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	<description>Oratorium Leipzig - Seid gut - wenn Ihr könnt</description>
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		<title>Ein Mann namens Ove &#8211; Filmvergnügen mit tiefer Menschlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[3Sat]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientipp &#8211; bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek</strong></p>
<p>Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen Seiten. Eine in der Hauptrolle ideal besetzte, hervorragend inszenierte Komödie über die Läuterung eines Misanthropen. Der souverän zwischen Emotionen und trockenem Witz ausbalancierte Film überzeugt auch als unaufdringlicher Appell an mehr Mitmenschlichkeit. &#8211; Sehenswert ab 14.<br />
(Katholischer „Filmdienst“)</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_66660" aria-describedby="caption-attachment-66660" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-66660" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="266" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=400%2C266&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2026/04/Ove.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-66660" class="wp-caption-text"><em>Bild: Ove (Filmbild), Fotonachweis © Concorde</em></figcaption></figure>
<p>Eine unvergessliche Szene: Ove (Rolf Lassgård) kommt in den Supermarkt, wo er sich ein Seil gekauft hat und reklamiert, dass es kurz vor dem Strangulieren gerissen ist. Die Blicke &#8211; sowohl von Ove, wie auch der Verkäuferin &#8211; haben inzwischen Filmgeschichte geschrieben.</p>
<p>Es lohnt sich auch, das gleichnamige Buch von Fredrik Backman (Roman &#8220;En man som heter Ove&#8221; / &#8220;Ein Mann namens Ove&#8221;) mal vorzunehmen, vor oder nach dem Film-Genuss.</p>
<p>Aus meiner Sicht eine der gelungensten Film-Komödien der letzten 10 Jahre, zurecht ausgezeichnet mit dem Europäischer Filmpreis 2016 (Beste Komödie)</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Filmdaten<br />
Titel (deutsch): Ein Mann namens Ove<br />
Originaltitel: EN MAN SOM HETER OVE<br />
Produktion: Schweden/Norwegen, 2016<br />
Regie: Hannes Holm<br />
Mit: Rolf Lassgård (Ove)<br />
Länge: 117 Minuten</p>
<p>3sat-Mediathek: bis 30. April 2026</p>
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		<title>Das Kanu des Manitu –  gekonnt aufwendige Filmunterhaltung aus Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 15:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Fortsetzung der deutschen Kultkomödie „Der Schuh des Manitu“ geht es wieder um den Apachen-Häuptling Abahachi und sein weißen Blutsbruder Ranger, die wieder gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit im Lande kämpfen. Später geht es dann noch um ein geheimnisvolles Kanu, dass die „bösen Mädels und Buben“ gerne hätten. Der einfallsreiche und temporeiche Film orientiert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Fortsetzung der deutschen Kultkomödie „Der Schuh des Manitu“ geht es wieder um den Apachen-Häuptling Abahachi und sein weißen Blutsbruder Ranger, die wieder gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit im Lande kämpfen.</p>
<p>Später geht es dann noch um ein geheimnisvolles Kanu, dass die „bösen Mädels und Buben“ gerne hätten.</p>
<p>Der einfallsreiche und temporeiche Film orientiert sich weitgehend am Erfolgsrezepte des Vorgängerfilmes aus dem Jahre 2001.</p>
<p>Allerdings überrascht jetzt die Neuauflage dieses Western-Spaßes durch eine gut erzählte und gefilmte Abenteuer-Geschichte und eine überzeugend eingesetzte Spannungsdramaturgie.</p>
<figure id="attachment_9222" aria-describedby="caption-attachment-9222" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-9222" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Kanu-Manitu.jpg?resize=400%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="225" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Kanu-Manitu.jpg?resize=400%2C225&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Kanu-Manitu.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/Kanu-Manitu.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9222" class="wp-caption-text"><em>Bild: Das Kanu des Manitu – Plakat,</em><br /><em>Fotonachweis ©: herbX film/Constantin Film/Luis Zeno Kuhn</em></figcaption></figure>
<p>Die Regie vergisst an keiner Stelle, dass es sich hier um eine Persiflage auf Western- und Abenteuerfilme handeln soll &#8211; und das bis zum Schluss.</p>
<p>„Kanu des Manitu“ wurde aufwendig produziert und zeigt, dass gute Komödien auch technisch gut gemacht sein müssen &#8211; das reicht dann bis zu einer effektvollen Bildgestaltung.</p>
<p>Allerdings vermisst man gerade da die eingängige Filmmusik eines Martin Böttcher im deutschen Western-Indianer-Film der 60-iger und eines Elmar Bernstein im US-amerikanischen Western der 50-iger und 60-iger Jahre.</p>
<p>„Kanu des Manitu“ ist aber trotzdem vielversprechendes deutsches Mainstreamkino, das sich allerdings nostalgisch orientiert und Experimentelles meidet. – Ab 14</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titel: Das Kanu des Manitu<br />
Art: Komödie | Western | Abenteuer | Persiflage |<br />
Produktion: Deutschland 2025<br />
Regie: Michael Herbig<br />
Länge: 88 Minuten<br />
Kinostart: 14.09.2025<br />
(auch in IMAX-Kinos)</p>
