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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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	<title>ARTE</title>
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		<title>Sozialtherapie als berührender Dokumentarfilm: Im  Prinzip Familie &#8211; bis 22.10.26 in der arte Mediathek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 18:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem in Brandenburg gelegenen Haus am See arbeiten drei Verantwortliche im Schichtdienst in einer Wohngruppe für Kinder, die dort temporär untergebracht sind. Sie versuchen miteinander einen so weit wie möglich normalen Alltag zu leben, wobei das Personal als Schaltstelle zwischen Vormund, Eltern und Jugendamt agiert. Der über ein Jahr hin entstandene Dokumentarfilm interessiert sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem in Brandenburg gelegenen Haus am See arbeiten drei Verantwortliche im Schichtdienst in einer Wohngruppe für Kinder, die dort temporär untergebracht sind. Sie versuchen miteinander einen so weit wie möglich normalen Alltag zu leben, wobei das Personal als Schaltstelle zwischen Vormund, Eltern und Jugendamt agiert.</p>
<p>Der über ein Jahr hin entstandene Dokumentarfilm interessiert sich primär für das quasi-familiäre Zusammenleben und die tägliche Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Ein einfühlsamer, zuweilen aber auch auf sentimentale Effekte setzender Film, der sich auch als Sprachrohr für pädagogische und sozialtherapeutische Berufe versteht.</p>
<p>&#8211; Ab 14. (FILMDIENST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PRODUKTION: Deutschland 2024<br />
REGIE: Daniel Abma<br />
GENRE: Dokumentarfilm<br />
LÄNGE: 94 Minuten<br />
BIS: 22.10. 2026 In der arte Mediathek</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_91163" aria-describedby="caption-attachment-91163" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-91163 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Prinzip-Familie.jpeg?resize=640%2C337&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="337" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Prinzip-Familie.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Prinzip-Familie.jpeg?resize=400%2C211&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Prinzip-Familie.jpeg?resize=768%2C405&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-91163" class="wp-caption-text"><em>Bild: Im Prinzip Familie, Filmbild,</em><br /><em>Fotonachweis ©: Bandenfilm/Johannes Praus, Bandenfilm/Jonas Ludwig Walter, Camino, Jonas Ludwig Walter</em></figcaption></figure>
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		<title>NS -Aufarbeitung vom Feinsten -Nackt unter Wölfen (DDR: 1962/63) – Medientipp, bis 14.11.26 in der arte-Mediathek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 15:08:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Pole kommt in den letzten Kriegsmonaten mit einem Transport aus Auschwitz ins KZ Buchenwald, in seinem Koffer einen kleinen Jungen, ein Judenkind, dessen Eltern in Auschwitz umgebracht wurden. Der Versuch der Häftlinge, es zu verbergen, stürzt die Häftlingsverwaltung wie auch die kommunistische Widerstandsgruppe in schweren Zwiespalt. Trotzdem entscheidet sich keiner gegen das Kind. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Pole kommt in den letzten Kriegsmonaten mit einem Transport aus Auschwitz ins KZ Buchenwald, in seinem Koffer einen kleinen Jungen, ein Judenkind, dessen Eltern in Auschwitz umgebracht wurden. Der Versuch der Häftlinge, es zu verbergen, stürzt die Häftlingsverwaltung wie auch die kommunistische Widerstandsgruppe in schweren Zwiespalt. Trotzdem entscheidet sich keiner gegen das Kind. Die Verfilmung des Romans von Bruno Apitz (1958) um einen Konflikt, der die perfide Unmenschlichkeit des nationalsozialistischen Regimes mehr entlarvt als lautstarke Anklagen, war der erste deutsche Film, der den Alltag in einem Konzentrationslager skizzierte. Trotz leichter ideologischer Verzeichnungen ist er stets um Authentizität bemüht und verdichtet die Geschehnisse zu einem vorzüglich inszenierten und gespielten Drama von außerorde<br />
