Sunny Dancer – Krebs-Jugend-Drama mit britischem Humor (Kino-Tipp)

Eine 17-jährige Heranwachsende verbringt den Sommer in einem schottischen Camp für krebskranke Jugendliche. Zuerst ist sie entschlossen, gegen Form und Regeln des Camps zu rebellieren, doch dann findet sie unerwartet Freundschaft, Liebe und neuen Lebensmut. Der berührende Jugendfilm punktet mit Humor, glaubwürdigen Figuren und einem hervorragenden jungen Ensemble, ohne die Bedrohungen der Krankheit außen vorzulassen. (Filmdienst)

Bild. Sunny Dancer – Filmbild – Fotonachweis ©: Capelight Film/Sunny Dancer Distribution Limited, IMAGO/Francesco Luciano, IMAGO/Future Image

ORIGINALTITEL: SUNNY DANCER
PRODUKTION: Großbritannien 2026
REGIE: George Jaques
BUCH: George Jaques
MIT: Bella Ramsey (Ivy) · Daniel Quinn-Toye (Jake) · Ruby Stokes (Ella) · Earl Cave (Ralph) · Conrad Khan (Archie) und Neil Patrick Harri als Patrick
LÄNGE: 106 Minuten
KINOSTART: 13.08.2026
EMPFEHLUNG: Katholischer Kinotipp

 

Aus der Kinotipp-Jury:

SUNNY DANCER ist ein höchst unterhaltsamer und überraschend humorvoller Coming-of-Age-Film

Meine Erwartungen eines problemschweren Films wurden zum Glück enttäuscht, auch wenn die verhandelten Themen über ausreichend Schwere verfügen.

Regisseur und Autor George Jaques bedient zwar vertraute Coming-of-Age-Muster, dreht jedoch die Perspektive entscheidend: Seine Jugendlichen sind keine tragischen Fallgeschichten, sondern widersprüchliche, wütende, komische und lustvolle Menschen.

Trotz seines emotionalen Themas – ein Sommercamp für krebskranke Jugendliche – wird der Film niemals rührselig und bietet auch keine Klischee-Bilder von kranken Kindern (mit Glatze), aber die Krankheit ist dennoch allgegenwärtig in den Erzählungen und durch das Verhalten der Figuren. Der grimmig-schwarze Humor tut sein Übriges.

 

Bild. Sunny Dancer – Filmbild – Neil Patrick Harris als Patrick – Fotonachweis ©: Capelight Film/Sunny Dancer Distribution Limited, IMAGO/Francesco Luciano, IMAGO/Future Image