Vietnam-Kapitalismus mit „Onkel Ho“

Bild: Hồ Chí Minh-Denkmal in der Hồ Chí Minh-Stadt Saigon

Er gründete die kommunistische Partei Indochinas (später: Kommunistische Partei Vietnam) – kämpfte ein Leben lang für die Unabhängigkeit Vietnams, heiratetet im Alter von 36 Jahren eine katholische Chinesin und wird auch heute noch in Vietnam hoch verehrt: Hồ Chí Minh – genannt: „Onkel Ho“ (1890-1969)

Das Ende des US-Vietnam-Krieges erlebte er nicht mehr, auch nicht die Wiedervereinigung von Süd- und Nordvietnam im Jahre 1975.

Heute ist alles die „Sozialistische Republik Vietnam“, die vietnamesische kommunistische Partei ist weiterhin einzige politische Kraft im Land – allerdings betreibt man jetzt eine „sozialistische Marktwirtschaft“.

Ergebnis: die Armutsgrenze sank von 50% im Jahre 1980 auf 11% der Bevölkerung, Stand: 2025.

Bild: Stadtblick auf die Hồ Chí Minh-Stadt

Ähnlich wie China ist Vietnam inzwischen ein wichtiger Vertreter im Wirtschaftsraum „Asien“.

Setzt man sich einfach mal dem Stadttreiben der Hồ Chí Minh-Stadt Saigon aus, erlebt man ein quirliges Stadtleben mit den Verkehr dominierenden Mopeds und Motorrollern.

Thomas Bohne

Bild: Hồ Chí Minh-Stadt Saigon voller Mopeds und Motorroller