ntlicher humaner Qualität. &#8211; Sehenswert ab 14. FILMDIENST</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Produktion: DDR 1962/63<br />
Regie: Frank Beyer<br />
Buch: Bruno Apitz · Frank Beyer<br />
Mit: Erwin Geschonneck (Krämer) · Armin Mueller-Stahl (Höfel) · Krystyn Wójcik (Kopinski) · Fred Delmare (Pippig) · Viktor Awdjuschko (Bogorski)<br />
Länge: 124 Minuten<br />
Bis: 14. 11. 26 in der arte-Mediathek</p>
<figure id="attachment_90240" aria-describedby="caption-attachment-90240" style="width: 250px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-90240 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/08/Nackt-unter-Woelfen-Filmbild.jpeg?resize=250%2C172&#038;ssl=1" alt="" width="250" height="172" /><figcaption id="caption-attachment-90240" class="wp-caption-text"><em>Bild: Filmbild, Fotonachweis ©: IMAGO / United Archives, Progress</em></figcaption></figure>
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		<title>Alles außergewöhnlich – und außergewöhnlich berührend und witzig – Medientipp (bis zum 28.07. 26 in der arte-Mediathek)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 14:17:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ARTE]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
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					<description><![CDATA[Bruno jagt durch die Straßen, er lässt nicht locker – schließlich hat er einen seiner Schutzbefohlenen wieder eingefangen: einen Autisten. Das war eine Eingangsszene des französischen Spielfilms ALLES AUßERGEWÖHNLICH, der 2019 in Cannes als Abschlussfilm lief und bejubelt aufgenommen wurde. Das galt einem Film, der eine vollkommen unorthodoxe Einrichtung im heutigen Frankreich beschreibt. Gemeint sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bruno jagt durch die Straßen, er lässt nicht locker – schließlich hat er einen seiner Schutzbefohlenen wieder eingefangen: einen Autisten. Das war eine Eingangsszene des französischen Spielfilms ALLES AUßERGEWÖHNLICH, der 2019 in Cannes als Abschlussfilm lief und bejubelt aufgenommen wurde.</p>
<p>Das galt einem Film, der eine vollkommen unorthodoxe Einrichtung im heutigen Frankreich beschreibt. Gemeint sind Organisationen, die autistische Menschen aufnehmen, welche in den offiziellen Einrichtungen keinen Platz mehr finden.</p>
<figure id="attachment_85301" aria-describedby="caption-attachment-85301" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-85301" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/aussergewoehnlich-filmbild.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/aussergewoehnlich-filmbild.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/aussergewoehnlich-filmbild.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/aussergewoehnlich-filmbild.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-85301" class="wp-caption-text"><em>Bild: Alles außergewöhnlich, Filmbild, © Gaumont</em></figcaption></figure>
<p>Diese Menschen werden dann dort meist von jungen Menschen betreut, die eher in der Vergangenheit gewaltbereit waren und Gewalt ausgeübt haben – aber gerade daher mit den Gewaltausbrüchen und Fluchtversuchen der Autisten gut umgehen können.</p>
<p>So eine Betreuung ist ungewöhnlich, für die Behörden in Frankreich ein großes Problem.<br />
Die Regisseure Oliver Nakache und Eric Toledano haben sich dieser Realität in ihrem Land angenommen, weltweit bekannt durch „Ziemlich beste Freunde“ und „Heute bin ich Samba“.</p>
<p>Ins Team der Schauspieler holten sich die beiden Regisseure dann Vincent Cassel und Reda Kateb, die europaweit schon als Stars gefeiert werden..</p>
<p>Entstanden ist dann mit ALLES AUßERGEWÖHNLICH ein ambitionierter und authentischer Film zu einer aktuellen Problemlage in Frankreich.</p>
<p>Da wird auch nichts einseitig gezeigt: die Probleme mit so einer „außergewöhnlichen“ Betreuung, auch die Probleme der Behörden, die so was genehmigen sollen.</p>