<figure id="attachment_9221" aria-describedby="caption-attachment-9221" style="width: 706px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-9221 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/signal-2025-08-15-171711_20250815171745.jpeg?resize=640%2C907&#038;ssl=1" alt="" width="640" height="907" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/signal-2025-08-15-171711_20250815171745.jpeg?w=706&amp;ssl=1 706w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2025/08/signal-2025-08-15-171711_20250815171745.jpeg?resize=282%2C400&amp;ssl=1 282w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-9221" class="wp-caption-text"><em>Bild: Das Kanu des Manitu – Plakat,</em><br /><em>Fotonachweis ©: herbX film/Constantin Film/Luis Zeno Kuhn</em></figcaption></figure>
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		<title>Die einfachen Dinge – eine französische Komödie mit Tiefgang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oratorium Leipzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 14:35:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[Es beginnt nahezu vorhersehbar. Ein vielbeschäftigter und erfolgreicher Geschäftsmann fährt mit seinem Caprio durch die französischen Berge, das Auto versagt und dann kommt ein Einheimischer, der kaum spricht und dem vielbeschäftigten Erfolgsmenschen und Tech-Champion das Auto repariert. Ja, der wortkarge Selbstversorger bietet sogar dem städtischen Eindringling Unterkunft und Essen in seiner Einsiedelei an. Doch, obwohl [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es beginnt nahezu vorhersehbar. Ein vielbeschäftigter und erfolgreicher Geschäftsmann fährt mit seinem Caprio durch die französischen Berge, das Auto versagt und dann kommt ein Einheimischer, der kaum spricht und dem vielbeschäftigten Erfolgsmenschen und Tech-Champion das Auto repariert. Ja, der wortkarge Selbstversorger bietet sogar dem städtischen Eindringling Unterkunft und Essen in seiner Einsiedelei an. Doch, obwohl das alles so einladend und glatt zu beginnen scheint, entwickelt sich zwischen den beiden nun ein seltsames Gegeneinander, das erst später auch ein Miteinander wird &#8211; mit vielen Überraschungen, Situationskomik und Wortwitz.</p>
<p>Es macht wirklich Spaß dem Wortgewaltigen und dem Wortkargen zuzuschauen und vor allem: zuzuhören.<br />
Ein Garant für diese durchaus gelungene Beziehungskomödie ist Regisseur Éric Besnard, der bereits im Jahre 2015 in unseren Kinos mit der Komödie „Birnenkuchen und Lavendel“ sehr erfolgreich war. Nun gehören ja Komödien mit zu dem schwersten Genre, welches das Kino kennt. Und, wenn ein Regisseur eine gute Komödie einmal gestartet hat, heißt das noch lange nicht, dass ihm eine weiter gelingt.</p>
<figure id="attachment_7187" aria-describedby="caption-attachment-7187" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7187" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge.jpg?resize=400%2C266&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="266" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge.jpg?resize=715%2C477&amp;ssl=1 715w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-7187" class="wp-caption-text">Bild: Filmbild – Die einfachen Dinge</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer Grund für das Gelingen von „Die einfachen Dinge“ sind zweifellos die beiden Hauptdarsteller. Und beide sind für mich keine Unbekannten:</p>
<p>Lambert Wilson, der den wortgewaltigen und vielbeschäftigten Vinzent spielt, begegnete mir schon 2010 in dem Religionsdrama „Von Menschen und Göttern“ als meditativer und wortkarger Abt Christian, in einer quasi nahezu gegensätzlich angelegten Rolle. Und Grégory Gadebois, der den wortkargen Einsiedler Pierre darstellt, sah ich 2020 – kurz vor Corona – in Polanskis „Intrige“ als intrigierenden zwielichtigen Kommandant Hubert Henry, auch in einer vollkommen anderen Rolle. Was bei die „Einfachen Dinge“ für die Wandlungsfähigkeit der Hauptdarsteller spricht.</p>
<p>Beide haben in dieser Komödie ganz große Auftritte: in lebhafter Erinnerung ist noch eine „Tanzszene“ mit Grégory Gadebois – die könnte einmal zu den charmantesten Anmach-Touren der Filmgeschichte aufsteigen.<br />
Denn, eine Frau, Camil – gespielt von Marie Gillain – kommt in der Geschichte noch vor, da will ich jetzt aber nicht zu viel verraten.</p>
<p>Fast zum Schluss sei noch darauf hingewiesen, dass dem Film auch ein mit Tiefgang versehenes Drehbuch zu Grunde liegt – vom Regisseur höchst Selbst verfasst.</p>
<p>Und dann noch die Kameraarbeit von Jean-Marie Dreujou: Bilder von überwältigend schönen Landschaften, beeindruckende Portrait-Aufnahmen, ebenso Experimentelles gleich am Anfang können sich sehen lassen.</p>
<p>Also, mit Herbstanfang eins nicht verpassen: Ins Kino gehen und „Die einfachen Dinge“ ansehen, ein idealer und herzerfrischender Abschied vom Sommer.</p>
<p>Thomas Bohne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die einfachen Dinge<br />
Frankreich 2022<br />
Regie: Eric Besnard<br />
Mit: Lambert Wilson, Grégory Gadebois und Marie Gillain<br />
Länge: ca. 96 Minuten<br />
Kinostart: 21. September 2023</p>
<figure id="attachment_7186" aria-describedby="caption-attachment-7186" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7186 size-full" src="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge-Plakat.jpg?resize=500%2C705&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="705" srcset="https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge-Plakat.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w, https://i0.wp.com/oratorium-leipzig.de/wp-content/uploads/2023/09/Dinge-Plakat.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-7186" class="wp-caption-text"><em>Bild: Plakat – Die einfachen Dinge</em></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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