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		<title>Des Teufels Bad – ein Film über eine „von Menschenhand gemachte“ Glaubenskrise</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 17:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine junge Bäuerin aus Oberösterreich fühlt sich Mitte des 18. Jahrhunderts nach ihrer Heirat nicht wohl. Sie ist überfordert und wird von ihrer Schwiegermutter gegängelt, als ihr Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Als ihre Depressionen immer schwerer werden und ihr niemand beisteht, greift sie zu einem schockierenden Mittel, um ihrem unerträglichen Leben zu entkommen. Das düstere Drama [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine junge Bäuerin aus Oberösterreich fühlt sich Mitte des 18. Jahrhunderts nach ihrer Heirat nicht wohl. Sie ist überfordert und wird von ihrer Schwiegermutter gegängelt, als ihr Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Als ihre Depressionen immer schwerer werden und ihr niemand beisteht, greift sie zu einem schockierenden Mittel, um ihrem unerträglichen Leben zu entkommen. Das düstere Drama zeichnet das Psychogramm einer verzweifelten Frau, die von einem rigiden Glaubenskodex in die Katastrophe getrieben wird. Der überzeugend ausgestattete und gespielte Film droht durch Folk-Horror-Elemente bisweilen allerdings ins Groteske zu kippen.</p>
<p>Katholischer Filmdienst</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_8346" aria-describedby="caption-attachment-8346" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-8346" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Teufels-Bade-Film-Bild.jpg?resize=400%2C216&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="216" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Teufels-Bade-Film-Bild.jpg?resize=400%2C216&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Teufels-Bade-Film-Bild.jpg?resize=768%2C415&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Teufels-Bade-Film-Bild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-8346" class="wp-caption-text"><em>Filmbild: Des Teufels Bad</em></figcaption></figure>
<p>Eine erschütternde Geschichte aus dem „katholischen Leben“ vor 200 Jahren.</p>
<p>Klar, bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Menschen, die den Freitod gewählt hatten oftmals auf kirchlichen Friedhöfen oder auch kirchlich nicht bestattet – das galt für „beide“ Kirchen. Das wird nun in „Des Teufels Bad“ sehr nachvollziehbar erzählt – auch der Gewissens- und Glaubenskonflikt der Hauptprotagonistin ist plausibel.</p>
<p>Im Übrigen stützt sich der Film auf historische Akten dazu. Dass das nun teilweise wie ein Horror-Film bebildert wird und am Schluss quasi ein Hinrichtungs-Volksfest stattfindet – hat durchaus ein „Geschmäckle“.<br />
Und, für Jugendliche unter 18-Jahren ist das nichts! Ansehen, sollte man sich diesen Film als Erwachsener aber schon &#8211; gerade im Gedenken an die damals betroffenen Frauen und Männer, auch Kinder.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Des Teufels Bad<br />
Produktion: Österreich, Deutschland 2024<br />
Regie: Veronika Franz, Severin Fiala<br />
Mit: Anja Plaschg (Agnes)<br />
Länge: 121 Minuten<br />
Kinostart: 14. November 2024</p>
<figure id="attachment_8345" aria-describedby="caption-attachment-8345" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-8345 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Teufels-Bad-Plakat.jpg?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Teufels-Bad-Plakat.jpg?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/11/Teufels-Bad-Plakat.jpg?resize=283%2C400&amp;ssl=1 283w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-8345" class="wp-caption-text"><em>Plakat: Des Teufels Bad</em></figcaption></figure>
