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Programmheft-e1703264085981-225x300.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Programmheft-e1703264085981.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Programmheft-e1703264085981.jpg?resize=767%2C1024&amp;ssl=1 767w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Programmheft-e1703264085981.jpg?resize=768%2C1025&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Programmheft-e1703264085981.jpg?w=1012&amp;ssl=1 1012w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-7383" class="wp-caption-text"><em>Bild: Programmheft Berliner Philharmonie</em></figcaption></figure>
<p><strong>Kurz vor Weihnachten, am Vorabend des 3. Advents, erfüllte sich für mich ein Traum: Ich erlebte ein Sinfoniekonzert in der legendären Berliner Philharmonie.</strong></p>
<p>Überraschend war dabei nicht nur das beeindruckende Ambiente des mittlerweile historischen Gebäudes, sondern auch die Tatsache, daß ich gleich in dreifacher Weise auf Leipzig rückverwiesen wurde. Zum einen stand am Pult der Berliner Philharmoniker der Chefdirigent des Gewandhausorchesters Andris Nelsons, zum zweiten trat die Violonistin Baiba Skride auf, die ich schon in mehreren Gewandhauskonzerten erleben konnte, und zum dritten ertönte ein Werk von Sofia Gubaidulina, die in der vorigen Saison als „Gewandhauskomponistin“ fungierte.</p>
<figure id="attachment_7384" aria-describedby="caption-attachment-7384" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7384 size-medium" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/12/Philharmonie-Komponistin.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7384" class="wp-caption-text"><em>Bild: Programmheft mit Sofia Gubaidulina</em></figcaption></figure>
<p>Vielleicht nicht ganz so überraschend, wohl aber bemerkenswert war die Programmfolge: Statt kleiner Stücke zu Beginn, erklang zunächst die 4. Sinfonie von Beethoven, und erst nach der Pause folgten zwei relativ kurze Werke: ein Violinkonzert von Sofia Gubaidulina und die Sinfonische Dichtung „Don Juan“ von Richard Strauss.</p>
<p>Natürlich zeigten die Berliner Künstler auch bei den Werken von Beethoven und Strauss ihr ganzes Können. Den Höhepunkt allerdings bildete das 3. Violinkonzert „Ich und Du“ der russisch-tatarischen Komponistin Sofia Gubaidulina. Das lag nicht nur an dem meisterhaften Spiel von Baiba Skride, sondern auch und vor allem an der inhaltlichen Tiefe des Musikstücks. Wie der Titel schon vermuten läßt, bezieht sich Gubaidulina auf den jüdischen Philosophen Martin Buber, und dieser Dialog zwischen Ich und Du (der den Dialog mit Gott einschließt) spiegelt sich dann im Zusammen- und Gegenspiel von Solistin und Orchester.</p>
<p>Ahnen konnte man es: Sofia Gubaidulina ist eine gläubige Künstlerin. Als orthodoxe Christin waren ihre Werke im kommunistischen Rußland offiziell nicht gefragt. Doch jetzt &#8211; im hohen Alter von 92 Jahren – ist sie weltweit als Komponistin anerkannt. „Während ich komponiere“, so sagte sie einmal, „bete ich, nein, eigentlich spreche ich mit Gott“.</p>
<p>Wahre Kunst und wahre Religion widersprechen sich nicht, sondern sind aufeinander bezogen: Dies in Berlin und seiner Philharmonie zu erleben, war für mich eine große Freude.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Andrea Bocelli in der Arena Leipzig – mit einer Stimme und einem Lächeln „direkt ins Herz“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 17:43:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstadt Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Bocelli]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7273" aria-describedby="caption-attachment-7273" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7273" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/Bocelli-Konzert.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7273" class="wp-caption-text">Bild: Andrea Bocelli in Leipzig</figcaption></figure>
<p>Klar, das ist letztlich der große Stimmen-Kommerz. Mit kräftigen Kartenpreisen noch dazu. Andra Bocelli – der größte Tenor, ein zweiter Caruso – alles Superlative, mit denen sich gut eine Welttournee machen lässt. Und dann bekannte Arien über Verdi bis zu Puccini, das klassische Repertoire. Und nach der Pause Unterhaltsames und natürlich das so bekannte „Time To Say Goodbye“, das Publikum in der gut gefüllte Quarterbak-Immobilien-Arena in Leipzig war begeistert. Der Meister ließ es sich nicht nehmen, noch einige Zugaben nachzuliefern – und nach zwei Stunden Konzert war Schluss.</p>
<p>Das war sicherlich nicht die Aufführung, die man im Konzert- oder Opernsaal erwartet. &#8211; da sitzen aber auch nicht 6500 Zuschauerrinnen und Zuschauer. Das, was da am 17. Oktober in Leipzig geboten wurde, wäre ohne eine fulminante Technik und ein erfahrenes Technik-Team nicht möglich.</p>
<p>Zu Beginn war der Ton hörbar noch am Wackeln, aber spätestens bei der dritten Arie, die Bocelli sang, war die Übertragung abgerundet und gut ausgesteuert. Andrea Bocelli sang mit langem Atem und einer Wahnsinns-Stimmhöhe. Und dann immer wieder dieses fast unschuldig wirkende Lächeln, das war nicht gespielt und traf „mitten ins Herz“.</p>
<figure id="attachment_7272" aria-describedby="caption-attachment-7272" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7272" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?resize=400%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="300" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?resize=100%2C75&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?w=2016&amp;ssl=1 2016w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/10/bocelli-Plakat.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7272" class="wp-caption-text">Bild: Plakat zum Bocelli-Konzert</figcaption></figure>
<p>Es ist nicht üblich, dass Oper und Musik-Klassik des 19. Und 20. Jahrhundert in einer riesigen Veranstaltungshalle erklingt – letztlich eine Musik-Klassik-Show, warum denn nicht!</p>
<p>Da kamen auch noch in der Bocelli-Mannschaft hoch talentierte Sängerinnen und Artisten zur Darbietung, rundeten alles gut ab. So mancher und manche im Publikum hatten sich wie für die Oper oder den Konzert-Saal angezogen, vielleicht auch lange für die Eintrittskarte gespart. Und ich denke, der Star-Tenor Bocelli hat sie alle nicht enttäuscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
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