<p>Das Tolle ist weiter an diesem Film, er ist oft witzig, augenzwinkernd und verlässt trotzdem nicht seine Ernsthaftigkeit. Diese Balance gelingt dem Film.</p>
<p>Die Mitwirkenden und die Protagonisten spielen authentisch, darunter viele Laienschauspieler – das macht den Film letztlich glaubwürdig.</p>
<p>Langeweile kommt während der knappen 2 Stunden überhaupt nicht auf, auch wenn der Film eher dokumentarisch wirkt und traditionelle Handlungsmuster vermissen lässt.</p>
<p>ALLES AUßERGEWÖHNLICH macht nachdenklich. Etwa zu der frage: Haben unsere europäischen, demokratischen Gesellschaften überhaupt Platz für außergewöhnliche Menschen? Schon deshalb sollte man sich diesen französischen Spielfilm anschauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ALLES AUßERGEWÖHNLICH<br />
PRODUKTION: Frankreich 2019<br />
REGIE: Eric Toledano · Olivier Nakache<br />
MIT: Vincent Cassel (Bruno) · Reda Kateb (Malik) · Hélène Vincent (Hélène) · Bryan Mialoundama (Dylan) · Alban Ivanov (Menahem)<br />
LÄNGE: 115 Minuten<br />
BIS: 28.07. in der arte-Mediathek</p>
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		<title>Medientipp – Zwölf Uhr mittags: über 70 Jahre alter Schwarz-Weiß-Western, der immer noch spannend unterhält</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 16:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ARTE]]></category>
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					<description><![CDATA[(bis 21.07.26 in der arte-Mediathek) Um 1870: Am Tag seiner Hochzeit wird ein US-Marshal zu einer Gewissensentscheidung gezwungen: Ein Gangster, den er vor Jahren ins Gefängnis brachte, dürstet nach Rache und soll mit dem Mittagszug eintreffen. Die feigen Bewohner der Stadt raten dem Marshal, sich in Sicherheit zu bringen. Seine Braut, eine Quäkerin, verabscheut Gewalt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(bis 21.07.26 in der arte-Mediathek)</em></p>
<p>Um 1870: Am Tag seiner Hochzeit wird ein US-Marshal zu einer Gewissensentscheidung gezwungen: Ein Gangster, den er vor Jahren ins Gefängnis brachte, dürstet nach Rache und soll mit dem Mittagszug eintreffen. Die feigen Bewohner der Stadt raten dem Marshal, sich in Sicherheit zu bringen. Seine Braut, eine Quäkerin, verabscheut Gewalt und will ihren Mann verlassen, falls er sich der selbstmörderischen Auseinandersetzung stellen sollte. Dennoch kann er im Alleingang seinen Widersacher und dessen Komplizen zur Strecke bringen.</p>
<p>Zinnemanns &#8220;psychologischer&#8221; Western bereicherte das Genre nicht nur um neue dramaturgische Raffinessen (die Einheit von Ort und Zeit ist virtuos zur Spannungssteigerung genutzt) und um den damals noch ungewohnten Typus des &#8220;gebrochenen&#8221; Helden, der an seinem Auftrag zweifelt, sondern verschärfte auch die moralischen Aspekte der Fabel.</p>
<p>Über seinen filmhistorischen Wert hinaus stellt der populärste und meistausgezeichnete Film der 50er Jahre eine bittere Abrechnung mit der McCarthy-Ära dar. Der Drehbuchautor Carl Foreman war 1951 auf die &#8220;Schwarze Liste&#8221; des Kommunistenjägers geraten und hat in dem Stoff eigene Erfahrungen verarbeitet.</p>
<p>&#8211; Sehenswert ab 16. (FILMDIENST)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ORIGINALTITEL: HIGH NOON<br />
PRODUKTIONSLAND: USA 1952<br />
REGIE: Fred Zinnemann<br />
MUSIK: Dimitri Tiomkin<br />
MIT: Gary Cooper (Will Kane) · Grace Kelly (Amy Kane) · Thomas Mitchell (Jonas Henderson) · Lloyd Bridges (Harvey Pell) · Katy Jurado (Helen Ramirez)<br />
LÄNGE: 85 Minuten<br />
BIS: 21.07. 26 in der arte-Mediathek</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_81180" aria-describedby="caption-attachment-81180" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-81180" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/12-Mittags.jpeg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/12-Mittags.jpeg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/07/12-Mittags.jpeg?w=720&amp;ssl=1 720w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-81180" class="wp-caption-text"><em>Szenenbild aus &#8220;Zwölf Uhr mittags&#8221; (© Paramount Pictures)</em></figcaption></figure>