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		<title>The Zone of Interest – Auschwitz von der „anderen Seite“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 15:51:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[In den 1940er-Jahren bewohnt die Familie des KZ-Kommandanten Rudolf Höß in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vernichtungslager ein Haus mit einem großen Garten. Als Höß versetzt werden soll, droht das Familienidyll zu zerbrechen. Seine Frau weigert sich, ihr „Traumhaus“ zu verlassen. Das historische Drama fußt auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis und seziert in nüchternen, undramatischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den 1940er-Jahren bewohnt die Familie des KZ-Kommandanten Rudolf Höß in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vernichtungslager ein Haus mit einem großen Garten. Als Höß versetzt werden soll, droht das Familienidyll zu zerbrechen. Seine Frau weigert sich, ihr „Traumhaus“ zu verlassen. Das historische Drama fußt auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis und seziert in nüchternen, undramatischen Bildern die verstörende Normalität der Täter, die sich im Schatten der Todesfabrik ein Paradies erschaffen haben. Die Radikalität und Wucht des schockierenden Films resultieren aus seinen schwer erträglichen Kippbildern zwischen Alltag und Schrecken, in die die Realität der Vernichtung nur über die Tonspur dringt. &#8211; Sehenswert ab 14. (Filmdienst)</p>
<p>(Kinotipp der Katholischen Filmkritik)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7573" aria-describedby="caption-attachment-7573" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-7573" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/03/Zone-Garten.webp?resize=400%2C275&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="275" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/03/Zone-Garten.webp?resize=300%2C206&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/03/Zone-Garten.webp?resize=768%2C528&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/03/Zone-Garten.webp?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7573" class="wp-caption-text"><em>Bild: The Zone of Interest</em></figcaption></figure>
<p>Da sitze ich mitten im Haus und im Garten der Familie Höß, schaue bei der sommerlichen Freizeitgestaltung um das Planschbecken und im gut gepflegten Garten zu &#8211; nur im Hintergrund sieht man einen der Wachtürme von Auschwitz und eine das Lager abschirmende Betonwand. Später ist im Film auch ein qualmender Schornstein dieses Vernichtungslagers zu sehen.<br />
Das Grauen von Auschwitz sieht man in diesem Film nicht, es findet quasi nur auf der „Tonspur“ statt.</p>
<p>Als Zuschauer frage ich mich ständig, ob ich jetzt in meinem Leben in durchaus gut bürgerlicher Umgebung nicht auch Leid, Not und vielleicht auch Grauen in dieser Welt ausblende.</p>
<p>Vielleicht ist „The Zone of Interrest“ in erster Linie gar kein Film über die Vernichtung in Auschwitz, sondern eher ein Gegenwartsfilm, der Fragen an die Zuschauerinnen und Zuschauer im „Jetzt“ stellt?<br />
Eine Frage, die ich als Zuschauender nur selbst beantworten kann.</p>
<p>„The Zone of Interrest“ ist eher ein dokumentarischer und nahezu emotionsloser Film, der in einer Form betroffen macht, wie ich das lange nicht erlebt habe.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Originaltitel: THE ZONE OF INTEREST<br />
Produktionsland: USA/Großbritannien/Polen<br />
Produktionsjahr: 2023<br />
Regie: Jonathan Glazer<br />
Buch: Jonathan Glazer<br />
Kamera: Lukasz Zal<br />
Musik: Mica Levi<br />
Schnitt: Paul Watts<br />
Darsteller: Christian Friedel (Rudolf Höß) · Sandra Hüller (Hedwig Höß) · Ralph Herforth (Oswald Pohl) · Max Beck (Schwarzer) · Imogen Kogge (Linna Hensel)<br />
Länge: 105 Minuten<br />
Kinostart: 29.02.2024</p>
<figure id="attachment_7574" aria-describedby="caption-attachment-7574" style="width: 726px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7574 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/03/Zone-Kinotipp.webp?resize=640%2C376&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="376" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/03/Zone-Kinotipp.webp?w=726&amp;ssl=1 726w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2024/03/Zone-Kinotipp.webp?resize=300%2C176&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7574" class="wp-caption-text"><em>Bild: Zone of Interest – Katholischer Kinotipp</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jeanne du Barry – ein Historienfilm der besonderen Art</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 15:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Historienfilm]]></category>
