Titanic – eine Ausstellung mit allen Extras der Museumskunst in Markkleeberg bei Leipzig

Am 15. April 1912 gegen 2:15 Uhr sank die „Titanic“ auf ihrer ersten Fahrt über den Atlantik nachdem sie am 14. April um 23:40 Uhr mit einem Eisberg kollidiert war. Das ist alles schon innerhalb der Filmgeschichte mehrfach „gezeigt“ worden – am Spektakulärsten mit dem Spielfilm „Titanic“ (1997) des US-Regisseurs James Cameron.

Wenn der Film nun bei der Ausstellung auf dem ehemaligen agra-Gelände in Markkleeberg bei Leipzig keine Rolle spielte – er wird nicht mal erwähnt gibt’s doch so manch Vergleichbares: Das fängt bei der berühmten Treppe auf dem Luxusschiff an und endet mit der Darstellung des minutiösen Unterganges dieses bis dahin luxuriösesten und größten Passagierschiffes.

Bild: Nachbau der berühmten Pracht-Treppe auf der „Titanic“

Die Ausstellung „Titanic“ bedient sich verschiedener Mittel der Museums-Kunst: Video-Darstellungen, detailgetreue Nachbauten und virtuelle Rundgänge. Das alles beschert ein über zweistündiges Museums-Vergnügen.

Bemerkenswert an dieser „Schau“ ist die Informationsbreite bezüglich der „Titanic“. Da wird genau erklärt, warum es zur Bildung dieses großen (ja, ungewöhnlich großen“) Eisberges gekommen ist und es werden viele (unglückliche) Umstände gezeigt und erwähnt, die letztlich zu dieser beispiellosen Katastrophe am Beginn des 20. Jahrhunderts geführt haben.

Eindrücklich dann zum Schluss ein „gläserner Gedenk-Würfel mit Rettungsring“, an dem alle Namen der Geretteten verzeichnet sind. Aber auch das Gedenken an die über 1500 Toten hat bei dieser Ausstellung „Raum“.

Die Ausstellung auf dem ehemaligen agra-Gelände in Markkleeberg ist noch bis zum 1. März 2026 dort zu sehen. Der Besuch lohnt.

Thomas Bohne

 

Bild. Eingang zu Ausstellung „Titanic“ auf dem ehemaligen agra-Gelände in Markkleeberg bei Leipzig