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		<title>Die glorreichen Sieben &#8211; immer noch fesselnd und „modern“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 15:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ARTE]]></category>
		<category><![CDATA[DieGlorreichenSieben]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Stars wie Yul Brynner, Steve McQueen und Charles Bronson verpflanzte Hollywood die japanische Heldenlegende von den siegreichen &#8220;Sieben Samurai&#8221;, die Akira Kurosawas gleichnamigem Klassiker zugrunde liegt, frei abgewandelt in die gewaltigen Naturkulissen eines um 1890 spielenden Westerns. Ein Kulturtransfer, der bestens gelang. Regisseur John Sturges schuf mit &#8220;Die glorreichen Sieben&#8221; ein Standardwerk des Genres. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Stars wie Yul Brynner, Steve McQueen und Charles Bronson verpflanzte Hollywood die japanische Heldenlegende von den siegreichen &#8220;Sieben Samurai&#8221;, die Akira Kurosawas gleichnamigem Klassiker zugrunde liegt, frei abgewandelt in die gewaltigen Naturkulissen eines um 1890 spielenden Westerns. Ein Kulturtransfer, der bestens gelang. Regisseur John Sturges schuf mit &#8220;Die glorreichen Sieben&#8221; ein Standardwerk des Genres.</p>
<p>Die sieben Männer, die sich für den Kampf um die Gerechtigkeit zusammenfinden, sind hier keine Samurai, sondern abgehalfterte Revolverhelden. Ein armseliges mexikanisches Dörfchen mietet sie als &#8220;Söldnerwehr&#8221;, um sich mit ihrer Hilfe gegen eine Bande von Desperados zu schützen, die alljährlich nach der Ernte das Dörfchen überfällt und sich kostenlos mit Wintervorräten versorgt. Die Sieben lassen sich auf den Kampf ein, der sie allerdings an ihre Grenzen bringt.</p>
<p>Ein hochspannender Film mit einer exzellenten Kameraarbeit von Charles Lang Jr., der besonders in den Nebenrollen von beachtlichen schauspielerischen Leistungen lebt. Zudem gehört Elmer Bernsteins Filmmusik zu den ganz großen Ohrwürmern der Western-Geschichte. &#8211; Ab 16. FILMDIENST</p>
<p>&#8211; bis 7.10. in der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/000567-000-A/die-glorreichen-sieben/" target="_blank" rel="noopener">arte-Mediathek</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_8139" aria-describedby="caption-attachment-8139" style="width: 726px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8139 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/09/glorreichen-Sieben.jpg?resize=640%2C376&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="376" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/09/glorreichen-Sieben.jpg?w=726&amp;ssl=1 726w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/09/glorreichen-Sieben.jpg?resize=400%2C235&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-8139" class="wp-caption-text"><em>Filmbild &#8211; © 1960 Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. (Steve McQueen, Charles Bronson, Yul Brynner)</em></figcaption></figure>
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		<title>Rückschau auf ein ungewöhnliches Projekt &#8211; Beethovens 9. Sinfonie vervierfacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 16:07:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[ARTE]]></category>
		<category><![CDATA[Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Sinfonie]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor 200 Jahren, am 7. Mai 1824, erlebte die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven ihre Uraufführung. Anläßlich dieses Jubiläums wurde am 7. Mai d.J. das große Werk zeitgleich in vier Konzertsälen gespielt: in Leipzig, Paris, Mailand und Wien. Dem Fernsehsender ARTE ist es zu danken, daß er uns den Einblick in alle vier Interpretationen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 200 Jahren, am 7. Mai 1824, erlebte die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven ihre Uraufführung. Anläßlich dieses Jubiläums wurde am 7. Mai d.J. das große Werk zeitgleich in vier Konzertsälen gespielt: in Leipzig, Paris, Mailand und Wien.</p>