		<category><![CDATA[LouisXV]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Film beginnt mit dem Blick auf ein Kornfeld vor dem ein Maler sitzt und ein kleines Mädchen porträtiert. Zu diesen stimmungsvollen Bildern erzählt nun eine Voice-Over-Stimme die Geschichte eines unehelichen Mädchens, das zeitig Verstoßen-Sein und Ablehnung erfährt – bis sie dann die berühmteste Kurtisane am französischen Hofe Louis XV wird, der wird gespielt von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film beginnt mit dem Blick auf ein Kornfeld vor dem ein Maler sitzt und ein kleines Mädchen porträtiert. Zu diesen stimmungsvollen Bildern erzählt nun eine Voice-Over-Stimme die Geschichte eines unehelichen Mädchens, das zeitig Verstoßen-Sein und Ablehnung erfährt – bis sie dann die berühmteste Kurtisane am französischen Hofe Louis XV wird, der wird gespielt von dem US-Amerikaner Johnny Depp. Es geht um Jeanne du Barry, deren Darstellung die Regisseurin Maïwenn höchstselbst übernommen hat.</p>
<p>Der gleichnamige Film „Jeanne du Barry“ – er war in diesem Jahr der Eröffnungsfilm beim renommierten Filmfestival in Cannes – konzentriert sich auf diese Frau und ihr Leben am Hof Louis XV, kurz vor der französischen Revolution.</p>
<p>Das wird mit einem für einen europäischen Film hohen Budget von etwa 22 Millionen Euro umgesetzt. Das sind Kosten, die seinerzeit auf dem europäischen Kontinent nur durch Wolfgang Petersens „Die unendliche Geschichte“ in den 80igern mit damals 60 Millionen D-Mark übertroffen wurden. Zum finanziellen Aufwand kommt nun eine sehr akribische und auch aufwendige Recherche bezüglich des höfischen Lebens im Versailles des 18. Jahrhunderts dazu.</p>
<figure id="attachment_7122" aria-describedby="caption-attachment-7122" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7122" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-Barry-Film-Bild.jpg?resize=400%2C267&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="267" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-Barry-Film-Bild.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-Barry-Film-Bild.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-Barry-Film-Bild.jpg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-Barry-Film-Bild.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7122" class="wp-caption-text"><em>Bild: Jeanne du Barry Film-Bild</em></figcaption></figure>
<p>Neben der annehmbaren Darstellung der beiden Hauptfiguren durch Maïwenn und Depp ragen vielfach Nebenfiguren wie der Le Duc de Richelieu (Pierre Richard) oder Marie Antoinette (Pauline Pollmann) heraus.</p>
<p>Ganz vorn dabei der Diener Louis XV La Borde in der grandiosen und auszeichnungsreifen Darstellung durch Benjamin Lavernhe.</p>
<p>Auch religiös gibt sich der Film Mühe, nicht so sehr was das Klosterleben im damaligen Frankreich betrifft, sondern wieder durch die Darstellung einer Nebenfigur: Louise (Capucine Valmary), eine Tochter Louis XV, der sehr modern anmutende Sätze wie „Jesus ist doch ein Freund aller Menschen“ in den Mund gelegt werden. Hinzu kommt, dass sich der Film durchaus Zeit nimmt, ihre Rebellion gegenüber dem französischen Hof zu erzählen.</p>
<p>Wer sich nun für das höfische Leben im Frankreich des 18. Jahrhunderts und dort die Zeit des Barock interessiert, sollte „Jeanne du Barry“ nicht verpassen, und zwar ins Kino gehen. Denn nur dort kann man wirklich in diese Zeit durch einen bildgewaltigen Film eintauchen. „Jeanne du Barry“ erweist sich als ein filmisches Gesellschafts- und Sittengemälde, wie es lange nicht zu sehen war.</p>
<p>Thomas Bohne<br />
Mitglied der Katholischen Filmkommission</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeanne du Barry – Die Favoritin des Königs<br />
Frankreich 2023<br />
Regie: Maïwenn<br />
Jeanne du Barry: Maïwenn<br />
Louis XV: Johnny Depp<br />
Laufzeit: ca. 117 Minuten<br />
Kinostart: 24. August 2023</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7121" aria-describedby="caption-attachment-7121" style="width: 707px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7121 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-barry-Plakat.jpg?resize=640%2C905&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="905" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-barry-Plakat.jpg?w=707&amp;ssl=1 707w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/08/du-barry-Plakat.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7121" class="wp-caption-text"><em>Bild: Jeanne du Barry Plakat</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kinotipp der Katholischen Filmkritik – The Wahle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 15:40:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Fraser]]></category>
