Wovon sollen wir träumen – drei Frauen – drei Leidenswege

An einer Lebensmittelausgabe begegnen sich drei junge Frauen, deren Geschichten im Anschluss unabhängig voneinander verfolgt werden.

Eine kurdisch-syrische Geflüchtete verzweifelt an deutschen Vorschriften, eine zu aggressiven Ausfällen neigende Freigängerin bemüht sich um gesellschaftliche Reintegration, eine Polizistin leidet unter ihrem gewalttätigen Ehemann.

Das Drama erzählt die Schicksale parallel und verwebt übergeordnete Themen wie Rassismus, Kriegstraumata und häusliche Gewalt zu einem düsteren Panorama weiblicher Lebensrealitäten.

Politische Fragen werden nur zwischen den Bildern sichtbar beziehungsweise in Gesprächen angedeutet, während die existenzielle Ebene umso spürbarer wird.

– Ab 14. FILMDIENST

 

WOVON SOLLEN WIR TRÄUMTEN
PRODUKTION: Deutschland 2025
BUCH: Milena Aboyan · Constantin Hatz
Mit Luise Aschenbrenner (Laura) · Bayan Layla (Evîn Baçîn) · Lea van Acken (Julia) · Korkmaz Arslan (Agît Baçîn) · Bashar Kanan (Diyar Baçîn)
LÄNGE: 104 Minuten
KINOSTART: 19.02.2026
Empfehlung: Katholischer Kinotipp

 

Bild: Wovon sollen wir träumen, Plakat
Fotonachweis ©: Producers United, Riva Film/Rafael Starman