Life of Chuck – nach eine Erzählung von Stephen King, unheimlich tiefgründig!

Verfilmung der gleichnamigen Kurzgeschichte von Stephen King, die als ein Triptychon über die Schönheit und Tragik des menschlichen Daseins entfaltet wird. Der Film erzählt in drei Kapiteln und umgekehrter Reihenfolge vom Sterben und Leben des titelgebenden Buchhalters in einem US-Provinzstädtchen, das von einer endzeitlichen Katastrophe bedroht wird. Nahe an der literarischen Vorlage wird Schritt für Schritt in der Biografie des Protagonisten zurückgeblättert, der leidenschaftlich gerne tanzt und ein erfülltes Leben führt, obwohl Schmerz, Trauern und Unsicherheit darin durchaus eine Rolle spielen. Mitunter etwas gefühlig und eher wie ein Musikstück erzählt, überzeugt die Adaption vor allem durch die Darsteller und die Qualität der Vorlage. – Ab 14, FILMDIENST

 

Bild: Filmbild „LIFE OF CHUCK“, Fotonachweis ©: TOBIS Film GmbH

 

In „The Life of Chuck“ geht es immer um eine geheimnisvolle Tür und der Film hält da die Spannung bis zum Schluss. Ja, das war für mich großes Kino.

Originell, rätselhaft und recht dunkel der Beginn. Visuell immer beeindruckend und toll in der Bildgestaltung und Bildqualität. Ein Spannungsbogen bis zum Schluss. Hohes Entertainment, nicht nur durch die Tanzszenen. Der Erzählbogen stimmt und bleibt trotzdem wohltuend rätselhaft.

Darstellerisch ist der Film top – besonders bezüglich der Hauptfigur und der Kinderdarsteller und deren Führung durch die Regie.

Eher nicht „esoterisch“ aber „tiefer sitzend transzendent“. Alles nachvollziehbar und überzeugend – mein Tipp: ins Kino gehen!

Thomas Bohne

 

 

THE LIFE OF CHUCK
PRODUKTION USA 2024
REGIE: Mike Flanagan
LÄNGE: 111 Minuen
KINOSART: 24 Juli 2024

Bild: Filmplakat „LIFE OF CHUCK“, Fotonachweis ©: TOBIS Film GmbH