3. Säule

Zeitgenössische Kunst und Kultur als bevorzugtes Mittel unserer Verkündigung

Zeitgenössische Kunst und Kultur als bevorzugtes Mittel unserer Verkündigung

Unser Gründer, der Hl. Philipp Neri, hat mitgeholfen, das Oratorium zu einer weltweit bekannten kulturell-musikalischen Form zu entwickeln. Mit den Komponisten seiner Zeit (u.a. Palestrina) hat Philipp die Zusammenkünfte des damaligen Oratoriums kulturell-musikalisch bereichert.

Zukünftig wollen wir im kulturell-künstlerischen Bereich vielfach wirken, insbesondere durch Gebrauch der sozialen Kommunikationsmittel.

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„Bogabunda“ in Opfenbach (Allgäu) – professionelles integratives Laientheater

Am 2. Juli 1994 gab es das Musical für Kinder und Ältere „Bogabunda“ in der Dresdner Eissporthalle – anlässlich des ersten „ostdeutschen“ Katholikentages. Das ist inzwischen 32 Jahre her. Und nun gab es im Allgäu – in Offenbach, nicht weit vom Bodensee entfernt – eine Wiederaufführung dieses einzigartigen Stückes – als integratives Theaterprojekt mit Kindern […]

Alles außergewöhnlich – und außergewöhnlich berührend und witzig – Medientipp (bis zum 28.07. 26 in der arte-Mediathek)

Bruno jagt durch die Straßen, er lässt nicht locker – schließlich hat er einen seiner Schutzbefohlenen wieder eingefangen: einen Autisten. Das war eine Eingangsszene des französischen Spielfilms ALLES AUßERGEWÖHNLICH, der 2019 in Cannes als Abschlussfilm lief und bejubelt aufgenommen wurde. Das galt einem Film, der eine vollkommen unorthodoxe Einrichtung im heutigen Frankreich beschreibt. Gemeint sind […]

Etwas ganz Besonderes – ein Spielfilm über eine Jugendliche und ihr familiäres Umfeld, die sich gar nicht „besonders“ fühlt (Katholischer Kinotipp)

Eine 16-jährige Jugendliche aus der thüringischen Provinzstadt Greiz wird wegen ihres Gesangstalents zu einer Castingshow eingeladen. Ihre Familie, die sich an mehreren Ecken gerade in Auflösung befindet, unterstützt die Heranwachsende. Als im Rahmen der Show der Wunsch nach einer „Homestory“ auftaucht, wird er zum Auslöser für existenzielle Fragen nach Selbstbildern und Lebensentwürfen. Ein weitläufiges, mehrgenerationelles […]

Medientipp – Zwölf Uhr mittags: über 70 Jahre alter Schwarz-Weiß-Western, der immer noch spannend unterhält

(bis 21.07.26 in der arte-Mediathek) Um 1870: Am Tag seiner Hochzeit wird ein US-Marshal zu einer Gewissensentscheidung gezwungen: Ein Gangster, den er vor Jahren ins Gefängnis brachte, dürstet nach Rache und soll mit dem Mittagszug eintreffen. Die feigen Bewohner der Stadt raten dem Marshal, sich in Sicherheit zu bringen. Seine Braut, eine Quäkerin, verabscheut Gewalt […]

Literatur – Ingeborg Bachmann – Gedanken zu einem Jubiläum

Fünf deutsche Schriftsteller hätten in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern können: Erich Loest (1926-2013), Siegfried Lenz (1926-2014), Hermann Kant (1926- 2016), Werner Heiduczek (1926-2019) und Günter de Bruyn (1926-2020). Mit der Literatur dieser Autoren bin ich seit vielen Jahren vertraut, wenngleich ich zugeben muß, dass es bezüglich meiner Sympathie große Unterschiede gibt. Viel weniger […]

Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war (ein schauspielerischer Dokumentarfilm im Kino)

Die Schauspielerin Sandra Hüller geht in einer Wohnung umher. „Ich wollte, dass Du diese Rolle übernimmst“, höre ich eine Stimme sagen. Dann kommen Dokumentaraufnahmen von Ingeborg Bachmann. Ich erfahre von ihrem Vater in Österreich, der zeitig in die NSDAP eingetreten ist. Es geht jetzt um die letzten Lebensjahre dieser Ingeborg Bachmann in einer Wohnung in […]

SECHSWOCHENAMT – ein kleiner Film zu einem großen Thema

Eine 25-Jährige hat ihr Studium unterbrochen, um ihrer krebskranken Mutter in den letzten Tagen beistehen zu können. Nach deren Tod muss die junge Frau die Beisetzung allein organisieren, da der Rest der Familie zwar nicht mit Ratschlägen spart, sich bei der Frage nach Mithilfe aber wegduckt. Die Einschränkungen während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 kommen […]

Good Bye, Lenin! – eine der besten deutschen Komödien, bis 30.06.26 in der 3sat-Mediathek

In den letzten Tagen der DDR fällt die Mutter eines 21-jährigen Ostberliners ins Koma und wacht erst nach der Wiedervereinigung wieder auf. Um fortan ihr schwaches Herz zu schonen, gaukeln ihr der Sohn und seine Schwester vor, dass die DDR noch existiere, was beiden aber zunehmend schwerer fällt. Diese schöne Grundidee führt zu einer tragikomischen […]

Ich verstehe ihren Unmut – Sozialdrama der Extraklasse (Katholischer Kinotipp)

Eine 59-jährige Frau leitet eine Reinigungskolonne und hat mit Personalmangel und der Vermittlung zwischen den oft migrantischen Gebäudereinigern, Kundinnen und der Unternehmensleitung zu kämpfen. Als sie versucht, eine Hilfskraft von einem Subunternehmer abzuwerben, setzt sie das unter Druck, einen ihrer eigenen Mitarbeiter zu entlassen. Das quasi-dokumentarische Sozialdrama lenkt den Blick auf einen oft unsichtbar bleibenden […]

Flight – spannend, lehrreich und menschlich berührend

(bis 20.06.26 in der ARD-Mediathek) Ein versierter, aber alkoholkranker Pilot rettet bei einem Flugzeugabsturz auf tollkühne Weise 96 Menschen das Leben. Da jedoch sechs weitere Passagiere sterben und er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, muss er sich einer Anhörung stellen, bei der auch um die Frage geht, ob das Unglück hätte verhindert werden können, falls […]