<figure id="attachment_7827" aria-describedby="caption-attachment-7827" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7827" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Ankuendigung-Faksimile-Ausdruck.jpg?resize=300%2C400&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="400" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Ankuendigung-Faksimile-Ausdruck.jpg?resize=300%2C400&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Ankuendigung-Faksimile-Ausdruck.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Ankuendigung-Faksimile-Ausdruck.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Ankuendigung-Faksimile-Ausdruck.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7827" class="wp-caption-text"><em>Bild: Faksimile – Ankündigung der 9. Sinfonie von Beethoven (Ausdruck)</em></figcaption></figure>
<p>Dem Fernsehsender ARTE ist es zu danken, daß er uns den Einblick in alle vier Interpretationen ermöglichte, indem nacheinander jeweils ein Satz aus einer der vier Städte übertragen wurde.</p>
<p>Der erste Satz (Allegro ma non troppo un poco maestoso) kam aus Leipzig. Da das Gewandhausorchester mit den Kompositionen Beethovens sehr vertraut ist, konnte die Auffführung unter ihrem Chef Andris Nelsons nur gelingen. Tatsächlich spielten die Musiker die unterschiedlichen Teile, insbesondere die dunklen Stellen, sehr einfühlsam.</p>
<p>Und doch übertraf die Interpretation des zweiten Satzes (Molto vivace – Presto) aus Paris den Eindruck der Leipziger Aufführung. Dies lag vor allem an der inspirierenden Ausstrahlung des jungen Dirigenten Klaus Mäkelä, der seit einigen Jahren schon dem Orchestre de Paris vorsteht. So brillant habe ich dieses schroffe Scherzo noch nie gehört.</p>
<p>Umso enttäuschender empfand ich den dritten Satz (Adagio molto e cantabile), der aus der Mailänder Scala übertragen wurde. Das Dirigat von Riccardo Chailly entsprach nicht den Erwartungen, die er als einstmaliger Gewandhauskapellmeister geweckt hatte. Oder lag es am Mailänder Opernorchester? Jedenfalls ging mir das Adagio nicht so nahe wie sonst.</p>
<p>Überraschender dann der vierte Satz (Presto – Allegro assai) mit dem Schlußchor von Schillers „Ode an die Freude“ aus Wien.</p>
<figure id="attachment_7828" aria-describedby="caption-attachment-7828" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7828" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Artikel-200-Jahre.jpg?resize=300%2C323&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="323" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Artikel-200-Jahre.jpg?resize=371%2C400&amp;ssl=1 371w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Artikel-200-Jahre.jpg?resize=951%2C1024&amp;ssl=1 951w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Artikel-200-Jahre.jpg?resize=768%2C827&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Artikel-200-Jahre.jpg?w=1372&amp;ssl=1 1372w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/05/9-Sinfonie-Artikel-200-Jahre.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7828" class="wp-caption-text"><em>Bild: Artikel zu 200 Jahre „Götterfunken“ mit Notenblatt-Faksimile (Ausdruck)</em></figcaption></figure>
<p>Unter Leitung des tschechischen Dirigenten Petr Popelka gelang den Wiener Symphonikern im Zusammenklang mit Chor und Solisten ein festliches Finale.</p>
<p>Um sich – unabhängig von meiner Einschätzung – ein eigenes Urteil zu bilden, empfiehlt es sich, die Sendung in der ARTE-Mediathek nachzuhören.</p>
<p>Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut, dass der berühmten „Neunten“ eine solch würdige Ehrung zuteil wurde.</p>
<p>Eberhard Thieme</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.arte.tv/de/videos/119406-001-A/ludwig-van-beethoven-symphonie-nr-9/" target="_blank" rel="noopener">Arte Mediathek, Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9</a><br />
Leipzig, Paris, Mailand, Wien<br />
vom 07. Mai 2024<br />
bis 06. Mai 2025 verfügbar</p>
<p>&nbsp;</p>
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