		<category><![CDATA[Whale]]></category>
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					<description><![CDATA[Die kammerspielartige Theaterverfilmung &#8220;The Whale&#8221; von Darren Aronofsky handelt von einem gefallenen Mann auf der Suche nach Wiedergutmachung und Erlösung. Die Inszenierung kämpft dabei mit der monströsen Körperlichkeit der Figur, die nicht grotesk-voyeuristisch ausgestellt wird, was insbesondere durch die intensive Leistung des Hauptdarstellers Brendan Fraser bravourös gelingt. Trotz einer gewissen Tendenz zum Pathos berührt der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die kammerspielartige Theaterverfilmung &#8220;The Whale&#8221; von Darren Aronofsky handelt von einem gefallenen Mann auf der Suche nach Wiedergutmachung und Erlösung. Die Inszenierung kämpft dabei mit der monströsen Körperlichkeit der Figur, die nicht grotesk-voyeuristisch ausgestellt wird, was insbesondere durch die intensive Leistung des Hauptdarstellers Brendan Fraser bravourös gelingt. Trotz einer gewissen Tendenz zum Pathos berührt der Film zutiefst, weil der Protagonist trotz allem Elend und Leid einen positiven Blick auf andere nicht verloren hat.</p>
<figure id="attachment_6853" aria-describedby="caption-attachment-6853" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6853" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/04/The-Whale-Kinotipp.jpg?resize=400%2C235&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="235" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/04/The-Whale-Kinotipp.jpg?resize=300%2C176&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/04/The-Whale-Kinotipp.jpg?w=726&amp;ssl=1 726w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-6853" class="wp-caption-text"><em>Bild: Brendan Fraser in The Whale</em></figcaption></figure>
<p>„The Whale“ erzählt von Trauer, Behinderung und Fettleibigkeit, Religion und Homosexualität sowie einer Vater-Tochter-Beziehung, in der neben vielen Verletzungen auch ein Halt im Leben und eine tiefe Hoffnung begründet liegen.</p>
<p>Die Kinotipp-Jury hob in ihrer Begründung auch hervor, dass „The Whale“ von einer sehr US-amerikanischen Spielart von Religion geprägt ist und deren schreckliche Folgen fast körperlich spürbar macht.</p>
<p>Ein solcher Glauben gibt nur vor, an der Erlösung oder Rettung von Menschen interessiert zu sein, während er Menschen hartherzig und verblendet immer tiefer in Verzweiflung und Selbsthass treibt. Das Thema des „geistlichen Missbrauchs“ ist dabei aber auch für eine europäische Perspektiv durchaus zugänglich und verständlich, auch wenn die krassen Gegensätze von „säkular“ und „fundamentalistisch“ ziemlich irritierend wirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„The Whale“ läuft seit Donnerstag, 27. April 2023, in den deutschen Kinos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_6852" aria-describedby="caption-attachment-6852" style="width: 706px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6852 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/04/The-Wahle-Plakat.jpg?resize=640%2C907&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="907" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/04/The-Wahle-Plakat.jpg?w=706&amp;ssl=1 706w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/04/The-Wahle-Plakat.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-6852" class="wp-caption-text"><em>Bild: The Whale &#8211; Plakat</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<div class="vc_empty_space"   style="height: 20px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div><div class="vc_btn3-container vc_btn3-inline" ><a class="vc_general vc_btn3 vc_btn3-size-md vc_btn3-shape-rounded vc_btn3-style-modern vc_btn3-color-grey" href="https://oratorium-leipzig.de/news/" title="News">Zurück zur Übersicht</a></div>
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